Bei einem gemütlichen Abendessen letzte Woche haben wir uns in der Runde über das Veröffentlichen von Büchern unterhalten. Eine Freundin, selbst Journalistin, berichtete von einer Bekannten, die gerade ein Buch veröffentlicht hat. Es ging darum, dass man damit Knete verdienen könne, und was es wohl für ein Gefühl wäre, ein eigenes Buch in den Händen zu halten. Scherzeshalber ging es natürlich darum, dass ICH ein Buch veröffentlichen sollte. Ich habe vor Lachen fast den guten Wein über dem Tisch verteilt. Und, was soll ich sagen, ich muss daran seit Freitag denken.
Nun bin ich bei weitem kein Schreiberling, ziehe die kurzen den verschachtelten Sätzen vor, und mit der Grammatik ist das ja auch so ‘ne Sache. Und trotzdem reizt mich die Geschichte… Ein Buch zum reinen Selbstzweck wäre Quatsch. Ein Buch, das mir oft gestellte Fragen ausführlich beantworten kann, vielleicht weniger… Neben der Frage, wie ich es schaffe, immer so gut auszusehen, laufen bei mir ständig Fragen über die Fotografie auf. Und da könnte ich ansetzen.
Noch ein Buch über Fotografie?
Es gibt unzählige Werke über Fotografie, und doch kann ich kaum eines uneingeschränkt empfehlen, weil darin meist zu viel Wert auf Equipment gelegt wird, die Beispielfotos ein Scherz sind, und diese Bücher einfach nicht motivieren können. Die tatsächlichen Kniffe, die gerade Anfänger interessieren, werden nur am Rande erwähnt. Das Fotografieren selbst kommt zu kurz oder wird mystifiziert. Die Art Fotografie, die ich mag, findet kaum Erwähnung, die Bildbearbeitung ebenso, obwohl sie eine große Rolle spielt.
Inhalte
Man muss ja auf dem Teppich bleiben. Ich bin Autodidakt, habe noch nie ein einziges Foto verkauft, und auch sonst außer netten Worten noch nichts daran verdient. Trotzdem glaube ich, dass gerade dieser Weg dem Vieler gleicht.
Weiterhin ist es schwierig, Themen nur in Blogbeiträgen abzuarbeiten, weil man zu viele Basics voraussetzen muss. Letzten Endes würde ich versuchen, das Buch zu basteln, das ich mir damals nach dem Kauf meiner Kamera gewünscht hätte. Eines, das mir schnell die wichtigsten technischen Grundlagen erklärt, und mich dann zum Fotografieren ermuntert. Eines, das an Beispielen zeigt, wieso manche Fotos viel besser wirken, als andere. Ich würde viel Bildmaterial nutzen, und versuchen, die Themen auf das Wichtigste zu reduzieren, immer mit dem Ziel, dass der oder die LeserIn am liebsten sofort die Kamera schnappt und loszieht. Ergänzend könnte man ein paar Interviews mit Fotografen einfügen, um auch deren Sichtweise zu integrieren.
Aufwand vs. Ertrag
Ich kenne nicht allzu viele Menschen, die an einem Buch gearbeitet haben, aber die wenigen haben übereinstimmend von sehr viel Arbeit berichtet. So ein Titel wird sehr viel Zeit und Kraft verschlingen.
Die Veröffentlichung als E-Book wäre der einfachste und auch kostengünstigste Weg. Dem gegenüber steht ein für mich gerade überhaupt nicht kalkulierbarer Ertrag durch den Verkauf.
Interesse?
Dieser Beitrag war nun nichts anderes, als ein aufgeschriebener Gedanke. Deshalb interessiert mich erstmal eure Meinung dazu. Völliger Unsinn? Würdet ihr es kaufen? Habt ihr Tipps, zum Beispiel Literatur über das Schreiben eines Buches – gar eigene Erfahrung? Ich bin gespannt.
Update
Ein erstes Fazit und weitere Gedanken findet ihr im Beitrag “Update zum Buch über Fotografie.
Tags: Fotografie, Literatur, buch über fotografie, e book, fotografie, fotografieren

















81 Kommentare
Am 1. September 2009 um 12:38 Uhr
Ich selbst habe mir schon oft ein Buch gewünscht, dass weder zu technikverliebt ist, noch so tut, als müsse man ein abgeschlossenes Studium in allen Kunstdisziplinen haben, um ein gutes Foto zu schießen.
Ein eBook, wie es hier beschrieben wird, klingt jedenfalls sehr interessant. Man könnte ja auch Teile nach und nach per Blog veröffentlichen und das überarbeitete Gesamtpaket am Ende als Buch, nur so als Idee.
Am 1. September 2009 um 12:39 Uhr
Ich finde die Idee gut. Ich mag deine Fotos und würde gern lernen, es dir nachzumachen. Wenn du ganz für Anfänger schreibst, würde mich dein Buch sehr interessieren.
E-Books sind allerdings generell weniger attraktiv, weil sie natürlich viel anstrengender zu lesen sind.
Bei Interesse lektoriere ich gern für dich (vor).
Am 1. September 2009 um 12:41 Uhr
Grundsätzlich finde ich Deinen Gedanken nicht schlecht ein Buch über Fotografie zu schreiben. Allerdings gibt es sehr viele Bücher für Anfänger im Fotografiebereich.
Thema E-Book: Obwohl ich selber Blogger bin und recht viel im Netz lese, bevorzuge ich noch immer ein gutes Buch. Die kann man anfassen, in die Ecke schmeißen und wieder hervorholen. Außerdem ist das Lesen viel angenehmer. Vor allem wenn es um größere Themen geht, meide ich Texte die auf meinem Bildschirm flackern.
Viel Glück bei der Entwicklung von Deinem neuen Projekt! :)
Gruß
Stefan
Am 1. September 2009 um 12:43 Uhr
Ich hab immer das Gefühl, dass es grad für Einsteiger viel Literatur auf dem Markt gibt, ebenso wie für sehr spezielle Ereignisse à la “Tierfotografie auf Deutschen Bauernhöfen zur Ferienzeit” (jajaja, aber Übertreibung macht anschaulich). Aber auf dem Markt für Leute, die Wissen was ein ISO-Wert ist und wie sich die Brennweite auf die Tiefenschärfe auswirkt und die kein spezielles Metier wie “ich mach nur s/w-Porträts” haben, gibt es recht wenig. Oder ich kenns nicht.
Unsinn ist es sicher nicht. Deine Art der Fotografie gefällt vielen Menschen, viele würden Dir gern nacheifern. Absatzmärkte finden sich sicherlich, besonders, wenn es Dir tatsächlich gelingt, ein Buch zu schreiben, bei dem man sich nicht entscheiden kann, ob man weiter liest, um noch viel mehr zu lernen und input zu bekommen oder ob man das Buch schnellstmöglich weglegt, weil man nur noch fotografieren will… :)
Am 1. September 2009 um 12:46 Uhr
Noch ein kleiner Tipp, da ich gerade den Kommentar von Thomas gelesen habe. Schau Dir mal den Blog Problogger.net an. Der hat hat genau das gemacht, was Thomas vorschlägt. 31 Artikel über die Verbesserung eines Blogs geschrieben und letztendlich ein E-Book draus gemacht.
