ACHT

Werte Mitlesenden, mein Blog geht dieser Tage in sein achtes Jahr. Wow! Ich meine: WOW! Was hält denn heutzutage noch acht Jahre? Eben.

Ich feiere mal eben schnell ab, was ohne dieses Blog vielleicht nie passiert wäre: viele meiner großartigen Freunde hätte ich vermutlich nie kennengelernt, ich wäre nicht ein paar Mal in Island gewesen (und schon gar nicht hätte jemand ein Video darüber gemacht), viele Jobs wären an jemand anderes gegangen, ich hätte viel weniger Konzerte besucht, wäre weniger gereist, hätte heute weniger graue Haare, und noch ein paar Tausend andere Sachen.

Und weil man sich zum Geburtstag auch was wünschen darf, wünsche ich mir ganz eigennützig, dass ihr – sofern euch meine Arbeiten gefallen – mich weiterempfehlt. Jawohl, mich kann man wie eh und je für Projekte buchen. Marken und Agenturen sei gesagt, dass ich gerne für eine Zusammenarbeit/Kooperation jenseits von langweiligen Gewinnspielen und Produktplatzierung zur Verfügung stehe und doch meistens mit einer guten Idee aufwarten kann. Den Link zu meinem Portfolio dürft ihr gerne weitergeben, weil schließlich jeder irgendwo wen kennt, der was mit Medien macht und mal Fotos braucht, nicht wahr? Macht mal, das macht Spaß, versprochen! Ansonsten: liked und shared doch was das Zeug hält!

Und zum Schluss noch ein kleiner Blick in die Zukunft: ich arbeite gerade an meinem ersten wirklich freien Fotoprojekt. Das ist sehr aufregend für mich. Und zum ersten Mal zeige ich nichts davon, bevor es abgeschlossen ist. Und abgeschlossen bedeutet in diesem Falle, dass es bis zum Layout fertig ist – denn es wird ein Buch.

Danke für eure Zeit und Aufmerksamkeit! Wir sehen uns.
Kai

Auf ein Neues!

Ahoi! Ich verzichte dieses Jahr auf einen sentimentalen Jahresrückblick. Turbulent, frustrierend und dumm war’s. Erkenntnisreich, ja. Anstrengend, ja. Auch schön, manchmal.

Was mir bleibt: ein mal mehr die Erkenntnis, dass man sich verdammt nochmal um seine Freunde und Familie bemühen sollte. Sie sind es, die bleiben, dazwischen gehen und aufräumen, wenn sich oben und unten mit links und rechts prügeln. Sie sind die Besten.

Ich wünsche euch einen schönen Jahresausklang mit euren Besten und einen guten Start ins neue Jahr. Danke, dass ihr hier immer wieder vorbei schaut, wir sehen uns bestimmt auch 2013.

Kai

Hallo, hallo!

Ich sitze gerade ganz alleine (oooh, ich weiß…) im Studio und hätte eigentlich eine Menge zu tun. Nur: ich habe keine Lust. Deshalb genau eine Frage, die ihr gerne bei Facebook, Twitter oder per Mail beantworten könnt – sofern ihr auch ein wenig Zeit habt:
Was gefällt euch an diesem Blog, so wie ich ihn die letzten Monate gefüllt habe?

Ich geh mir schnell was zu knabbern holen und freue mich auf eure Worte.

Jawoll, ich habe nicht gefragt, was euch nicht gefällt. Ich will etwas positives hören. Zum meckern lade ich dann demnächst ein, wenn ich höchstbestgelaunt bin :)

Kai, wie sind eigentlich die Reaktionen, wenn man seinen Blog und sich selbst neu positioniert?

Super Frage. Es ist nämlich so, dass ich mich das auch lange gefragt hatte und den Schritt lange Zeit nicht so richtig gewagt habe. Nun habe ich es vor ein paar Wochen getan, und bin damit bisher sehr glücklich.

Zunächst eine kurze Zusammenfassung, was ich gemacht habe.
StyleSpion war ganz früher schon ein persönliches Blog. Damals deshalb persönlich, weil ich nie neutral an Themen herangegangen bin, sondern immer schon nur das gemacht hatte, was mich auch beschäftigte. Was allerdings eher selten passierte war, dass ich über die eigene Arbeit berichtet habe. Logisch, denn einige Jahre lang war das Blog selbst meine Arbeit (Technische Umsetzung, Recherche, Mails, Mails, Mails, Anzeigen verwalten und natürlich die Artikel schreiben).

