Auswertung eures Feedbacks zur Community-Frage

Zunächst will ich mich mal wieder bei euch bedanken. Es ist schon eine coole Sache, dass sich so viele Menschen dafür interessieren, und dass sie ihre Meinung mit in den Topf werfen. In den Kommentaren wurde ordentlich diskutiert, und 275 von euch haben sich die Zeit genommen, den kleinen Fragebogen auszufüllen.

Bevor ich die Ergebnisse präsentiere, will ich aber noch kurz abschweifen. Wenn man in einen Blog nicht nur Zeit, sondern eine Menge “Ich” investiert, dann geht Kritik nie an einem vorbei. Auch wenn die kritischen Stimmen einen sehr sehr kleinen Teil des Feedbacks ausmachen, trifft es mich jedes mal volle Kanone. Es gibt ein paar Leute, die denken, dass dieses “kommerzielle Blog” so sein sollte, wie sie es sich wünschen. Interessanter Weise kommen negative Stimmen in der Regel aber nur von Leuten, die sonst keine Meinung abgeben. Und genau deshalb kann ich sie auch nicht ernst nehmen. “Wir kommen um uns zu beschweren”? Nein, Danke.

So, jetzt aber:

Ergebnisse der Umfrage

Wie oben geschrieben, haben insgesamt 275 Leute mitgemacht. Besonders erfreulich für mich, dass so viele die Textfelder genutzt haben, um Vorschläge, Kritk und/oder Lob zu senden.

Was hältst du von der Idee Userbeiträge auf StyleSpion.de zu integrieren?

Grandios, darauf habe ich gewartet 12%
Kann man machen 16%
Warum nicht, wenn die Qualität stimmt? 51%
Ich glaube nicht, dass das funktioniert 8%
Finde ich doof 12%
Other 2%

Daraus lässt sich lesen, dass 12% den Vorschlag nicht mögen, und 8% skeptisch sind, ob es funktionieren würde. 80% haben dafür gestimmt, interessant und ganz in meinem Sinne: die Anzahl der Leute, die auf Qualität achten.

Würdest du selbst Beiträge beisteuern?

Ja 16%
Nein 36%
Vielleicht 47%
Other 1%

Dieses Ergebnis relativiert viele Befürchtungen, dass die Seite in einer Flut von Beiträgen ersticken könnte. Etwa ein Drittel schliests aus, Beiträge beizusteuern, fast die Hälfte würde “vielleicht” etwas beisteuern, meist mit der Begründung “Wenn ich es wirklich interessantes habe”. 16% also 44 von 275 gaben an, dass sie ich auf jeden Fall beteiligen würden, weil sie schon Ideen für Beiträge haben.

Ich finde, dass das ein guter Startpunkt wäre. Sicher kämen andere dazu, und von den Zusagen würden einige wegfallen. Das Verhältnis würde ich aber durchaus als gesund ansehen.

Wieviele zusätzliche Beiträge (täglich) wären angemessen?

1 Beitrag 17%
2 Beiträge 23%
3 Beiträge 29%
4-5 Beiträge 18%
5-10 Beiträge 2%
mehr als 10, wenn sie gut sind Beiträge 5%
Other 6%

Dieses Ergebnis ist sehr durchwachsen, und das rührt wahrschienlich daher, dass 50% oben Wert auf Qualität gelegt haben. Ich würde es so interpretieren, dass die Anzahl der Beiträge nicht so wichtig ist, dafür umso mehr, dass die Qualität stimmt.

Wenn du Beiträge beisteuern möchtest, welches Thema/welche Themen würdest du wählen?

Wie zu erwarten war, gab es hier die unterschiedlichsten Vorschläge. Zwei Dinge haben mich aber besonders gefreut:
Erstens: eine große Zahl würde gerne Selbermachprojekte und Bauanleitungen vorstellen, Zweitens: die Themengebiete decken sich mit den bisherigen Themen. Ich würde es selbst nicht so gut finden, sich noch breiter auszurichten, als bisher.

Anmerkungen

Es gab ein Feld, in dem jeder seinen Senf abgeben konnte, dieses Feedback möchte ich euch nicht vorenthalten. Es würde den Rahmen sprengen, hier alle Kommentare vorzustellen, deshalb nur ein Querschnitt (ja, ich habe die meisten kritischen Stimmen übernommen).

