BUREAU Mario Lombardo mit neuer Website

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Da mir letztens unterstellt wurde, ich würde mich über deutsches Design lustig machen, muss ich das mal ganz schnell mit dem für mich auffälligsten Beispiel in die Tonne treten.

Mario Lombardo war früher der gute Kerl, der hinter vielen vielen wunderschön ausschauender Spex Ausgaben steckte. Mario Lombardo ist auch der Kerl, der in diesem Interview bei Folge sympathisch daherkommt. Und Mario Lombardo ist in Deutschland sicher mein Lieblingsdesigner. Seine Referenzen hier aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen. Die Zahl der Auszeichnungen dürfte höher sein, als die der Tasten seiner Mac-Tastatur. Keine Ahnung, wie man so viel Output produzieren kann – ist ja auch nicht mein Problem. Jedenfalls solltet ihr einen Blick auf die frisch gelaunchte Version seiner Website schauen – und großzügig darüber hinwegsehen, dass großartiges Editorialdesigntalent nicht heißt, dass man das Thema Webseitengestaltung oder Usability perfekt versteht. Aber ihr werdet schon die richtigen Links finden.

Dieser Beitrag hat übrigens noch einen geheimen Zweck. Ich habe vor Ewigkeiten mal angefragt, ob ich Mario für 15 + 1 Fragen gewinnen kann. Bis heute blieb die Antwort aus. Da ihr aber von hier aus alle seine tollen Arbeiten bewundern werdet, und ganz viel Traffic da drüben verursacht, wird er sicher gerne mitmachen wollen.

Auf den Relaunch bin ich bei Jonas Zorn gestoßen, der für die technische Umsetzung zuständig war.

BUREAU Mario Lombardo

5 Kommentare (closed)

  1. ich will nicht meckern, finds aber auch eher gruselig… nicht nur wegen den bereits angesprochenen usability-verbrechen.

  2. Ähem, tja. Gedrucktes hat er besser im Griff. Aber ich bin trotzdem dringend dafür, dass er die 15 + 1 Fragen beantwortet.

  3. Hallo Kai,
    danke für die Verlinkung der Seite. Das die meisten Probleme mit der Usability haben kann ich verstehen. Der Aufbau ist aber explizit so gewünscht gewesen.

    15 + 1 Fragen wären super! Hoffe Mario beantwortet dir die Fragen noch.

    Gruß

  4. courier gegen times: lässig.
    werkliste mit aufklappmechanismus: nervt.
    und “interim” meint dann wohl: ich will doch nur spielen.