Digital ist besser. Oder?

Fotografische Quartett

Bei fotoTV könnt ihr euch aktuell das Fotografische Quartett ansehen.

Die Diskussionsrunde mit dem Thema “Analog- oder Digital-Fotografie” ist hochkarätig mit Doc Bauman, Ruth Marcus, Uli Staiger und Martin Blume besetzt. Marc Ludwig moderiert die Diskussion.

Das Thema ist spannend, und es war eigentlich klar, dass die Argumentation pro Analog vor allem durch Werte wie Emotion, Überraschung, bekräftigt wurde, wogegen die digitale Arbeitsweise mit Flexibilität und Möglichkeiten glänzt.

Die Argumentationen beider Seiten sind über die 45 Minuten hinweg durchaus kurzweilig (auch wenn mir, sobald Doc Bauman zu Reden ansetzt, die Augenlider schwer werden). Ich hätte mir noch einen oder eine richtig junge(n) Fotografen/Fotografin in der Runde gewünscht.

Noch kurz etwas zu FotoTV, für diejenigen, die das Angebot noch nicht kennen. FotoTV ist ein Anbieter für Videos rund um die Fotografie. Geboten werden dort ausschließlich Eigenproduktionen, und auch das Finanzierungsmodell, nämlich ein Bezahl-Abo ist ungewöhnlich. Ich habe seit dem Start des Services einen Zugang zu den Produktionen und kann wirklich nur lobende Worte aussprechen! Schaut mal rein, es gibt auch einige kostenlose Videos zum Probeansehen.

Und ich werde wahrscheinlich nie verstehen, wie Leute, die sich so viel mit visuellen Themen beschäftigen, mit diesen Klamotten und Frisuren vor die Tür gehen können. Es scheint fast so, als hätten die Fotografen die Style-Crimes der früheren Fußballer adaptiert…

Das Fotografische Quartett

Fotowettbewerb

Nein, nicht hier, sondern drüben bei Martin.
Es gibt ein paar nette Sachen zu gewinnen. Das Thema ist “Sonnenuntergang”. Wie das Thema interpretiert wird steht jedem frei.

In der knallharten Jury sitzen unter anderem Marc von FotoTV, Manuela Hoffman, Matthias Pabst und meine Wenigkeit.

Zum Wettbewerb

Backstage am Broadway mit Rivka Katvan

Rivka Katvan

Backstage-Fotos des Fotografen der Fotografin Rivka Katvan vom Broadway.

Aus der Kollektion von PhotoShelter, gefunden im PhotoShelter Blog

Sub Pop – Die ersten fünf Jahre in Bildern

Sub Pop - Mudhoney

Sub Pop ist das Label, das für die Veröffentlichung von Nirvanas “Bleach” verantwortliche Indie-Label. Weitere Bands, die mir und meinen Kumpels damals als “Soundtrack of Our Live” dienten, und die ebenfalls bei Sub Pop erschienen, waren Tad, Mudhoney, Soundgarden, L7, Sonic Youth, The Screaming Trees und viele andere.

Sub Pop prägte das, was später Grunge genannt wurde, wie kein anderes Label. Neben der Musik hatte Sub Pop auch einen unverkennbaren visuellen Style entwickelt. Beispielsweise die Cover in B/W, die Live-Aufnahmen des Fotografen Charles Peterson (damals so etwas wie der Hausfotograf bei Sub Pop) zeigten.

Sub Pop - Mudhoney

Nach dem Hype wurde es recht Still um Sub Pop, die sich zum Teil an Warner verkauft hatten, doch im neuen Jahrtausend war Sub Pop wieder voll im Geschäft. Mit Künstlern wie The Shins, The Thermals, Band Of Horses, Hot Hot Heat und Iron and Wine hat sich das Label erneut auf der Karte der wichtigsten Labels für die alternative Gitarrenmusik platziert.

Auf Blender.com gibts eine Zusammenstellung Sub Pop: A Visual History of the Early Years (sehenswert) und den Artikel Sub Pop Oral History: “Going Out of Business Since 1988!” (lesenwert)

Via Auf ein neues

Dutch House of Photography

Dutch House of Photography
Gestern bin ich irgendwo über die Website des Dutch House Of Photography gestolpert. DHOP, das sind die beiden Fotografen-Brüder Rinze van Brug und Joost van Brug.
Die Portraits die die beiden auf ihrer Seite zeigen, hauen mich einfach um. Ich kann nicht beschreiben was es ist, aber selten fand ich Portraits so eindringlich wie die der beiden.

Dutch House of Photography

Aber ich habe eine Vermutung: Es liegt daran, dass sie u.a. eine Leica M8 mit einem f1.0 Objektiv einsetzen. Wer mir einen Gefallen tun möchte, der kann mir einfach auch so ein hübsches Gerät schenken, Kostenpunkt inkl. Objektiv dürfte so bei 7000 Euro liegen.
So genug gelabert: Dutch House of Photography

Linksammlung: Kunst und Fotos in Szene setzen

Fotos
Apartment Therapy hat Links mit Tipps zusammengestellt, die zeigen, wie man Fotos und andere Kunst richtig rahmen kann, und welche Möglichkeiten es gibt, die Objekte gut in Szene zu setzen:
Ways to display Art

Ich mag diesen überimensionalen Bilderrahmen, aber die Kosten dafür dürften enorm sein.
Bilderrahmen

Kleiner Hinweis

Fotografie

Drüben gibt es nach einer Ewigkeit mal wieder zwei neue Artikel zum Thema Fotografieren:

Der Lerneffekt – Was ich in 365 Tagen Fotografie gelernt habe und
NicePhoto / Love the Colors – über die Kommentare bei flickr

Hedi Slimane – Rock Diary

Hedi Slimane - Rock Diary

Hedi Slimane - Rock Diary

Rock Diary

Hedi Slimane, der Ex-Chef Designer von Dior, kann sich wohl derzeit nicht über mangelnde Aufmerksamkeit beklagen. Der Modemacher, Designer, Künstler und Fotograf ist derbe präsent. Nur logisch, dass ein Fotoband nicht lange auf sich warten ließ:

“Drei sehr minimalistisch designte Bände liegen in einer schlichten Pappschachtel, die ästhetische Erscheinungsform ist extrem geschmackvoll und lädt sofort ein, mehr sehen zu wollen. Der erste Band besteht aus Bildern des dreitägigen Festivals “Internacional de Benicássim”, im zweiten sind Bilder der englischen und amerikanischen Rockszene, im dritten Essays u.a. von Vince Aletti und Jon Savage.”

Hedi Slimanes Rock Diary ist für 58 Euro bei 25books.com zu bestellen.

Einen Vorgeschmack seiner B/W-Fotografie bekommt ihr auf seinem Diary.
via Artschoolvets

Jonathan Leder – Fotograf

Jonathan Leder
Jonathan Leder.
via Noah Kalina

Historische Fotos in LEGO nachgebaut

LEGO
Ich möchte nicht wissen, wie viele Stunden Mike Stimpson in diese Arbeiten investiert hat, aber die Ergebnisse der Umsetzung historischer Fotografien in LEGO, ist der Hammer.
Die Fotos findet ihr in seinem flickr Profil, via kox.sk.

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