“Als ich die Überschrift gelesen hab dachte ich erst: Doof…! …Aber deine Ideen finde ich schon sehr gut, ich denke das könnte eine echte Bereicherung werden, Die Trennung von normalen zu usergenerierten Content halte ich dabei allerdings für sehr wichtig, ebenso wie die Moderation. Es soll SP ja unterstützen und nicht verwässern.”

“ich glaube nicht, dass solche communities funktionieren, funktioniert z.b. freitag? ich glaube nicht so, wie sie sich das vorgestellt haben”

“Wenn das Projekt losrollen würde, wäre ich wirklich angetan was dazu beizutragen. Ich habe zwar kein eigenes Blog, aber das Format würde mich ansprechen.”

“an sich gute idee, wenn sie auch so gut umgesetzt wird :-) und respekt an die ganze arbeit, die du dadurch bereit bist, dir zusätzlich zu machen!”

“Solange der ursprüngliche Charakter der Seite erhalten bleibt, also Blog und Beiträge auf gewohnten Niveau bleiben und nicht irgendwie zweitrangig werden: Super Idee!”

“Fänd ich im Rahmen eines “Leser-Tages” einmal pro Monat okay, aber bitte nicht permanent”

“Auch eine stärkere Unterteilung deiner Artikel in verschiedene Feeds (Komplett oder nur Konzerte+ Musik oder nur Wohnungseinrichtung etc. wären cool. Warum? Zum einen habe ich schon ein paar mal bemerkt, dass ich deinen Geschmack im Punkt Design teile, musikalisch aber auf einer ganz anderen Welle schwimme. Zum anderen: Posts über Musik sind meist gespickt mit Youtube-Videos etc. Den Musikfeed würde ich dann nur zu Hause am Desktop lesen und nicht unterwegs am iPhone (mangels Flash für Youtube, Bandbreite).”

“Du willst Meinungen. Dann bekommst Du mal meine. Ganz einfach. Kai Müller ist der Stylespion, Kai Müller aus K. ist authentisch. Deshalb verfolge ich den Stylespion. Klar separate Feeds usw. wären eine Möglichkeit… da gäbe es alleine 100 Gründe dafür, genauso wie 100 dagegen. Aber warum? Dein Blog ist was persönliches, teilweise auch intimes. Da würde ich Beiträge von anderen (die ich mir eh über Feeds usw. zusammen sammle) nur störend und als wenig “original” empfinden.
Weiter So! (Notfalls halt auch anders “So”)”

“Eine richtig toppe Idee. Auf NEON.de entstehen dadurch unwahrscheinlich geniale Beiträge. Ich fände es einen Versuch wert!”

“ich finde die Idee gut, ich würde allerdings ein festes Team bevorzugen, denn sonst verliert der Stylespion sich in 1000 Stilen. Jeder schreibt anders, verlinkt anders usw. Deshalb von mir klar ein Autoren Team mit festen Themen und regelmäßigen Postings.”

“Fände es toll mal für ein größeres Publikum zu schreiben (bin selbst eher im 100er Bereich), auch weil Themen von Stylespion eher nicht in mein eigenes Blog passen. Einen Backlink auf die eigene Website / Blog fände ich wichtig.”

“Billiger hast Du auch noch nicht versucht an Content zu kommen oder?”

“StyleSpion ist Frontalunterricht. Gruppenarbeit nervt da nur.”

“Bei aller Vorfreude auf die Communitybeiträge, sollte diese quantitativ deine nicht übersteigen. Besonders wichtig sind dabei vorallem die, von dir bereits angesprochenen, getrennten Feedreader.”

“ach, ich nutz den Platz einfach mal um Dir nen ‘Danke’ zukommen zu lassen.”

“Bleib dem bisherigen treu – finde den Zwang neues zu machen oft too much und immer überall registrieren etc. kann auch nerven … Aber ums Level hoch zu halten und sich weiter zu verbreiten bestimmt ein gutes Mittel.”