Irgendwann war mir das zu blöd. Ich war keine Redaktion und ich wollte auch keine sein. So sehr ich die Arbeiten anderer schätze, ich wollte nicht nur über deren Sachen berichten, ich wollte wieder selbst produzieren. An Dingen arbeiten, die man zeigen kann. Das habe ich dann auch getan. Ich habe wieder mehr Kundenprojekte angenommen, habe ein Projekt in Island umgesetzt usw. Dass StyleSpion damit weniger Aufmerksamkeit meinerseits zugute kam, ist naheliegend. Worüber ich nicht so oft geschrieben habe, was aber definitiv Fakt ist: etwa 80% meiner Aufträge bekomme ich durch StyleSpion. Dadurch, dass Leute sehen, was ich mache und dadurch, dass sie den Bekanntheitsgrad nutzen wollten. StyleSpion ist also meine Marke. Die anderen 20% kamen übrigens nicht durch Akquise (ich habe noch nie wirklich akquiriert), sondern durch Weiterempfehlung.
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Tausend Mal Danke

Tag eins nach dem Launch meines Portfolios. Es fühlt sich großartig an. Eine Menge von euch haben mir Supermegafeedback zur Seite gegeben, sie bei Twitter und Facebook gepostet, Hölle, manche haben tatsächlich E.M.A.I.L.S. geschrieben. Darin: wohlwollende Worte und konstruktive Kritik. Voll gut. Was mir aber auch auffiel, es bloggt einfach niemand mehr darüber. Die Zeiten ändern sich eben.

Zum Schluss der Hammer: durch das neue Portfolio kamen heute gleich zwei Anfragen für Shootings rein. Ich freue mich darüber wirklich wahnsinnig. So darf es gerne weitergehen.

Tausend Mal Danke!

Fotoportfolio ist online

Kai-Mueller-Photographer-Berlin

Hallo Freunde, gestern Abend habe ich mein neu gestaltetes Portfolio gelauncht. Ich habe selten so lange mit mir selbst gerungen wie bei diesem Projekt, das ja nicht wirklich ein Projekt ist. Die Website ist für alle möglichen Endgeräte so weit es mir möglich war optimiert. Was mir jetzt noch fehlt: die zweite Hälfte des Inhaltes und euer Feedback. Dazu könnt ihr wie gehabt Twitter, Facebook und die gute alte Mail (info@) nutzen.

Normalerweise mache ich das nicht, aber da ich gerade dabei bin, meinen beruflichen Schwerpunkt auf die Fotografie zu verlagern, freue ich mich über jede Weiterempfehlung sehr.

Besten Dank!

Kaum zu glauben, aber: Relaunch Baby!

Hallo, meine Name ist Kai und ich habe diesem Blog eine größere Überarbeitung unterzogen. Über manche der Gedanken dahinter werde ich sicher noch berichten, hier aber erstmal die offensichtlichen:
Bis zum letzten Wochenende lief hier eine WordPress-Version, die sage und schreibe vier Jahre alt war. Ein Wunder, dass die Seite nie gehackt wurde. Nun läuft im Hintergrund der neueste Scheiß, den WordPress zu bieten hat. Seht ihr nicht, ist aber so.

Ihr habt es bemerkt: wenn ihr nicht gerade während der Arbeitszeit surft, surft ihr wahrscheinlich unterwegs auf eurem Telefon. Dafür gibt’s jetzt eine optimierte Darstellung. Sowieso ist die Darstellung nun flexibel, damit jeder auf seinem Bildschirm alles angenehm lesen und/oder ansehen kann. Die Profis nennen das Responsive Webdesign. Insgesamt sollte die Seite nun auch wieder etwas schneller sein, denn von vorher gut 20 Plugins laufen jetzt noch genau vier. Und sowieso: alles noch ein wenig reduzierter.

Besonders wichtig war bei der Überarbeitung die Darstellung von Fotos. Damit bin ich soweit zufrieden, aber das funktioniert erst mit den kommenden Aufnahmen so richtig – das werdet ihr dann sehen.

P.S. Ich habe wirklich versucht, mir dieses Layout mal auf einem PC mit Internet Explorer anzusehen. Hat nicht geklappt, weil ich wirklich niemanden gefunden habe, der noch einen PC besitzt. Das bricht mir natürlich das Herz.

So, und nun verspreche ich hoch und heilig, dass ich hier wieder mehr schreibe, und noch mehr Fotos zeige. Ich glaub’s mir selbst fast.

Lasst uns über’s Wetter reden

Der wirklich (wirklich!) harte Berliner Winter, über den wir hier alle so gerne mit Sorgenfalten auf der Stirn reden, blieb bekanntlich aus. OK, der Februar war nicht so nett, aber sonst war das alles halb so wild. Egal, heute beginnt der Sommer. 20 Grad. Keine Ausreden.

Danke, alles Bestens.

Diesen Blogpost gibt es eigentlich gar nicht

Es gibt ihn nicht, weil ich den StyleSpion vor Monaten eingestellt habe. Alleine der Name, ey. StyleSpion? Also wirklich. Ich hatte schließlich eine Menge neuer Ideen, da muss man nicht immer am bequemen festhalten. Klar, die Reputation – das ist schon dumm. Woher kommen die Jobs? Woher die Kohle? Naja, die Jobs kamen trotzdem. Und so geschah es, dass ich im letzten Halbjahr lieber Jobs angenommen habe, als Nägel mit Köpfen zu machen oder auch nur einen einzigen Blogbeitrag zu tippen. Dafür konnte alles ein bisschen runterkochen – bei den besten Saucen gehört sich das schließlich auch so.

