Buchempfehlung: Drüberleben

Guten Tag, heute empfehle ich euch ein Buch. Der Roman heißt Drüberleben: Depressionen sind doch kein Grund, traurig zu sein und die wunderbare Kathrin Weßling hat ihn geschrieben. Ich finde dieses Buch so beeindruckend, dass es mir schwer fällt, überhaupt etwas dazu zu schreiben. Kathrins Worte, ihr Humor, ihr Rhythmus, ihre Ehrlichkeit, diese Geschwindigkeit! Diese verdammte Krankheit! Jawohl, es geht in diesem Buch um Depressionen und darum, wie Ida Schauman genau damit klar kommt. Oder klar kommen soll. Sie kämpft und zereißt sich, setzt sich auseinander und entgegen. Ihr müsst das Buch lesen. Kauft es, lest es, verschenkt es. Bitte.

(Und den Beitrag über Kathrin bei Bauernfeind solltet ihr euch auch ansehen. Ist gleich der erste in der Sendung.)

Pogo Books – Limitierte Kunstbücher zum fairen Preis

pogobooks

Bei der Fotografin Linn Heidi Stokkedal bin ich auf den Berliner Verlag Pogo Books gestoßen. Die Idee von Pogo Books ist simple und gut: Kleine Fotobücher und Zines, werden in limitierter Zahl im Offset Druck hergestellt und zu günstigen Preisen verkauft.
Jede der elf bisher erschienenen Editionen ist ein Monograph – präsentiert also die Arbeit eines oder einer KünstlerIn ab.

Jim Rakete werdet ihr im Angebot vergeblich suchen, stattdessen finden sich dort viele Fotografen, deren Arbeiten ich bei flickr beobachte. Ein tolles Konzept.

Zur Website von Pogo Books.

mags we love

mags we love

Bis zum 22.10.2010 könnt ihr in Köln Ehrenfeld eine wohl einmalige Ausstellung besuchen. Ausgestellt werden in der Halle des DQE: Stadtteilmagazine. Dass es eine so große Zahl dieser Magazine gibt, hätte ich nicht erwartet. Dass die meisten davon so gut sind, ehrlich gesagt auch nicht. Ich war am Freitag nur für ein paar Minuten dort, aber gleich beeindruckt. Da ich aber keine Ruhe hatte, habe ich mich dazu entschieden, mir die Ausstellung in den kommenden Tagen mit etwas Ruhe und mehr Zeit anzusehen. Vielleicht haben die Veranstalter es bis dahin auch geschafft, so viel Licht in die Halle zu bringen, dass man die Inhalte der Magazine auch wirklich lesen kann :)

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Die Zeit

Die von mir sehr geschätze Zeit hat ebenfalls einen Artikel über den “Trend” der Wohnblogs geschrieben. Darin wird StyleSpion mehrfach erwähnt, vorab gab es dazu auch ein Interview per Mail. Nun sitze ich hier und frage mich ernsthaft, ob ich diese Interviews nicht besser einfach nicht mehr machen sollte, denn erstaunlicherweise werden bei den “Qualitätsmedien” immer Fakten verdreht. Bei der Zeit beispielsweise werden “nach eigener Aussage” aus 20.000 Lesern 200.000 Leser. Das ist ein Unterschied von 180.000 und somit recht viel. Dass meine Serie 15+1 Fragen von Todd Selby inspiriert sei, ist ebenfalls falsch. Theselby ging 2008 online, der erste Beitrag in der Kategorie mit Johannes bereits im September 2007. Kann man durchaus recherchieren.

Wie dem auch sei: glaubt nicht alles, was in der Zeitung steht.

