Maciek Pozoga, Fotograf und so

maciek pozoga

Bei Pigmag bin ich auf den französischen(?) Fotografen Maciek Pozoga gestoßen. Seine Fotos wurden bei Dazed & Confused und Vice publiziert, was in etwa seine Richtung vorgibt. Ich liebe diesen Snapshot-Charakter seiner Aufnahmen. Jedes Foto wirkt wie ein Glückstreffer, was natürlich Quatsch ist.

Bitte hier entlang: anmassende-jugend.blogspot.com, oder hier, oder hier.

“Wie machst du das eigentlich mit deinen Fotos?” – Das große Frage/Antwort-Spiel

fotografieren

Diese und ähnliche Fragen bekomme ich in letzter Zeit immer und immer wieder zu hören. Die meisten Fragen kommen in den Kommentaren auf, viele aber auch via Mail, Twitter, usw.

Zunächst ehrt es mich, dass die Fotos so viel Aufmerksamkeit bekommen und offenbar gut ankommen. Ich gebe zu, dass es mich verwirrt hat, dass teilweise das eigentliche Thema des Beitrages mehr oder weniger ignoriert wurde, und das Feedback sich auf das Bildmaterial beschränkt hat. Ich denke darüber schon seit Tagen nach, und inzwischen freue ich mich darüber, und vielleicht werde ich mich künftig noch mehr mit dem Knipsen beschäftigen, als eh schon.

Weil es eine Menge Zeit kostet, einzelne Fragen per Mail zu beantworten, möchte ich gerne eure Fragen sammeln und sie in einem Beitrag (vielleicht auch zwei) beantworten.

Es wäre toll, wenn ihr eure Fragen hier nocheinmal zusammenfasst. Bitte stellt die Frage so konkret wie möglich, damit sie mit wenigen Sätzen zu beantworten ist.

Und zum Schluß auch noch eine Frage von mir: Hin und wieder möchten Leute einen Print gewisser Fotos von mir kaufen. Kennt ihr eine Lösung eines Poster- und Fotodruck-Anbieters, der es mir (ähnlich wie Spreadshirt) ermöglicht, einen eigenen Shop aufzusetzen?

Olympus PEN Story

“This is the PEN Story in stop motion. We shot 60.000 pictures, developed 9.600 prints and shot over 1.800 pictures again. No post production! Thanks to all the stop motion artists who inspired us.”

Drüben habe ich bereits ausführlich über die Olympus PEN E-P1 geschrieben. Ich mag sie noch immer und würde sie liebend gerne mal ein paar Wochen testen. Wie sieht’s aus, Olympus?

Gefunden bei Marco.

Durch die Kreuzberger Nacht

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Mir kommt es vor, als hätten wir schon seit Monaten ein Klima wie im Regenwald. Das ist natürlich Quatsch, aber wenn ich eines an heißen Sommertagen liebe, dann sind es lange Nächte, die man mit Freunden verbringt, draußen, sich in der Stadt mit einem Kaltgetränk in der Hand treiben lassen. Genau das haben Malte und ich gemacht. Gelabert bis sich die Balken biegen, manchmal enfach die Schnauze halten und genießen, unbekannte Leute treffen, und sich am nächsten Tag fragen, worüber man da wieder so gequatscht hat. Rundum eine perfekte Nacht war das. Immerhin habe ich größtenteils vergessen, dass ich die Kamera dabei hatte – ein paar Fotos sind trotzdem rumgekommen.

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Bonus: Nicht in Kreuzberg, sondern Haltestelle Voltastraße, Wedding.

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P.S. Ich möchte nicht ohne Stolz darauf hinweisen, dass ich es geschafft habe, nicht “Kreuzberger Nächte sind lang” zu zitieren. Not! Doh!

Patrick Mohr Show @ Fashionweek, Berlin

Patrick Mohr Show @ Fashionweek, Berlin

Meine erste Modeshow ever sollte also die von Patrick Mohr sein. Man hat mich vorgewarnt, dass hier nicht mit dem sonst üblichen zu rechnen wäre. Und in der Tat wurden meine zugegbenermaßen nicht gerade großen Erwartungen nicht enttäuscht. Vor dem Zelt musste ich mich natürlich erst anmelden, kleine Schrecksekunde meinerseits, als mir Reihe 3 B zugeteilt wird – also nur zwei Stufen hinter Frontrow, es muss sich herumgesprochen haben, dass ich zur Fashionblogger Elite gehöre ;)

Patrick Mohr Show @ Fashionweek, Berlin

Halbwegs erleichtert war ich, als Lisa neben mir Platz nahm. Die kennt sich aus, klar. Die sonst üblichen, tierisch gelangweilten Blicke der Gäste habe ich ein wenig vermisst. Kurze Hektik, die letzten Absätze tippeln auf ihre Plätze. Spot an, Musik an.

Patrick Mohr Show @ Fashionweek, Berlin

Den Rest könnt ihr bei Lisa und Mary nachlesen. Ich war beeindruckt, und zwar positiv. Und ich habe Fotos gemacht, dabei allerdings ein wenig vergessen, dass es ja auf die Klamotten ankommt. Heute werde ich um 16:00 Uhr die FashionWeek zum zweiten und letzten mal besuchen. Peek & Cloppenburg präsentiert bei “Designer for Tomorrow” deutschen Designernachwuchs – könnte ganz spannend werden.