Am 1. September 2009 um 12:47 Uhr
Hey ein E-Book für Fotos finde ich falsch, da man als anfänger sicherlich das Buch gerne mit sich herumträgt wenn man auf Foto Exkursion ist, ne Computer dabei rumschleppen möchte ich nicht und sich das selber ausdrucken würde ja wieder auf den Buch Preis kommen zumal bei vielen Fotos leidet auch die Qualität beim selber drucken
Am 1. September 2009 um 12:48 Uhr
Danke für das erste Feedback!
@Stefan, du wirst staunen, ich besitze sowohl Darrens “richtiges” Buch, wie seine als E-Book veröffentlichte Serie. Ich bin sozusagen Fan :)
Am 1. September 2009 um 12:50 Uhr
Was fragst Du dann noch? Fang mit dem Schreiben an! ;)
Am 1. September 2009 um 12:51 Uhr
Ich als Fotografie-Anfängerin würde mir auch ein Buch wünschen, welches ein Paar Grundlagen erklärt, evtl. ein Paar Tricks zeigt und einem Lust am Fotografieren vermittelt.
Ich finde die Idee sehr gut. Aber sicher wird es auch viel Arbeit für dich bedeuten ;o)
Am 1. September 2009 um 12:51 Uhr
@Christoph Hui, Satzzeichen hätten bei deinem Kommentar geholfen ;)
Aber zu deinen Argumenten: Wenn man Fotografieren geht, sollte man nicht in einem Buch nachschlagen, sondern die Augen für die Umgebung offen halten – schliesslich sollen ja gute Fotos dabei rumkommen.
Ein gedrucktes Buch erfordert einen ganz anderen Ansatz. Print-On-Demand wäre eine Option, das wird aber wohl ziemlich teuer. Ansonsten müsste man einen Verlag finden. Daran will ich aber gerade (noch) nicht denken.
Am 1. September 2009 um 12:53 Uhr
Hallo Kai. Die Idee finde ich super. Es ist wirklich schwer, richtig gute Bücher zu finden. Aber sicher noch schwerer eins zu schreiben. Ich glaube, dass die Buchautoren sicher ähnliche Ziele hatten wie Du. Aber die Umsetzung ist halt ein anderes Thema. Dazu kommen noch Vorlieben der Leser, die das Buch kritisieren - sowohl positiv als auch negativ. Lies nur mal bei Amazon die Kommentare - oft liegen die Meinungen weit auseinander. Ein Bild kann man sich nur machen, wenn man es selbst liest. Und genau dann übernimmt wieder der persönliche Geschmack, die persönlichen Interessen, die persönliche Vorbildung bzw. das Wissen, welches der Leser besitzt. Deine Überlegung ist für den Anfang nicht schlecht. Erst mal eBook (vielleicht auch in Teilen) weil kein hoher Investitionsaufwand. Wenn der Zuspruch dann hoch ist, kannst Du immer noch an einen Verlag herantreten.
Am 1. September 2009 um 12:58 Uhr
Mein Schwiegervater schreibt auch ab und an Bücher und hat dafür einen eigenen Verlag gegründet. Macht das auch nur nebenbei zu seinem Hauptberuf. Ist wirklich etwas Arbeit, aber wohl auch zu schaffen, wie man es bei ihn sieht. Ist zwar eine andere Nische, aber werd mich bei ihm mal erkundigen. Auch über den Selbstvertrieb; wenn man es wirklich will ist das nicht so dass Problem. Soweit ich es richtig in Erinnerung habe. Zudem hast du denn Vorteil, durch deinen Bekanntheitsgrad doch einige mehr an den Mann bringen zu können.
Abnehmer wären sehr warscheinlich doch auch die 3-4 Spezi-Buchhandlungen in der Ehrenstr & Breitenstr, sowie die Mayerschen unterstützen auch gerne Newcomer.
Zu deiner anderen Frage:
Ich persönlich kaufe lieber Handfestebücher als ebooks.
Am 1. September 2009 um 12:59 Uhr
Vom Thema her würde ich mir keine Gedanken machen - Es wäre (meiner Meinung nach) genug Interesse an solch einem Buch vorhanden.
Ich wollte Dir an dieser Stelle eher den Tipp geben über das “Wie mach ich’s?” nachzudenken. Bücher müssen heute nicht mehr nach Schema F (1 Autor füllt Inhalt, 1 Verlag veröffentlicht, etc…) entstehen. Ich lasse hier einfach mal ein paar Beispiele Fallen, Du kannst Dir ja die Geschäftsmodelle Dieser Bücher selbst ansehn. Alle beziehen den Leser gewissermassen schon bei der Buchentstehung mit ein, dass nimmt Druck vom Autor und macht vor allem Spass.
1. http://www.slideshare.net/Alex.Osterwalder/publishing-conference-a-guerilla-author-perspective
2. http://awurl.com/VRdb9rwM2
3. http://www.wethinkthebook.net/home.aspx
4. http://theproject100.wordpress.com/2009/02/18/154/
Am 1. September 2009 um 13:04 Uhr
@Thomas: Klasse, danke für die Links! Zum Thema “Einbeziehen der potenziellen Leser” – bin doch schon dabei ;)
Am 1. September 2009 um 13:09 Uhr
“Literatur über das Schreiben eines Buches” - Der ist echt gut :)
Nein, im Ernst: Die Idee klingt wirklich super. Auch ich würde dir empfehlen, wenn du dir schon die Mühe machst, das Teil gleich gedruckt zu veröffentlichen.
Allein über deinen Namen würdest du bestimmt so viele Exemplare losbringen, dass sich der Aufwand lohnt.
Am 1. September 2009 um 13:09 Uhr
Perfekt! Fang sofort an! Mir geht´s genauso wie der Zielgruppen von der du redest, wirklich gute Bücher kenne ich nicht und von genau den Themen die du ansprichst schreiben wenige. Natürlich gibt es Bücher über Bildbearbeitung, aber eben nicht so in einem Buch vereint wie es dein Konzept vorlegt. Ausserdem sind deine Fotos echt große Klasse und jeder wird dir bestätigen, dass du dafür ein Talent hast! Also: Fang an! :-)
Am 1. September 2009 um 13:10 Uhr
@Florian, das ist nett von dir, aber darauf würde ich nicht wetten :)
Am 1. September 2009 um 13:20 Uhr
Ich persönlich finde die Idee ziemlich cool, vorallem weil ich noch im Anfangsstadium der Fotografie bin. Ich wär also schonmal ein hunderprozentiger Abnehmer deines Buches!
Achja und zu der Frage als E-Book oder in gedruckter form, würde ich die gedruckte Version vorziehn, wie schon erwähnt sein eigenes Werk in den Händen zu halten hat doch einen Reiz ;-).