“Ich finde, es sollten nicht mehr zusätzliche Beiträge als “Standardbeiträge” sein. Das könnte dann so wirken als würdest du als selbstständiger Betreiber des Blogs auf billig produzierten Content setzen, für den du nicht viel mehr tun musst als kurz mal anzulesen, ob die Artikel gut sind.
Meine persönliche Meinung ist das nicht (als selbstständiger Blogger muss man halt sein Auskommen finanzieren, das muss man pragmatisch sehen), aber ich glaube, dass es so aufgefasst werden könnte und das wäre schade.”

“Die Idee absolut genial. Nur bitte nicht noch ein Blog der den zwanzigsten lustigen USB Gag vorstellt. Ansonsten wie immer weiter so. Toll was aus dem Blog geworden ist.”

“bitte bitte lass es so wie es ist…”

“Ich würde eher von dem Ausbau abraten. Bleib’ beim Blog, denn so kannst Du ein gewisses, angenehmes und gern gesehenes Qualitätsniveau wahren. Meine Meinung entsteht aber auch daher, dass ich generell nicht so der Typ für (nicht unbedingt notwendige) Veränderungen bin.”

“Ich glaube, dass das ganze als Pilotprojekt einen Versuch wert ist. Ich selbst beteilige mich in Communities so gut wie gar nicht mehr aktiv. Ich wäre somit ein totaler passiver User, der, wenn er etwas zu sagen hat, den Mund auf macht und sonst aber im FeedReader versteckt bleibt. Ich glaube außerdem, dass mit all dem mobilen Web das mehr oder weniger die Ansicht von vielen Usern ist. Du würdest mit diesem Portal mehr oder weniger einfach ein interessantes Konzept bilden, es Usern zu ermöglichen auch mal was zu schreiben.”

“ich bin erst jüngst auf dich gestoßen und finde den stylespion eine der besten seiten für mich. kurz genug, ausführlich genug, sortiert genug, professionell genug – und vor allem von mensch(en) gemacht.”

“Dann würde die Seite ja eher Magazin-artig werden, oder? Finde ich nicht schlecht, weil’s sonst denke ich schnell unübersichtlich wird.”

“lieber kai, gib nicht zu viel aus der hand! die entwicklung geht recht schnell zu immer neuen features etc., lass uns leser uns erst mal an das neue stylespion gewöhnen, damit wir es stehts wiedererkennen ;) (noch sehe ich da keine großen probleme, aber man weiß ja nie was noch so kommt)”

Mein Fazit

Es ist einen Versuch wert. Durch die vielen Anregungen bin ich vorgewarnt, dass die Sache wohl überlegt sein sollte. Sprich: Ich werde mich erstmal in Ruhe hinsetzen, ein paar Regeln aufbauen, ein paar Ziele formulieren etc. Auch die technische Lösung wird ein wenig Zeit verschlingen, da WordPress für dieses Vorhaben erstmal nicht ausgelegt ist, und einiges an Finetuning auf mich zukommt.
Mir ist auch klar, dass ich es niemals jedem recht machen kann, und eigentlich will ich das auch gar nicht.

Sprich, ich werde es wagen, mir für die Vorbereitung aber auch genug Zeit nehmen. Also bitte nicht nächste Woche nachfragen, wann es endlich los geht :)

Vielleicht werden auch einige Zweifler gefallen daran finden, vielleicht geht es auch tatsächlich nach hinten los. Das kann man vorher nicht sagen.

22 Kommentare (closed)

  1. Na dann toi toi toi. Und eine kleine Übersicht über die technische Umsetzung eines WordPress-Community-Projekts wäre super :-)

  2. Auch wenn ich in meinem Kommentar geschrieben hatte, dass ich nicht so dafür wäre, bin ich nun gespannt, wie sich das Ganze entwickelt. Ich wünsche Dir, lieber Kai viel Erfolg dabei!

    Liebe Grüße
    Julia

  3. Ja dann, wünsch ich dir gutes Vorankommen und wir alle werden gespannt sein wie sich die Neuerung so macht. Das Feintuning wird interessant.

  4. Am besten find ich “Stylespion ist Frontalunterricht.”
    Ein Knallerfeedback.
    Ansonsten bin ich jetzt wirklich auf die Umsetzung gespannt. Viel Erfolg dabei.