Also, diesen Beitrag gibt’s dann irgendwie doch. Weil dieser Drang nicht weggeht, noch immer jedem zu erzählen, wer gerade den besten Sound macht (er hier), oder euch zu erzählen, was ich von so bescheuerten Dingen wie “Street Fotografie” halte. Oder wie blöd es ist, dass Marcel inzwischen gar keinen Konkurrenten unter den deutschen Blogs hat. Sowas halt. Also ich habe wieder Bock ein paar Takte zu schreiben, und nicht nur Videos zu posten. Aber geht mir bitte nicht auf den Sack mit dem ollen DIY-Thema. Das ist so 2008.

Ich freue mich, sagt ruhig auch was dazu. Ach stimmt, es gibt hier ja keine Kommentare mehr. Aber hier geht das.

Durchgestrichene Texte sind wichtig, auch 2012. Also: hoffentlich klang das jetzt alles wirr genug.

Fotomarathon Berlin

Gestern habe ich am Fotomarathon in Berlin teilgenommen. Und das geht so:

Die Herausforderung

Der Zeitrahmen.
Alle Themen müssen in exakt der vorgegebenen Reihenfolge umgesetzt werden.
Keine Bildbearbeitung außerhalb der Kamera.
Auf der Speicherkarte dürfen bei Abgabe nur 24 Bilder sein.

Die Umsetzung

Boy, und das alles ist tatsächlich gar nicht so einfach. Theoretisch hat man pro Foto 30 Minuten. Aber in der Zeit muss man natürlich auch am passenden Ort sein, eine Bildidee entwickeln und dann das Foto passend umsetzen. Nach acht Stunden waren meine Füße dann doch etwas schwer, ich war ohne Fahrrad unterwegs, die Bahn habe ich nur genutzt, um den Stadtteilwechsel zum Treffpunkt zu schaffen. Dann arbeitet das Hirn ständig. Immer auf der Suche nach der passenden Idee, dem passenden Licht, der passenden Umgebung. Und dann möchtest du das Thema “Wochenend und Sonnenschein” umsetzen – aber es gießt genau zu diesem Zeitpunkt aus Eimern…

Weiterhin muss man Abstriche machen können. Verwendet man zwei Stunden auf das perfekte Foto, wird man kaum die restlichen 7 in den verbleibenden 2 Stunden schaffen, etc.

Ich hatte mich im Vorhinein nicht viel damit beschäftigt, wie ich den Marathon angehen werde. Ich wußte nur, dass ich in Schwarzweiss fotografieren würde (und dann bekommst du das Thema Schwarz zu Blau…), so wenig wie möglich inszenieren wollte, und allzu offensichtliche Motive vermeiden wollte. Und klar, ungerne wollte ich am Ende Fotos abgeben, die noch jemand anderes der rund 400 Teilnehmer so oder so ähnlich gemacht hat.

Fazit

Alles in allem war das eine sehr sehr sehr gute Erfahrung. Es trainiert einem vorgegebene Themen umzusetzen, zu planen und trotzdem auch dem Zufall eine Chance zu geben. Mit den Themen war ich nicht immer glücklich, gegen Ende hin wurden sie mir zu schwammig, aber ich möchte nicht meckern. Mit meinen Ergebnissen bin ich einfach mal zufrieden, auch wenn mir klar ist, dass ich einige Themen verfehlt habe, aber das muss man dann im Kontext sehen und schon ist alles gut.
Übrigens war es auch erlaubt, mit Helfern zu arbeiten. Da kann man natürlich mehr machen – gerade unter Zeitdruck.

Ausstellung

Am 23. und 24. Juli werden alle Fotos der Teilnehmer ausgestellt (jeweils als durchgehender Filmstreifen, deshalb auch alle Fotos im Querformat) und eine Jury bestimmt Gewinner. Ich rechne mir mit meinen Arbeiten keine Chance aus, aber ärgere mich ein wenig, dass ich zur Ausstellung nicht in Berlin sein werde. Ich würde mir liebend gerne ansehen, wie die anderen Teilnehmer die Themen umgesetzt haben.

Genug gelabert, hier meine Ergebnisse (so wie sie aus der Kamera gefallen sind, das ist ja der Deal). Kamera: Leica M9, Objektiv: Voigtländer 40mm, f1.4 (Schrott).

Hauptthema: Musik liegt in der Luft

1. Ich bin ich

Im ersten Foto musste die Startnummer zu sehen sein. Ich hatte die 388 und bin gespannt, ob das jemand versteht :)

2. Die Großstadtpflanze

3. Wochenend und Sonnenschein

4. Überall wird instandbesetzt

5. Keine Schönheit ohne Gefahr

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