Am 1. September 2009 um 13:36 Uhr
Ich finde die Idee super. Was mich an vielen dieser Fotografiebücher auch stört, ist die trockene Schreibweise und ewig lange Textblöcke, da will man das buch am liebsten gleich beiseite legen. Ich würd dich durch nen Kauf unterstützen ;)
Am 1. September 2009 um 13:53 Uhr
ich finde die idee super und würde mir das buch auch sofort kaufen.
vor allem da ich den stil deiner bilder wirklich hervorragend finde und mich jedesmal kaum daran sattsehen kann (und jetzt genug gelobhudelt ;-) )
idee: vielleicht kannst du ja ein paar andere fotografen zum mitmachen bewegen, so dass man auch unterschiedliche herangehensweisen kennenlernen kann…
Am 1. September 2009 um 13:58 Uhr
find ich gut! auch wenn ich das nicht mehr wirklich brauche, wüsste ich genug leute die sich so ein buch wünschen würden. es fehlt den meisten büchern einfach an style! zu viel technik zu trocken… schreckliche fotos….. halt nicht gerade passend für die zielgruppe die sich hier so tummelt.
ich bin dafür, ein buch das anfänger zur fotosucht verhilft.
Am 1. September 2009 um 14:00 Uhr
Deine Fotos in allen Ehren, aber ich glaube nicht, das solch ein Buch für Dich ein Erfolg wäre (mit Erfolg meine ich hier im Sinne von Aufwand zu Ertrag!). Es gibt einfach schon zu viele Fotobücher, vor allem für Anfänger. Anders wären bei Dir sicher die Beispielfotos. Nach den Kommentare auf Deine Fotos hin, erwarten sich die Mehrzahl Deiner Leser eine Anleitung zum nachmachen (von bestimmten Effekten), leider nicht mehr. Daher wären meiner Meinung nach die Enttäuschung groß. Bei Dir, da Du Fotographen kreativ anregen möchtest, bei den Lesern, weil sie sich fertige Rezepte erwarten….
Am 1. September 2009 um 14:03 Uhr
@Torsten das ist ein guter Einwand. Und eine Frage der Kommunikation. Eine Blaupause wäre aber auch nicht in meinem Interesse.
Am 1. September 2009 um 14:08 Uhr
Hallo Kai,
verfolge nun schon eine ganze Weile deine zwei Blogs, da deine stilsichere Themenauswahl und deine Interessen doch sehr mit meinen decken. Bislang habe ich nur konsumiert und das werde ich nun ändern.
Zu deiner Idee ein Buch zu schreiben kann ich dich nur ermutigen. Denke das wird auf jeden Fall ein tolles Projekt. Ich traue dir zu den Spagat zwischen Ästhetik, Technik und praxisnahen Tipps zu treffen. Das wär meiner Meinung nach die richtige Nische zwischen all den bekannten Veröffentlichungen.
Ein eBook empfinde ich eher als Kompromiss. Glaube dass deine Fotos und Inhalte in gedruckter Form eine ganz andere Wertigkeit bekommen und so auch ein viel breiteres Publikum erreichen können. Es wäre doch toll wenn du den Schritt aus der Virtualität in meine Bücherregeal finden würdest.
Wünsche viel Spass und Durchhaltevermögen bei der Suche nach einer Lösung und freue mich auf das fertige Endprodukt. Virtuell oder gedruckt, ich bin gespannt.
Viele Grüsse
Holger
Am 1. September 2009 um 14:36 Uhr
Auch wenn ich persönlich jetzt nicht das Verlangen nach einem weiteren Fotobuch habe denk ich es ist sicher eine Erfahrung wert zumindest mit so einem gedanken mal etwas ernsthafter zu Spielen und vieleicht auch schon mal anzufangen.
Bez. des E-Book Thema, ich denke die “Book on Demand” Geschichte könnte für so ein Vorhaben auch Interesant sein. Hab mit sowas vor etwa zwei Moanten recht gute Erfahrung gemacht, will jetzt hier aber keine Schleichwerbung machen. Also wenn wer Interesse an dem Thema hat einfach Anschreiben, gebe dann gerne Auskunft.
Habe so meine Zwischenprüfungs-Dokumentation drucken lassen.
Gruß Fabian
Am 1. September 2009 um 14:40 Uhr
Also gerade wenn es ums Thema Fotografie geht, kann ich mir nicht vorstellen, dass man sich da ernsthaft auf den Gedanken eines eBooks versteifen sollte. Wer Fotos betrachtet, will dies auch gern mit Haptik verbinden. Außerdem sieht man in solchen Kriesenzeiten ein Buch vll. auch eher als Investition und weniger als Konsumgut. Daher denke ich, dass die Leute eher bereit sind, ruhig etwas mehr Geld für ein qualitativ hochwertiges Produkt ausgeben, als für ein 128Seiter mit softcover und wire-o oder rückenstichheftung…
Man könnte das ganze im Blog Style als Frage antwort mit Bebilderung machen… die Idee find ich eigentlich gar nicht schlecht!
Bin gespannt was dabei rum kommt, viel erfolg auf jeden Fall!
Am 1. September 2009 um 14:42 Uhr
Ich würde dir auch unbedingt raten, schreib “das Buch”. Du kannst dabei nur lernen und wenn es dann noch jemanden gibt, der es liest um so besser. Fang einfach damit an und entscheide später in welchem Format du publizieren willst.
Es gibt wirklich eine Menge Bücher zum Thema Fotografie und viele “Reden” technisch und kryptisch daher. Es gibt aber auch eine Menge Thriller und trotzdem kommt immer wieder mal ein neues Buch heraus, welches trotzdem gut ist.
Am 1. September 2009 um 14:43 Uhr
Hai Kai,
ich keine Ahnung mehr wie ich zu Deinem Blog gekommen bin. Der Grund warum er immer noch im meinem RSS-Reader ist, sind Deine Fotos (und dann auch die Texte drumherum). Ich hantiere zwar nur mit einer Schnellknipse Nikon S10, würde aber gerne ein Buch über Deine Art Fotos zu machen lesen. Lieber ein Hardware Buch als ein eBook.
Mach es…… Claus
Am 1. September 2009 um 14:47 Uhr
Hey Kai,
die Idee, ein Buch über deine Art der Fotografie zu schreiben, finde ich eigentlich sehr gut. Ich persönlich würde mir so ein Buch zu 99,9% kaufen.
Die Frage ist halt nur wirklich: Lohnt sich der Aufwand? Wenn du wirklich Geld damit verdienen willst, würde ich das spontan mit “eher Nein” beantworten. Wenn man bei Amazon schaut, findet man eine Vielzahl von Bücher für Anfänger. Allerdings will ich auch nicht behaupten, dass sich ein Buch, wie du es gerne schreiben würdest, nicht positiv von diesen abheben würde. Es wäre “mal was anderes”. Von daher könnte es auch, wenn genug davon erfahren, ein Erfolg werden.
Ein E-Book ist sicherlich die günstigste Variante, aber ich denke, das würde dir nicht wirklich gerecht werden, wenn du dir schon die Arbeit machst ein tolles Buch zu schreiben, abgesehen davon, dass es dann recht schnell auf Rapidshare o.Ä. landet. Etwas gedrucktes in der Hand zu halten macht schon mehr her. Vielleicht könntest du als Alternative ja auch “Books on Demand” anschauen (http://www.bod.de/index.html). Dort werden die Bücher quasi erst gedruckt / gebunden, wenn eine konkrete Bestellung vorliegt. Ich denke, damit kann man die Kosten schon etwas geringer halten. Ich kenn diese Art der Vermarktung von einem meiner ehem. Professoren, der sein Buch auch über BoD vertrieben hat. Wie allerdings die gestalterischen Möglichkeiten und genauen Kosten sind, kann ich dir nicht sagen. Aber wenn du etwas gedrucktes rausbringen möchtest, sicherlich mal einen Blick wert.