  5. Juhu ich freu mich drauf :)
    Wird man ja früh genug zu spüren bekommen, wenn sich was bewegt.

  6. Ich wuerde es nicht auf WordPress aufsetzen. Viel zu wenig skalier- und erweiterbar und auch nicht flexibel genug, was Rights Management und User-Verwaltung angeht. Probiers mal mit Expression Engine. Auch, wenn das das Ende des typischen “Blogs” bedeutet. Beste Gr aus Melbourne
    Kai

  7. wann gehts lohos?

    (man darf nur nächste woche nicht fragen, richtig?)

    und mal nebenbei: ich war ja auch einer derjenigen, der vor ein paar wochen gemeckert hat, daß hier nichts mehr los sei oder die qualität abgenommen habe. seit dem umzug ist das wieder anders und ich gucke täglich vorbei. nicht gelangweilt, sondern gespannt.

    vielleicht hättest du den umzug etwas prominenter bekanntgeben sollen? oder ich muß mir sowas einfach besser merken. gibts noch kein widget “diese autoren meiner lieblingsblogs schreiben im moment aus folgenden gründen weniger als sonst”?

    (bevor ich hier noch in den verdacht komme, nur noch schleimen zu wollen, spiel ich schnell noch mal den nervbold: ist 99maximal noch in der planung? ich möchte keinen starttermin hören oder so, nur, ob das irgendwann kommt. weil ich ziemlich gespannt darauf bin. und weil diese reihe – für mich – die essenz von stylespion verkörpern würde.)

  8. @Hansi Ich wiederhole mich, aber… Ich freue mich ja, dass du auf neue Beiträge wartest, aber, und das sollte eigentlich selbstverständlich sein, mein Privatleben in mein Privatleben. Es heisst so, weil es nicht öffentlich ist. Wenn also in meinem Privatleben Dinge passieren, die mich davon abhalten, meine Zeit hier zu investieren, dann muss ich das nicht kommunizieren. Manchmal tue ich das trotzdem, und manchmal eben nicht. Ich schätze, damit müssen beide Seiten leben.

    Zu 99-Maximal. Glaube mir, es nervt niemanden mehr, als mich selbst, dass die Serie noch nicht gestartet ist ;)

  9. Ich habe eine Frage zu 99maximal: Ist das noch nicht angelaufen, weil du keine Zeit hast oder da nicht genug oder gute Beiträge kommen? Versteh mich nicht falsch, das soll keine Anschuldigung sein, interessiert mich einfach, da dann ja auch wir Leser etwas unternehmen könnten.

    Noch eine Sache dann zu Kritik an dir (im zweiten Absatz): Grade im bösen, bösen Internet ist solche negative Kritik sehr leicht zu schreiben und ich selbst nehme mir diese auch zu Herzen. Man muss sich dann nur fragen, wem es etwas bringt. Meine Erfahrung ist, dass schlechte Kritik, “die nur zum Fertigmachen da ist”, meist nicht konstruktiv und so auch nicht ernst zu nehmen ist. Wenn jemand wirklich etwas jemandem anderem Vermitteln will, kann er sich auch anstrengen.

  10. Lieber Kai, ganz ehrlich, du scheinst mir ein wenig dünnhäutig zu sein. Offenbar kommst du nicht drüber hinweg, wenn man dein Blog “kommerziell” nennt. Dabei steckt da noch nicht mal eine Wertung hinter. “Kommerziell” im Wortsinn heißt schließlich nur, dass du mit deinem Blog Geld verdienen willst. Prima, herrgott, werde von mir aus reich dadurch. Gönne ich dir und jedem anderen, kein Thema.

    Seltsam wird es (für mich) nur dann, wenn jemand Geld mit seinem Blog verdienen will, den Content aber kostenlos von Dritten zuliefern lässt. Darauf wollte ich mit meiner Frage hinaus. Natürlich sei dir dies ungenommen, es finden sich auch bestimmt genügend Leute, die das mitmachen. Das ändert aber nichts an meiner Einstellung dazu. Und wenn du um Kritik bittest, dann aber derart eingeschnappt reagierst, solltest du mal drüber nachdenken, ob nicht die Kritik wertvoller ist, als die ganzen “Supi!”-Kommentare.

