Apple launcht Leopard

Apple Leopard

Meine Ordner im Feedreader zum Thema Apple/Mac quillen über. Der Anlass für soviel Schreibfreude sind ausnahmsweise keine enttäuschten Apple User, deren iPhone stinkt, nein, dieses mal gibt es einen hoffentlich guten Grund. Das lange angekündigte neue OS von Apple steht ab heute zum Kauf bereit – viele werde heute keinen Schritt von ihrer Haustür weggehen, bis das Paket geliefert wurde.

Allen Berichten zufolge soll das System entgegen der Meinung Steves keine Revolution, sondern eher eine Evolution sein. Sprich: die Funktionalitäten, Handling, Usability etc sollen noch einmal ordentlich verbessert worden sein. Natürlich gibt es auch ganz neue Features, in etwa die Time Machine, die den Rechner zu einem bestimmten Datum zurück setzen kann – BackUp ist das Stichwort, oder aber auch die Integration dessen, was früher mal CoverFlow hieß (Apple hat es eingekauft) als Bibliothekstool und Mediaplayer/browser.

Ich habe Leopard noch nicht bestellt, denke aber, dass ich auch zuschlagen werde.

Wer im Laufe der nächsten Tage Erfahrungen gesammelt hat, darf gerne einen Kommentar hinterlassen, ob sich die Investition lohnt. So, nun habe ich auch mal wieder seit einer Ewigkeit einen Post zu Apple geschrieben….

Wer mag kann über diesen Link (Affiliate) Leopard bei Amazon für 129.- bestellen.

9 Kommentare (closed)

  1. …. die preispolitik ist wirklich vorbildlich, und die screenshots sehen auch gut aus, fehlt nur noch der MAC ;)

  2. weiss jemand was dadrüber, wieviel mehr ressourcen das os frisst. sieht ziemlich intensiv aus, vor allem coverflow mit preview sämtlicher formate.

  3. Max, es gibt keine Updates. Lediglich die, die innerhalb einer bestimmten Zeit einen neuen Apple kaufen kriegen ein kostenloses oder ein vergünstigtes Update (hab ich zumindest so gelesen).
    Leopard unterstützt keine alten G3-Prozessoren mehr und alte G4-Rechner, die weniger als 867 MHz haben, packen das System auch nicht mehr. Bei aktuellen Macbooks liegt die Mindestanforderung bei einem Gig Arbeitsspeicher.
    Die Neuerungen scheinen perfekt. Es gibt Ordnerstapel auf dem Dock und ENDLICH gibt es auch mehrere Schreibtische, 1997 hab ich die zum ersten Mal bei meinem KDE gesehen und genutzt. Ein Traum, ich glaube, darüber freue ich mich am meisten. Und TimeMachine scheint eine sehr großartige Backupfunktion zu sein.
    Aber hab ich alles nur gelesen, auf Bildern gesehen…ich wollte noch ein, zwei Updates warten, bevor ich meinen Tiger in den Ruhestand schicke. Ich freu mich jedenfalls drauf.

  4. So, jetzt warte ich nur noch ein Update der Macbook Pro Serie ab und so ein Ding gehört mir. :)

  5. Leopard läuft, meinen Zweifeln zum Trotz, auf meinem MacBook (MB2 mit Core2Duo / 2 GHz) absolut smooth – OK, 2 GB Speicher stecken drin, das wird der Grund sein.

    Nun bin ich als Tiger-Einsteiger ja noch vergleichsweise Mac-Neuling, konnte aber auf den ersten Blick in Leopard Funktionen finden, die mir im Vergleich zu Linux- oder Windows-Systemen von Anfang an gefehlt haben – z.B. endlich ein ernstgemeintes Partitionierungs-Werkzeug. Am entgegengesetzten Ende der Fahnenstange erscheinen die neuen, teilweise sogar recht unauffällig hinzu gekommenen GUI-Verbesserungen umgehend unverzichtbar. Nach Umbooten zur sicherheitshalber aufbewahrten Tiger-Partition fragt man sich, wie es jemals ohne ging.

    … Lediglich mit Time Machine werde ich nicht recht warm – da es zwingend eine (große!!) eigene Partition erfordert, die ich momentan nicht erübrigen kann.

    Wie auch immer: Im Gegensatz zum Update einer Windows-Version (z.B. 2000 auf XP, z.B. XP auf Vista), bei der man nach viel Geburtswehen komplett neben sich steht und sich ärgert, dass nichts mehr ist, wie es war, gelingt der Wechsel von Tiger auf Leopard vollkommen schmerzfrei. Es folgen keinerlei “Oh nein!”-Flüche, sondern einzig und allein “Ah ja!”-Glücksseufzer.

  6. Hey Gero, danke für deine ausführliche Schilderung. Habe bisher auch sonst sehr wenig negatives lesen können. Scheint also alles prima zu funktionieren.