Am 1. September 2009 um 14:47 Uhr
Und wenn Du mal einen Testballon startest? Also in der Richtung, für den Anfang ein eher dünneres Buch zu schreiben, zunächst per Print on Demand zu drucken und Verkauf direkt über Dein Blog? (Dann wird es auch nicht so teuer, weil Du keinen Buchhandel mitfinanzieren musst). E-Book geht ja trotzdem, aber so ein Foto braucht doch eigentlich ein richtig gut gemachtes Buch. Auf diese Weise könntest Du mal testen, ob sich jemand dafür interessiert. Ich finde Deine Fotografie-Artikel sehr gut greif- und anwendbar. Und Deine Fotos sind wirklich anders und “echter” als die Beispiele in so manchem Fotografie-Buch.
Ist mir jetzt peinlich, weil ich arbeite für den Laden, (dabei bin ich hier ganz normaler Blog-Leser). Doch vielleicht ist dieser Artikel zu eben diesem Thema hilfreich für Dich:
http://blog.1buch.com/2009/06/30/ein-buch-veroeffentlichen/
Viele Grüße
Michael
Am 1. September 2009 um 14:50 Uhr
Macht viel Arbeit aber bestimmt auch viel Spaß. @Prinz_Rupi hatte auf dem BarCamp Köln eine Session zu BoD. Der kann Dir vielleicht Tipps geben.
Am 1. September 2009 um 14:58 Uhr
tu es! ich kauf auch eins ;)
Am 1. September 2009 um 15:01 Uhr
Hallo Kai,
ich bin selber freie Lektorin (hauptsächlich Reiseführer und Ratgeber) und kann nur sagen: Gute Autoren werden immer gesucht. Recherchiere passende Verlage, mach mit denen einen Termin bei der Buchmesse und stell dich dort mit deiner Idee vor. Mutig voran! Sonst ärgert man sich jahrelang, dass man es nicht wenigstens versucht hat. Und ein Tipp: Schick denen den Link auf das Blog hier und ein paar Fotos, die du gemacht hast.
Liebe Grüße,
Anne
Am 1. September 2009 um 15:02 Uhr
Hallo Kai,
ich denke bei dem feedback und den Nachfragen zu der technischen Seite deiner Fotos die Du hier bekommst, wäre es vielleicht spannend ein Buch zu machen, etwas angelehnt an ein Konzept wie bei ‘the moment it clicks’, sprich Du wählst Beispielbilder aus und erklärst daran direkt die Entstehung bis zur Bearbeitung. Das wäre mein Eindruck, was die Leser deines Blogs am meisten interessieren würde. Und wenn man das jetzt noch weiterdenkt könntest Du dir auch noch andere Fotografen ins Boot holen, die Beiträge machen.
Viele Grüße,
Simon
Am 1. September 2009 um 15:10 Uhr
Ich finde es immer recht reizvoll, meine Werke oder gerade die meiner Freundin in den Händen zu halten, aber wir produzieren eher Unikate, selten Serien.
Wie du schon sagtest, gibt es wenig FotoBücher, die wirklich zu gebrauchen sind, das einzige dass mir einfällt ist bestimmt 30 Jahre alt und ghörte meinem Onkel.
Wenn du den Gedanke ernsthaft in Erwegung ziehst, würde ich dir gern helfen. (Layout, Satz, etc.) Ich find das Thema interessant und ob am Ende dabei was rumkommt ist erst mal zweitrangig.
Viele Grüße,
Karl
Am 1. September 2009 um 15:19 Uhr
Hallo Kain,
ich lese hier schon lange mit, habe aber noch nie geschrieben. Ich empfinde es aber so, als wäre exakt jetzt mein Einsatz:
Bitte machen, ich würde kaufen, ich schätze deine tolle Schreibe, du bist immer am Thema, schreibst aber trotzdem angenehm poetisch, man kapiert, was du willst, auch wenn es ein bisher fremdes Thema ist. Was ich sagen will: Du wärst der Richtige.
Gruß
Torben
Am 1. September 2009 um 15:33 Uhr
Moin! Du solltest dich mal bei mir melden. Biete auf ausmag.de mittlerweile 2 E-Books an. Skype?
Am 1. September 2009 um 15:47 Uhr
Also ich sehe das auch eher kritisch, was das Verhältnis Aufwand zu Ertrag angeht. Zum Thema Fotografieren für Anfänger und Bildgestaltung gibt es unzählige Bücher; ausserdem natürlich noch andere Blogs, sowie gute Pod- und Videocasts. An Informationsquellen herrscht IMHO kein Mangel. Die Frage ist also wie du es erreichen willst in der Masse nicht unterzugehen.
Am 1. September 2009 um 15:58 Uhr
1 Buch ueber Photographie gekauft, 2 geschenkt bekommen und alle drei nach kuerzester Zeit bei eBay (mit einem leicht schlechten Gewissen) den Kaeufern angepriesen.
Sie sollten alle fuer Anfaenger sein, doch sie waren alle so theoretisch trocken und mit solchen Details beschaeftigt das ich eigentlich sofort innerlich wieder aufgegeben habe das ganze zu erlernen.
Mein Wunsch waere es immer gewesen was in der Hand zu haben in der Art “Learn it yourself” - probier das, probier dies … ich glaub du kannst das =) mehr style als technik! also schreiben!
Am 1. September 2009 um 16:05 Uhr
Machen!!! Ich würd’s kaufen. :-)
Am 1. September 2009 um 16:07 Uhr
Also wenn das jetzt keine Überraschung wäre.
Ich würde mir an deiner Stelle auch keine Gedanken über Erfolg oder Auflage dieses Buches machen. Es scheint deine Leidenschaft zu sein zu fotografieren, anderen Menschen mit helfender Hand (oder Berichten) zur Seite zu stehen und vor allem: zu schreiben.
Ich selbst bin Maschinenbauer mit der Leidenschaft des Rennradfahrens. Da liegt es Nahe einen eigenen Rahmen zu konstruieren. Es weniger darum ein besseres oder leichteres Rad zu bauen als Andere. Es geht darum meinem Hobby mittels der erlernten Fähigkeiten “die Krone aufzusetzen”.
Ähnlich wie bei mir würde ein Buch, was deine Interessen miteinander verbindet, und dabei auch noch Anderen helfen könnte, deine Hobbys (und Arbeit) auf ein neues Niveau verhelfen.
Grüße Micha
Am 1. September 2009 um 16:20 Uhr
WoW eine Menge Kommentare (ohne, dass ich einen einzigen gelesen habe…).