    Es macht die Sache nicht besser, wenn du dann etwas widersprüchlich rumlavierst: “Gastautoren müssen selbstverständlich vergütet werden [...] Dass ich nicht jeden, der einen Beitrag hier publiziert bezahlen kann, müsste gerade denjenigen, die mir hier mit “kommerziell” kommen, klar sein.”

    Deine offenbare Schwäche, mein Posting so zu lesen, wie ich es geschrieben habe (nämlich auch den letzten Satz), lasse ich jetzt mal außen vor.

  11. na das wird was! ich bin gespannt, freu mich aber drauf!
    wenn du dich so entscheidest, wird es auch gut, dieser blog beweist, du hast ein händchen dafür!

    ich wünsch dir auf jeden fall viel erfolg und lass dir zeit bis alles steht. mache es lieber richtig als schnell! aber das traue ich dir auch vollkommen zu.

  12. @Bernd
    Habe kein Problem damit dünnhäutig zu sein. Hier findest du keine Beiträge a la “Wie du der absolute Profiblogger wirst”. Kritik trifft mich, ja. Aber wäre es nicht schlimm, wenn es mir völlig egal wäre? Ich bin mir sicher, dass auch Noel Gallagher miserabel gelaunt ist, wenn er Kritik bekommt, auch wenn er zwei Minuten später behaupten wird, dass seine Band die beste der Welt ist…

    Zu dem Thema Geld. Es ist leidlich darüber zu diskutieren, weil es auch da niemals möglich sein wird, es jedem recht zu machen.
    Wer denken möchte, dass es mir hier um die große Kohle geht, dem könnte ich tagelang argumentieren, ohne dass sich seine Meinung ändern wird. Hab ich aber gar keine Lust drauf.

    Gastautoren vs Community:
    Ich sehe einen großen Unterschied zwischen Beiträgen von regelmässigen Gastautoren, und vorgeschlagenen Beiträgen von Besuchern:

    An einen regelmässigen Autor würde ich als Betreiber und somit irgendwie ja Auftraggeber Ansprüche stellen. Ich würde ihm Themen vorgeben, und ich würde erwarten, dass er gewisse Punkte bei diesen Beiträgen erfüllt.

    Von Besucherbeiträgen erwarte ich erstmal nichts. Das System ist offen, jeder kann, aber niemand muss etwas dazu beitragen. Über die Motivatinsgründe, warum jemand dann einen Beitrag schreibt, mag ich nicht urteilen.

    Ganz klar, kann man mir auch das negativ auslegen.

  13. Nur eine kurze Frage an Bernd bzgl. des Themas Bezahlung: wie genau werden die Nutzer auf Facebook, Digg, YouTube, Neon.de, opinio.de, usw. für ihre Inhalte vergütet? Vielleicht könntest du uns erklären, wie das üblicherweise auf diesen Communityseiten gemacht wird, damit Kai ungefähr einen Startpunkt hat. Danke!

  14. Ich finde ich es erstmal sehr nett, dass Kai die Auswertung so offenlegt und ich als Leser Ansatzweise vermittelt bekomme, was die anderen so schreiben und was für Meinungen sie haben.

    Die Diskussion finde ich sollte jetzt bitte nicht in die falsche Richtung gehen. Es geht ja nicht darum darum, wer wieviel Kritik abkann :-)))

    Ich finde den Gedankengang der gewünschten »Monetarisierung von Beiträgen« auch ein wenig »schräg«. Genauso hinkt für mich die Bezeichnung »kommerziell« in Bezug auf diesen Blog, auch wenn mit dem Blog Geld verdient wird.

    Dieser Blog ist doch keine Geldmaschine und hat einen ganz anderes »Profil« als z.B. das SmashingMagazine.com. Dort werden die Autoren für Tutorials auch vergütet, doch dort gibt es auch keine Wurzeln mit »privaten Anfängen« wie beim StyleSpion. Man sollte auch mal die PI´s vergleichen. Aber egal … ich will nicht auch noch abdrifften.

    Ich hab ja schon einmal geschrieben, wem es um Kohle geht, der fällt für mich persönlich von vorn herein durch das Qualitäts-Raster, denn dort stimmt die Motivation nicht in meinen Augen. Ist aber auch nur meine eigene Einstellung.

