In Hamburg sagt man Tschüss.

Aber wir bleiben noch einen Tag. Allerbestes Wetter hier. Tolle Menschen. Gastfreundschaft. Alles gut.

Ich mag Sonntage in Berlin

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Franz & Josef, Berlin. Oder: wie ich gerade aus einem Schallplattenladen in Prenzlberg verwiesen wurde

Heute ist schönes Wetter in Berlin. Da ich aber etwas geknickt bin, dachte ich mir, zu meinem neuen Plattenspieler gehören auch ein paar neue Platten. Also raus, im Späti um die Ecke eine Wasserflasche gekauft und zu diesem Plattenladen Franz & Josef auf der Kastanienallee gelatscht, den ich letztens im Vorbeigehen bemerkt habe. Ich wollte sicher nicht nach Prenzlauer Berg ziehen, das hat sich so ergeben. Die Kastanienallee ist nicht weit weg von meiner Wohnung, deshalb. Während ich also zunächst die Boxen mit den Schallplatten vor dem Schallplattenladen durchstöberte, dachte ich mir, dass die Schätze wohl drinnen zu finden sein werden. Also rein, kein Verkäufer zu sehen. Aber den brauche ich ja auch erstmal nicht. Nach etwa zwei Minuten stand er dann doch hinter mir, kein “Hallo” sondern ein “Keine Getränke!”. Ich deutete auf den Verschluß der kleinen Wasserflasche, der wohl dichter ist, als der freundliche Herr Schallplattenverkäufer. “Keine Getränke!” Ok, sagte ich, dann wird das wohl nichts. Er konnte einen zweiten Satz, der mich etwas wacher werden ließ “Du kaufst sowieso nichts. Geh.” Aha. Ein dritter Satz: “Weniger Drogen nehmen.” Ich begann ebenfalls zu reden. “Was?” Der Herr von Franz & Josef in der Kastanienallee in Prenzlberg: “Weniger Drogen, dann wirst du weniger nervös”. Ich bin ja eher von der neugierigen Sorte, und fragte ihn, ob er mit seinen Kunden immer so umgehe. “Ja, seit 15 Jahren”. Ich fragte ihn, was das für eine “Arschnummer” sei, die er da gerade abzieht. (Ja, das war das von mir gewählte Wort.) Ich hätte weniger freundlich sein sollen. Der Herr vom Schallplattengeschäft Franz & Josef, Prenzlberg, Kastanienallee 48 meinte, dass er Leute wie mich kenne. Ich denke so, nee, da irrst du dich. Wünsche ihm dummerweise, weil ich ja an das Gute im Schallplattenverkäufer glaube, noch einen schönen Tag. Den wünsche er mir nicht. Gut, dachte ich, wir sehen uns vor Google.

Ich kann euch Lieben also wirklich nur einen Besuch im Plattenladen Franz & Josef empfehlen. Der Laden befindet sich in der Kastanienallee – bin mir gerade nicht sicher, ob ich das bereits erwähnte.

Wenn ihr weitere tolle Plattenläden, gerne auch ausdrücklich nicht in Prenzlberg kennt, freue ich mich über eure Empfehlungen. Mensch, und meine Wasserflasche trinke ich jetzt hier aus, während ich mir eine alte Platte anhöre. Natürlich nicht im Plattenladen von Franz & Josef gekauft. Nichtmal in Prenzlauer Berg. Nichtmal in Berlin. Wir sehen uns.

Köln-Berlin-Vergnügen und was sonst so los war

mit-vergnuegen

Es gab lange kein Update mehr hier, was? Das liegt natürlich daran, dass ich mich und die Wohnung vor meinem Umzug am kommenden Wochenende sortieren muss. Umziehen, ey – es gibt bestimmt angenehmere Dinge, als sich durch den Plunder zu kämpfen, bei dem man sich (zurecht) fragt, wer den Kram gekauft hat, warum, und wie man ihn nun wieder am einfachsten los wird.

Zwischen den Umzugskartons und aussortierten CD-Stapeln steht natürlich noch mein Schreibtisch, an dem ich ebenfalls fleißig war. Ein großes Projekt kommt Ende April auf mich zu und ich freue mich darauf. Es hat schon wieder etwas mit einer Insel zu tun, wieder mit Fotografieren und wieder mit Schreiben. Mehr darf ich jetzt noch nicht verraten, aber davon hört ihr noch rechtzeitig.