Mein Gefühl: sobald E-Book-Reader vernünftige Preise erzielen, wird dein Buch der Knaller, denn die meisten Fotografie-Bücher leiden daran, dass man sie wohl kaum mitschleppt um live herumzuexperimentieren. Auf kurze Sicht sollte das ebook für Smartphones ala iPhone optimiert sein - ich denke da gibt es eine gewisse Schnittmenge bei den Fotografie-begeisterten Nutzern ;)
Am 1. September 2009 um 16:27 Uhr
Aus persönlicher Perspektive: völlig unnötig. Geschmäcke, Lernfähigkeiten, -geschwindigkeit und -bereitschaft sind viel zu unterschiedlich. Alle Infos, die Anfänger brauchen sind im Internet zu Genüge und viel besser als sie ein Buch jemals bündeln kann, vorhanden.
Aus geschäftlicher Perspektive wie die Kommentare bisher auch beweisen: mach es! Es gibt sehr viele Menschen, die alles schön in handlicher Form vorgekaut bekommen möchten.
Formate? echtes Buch (on demand) plus issuu pdf des viralen Effektes wegen.
Am 1. September 2009 um 16:27 Uhr
Lieber Kai,
bevor du jetzt anfängst noch ein Buch zu basteln - stell erstmal das erste fertig! Oder wolltest du kein Buch aus deinem Feedback der letzten Umfrage machen?
Spaß beiseite. Es gibt zu jedem Thema viele Bücher. Sehr viele die nichts taugen, nicht mal das Papier auf dem sie gedruckt sind wert erscheinen. Das macht beim Thema Fotografie nicht halt. Du hast mit der Art wie du hier schreibst und vor allem wie du deine Bilder künstlerisch darstellst bzw. in Szene setzt, das Potential ein gutes, wenn nicht sogar sehr gutes Buch zum Thema Fotografie(, oder sollte man besser sagen Fotokunst) zu erschaffen.
Der Gedanke dein Buch erst einmal “zu testen” ist sicher kein Schlechter, auch wenn ich mir sicher bin, dass dein Buch - wenn du es so schreibst wie man es von deinem Blog gewohnt ist - ein “Erfolg” wird. Das Buch in Schritten schon “vorzuveröffentlichen” ist sicher auch ein guter Weg für dich selber, zu sehen ob dein Schaffen ankommt und wo nachgebessert werden muss.
Ob nun Print on Demand oder über einen Verlag ist mir gleich. (Print on Demand ist mehr so indi, verlag dann schon irgendwie mehr serious ;) wobei das kommt dann auf den Verlag an..)
Ich würde das Buch sowohl als eBook als auch in “echt” kaufen, (wenn es das nur als eBook gäbe würd ich es vermutlich selber irgendwo drucken lassen..). Ich bin jedenfalls schwer dafür das ganze als richtiges Buch (Softcover) anzubieten. Das kann man in die Tasche packen, mal eben noch was Nachlesen wenn man im Dreck liegt und überhaupt. Mit einem eBook wird das dann doch schwieriger.
Liebe Grüße,
Max
Am 1. September 2009 um 16:35 Uhr
Ich bestell schonmal vor! :)
Am 1. September 2009 um 16:38 Uhr
Wahnsinn. So viel Feedback. Ich danke euch allen, werde später oder morgen auch gerne antworten - jetzt mache ich aber erstmal ‘ne Pause, mein Handgelenk stresst. :(
Am 1. September 2009 um 16:40 Uhr
welch Zufall.
Scott Schuman aka The Sartorialist hat auch gerade Photographiebücher, die ihn in seinen Anfängen inspiriert und geholfen haben, präsentiert:
http://thesartorialist.blogspot.com/2009/09/influencers-camera-ready-arthur-elgort.html
http://thesartorialist.blogspot.com/2009/09/influencers-portraits-steve-mccurry.html
Am 1. September 2009 um 16:57 Uhr
Hallo Kai,
nette Idee mit dem Buch, aber, wir reden hier über digitale Fotografie, sprich i.d.R. Bearbeitung der Fotos am Rechner. Jeder der das kann sollte eigentlich auch fähig sein unendlich viele Tips und Tricks zu allen Aspekten der Fotografie im Netz zu finden, speziell die einschlägigen Foren lassen da keine Wünsche offen auch ohne langes Suchen.
Wer wirklich die Grundlagen der Fotografie erlernen möchte (unabhängig vom Format und Bildträger) sollte sich mal die Bücher von Ansel Adams oder Andreas Feininger zu Gemüte führen.
Gruß
Jürgen
Am 1. September 2009 um 17:10 Uhr
Hi Kai,
die wenigsten Bücher schaffen es den Leser komplett zu überzeugen. Eine Blogserie fände ich definitiv besser, da du somit auch besser auf Fragen der Leser eingehen kannst.
Weiterhin kannst du dich auch mal selbst beim Fotografieren filmen, und über den Aufbau eines Bildes berichten. Habe als gelernter Fotograf schon sehr oft darüber nachgedacht, wie man fotografisches Wissen (Unwissen) am besten teilt. Ich bin definitiv ein praktisch denkender Mensch, somit fände ich einen Teil als Videopodcast sehr interessant. Wie entstand welches Motiv, etc. In einem Buch kann man meist nur einen Aufbau der Szene skizzieren.
Der wichtigste aller Punkte ist aber der soziale Aspekt. Ein Buch wirkt irgendwie abgeschlossen und fertig, eine Serie nicht. Der Feedback Faktor ist gerade bei Lernenden (egal welches Thema betreffend) enorm wichtig. Du könntest zwar ein Support Forum zum Buch machen, aber… Na ja, du weisst was ich davon halten würde:-)
Meine Meinung dazu: rausgehen, machen. Üben üben üben.
Vielleicht können wir uns auch austauschen, bin gerade am Überlegen einen Bildband über Reggae Musiker als ebook zu veröffentlichen, weil der klassische Weg irgendwie uninteressant geworden ist. Vielleicht mache ich das ganze auch als Fotoblog Serie und am Ende als *.pdf Download.
Viele Grüße und gutes Gelingen.
Am 1. September 2009 um 17:13 Uhr
@Jürgen Metzler: danke, danke, danke. Das sind wahre Könner. Ansel Adams und das Zonensystem. Unglaublich, die Yosemite Park Fotos. f128 :-) Die Bücher habe ich mir massenweise aus der Bibliothek geholt und einer meiner beliebtesten Autodidakten war Robert Mapplethorpe.
Feininger nicht gut:-)
Am 1. September 2009 um 17:28 Uhr
ich interessiere mich für fotografie, habe aber noch nie ein buch darüber gekauft. ich bin ansonsten ein grosser fan von sachbüchern und schrecke auch vor dicken wälzern nicht zurück. das erwähnte buch-projekt aber würde ich mir - so realisiert, wie hier schmackhaft beschrieben - sofort holen! dafür wäre ich gerne bereit etwas zu zahlen; eine pdf-version käme mir genauso gelegen.
Am 1. September 2009 um 17:38 Uhr
Ich finde die Idee gut! Ich fand schon die Artikel über die Fotografie klasse. Allerdings würde ich lieber ein gedrucktes Buch als ein e-Book in den Händen halten(ich würd aber auch ein e-book kaufen).