    Wenn Kai jetzt einen dicken Mercedes fahren würde mit dem Favicon des StyleSpions auf der Haube anstatt eines Sterns. Der Umzug nicht in die Nachbarwohnung stattgefunden hätte, sondern in ein Loft am Rhein … dann hätte ich vielleicht auch etwas anders argumentiert.

    Ich stelle einem Kunden mit wenig Kohle aber auch keine Rechnung wie einem großen Konzern …

    Kai hätte uns auch nicht gefragt und würde keinen Blog wie diesen führen, wenn er die Kritik nicht an sich heranlassen würde, bzw. er sich diese nicht wünschen würde. Manche Formulierungen sind aus meiner Sicht auch nicht immer eindeutig genug und viel zu persönlich und man kann sie anders aufnehmen, als derjenige sie geschrieben hat.

    Ich finde es übriegens auch nicht so nett die positve Resonanz in die Schublade »Supi!-Kommentare« zu stecken, nur weil sie knapp formuliert sind und mit dem Autor übereinstimmen …

    Just meine 2 Cent …

  15. Warum ist es mit WP nicht möglich? es gibt plugins die die rechteverwaltung in wordpress wesentlich umfangreicher machen.

    wo soll es sonst scheitern?

  16. Aus technischer Sicht würde ich mal BuddyPress überprüfen. Das ist WordPress + Social-Network-Funktionalität.

  17. Ich finde den Ansatz von Jerry sehr richtig: auch wenn es vielleicht schwer vorstellbar ist, aber die Motivation für einzelne (Gast-)Beiträge in diesem (oder anderen) Format(en) muss ja nicht zwangsläufig finanzieller Art sein. Klingt komisch, is’ aber so.
    Vielleicht will jemand einfach ein eigenes oder fremdes Projekt vorstellen, weil ihm/ihr etwas daran liegt. Oder eben auf die eigenen Schreiberfähigkeiten hinweisen, woraus sich wiederum etwas anderes ergeben kann. Oder oder oder…
    Genau so läuft es auch bei allen anderen web zwo.null Communities.

    Zur Kommerz-Debatte: selbst wenn Kai sich hier den sprichwörtlichen “goldenen Arsch” verdient… na und? Ein Blog (oder was auch immer aus Stylespion wird) definiert sich über Beiträge und nicht den business plan dahinter. Wenn sich beides gewinnbringend vereinbaren lässt, super.
    Wenn nicht, wird Kai wohl ein armer Schlucker bleiben. Die Qualität wird sicher nicht geopfert.

  18. Finde ich gut, dass du dir wirklich Zeit nimmst und nicht einfach drauf los machst!
    Genau das macht die Qualität deines Blogs so gut und hebt ihn von vielen anderen von einer Einzelpersonen betriebenen ab!

    Viel Erfolg bei dem Projekt, vorallem bei der Umsetzung in WordPress!

  19. hei kai,
    ganz ehrlich bin ich gespannt wie n flitzebogen was aus diesem projekt wird!
    falls mir die umsetzung gefällt mach ich mit! und genau an diesem punkt wird die sache für mich spannend. du musst es irgendwie hinbekommen, dass du die leute, deren beiträge nicht veröffentlicht werden, nicht verkraulst. wahrscheinlich wird sich jeder mühe geben und wird dann entsprechend enttäuscht sein, wenn der beitrag nicht die entsprechende berücksichtigung findet. deshalb mein vorschlag (ist wirklich nur ein vorschlag und kein versteckter ratschlag!) versuche deine bewertungskriterien so transparent wie möglich zu machen, feedback bei ablehnungen anzuführen etc. ähm ja, so ne qualitative rückmeldung würde einiges an arbeit erfordern. klar stylespion bist du, aber wenn beiträge von andern menschen kommen steckt auch von denen n bisschen herz drin…
    noch was kurzes zur begriffsdiskussion: wenn hier alle bei “kommerziell” so empfindlich sind, dann doch bitte auch bei “community”! kai du hast schon geschrieben, dass das vielleicht der falsche ausdruck ist, aber er geistert hier immer noch rum! “community” ist garantiert was anderes!
    ich hoffe dieser kommentar bringt dir was!
    greetz, criz

  20. Hab leider die Umfrage verpasst, aber bin schon gespannt auf die Umsetzung und könnte mir auch durchaus vorstellen, mal was dazu beizusteuern