Und zu guter letzt seht ihr hier die Website Mit Vergnügen. Das sind zwei super Typen aus Berlin, die alles dafür tun, dass eine Veranstaltung zum Vergnügen wird. Die Website ging vor wenigen Minuten mit einem neuen Layout online. Design und Umsetzung stammen von mir – mein Einstand in Berlin sozusagen. Und ein tolle Zusammenarbeit war es auch.

Bald heißt es dann erstmal tschüss Köln und hallo Berlin. Bis dahin wird’s hier gewohnt ruhig bleiben. Ich wünsch’ euch was.

Augen und Ohren auf, bitte!

Und plötzlich geht alles ganz schnell. Ich suche ab sofort eine Bleibe (Wohnung oder WG) in Neukölln oder Kreuzberg.

Für beides gilt: Teppich ist fies, gute Lage ist besser, Charakter darf gerne sein, Neubau eher nicht, Balkon macht Spaß, hellhörige Wände weniger.

Würde ich in deine WG einziehen, hättest du einen kommunikativen Mitbewohner, der den besten Musikgeschmack und eine Portion Humor mitbringt, nicht unordentlich ist und kochen kann. Etwa 30qm hätte ich gerne für mich.

Sollte es eine Wohnung sein, dann ab etwa 50qm.

Besten Dank. Ich habe eine WG gefunden.

Fragen, Fragen, Fragen!

Keine Ahnung, wie oft ich alleine heute Fragen zu Kamerakram bekommen habe, aber es deutet sich an, dass entweder viele Leute Langeweile haben, oder sich tatsächlich für die eine oder andere Sache interessieren. Damit ich das ein bisschen kanalisieren kann, wäre es toll, würdet ihr eure Fragen bei Formspring stellen.
Ich werde versuchen jede Fragen zu beantworten – sofern es keine dumme Frage ist.
Natürlich sind auch Fragen zu anderen Themen ok.

Ob die Antwort dann bei Formspring erscheint, oder in einem eigenen Beitrag hier, entscheide ich wenn ich die Fragen gesehen habe. Vielleicht auch beides. Also los.

Kommentare.

Ich rede mich nicht lange raus. Schon seit längerem erkenne ich in den Kommentaren hier wenig Sinn. Deshalb ist die Kommentarfunktion nun deaktiviert. Nutzt bitte künftig Twitter oder Facebook für Feedback. In Liebe, Kai.

Durchatmen

Es ist Sonntag, der 30.01.2011. Ich bin in einem Berliner Apartment, das ich für einen Monat angemietet habe. Ihr seht einen kleinen Teil davon auf dem Foto. Eben habe ich einen Rucksack und zwei Tüten voll mit leckeren Sachen in die Wohnung gebracht, denn Berlin feierte meine Ankunft mit einem verkaufsoffenen Arcaden Tag. Die Dinger sind die Hölle, aber hey, sie hatten geöffnet.

Vor mir liegen also 30 Tage, die, genau wie ich es wollte, bisher nur wenig verplant sind. Das ist gut. Sehr gut, sogar. Ich werde mir also jetzt etwas von den leckeren Sachen zubereiten, ein Bier öffnen, ein tolles Mixtape hören und durchatmen.

Für den Fall, dass du gerade dachtest: “Ey, der in Berlin, ich auch! Treffen?” Gerne melden.

Frohes 2011!

Bitte verzeiht die Verspätung, aber den 1. Januar verbringe ich traditionell auf der Couch mit der höchstzulässige Anstrengung die Fernbedienung zu drücken.

Ich hoffe, ihr habt gut in das neue Jahr gefeiert. 2011 wird bekanntlich super. Für alle.

Die Silversternacht haben wir mit Freunden auf einer Party verbracht. Das Geballer um 00:00 war so ziemlich das beängstigendste, was ich seit langem erlebt habe. Selbst schuld, wenn man sich Roonstraße Ecke Zülpicher aufhält, schon klar. Getoppt wurde meine Freude von dem Böller, den jemand freundlicherweise genau so geworfen hat, dass er neben meinem Ohr hochging. Nach einer halben Stunde war das Pfeifen samt meines Gleichgewichtssinnes verschwunden. Meine Jacke auch. Eine groß angelegte kleine Suchaktion verhalf mir dann wieder zu meiner Jacke, das Gleichgewicht kam etwas später nach und so darf ich sagen: alles richtig gemacht. Und ihr so?

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merry-christmas

Eigentlich bringe ich gerade das Büro und die Wohnung auf Vordermann. Es ist nämlich mein erster freier Tag. Grund genug, mich schnellstmöglich wieder an den Rechner zu setzen, und naja, mit einem alten Foto rumzualbern. Jetzt mache ich aber wirklich weiter. Frohes Fest.

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