Am 1. September 2009 um 17:51 Uhr
Hallo Kai,
deine Gedanken sind immer wieder schön zu lesen und stoßen ja auch, wie in diesem Fall auf reichlich Widerhall. Meine persönliche Meinung zu Fotobüchern ist diese: gedruckt müssen sie sein, Fotos müssen enthalten sein (großes Format und qualitativ hochwertiger Druck, sonst wirken Sie nicht). Ich selbst fotografiere auch schon seit vielen Jahren, verkaufe eine Menge Fotos und habe mir die folgenden Bücher ‘gegönnt’, weil sie wirklich inspirierend und lehrreich sind:
- Das Foto: Bildaufbau und Farbdesign von Harald Mante
- Der fotografische Blick: Bildkomposition und Gestaltung von Michael Freeman
Wenig Text, viele Bilder und 100% Foto. Vielleicht inspirieren sie dich auch, sowohl beim Fotografieren als auch beim Projekt Fotobuch? Und ich denke, wenn dir das Schreiben/ Entwickeln eines Fotobuchs genauso viel Spaß macht wie dein Blog und deine Autorenarbeit, dann solltest du es unbedingt tun.
Lieber Gruß
Am 1. September 2009 um 18:28 Uhr
Ich würds kaufen …
… wenns gut ist!
:-D
Am 1. September 2009 um 18:50 Uhr
Hi, ich habe “Der fotografische Blick: Bildkomposition und Gestaltung” von Michael Freeman und das hat mir ganz gut geholfen, ein bisschen was über Fotografie zu lernen.
Dein Buch würde ich sicher nicht kaufen, da ich nicht glaube, dass du als Hobbyfotograf die Expertise hast, ein Buch zu schreiben. Sicher sind deine Foto’s hübsch anzuschauen, aber reicht das schon, um ein Buch zu schreiben? Ich habe auch schon einen Fotowettbewerb gewonnen, aber ich bin mir bewusst, dass das weniger an meinen Skills, als an dem Motiv gelegen hat. Nachdem ich deinen Fotostream auf Flickr ein bisschen angeschaut habe, merke ich, dass du ein gutes Auge für Details hast und viel bearbeitest. Sind das die Sachen, die du in dem Buch rüber bringen möchtest?
Letztendlich will ich nur sagen: Schuster bleib bei deinen Leisten - und, dass ich den Eindruck habe, dass hier viele das Buch nur aus reiner Sympathie dir gegenüber kaufen würden.
No hatin, just bein’ honest ;)
Am 1. September 2009 um 18:59 Uhr
Hallo Kai,
ähnliche Gedanken wie du habe ich auch schon seit einiger Zeit, wobei ich mehr einen Weg suche einen Bildband mit “etwas mehr” Text zu versehen um mal einige meiner Photos andersweitig zu nutzen als sie nur auf der Festplatte liegen zu haben. Was mich bisher davon abgehalten hat, ist genau der von dir angesprochene Faktor Zeit, und der ist sicher nicht zu unterschätzen. Ich habe mich mit Bekannten unterhalten die Bücher auf dem herkömmlichen Weg publiziert haben und deren Aussagen lassen sich kurz zusammenfassen: es kann nur um eine Sache (ein Projekt) gehen, die einem am Herzen liegt…Geld lässt sich nur in den wenigsten Fällen damit verdienen, da häufig das was an Geld reinkommt mit Müh und Not die Druckkosten abdeckt (mal ganz abgesehen von der ganzen Arbeitszeit die man da reingesteckt hat). Der Punkt mit den Druckkosten ist natürlich ein Punkt den man mit einem Ebook umgehen kann, jedoch kann ich mich nur den anderen die hier geantwortet haben anschließen: ein Buch in den Händen zu halten ist schon was anderes als ein pdf. Es gibt aber auch noch eine weitere Möglichkeit die als “print on demand” bezeichnet wird. Hierbei kann man seine Dokumente bei einem Anbieter im Internet hochladen und auch über diesen verkaufen. Vorteil ist hier, dass man keine Druckauflage festlegen muss (für die man sonst ja auch zunächst die Druckkosten vorstrecken muss), sondern die Bücher erst bei Bestellung gedruckt werden. Dies dauert dann zwar ein paar Tage, der Zeitraum hält sich aber noch im Rahmen. Genaueres findet sich zum Beispiel hier: http://www.lulu.com . Ansonsten finde ich die Idee nach wie vor sehr interessant und bin auch jemand der gerne solche Projekte unterstützt, da sie meist einen völlig anderen und häufig interessanteren Fokus haben als rein kommerzielle Bücher. Also nicht entmutigen lassen!
Gruß
Stefan
Am 1. September 2009 um 19:12 Uhr
Ich finde den Ansatz gut, etwas vom technischen und gestalterischen Aspekt des Fotografierens zu erzählen, zumal du es hoffentlich mit vielen deiner (tollen!) Bilder spicken wirst. Ich bin eher der Printwarenleser, als solcher würde mir natürlich eine gedruckte Version der Buches mehr gefallen, zumal Bilder auf Papier irgendwie besser rüberkommen, aber auch ein e-book von dir würde ich sofort nehmen!
Ich hoffe es wird etwas aus diesem guten Ansatz!
Am 1. September 2009 um 19:41 Uhr
gute idee! ich würds sofort kaufen.
Am 1. September 2009 um 20:00 Uhr
ich auch.
Am 1. September 2009 um 20:01 Uhr
Ganz einfach: Einfach anfangen zu schreiben.
Schieb die Ängste bei Seite und schreibe täglich eine oder zwei Seiten. Halte dich dran und in ca. einem Jahr hast du ein “Buch” in der Hand.
Für’s schreiben muss man geboren sein, aber um dies herauszufinden, da muss man sich den Schritt trauen.
Am 1. September 2009 um 20:49 Uhr
Wenn du mich als naives weibliches Wesen, ohne besonders viel Ahnung von Fotografie fragst, ja ich würde das Buch durchaus kaufen.
Auch wenn ich nicht so ganz weiß, ob es mich viel weiterbringen würde - versuchen kann man es ja.
Liebste Grüße,
LOUISA.
Am 1. September 2009 um 20:49 Uhr
Andreas Feiningers Fotoschule ist doch immer noch der Standard. Da stehen die Möglichkeiten, die das Medium Fotografie bietet geschrieben.
Frage: Hast du dieses Buch schon einmal gelesen?
Wenn ja, was hättest du hinzuzufügen?
Es ist sehr gefährlich, beim Thema Fotografie ins Schwafeln zu geraten. Denn über Bildaufbau und Bildästhethik ist eben schwer zu schreiben.
Was soll man mehr machen, als erstmal die Basics beizubringen und mit dem so ausgeleiherten Satz zu schließen: Beherrsche die Regeln, um sie brechen zu können.
Am 1. September 2009 um 20:50 Uhr
Ich bin mir da nicht so sicher Kai, du scheinst richtig in die ganze Fotografie-Sache eingestiegen zu sein und hast das Glueck talentiert darin zu sein aber wie dick soll das Buch dann werden? Ne kleine Vorspeise um zu starten, Anwendungsbeispiele verschiedener Blenden/Belichtungszeiten und ein Bisschen Lightroom pipapo? Als Strassenfotograf, der hauptsaechlich Festbrennweiten benutzt aber noch keine Projekte gestartet hat wo er sich auf ein bestimmtes Ziel festgelegt hat und sich um die Betonung der Details kuemmert wuerde ich es dir nicht raten ein Buch zu schreiben. Mein Rat ist: lass dir Zeit, forme den DIY Fotografen zu ende und dann fasse dein Wissen in ein Werk, welches sicherlich kein schlechtes wird!
