15 + 1 Fragen an Andreas Schepers

Bitte stell dich kurz vor.

Andreas Scheppers

Andreas, 33, male and taken.

Wie groß ist deine Wohnung und wie viele Leute leben dort?

Die Wohnung hat 3 Zimmer und wird von meinem Mitbewohner und mir bewohnt.

In welchen Städten/Orten/Ländern hast du bereits gelebt?

In dieser Reihenfolge: Essen, Brüssel, Essen, Saarbrücken, Paris und jetzt wieder in Saarbrücken. An Wochenenden bin ich allerdings sehr oft in Leipzig. Tolle Stadt!

Welche Rolle spielt dein Stadtteil für dich, d.h. inwiefern bestimmt die Welt vor deiner Haustür Dein Wohngefühl mit?

Andreas

In Saarbrücken wohne ich im Nauwieser Viertel. Eine Gegend, die oft ls Szene-Viertel bezeichnet wird und ein ganz klein wenig an einen Kreuzberger Kiez erinnert. Es gibt auf einer relativ kleinen Fläche Cafés und Kneipen für jeden Geschmack, Künstler leben und arbeiten hier. Mein Stammcafé empfinde ich als mein ausgelagertes Wohnzimmer.

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In den Jahren, die ich inzwischen in Saarbrücken lebe, habe ich bestimmt den Gegenwert eines Kleinwagens dort gelassen.
Gäbe es das Nauwieser Viertel nicht, wäre Saarbrücken für mich schwer zu ertragen.

Welche Jobs hast du bereits gemacht?

Als Schüler habe ich Zeitschriften ausgetragen und in einer Drogeriemarktkette regelmäßig bei Inventuren geholfen. Seit Mitte der 90er Jahre beschäftige ich mich mit dem Internet. Als Webdesigner (wobei ich bald einsehen musste, dass ich gestalterisch nicht sonderlich begabt bin), Konzeptioner und Projektmanager in einer Agentur in Saarbrücken, als Projektmanager einer Job-Plattform in Paris und jetzt als Mitarbeiter der Unternehmenskommunikation des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz in Saarbrücken und Kaiserslautern. Ausserdem blogge ich für Spreeblick.

Kannst du gut anpacken? Hast du handwerkliche Fähigkeiten?

Null. Ich habe zwei linke Hände. Mein Vater hat es irgendwann in meiner Kindheit aufgegeben mich für seine Werkbank im Keller zu
begeistern.

Was kochst du für deine besten Freunde? Was kommt auf den Teller, wenn es mal schnell gehen muss?

Ich bin auf der Suche nach der wirklich perfekten Bolognese-Sauce. Ich bin auf den richtigen Weg, sagt mein Mitbewohner, der im Gegensatz zu mir, tatsächlich kochen kann. Wenn es schnell gehen muss: Tomaten, Gurke und Mozarella mit Öl und Essig zu einem Salat angerührt.

Kann man unangemeldet bei dir vorbeischneien?

Sollte ich zu Hause sein, klar.

Müssen deine Besucher ihre Schuhe ausziehen?

Nein.

Wie würdest du deinen Einrichtungsstil beschreiben?

Andreas Schepers

Mash-Up. IKEA trifft echte Thonet-Stühle treffen 50er Jahre Nierentisch. Alte Werbung dominiert an den Wänden.

Wo verbringst du, abgesehen vom Bett, am liebsten Zeit in der Wohnung?

An meinem Schreibtisch. Da ich keinen Fernseher habe (der meines Mitbewohners steht in der Küche), habe ich nicht einmal ein Sofa zum abhängen.

Welche Ecke deiner Wohnung zeigst du nicht gerne, und warum?

Wir haben ein kleines Zimmer, das eigentlich ein Gästezimmer sein soll – aber das verkommt gerade zur Kleider- und Rumpelkammer. Das Gästebett ist aber noch benutzbar – immerhin.

Welches Möbelstück ist dir das liebste in der Wohnung?

Mein Bett. Das war mal ziemlich teuer und ist unfassbar gemütlich.

Deine letzte Anschaffung, die völlig unnötig war.

Hausapotheke

Die Hausapotheke aus den 20er-Jahren vom Flohmarkt.

Was fehlt dir noch in deiner Wohnung?

Ein Sessel zum Lesen.

Welche Frage wolltest du schon immer mal beantworten? Und wie lautet die Antwort?

Warum bist Du immer noch in Saarbrücken?
Weil es dann doch eine nette Stadt ist und viele meiner Freunde hier sind. Aber ich spüre, dass es mich wegzieht. Nach Leipzig oder Berlin.

Was Andreas nicht erwähnt hat…

Andreas bloggt natürlich auch schon seit einer halben Ewigkeit auf Glück auf! – seinem privaten Blog, das er mal eben auf seiner Domain andreas.de betreibt.

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Wenn du uns einen Einblick in dein Leben geben möchtest kannst du hier nachlesen wie es geht:

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5 Kommentare (closed)

  1. Gruß, Andreas ;) Ich war mir eigentlich fast sicher, dass dein Arbeitszimmer genau so aussieht ;) Frag nicht warum! :)

  2. Ha, bei einer Jobplattform habe ich auch mal gearbeitet :-)

    Nette Bude. Aber Du als 80er Jahre Kind – da habe ich eigentlich schwarze Möbel und irgendwo noch nen Leonardo Glass erwartet ^^