Patrick Mohr Show @ Fashionweek, Berlin Patrick Mohr Show @ Fashionweek, Berlin Patrick Mohr Show @ Fashionweek, Berlin Patrick Mohr Show @ Fashionweek, Berlin Patrick Mohr Show @ Fashionweek, Berlin

Weitere Fotos bei flickr

Ein ganzer Raum als Camera Obscura

camera-obscura

Das hier ist wirklich vollkommen abgefahren: Paul Carey und Sean Chilvers haben einen Raum vollkommen abgedunkelt, die Wände mit lichtempfindlichem Fotopapier beklebt, dann ein 10mm großes Loch geöffnet, um für drei Minuten ein wenig Licht in den Raum zu lassen, und sie haben eine Aufnahme der Straße vor dem Zimmer auf das Papier projeziert. Danach haben Sie das Papier entwickelt und wieder an seinen ursprünglichen Platz geklebt. Irre und soooo meta ;)

Details und weitere Fotos findet ihr auf den Websites der beiden: Paul Carey und Sean Chilvers

Wer sich für das Thema Langzeitbelichtung interessiert, kann bei wikipedia mit den Artikeln zur Camera Obscura und zur Lochkamera einsteigen.

via

Berlin Fotos

Unsere Woche in Berlin geht zu Ende, Zeit ein paar der Fotos der letzten Tage rauszuhauen. Ich habe wohl mal wieder einen neuen Lieblingskiez gefunden und freue mich schon, am Dienstag zurück zu kommen, aber dazu später mehr. Hier also meine Snapshots.

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Und das letzte Foto von gestern abend. Irgendwie unheimlich.

michael jackson

In Berlin

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Angenehmen Flug gehabt. Insgesamt länger gebraucht als mit der Bahn. UMTS Stick nicht wieder gefunden. Sim-Card von iPhone bei Ankunft zerschossen. Gefreut, dass ich das HTC Magic zum Test dabei habe. Keine Telefonnummern meiner Freunde dabei. In zwei Tagen vier mal in der Bahn kontrolliert worden. Sonne, Sturm und Regen gehabt. Kurz mit Henrik gesprochen. Auf der Webinale gelangweilt. X Kilometer zu Fuß hingelegt. Viel Berliner Pilsener getrunken. Noch keinen Döner gegessen. Lecker Pizza bei Due Forni gegessen. Nur zwei Magazine bei “Do You Read Me?!” gekauft. Im Office von Soundcloud gewesen. Mit einem echten Seattler gesprochen. Englisch! Überhaupt mit vielen Leuten ins Gespräch gekommen. Die Karl-Marx-Allee abgelaufen und für langweilig befunden. Im Office von Mister Wong gewesen. Einen Haufen schlechter Fotos geschossen. Stunden auf dem Balkon im 15. Stock verbracht. In Kreuzberg, Friedrichshain, Prenzlauer Berg und Mitte gewesen. Neukölln und Wedding noch immer nicht besucht. Eva vermisst. Sonst nichts vermisst. Noch keinen Lieblingskiez ausgemacht. Im Oberholz gesessen um Beitrag online zu stellen. Einladung zum Rundgang im Spreadshirt Office in Leipzig bekommen und angenommen. Gästelistenplätze für Elbow heute Abend bekommen und tierisch darüber gefreut. Mich gewundert, wie schnell die Zeit vergeht. Schonmal mit dem Packen angefangen. Mich auf Leipzig gefreut.

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Smosch – Sandra Jutos Sicht der Dinge

Ich kann mich nicht erinnern wie ich gestern auf der Website von Sandra Juto gelandet bin. Ich weiß nur, dass ich inzwischen bestimmt eine Stunde auf der Seite verbracht habe. Sandra zeigt auf smosch.com Fotos ihrer Reisen mit ihrem frisch gebackenen Mann Johann. Nichts besonderes? Doch! Ihre Fotos, festgehalten mit digitalen und analogen Kameras, riechen förmlich nach jedem Ort, an dem sie aufgenommen wurden. Im Moment sind die beiden in Berlin unterwegs. Die Fotos der Göteborgerin wären perfekt für einen Reiseführer. Ich bin am schwärmen, aber das ist ok.

Nachdem ich mich gestern durch die halbe Website geklickt habe, musste ich auch mit der Kamera losziehen, und habe gleich versucht, den Blick auf die Kleinigkeiten unterwegs zu richten.

smosch

Alle Fotos von Sandra Juto.

The Art of Getting Jobs

Death Cab for Cutie – Little Bribes from Ross Ching on Vimeo.

“By the way, I am looking for a job as well, so if you have a job available, please contact me. “

Das sind die Worte, die Ross Ching unter sein Video zu Death Cab for Cuties “Little Bribes” getippt hat. Ross hat in diesem Clip so ziemlich jede Fototechnik ausgereizt, “to create a fresh, new direction”. Glückwunsch, das ist dir gelungen, Ross. Es müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn sich die Arbeit für Ross nicht auszeichnet, und er nicht den ein oder anderen Job bekommt.

Ross hat auf seiner Websites noch mehr zu dem Video verraten, weitere Arbeiten (inklusive Making-Of’s) findet ihr beim vimeo. Gefunden bei Nils.