Wofuer auch immer du dich entscheidest, ich wuensche dir viel Glueck & Erfolg
Dennis
P.S. Fuehle dich bitte frei zu entscheiden, denn alles was ich dir zuschreibe basiert auf den Inhalten deiner Blogs und nicht dir als Person.
Am 1. September 2009 um 21:40 Uhr
Hey Kai,
irgendwann hört man auf, die ganzen Kommentare zu lesen (ich ca. bei der Hälfte). Du hingegen wirst sie wohl komplett lesen. Zum einen gehen sie sicherlich überwiegend runter wie Öl und zudem hast Du Deinen Beitrag ja genau mit dem Hintergedanken erstellt, einige Meinungen einzuholen.
Ich habe vor kurzem so ein Öko-Klugscheißer-Buch von einem Guardian Redakteur aus London gelesen (und fand es sehr gut). Er hatte keinen Blog, hat aber Teile seiner Erfahrungen (Ziel war, ein Jahr ökologisch und ethisch korrekt zu leben) in einer Kolumne in der Zeitung veröffentlicht. Auf die Art und Weise hatte er bis zum Druck des fertigen Buches zig Lesermeinungen, mit denen er das Buch massiv bereichern konnte. Es war so nicht mehr das Werk eines einzelnen, sondern eine Kollektivmeinung, die er mit seinem Buch zusammengetragen hatte.
Genau die gleiche Möglichkeit hast Du ja hier auch mit Deinem Blog. Starte also eine neue Serie, in dem Du die einzelnen Kapitel oder Lektionen oder wie auch immer Du es aufteilst vorab online veröffenlichst und somit zur Diskussion stellst.
Am Feedback wirst Du auch schon feststellen, wie sehr Du die Leute erreichst. Und am Ende der Serie packst Du noch die (relevanten oder kontroversen) Meinungen mit ins Layout und zack, schon hast Du ein Buch über Fotografie fertig, welches es in der Meinungsvielfalt vermutlich noch nicht gibt.
Toitoitoi
Wenn es läuft, kann Projekt II ja ein schnöder Bildband sein ;)
Am 1. September 2009 um 23:44 Uhr
Ich hab jetzt nicht alle Kommentare gelesen, aber was ich dazu sagen kann ist, daß ich bis vor kurzem in einem Verlag gearbeitet habe, der versuchte, Produkte für ambitionierte Hobbyfotografen (und Anfänger, die sich selbst dazu zählen) abzusetzen. MaFo sagt: Machen! Gutachter sagen: Machen! Vertriebspartner: Interessant! Marketing-Ergebnis, selbst nach zig Konzeptanpassungen und Redaktionswechseln, macht unmißverständlich klar: Lassen!
Und zwar aus einem ganz naheliegenden Grund: Zwar sagen immer alle Befragten, daß sie sich total dafür erwärmen könnten und bis zum Preis x kaufen würden, aber am Ende des Tages ist das Google-Suchfeld näher als der Geldbeutel. Das Angebot an kostenlosen Tutorials ist einfach endlos, und daran müssen Informationsprodukte dieses Genres im Jahr 2009 leider-leider-leider schlicht scheitern und ihre engagierten, enthusiastischen, idealistischen Schöpfer herb enttäuschen.
Am 2. September 2009 um 00:11 Uhr
Also wenn es in dein Gesamtkonzept passt, dann mach es. Gute Bücher sind selten. Glaub aber nicht, dass du einen sinnvollen Stundenlohn damit erreichen kannst.
Am 2. September 2009 um 00:29 Uhr
Halo Kai, ich würde dein Buch auch kaufen! Aber so als kleinen Tip am Rande: Kennst du das Buch “Besser Fotografieren” von George Barr - das passt 1 zu 1 auf deine Beschreibung. In diesem Buch steht nämlich auch die Ästhetik von Fotos im Vordergrund. Equipment und Technisches wird nur ganz knapp angerissen. Gerade durch dieses Buch habe ich gelernt besser zu “sehen” (bin noch am üben). Falls du es kennst - was gefällt dir daran nicht und worin würde sich dein Buch unterscheiden?
Am 2. September 2009 um 01:09 Uhr
Kai,
ich mag deine Fotos. Ich würde mir dein Buch eventuell als E über rapidshare mal angucken. Und so denken Menschen die dein Blog nicht lesen, oder wie ich, nie kommentieren.
Ich mag deine Fotos, aber du hast noch ein Stück des Weges vor dir - schreib kein Buch, bevor es an der Zeit ist. Die Möglichkeit verfliegt nicht und deine Fotos werden solange du lernst nur besser. Wenn sie es nicht mehr werden, schreib _ein_ Buch.
. jason
Am 2. September 2009 um 11:35 Uhr
Schließe mich Philipp an: Bevor du anfängst zu lernen wie man ein Buch schreibt (und evtl schon daran scheiterst), tu das was du am besten kannst: Bloggen und dich mit Reaktionen auseinandersetzen.
Philipps Beispiel sowie z.B. Tom Tonk, Sarah Kuttner haben bereits bewiesen, dass man mit einer Sammelveröffentlichung einzelner Beiträge, Kritiken, Kolumnen durchaus eine gewisse Leserschaft erreichen kann. Ein paar Cent haben die mit Sicherheit auch daran verdient (mal unabhängig von ihrem bereits vorhandenen Bekanntheitsgrad).
Kombiniert mit den jeweils besten Kommentaren oder gar Fotobeispielen anderer interessierter Leser und einer Auseinandersetzung mit diesen könntest du so sogar ein Format schaffen, das neu ist. Ich würde sowas kaufen und zumindest zur Hälfte lesen - wenn aber nur in gedruckt z.B. über lulu.com oder wegen den enthaltenen Fotos hochwertiger. E-Books sind doof und zu flüchtig.
Am 2. September 2009 um 12:53 Uhr
Hallo Kai,
mach ein handfestes Buch draus und es dürfte gekauft werden - alleine schon von deinen treuen Fans hier.
Wir haben mal ein paar Schreibratgeber besprochen - aber ob die für diese Art Bücher hilfreich sein mögen, kann ich direkt nicht sagen:
http://tinyurl.com/lge3jz
Gruß
Sven
Am 2. September 2009 um 13:58 Uhr
bin ausnahmsweise zu faul mir alle kommentare durchzulesen und kann auch nur für mich sprechen:
ich würde ein buch von dir, mit dem von dir im beitrag angesprochenem inhalt, sofort kaufen. ich denke, dass deine erfahrung mit anderen foto-büchern + erfahrung als blogger + interaktion mit deiner “zielgruppe” dein gespür dorthin gehend (was für ein buch wird gebraucht) geschärft haben!
e-book für geld würde ich wohl nicht zahlen, ich muss etwas in der hand halten. lade auch keine mp3s, kaufe nur cds/vinysl - in diesem sinne sehr old-school ich bin
Am 2. September 2009 um 14:33 Uhr
“Richtige”, sprich gedruckte, Bücher sind eine tolle Sache und der Digitaldruck macht kleinste Auflagen bezahlbar.
