Ach ja, die Musikindustrie…

Heute in der Zigarettenpause haben wir uns noch über die jämmerliche Situation der Musikindustrie unterhalten, und festgestellt, dass sie insgesamt wenig bis nichts dazu gelernt haben. Johnny Häusler hat genau zu diesem Thema einen sehr sehr sehr sehr sehr sehr sehr guten Artikel geschrieben. “Wie es die Musikindustrie doch noch ins 21. Jahrhundert schaffen kann” Schade nur, dass DIE das auch nicht verstehen werden.

3 Kommentare (closed)

  1. Also ich finde es faszinierend, wie viel Geld die Musikindustrie investiert, um ihre Sachen *nicht* an den Mann zu bringen.

  2. Die Musikindustrie klagt auf ganz hohem Niveau.

    Ich finde es ja schon zum “kotz..” die Möbel beim Ikea selber aufzubauen anstelle die fertig zu kaufen. Dafür sind die aber meisten billig. Aber wenn die noch das gleiche kosten würden wie aufgebaut, man die dann noch selber lackieren sollte…” wer würde sie kaufen.

    Die Musikindustrie denkt doch echt, daß man Kunden DRM besetzte AAC oder MP3 Files verkaufen kann, die man nur 3 mal auf CD brennen kann, im AutoCD – Player nicht läuft, selber sich auf einen Rohling brennen kann, dann das Cover sich auf dem eigenen Drucker ausdruckt, ausschneidet, zusammenklebt und dann seine CD hat.
    Und dafür soll der Kunde sich die Zeit nehmen und den gleichen Preis bezahlen wie für die CD im Saturn / Mediamarkt im Original. Toll wenn es funktionieren würde.. aus BWLer – Sicht allerdings nur.

    Ich frage mich sowieso wieso CD immer noch 13 und mehr Euro kosten müssen, wenn die Produktionskosten bei 50 Cent pro CD liegen…

    Ein sehr interessanter Beitrag zu der Musikindustrie von 1999-2006 ist auch hier zu finden… im Blog von IAN ROGERS

    http://www.fistfulayen.com/blog/?p=127

    “Hello. My name is Ian Rogers. I’ve been building digital media applications since 1992, dropped out of a Computer Science PhD program to tour with Beastie Boys in 1995, and have been purchased by both AOL and Yahoo! in the ten years since then, with a stint running the new media department for a record label in the middle. Currently I work at Yahoo! Entertainment on Yahoo! Music.”

  3. “dropped out of a Computer Science PhD program to tour with Beastie Boys”

    köstlich :-)

    Ich denke / hoffe, dass es die Musikindustrie irgendwann einmal leid wird und die Sachen so sieht, wie sie sind. Erstaunlicherweise brauchen die Jungs und Mädels dafür ganz schön lange.

    Grüße
    Oli