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Berlin, Rosa-Luxemburg-Platz

Angekommen.

Vor achteinhalb Tagen bin ich in Berlin angekommen. Es ist so viel passiert, dass es mir schwer fällt, dazu etwas zu schreiben. Also verschiebe ich das auf später und zeige euch stattdessen lieber ein paar Fotos.

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Schiss

Einen Tag mit flauem Magen zu verbringen ist so eine Sache, die man übersteht. Fühlt sich scheiße an, geht aber auch wieder vorbei. Dieser Tag dauert bei mir jetzt schon etwas länger als 24 Stunden. Große Veränderungen, viele Entscheidungen, viele Durchhänger, der Blick auf die Nachrichten der letzten Wochen – alles ganz schön viel, alles ganz schön belastend.
Heute habe ich damit begonnen, meine Sachen für den Umzug Ende des Monats zu sortieren. Uff! Wer hat den ganzen Kram eigentlich gekauft? Also ausmisten. Auch das geht nicht ganz spurlos an mir vorbei. Man erinnert sich ja. Mittendrin anzuerkennen, dass man einfach auch Schiss hat, ist sicherlich ein guter Schritt, aber trotzdem nicht zwangsläufig hilfreich. So ist das gerade bei mir. Und nur Gil Scott-Heron erlaube ich, dazu zu singen.

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Ein Herz für euch

Ich habe gerade einen kleinen sentimentalen Anfall, aber ich schätze, da müsst ihr durch – muss ich schließlich auch.

Igor, Jen, Johannes, Clemens, Malte, Anja, Frank, Birte, Wiebke, Fabian, Peter, Janine, Matze, Benni, Kathrin, Flo, Nik, Markus, Marcel, Roger, Uwe, Charlotte, Nele, Isabelle, Norman, Katrin, Anna-Lena, Dirk, André, Tanja, Gernot, Jan, Nicola, Camille, Paco, Stefan: tausend Dank für die tolle Zeit in Berlin. Es sind vor allem die Menschen, die diese Stadt für mich so besonders machen. <3




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So war das in 2010

Das soll er also sein, der letzte Beitrag für dieses Jahr. Überhaupt, was soll das für ein Jahr gewesen sein? 2010 hat mich mehr auf die Probe gestellt, als jedes andere Jahr. Das fing im Januar an, und äh, zieht sich bis zum heutigen Tage. Zum ersten mal habe ich das Gefühl, dass die negativen Dinge stärker waren, als die positiven. In 2010 habe ich es geschafft, mehr Leute anzupissen, als wahrscheinlich in den zehn Jahren davor. Wenn es erstmal schief läuft, dann kommt’s in der Regel knüppeldicke. Und so war es. Kettenreaktionen en masse. Ich kann mir 2010 nicht schön reden, weil es in der Summe einfach nicht schön war. Es heisst, dass man mit ein wenig Abstand vor allem die positiven Dinge in Erinnerung behält. Da bin ich mal gespannt. 2010 – mein ganz persönliches Shitstorm Jahr. Angeblich lernt man aus Fehlern, wenn dem auch bei mir so ist, könnt ihr mich gerne in 2011 als persönlichen Coach buchen. Ich müsste mit den meisten Themen rund um “Hey, mein Leben ist ein Arschloch” nun vertraut sein.

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Wenn die Taktfrequenz erstmal komplett runtergefahren ist, ist es nicht gerade leicht, wieder einzusteigen. Zu groß ist die Erwartungshaltung, sowohl bei mir, als auch bei den werten Lesern. Und doch muss man ja ab und an sagen, dass man noch lebt. Ich lebe noch. Wie sonst auch halte ich mich die meiste Zeit des Tages weniger als drei Meter von meiner Tastatur entfernt auf. Und sonst so? Joar. Ich werde am Freitag 33. Und sonst noch? Arbeite ich Projekte ab an Projekten, die irgendwie alle mehr oder weniger durch dieses Blog zu mir gekommen sind. Und ausgerechnet auf das Bloggen habe ich gerade wenig Lust, weil ich ja mit den Projekten beschäftigt bin. Und sonst so? Nicht viel, ehrlich.

Foto

kai müller - photokina

Roman hat mir gerade dieses Foto geschickt. Aufgenommen während eines Interviews kurz nach meinem Vortrag auf der Photokina. Stellt eine Kamera vor mich, haltet mir ein Mikro hin, und ich werde nervös wie sonstwas. Das Foto jetzt zu sehen bringt mich aber zum schmunzeln. Und die beste Nachricht: ich habe es überlebt.

Fokus

Während ich noch versuche, mich mit den nicht mehr von der Hand zu weisenden grauen Herbst zu arrangieren, deutet der Blick auf den Kalender etwas weitaus Verrückteres an: auch 2010 ist schon fast zu Ende. Im Ernst. Noch sechs, vielleicht sieben Wochen, und der danze Zirkus wird langsam herunter gefahren. Wir werden uns beschweren, dass Weihnachten purer Stress ist, und uns insgeheim doch darüber freuen, dass wir für ein paar Tage, vielleicht sogar eine ganze Woche, quasi ganz offiziell faul sein dürfen.

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Heimfahrt

gepaeck

Ich lebe seit ziemlich genau fünf Jahren in Köln. Die Anfangs so geliebte Stadt wird mir seit einiger Zeit immer gleichgültiger, aber hey, daran sind immer zwei Parteien schuld. Nicht viel besser ist es mit meiner Heimatstadt Saarbrücken. 200000 Einwohner, fast jeder kennt jeden. Damals wurde es mir zu eng da, zu provinziell, zu wenig von eigentlich allem.

Umso mehr überrascht es mich, wie sehr ich mich gerade darauf freue, meine Heimat zu besuchen. Gute Freunde treffen, sich bei den Eltern mal blicken lassen, einen Geburtstag feiern. Mein letzter Besuch in Saarbrücken ist schon wieder zwölf Monate her, und ich freue mich darauf, auch weil das die ersten drei Tage in diesem Jahr sein werden (zumindest soweit ich mich erinnere), an denen ich nichts arbeiten werde. Mal sehen, ob ich ein paar Fotos mitbringe. Euch ein schönes Wochenende.

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