Im Vergleich zu einem Buch, gedruckt in großer Auflage im Offsetdruck, wird es dennoch in der Herstellung immer bedeutend teurer sein - und muss entsprechend teurer auch beim Verkauf sein. Wie oben erwähnt, aus “kommerzieller” Sicht könnte das zu Enttäuschungen führen.
Print-on-Demand ist für eigene Bücher immer spannender, als für “fremde Leute”, die dann den Preis-Vergleich zum Buch aus dem Buchladen ziehen. Da muss der Inhalt dann so originell sein, dass man den höheren Preis bezahlt - gibt es sicherlich auch.
Wie von anderen schon gesagt, in der Kombination mit einem E-Book mag das Projekt Buch schreiben dann dennoch lohnen.
Am 2. September 2009 um 15:22 Uhr
Hey, nochmals tausend dank an alle, die kommentiert haben. Ich möchte mir gerne noch etwas Zeit nehmen, um die wirklich ehrlichen und vor allem konstruktiven Tipps, Ratschläge, Links und Denkansätze in Ruhe durchzugehen. Auch wenn ich die Idee sehr schnell rausgelassen habe, muss das ja nicht bedeuten, dass ich ebenso schnell Entscheidungen treffe.
Ihr könnt selbstverständlich gerne weiterhin Input liefern.
Am 2. September 2009 um 18:04 Uhr
Muss jemand denn immer studiert und etwas professionell gelernt haben, um sich damit auszukennen und ein Buch darüber zu schreiben?! Autodidakten haben doch einen ganz anderen Zugang zum Thema, eben den eines Laien und können viel besser auf Schwierigkeiten am Anfang eingehen!
Wenn ich nur an ein Buch aus meinem Studium denke – verfasst vom Professor selbst – es war schrecklich!
Ich lese deinen Blog mit Begeisterung und bin davon überzeugt, dass dein Buch über Fotografie genauso toll sein wird!
Gruß,
Orson
PS: Kein eBook bitte.
Am 2. September 2009 um 19:19 Uhr
lieber kai,
bei aller euphorie hier fühl ich mich irgendwie verpflichtet, auf ein paar dinge hinzuweisen. ich sehe das ganz ähnlich, wie viele kommentatoren vor mir: ein ebook wird in dem bereich sicher nicht so gut angenommen werden, wie ein echtes. gerade wenn es um fotografie geht, ist der haptische aspekt für mich einer der entscheidenden punkte. vergangene woche habe ich vier bücher ins auge gefasst, die ich sowohl lesen, als auch AUF dem regal liegen lassen werde, weil sie nicht nur informativ, sondern auch repräsentativ sind. ebooks sind meiner meinung nach eher für trockenen stoff geeignet, denn für so ein emotionales thema wie die fotografie.
mein zweiter, mir sehr wichtiger punkt, ist der des inhalts: aus eigener arbeit weiß ich, dass das thema editing und post production ein fass ohne boden ist und ich will dir deine erfahrung in dem bereich nicht absprechen. dennoch würde ich vorsichtig bei der selbsteinschätzung bleiben, so kenne ich dich aber auch.
du hast im text oben erwähnt, dass dir die bearbeitung oft zu kurz kommt und ich arbeite seit jahren auf verhältnismäßig hohem niveau in dem bereich - ohne weiteres zutrauen würde ich mir ein buch über das thema aber nicht! außerdem erwähnst du, dass das fotografieren in deinen augen in büchern oft mystifiziert wird, sehe ich ganz anders. die basics, das können, das wissen, also im schlaf eine kamera in die hand gedrückt zu bekommen und eine motte im laternenlicht fotografieren zu können ist für mich um ein vielfaches höher zu bewerten, als auch nur einen regler in lightroom angefasst zu haben. klar, viele bücher gehen das ganze zu theoretisch an, ich tue mich auch schwer mit galieo press büchern. aber dazu kommt, dass viele looks auf trends basieren und ich weiß nicht, wie gerne ich ein buch über entsättigte high contrast fotos mit gefakter objektivvignettierung in fünf jahren noch in die hand nehmen möchte.
wenn du aber ein buch machen möchtest, das sich den jungen fotografen von heute, die ein kreatives grundpotential mitbringen widmet, bin ich ganz bei dir! die möglichkeiten eines solchen buches liegen in meinen augen genau darin, die vielen hundert tausend jungs und mädels zu adressieren, die dazu beigetragen haben, dass die EOS 350D vor ein paar jahren zur meistverkauften DSLR aller zeiten wurde. genau die, die theoretisch in der lage sind, auf einem berliner flohmarkt mit einer consumer festbrennweite ein zauberhaftes bild zu schaffen, wollen bestimmt auch mal wissen, wie das eigentlich so richtig geht, mit dem ominösen “M” schalter an ihrer kamera.
wenn du mich als virtuellen freund aber fragst, halte ich ein solches vorhaben für ein echtes minenfeld, das du ohne fremde hilfe sowohl für den bereich fotografie als auch für das thema “bücher schreiben” an sich schwer heil durchqueren können wirst. nimm dir die zeit dafür, aktivier deine kontakte und steck viel liebe und herzblut rein, als schon im vorfeld den monetären aspekt im sinn zu haben und das ganze wird was, da bin ich mir ganz sicher.
Am 2. September 2009 um 19:30 Uhr
und hey, floyds kommentar finde ich sehr interessant: videopodcasts würden dir sicher aus den händen gerissen werden. ich kann da immer wieder nur den greyscalegorilla erwähnen, ähnliches hatte ich mir auch mal überlegt. aber dann kam der neue job.
das wäre was, auf jeden fall!
ps: sorry fürs zweite posting, ich hätte es gern in meinen vorangegangen kommentar eingefügt.
Am 3. September 2009 um 16:26 Uhr
Lieber Kai,
Ich bin auch Liebhaber der Fotografie. Eher im Kämmerchen, als
gross und schreiend. Ich suche schon ewig nach einem schönen und gut gemachten Fotbuch. Dabei gibts fast nur noch was über digitale Fotografie. Mach ich ja auch, aber mittlerweile tendiere ich immer mehr zum Analogen. Alte Klassiker wie rollei 35, contax t2 oder andere Kleinkompakte machen auch Spass. Kleine Geschichten zum Fotografieren, nicht so technikbelastet würden mein Herz erfreuen. Wer analog fotografieren kann - der weiss auch, wie er die Taste M bei den Digitalen beherrscht. Dazu liebevoll fotografierte Beispiele mit Entstehungsgeschichte.
Und auf Eines warte ich schon lange: Gute und reichhaltige Illustrationen und eine schöne Haptik und Gestaltung des Buches in einem Format, das man immer gern dabei hat….
Alles Gute und mache es!
Am 4. September 2009 um 15:50 Uhr
Die Idee mit den Interviews mit anderen Fotografen finde ich gut. Denn die Bücher die ich übers Fotografieren so kenne sind meinst von einem Fotografen der immer nur seine eigenen Techniken, Tricks und Ansichten schildert.
Ich denke dein Buch könnte mir gefallen.
Jetzt Kommentieren!