Nachtrag

Es kommt noch besser. Denn, ich hatte mich bereits als etwas verwirrt eingestuft, dachte ich doch, ich hätte für den Tagesspiegel dieses Interview gemacht. Habe ich auch. Der Artikel der Autorin stammt aus dem Tagesspiegel, auf Zeit.de wurde er wohl nur zweitverwertet. Beim Tagesspiegel schreibt man einen ganzen Artikel über so Seiten im Internet, OHNE EINEN EINZIGEN LINK zu setzen. Das ist, ach egal. Die oben genannten Punkte sind natürlich auch beim Tagesspiegel falsch. Ich hätte große Lust, das schriftliche Interview mit allen Fragen und meinen Antworten online zu stellen.

FROH! Magazin – Ausgabe Herbst: Ernte

ERNTE from FROH! Magazin on Vimeo.

Wie bei den vorherigen Ausgaben des FROH! Magazins werde ich euch auch heute wieder erzählen, dass ihr wahrscheinlich ein (noch) besserer Mensch werdet, wenn ihr diese Ausgabe gelesen habt. Das FROH! Magazin dürfte in vielen Belangen im deutschsprachigen Markt einzigartig sein. Es ist werbefrei, monothematisch und qualitativ ganz weit vorne. Der Themenschwerpunkt Ernte wurde wie gewohnt ideenreich ausgedehnt. Wachsende Bilder wie die des Ali Mitgutsch (Erfinder des Wimmelbuches), Politische Wurzeln, wunderbar illustrierte Bauernweisheiten, Überlebenskünstler… Ich will nicht alles vorweg nehmen. Visuelle Unterstützung bekommen die Texte auch in dieser Ausgabe durch tolle Fotoserien und Illustrationen.

Anders als andere Magazine hat das Team keine Werbebudgets zur Verfügung und ist deshalb umso mehr darauf angewiesen, dass man das Magazin weiterempfiehlt.

Auf der Website des FROH! Magazins findet ihr weitere Infos und natürlich eine Bestellmöglichkeit.

Disclaimer: Ich kenne und schätze die Menschen hinter dem Magazin und schreibe freiwillig immer wieder darüber ;)

IKEA Katalog 2011 (Update: neuer Spot)

ikea katalog 2011

Den neuen IKEA Katalog hier anzukündigen hat schon eine kleine Tradition. Ich gebe ja zu, dass ich den Katalog nicht nur aus reiner Selbstlosigkeit hier poste. Über die Suche nach dem IKEA Katalog sind in den letzten knapp vier Jahren hier mehr Besucher aufgeschlagen, als durch irgend einen anderen Suchbegriff. In diesem Jahr werden sich wohl weniger Typofreunde über den Einsatz der Verdana im Katalog aufregen. Ich habe den IKEA Katalog 2011 (ja, man muss das Keyword einfach hin und wieder wiederholen, damit es funktioniert) gestern abend einmal ganz durchgeklickt und muss sagen, dass er mir weitaus besser gefällt (also nicht er selbst, sondern die neuen IKEA (!) Produkte und die Art der Präsentation).

Nun werdet ihr sagen, aber wo ist er denn bitte schön, der IKEA Katalog 2011? Und ich werde sagen, na hier. Es handelt sich bei dem Link aber nicht um den deutschen Katalog der Schweden (man muss bei den Keywords auch mal cool bleiben), sondern um den IKEA Katalog für die USA. Macht ja, nix, Fotos versteht ja jeder.

Danke, dass ihr mit einem netten Keyword (siehe Titel) auf diesen Beitrag hier verlinkt – sonst wird es in diesem Jahr nix mit Besuchern, die so gerne den neuen IKEA Katalog entdecken würden.

Ist wie Fahrradfahren – man verlernt es nie.

IKEA Spot zum Katalog 2011 (Update)

Da ich nun schon zwei mal darauf hingewiesen wurde, hier der neue Spot von IKEA, der den Claim “Hooray for the everyday!” in Slowmotion dingst.

Weitere Varianten gibt es hier zu sehen.

Via @roitsch, @nerdcoreblog und notcot.

FROH! Magazin: Finale

froh-finale

Schande über mein Haupt. Nachdem ich die neueste Ausgabe des FROH! Magazins in mehr oder weniger einem Rutsch verschlungen habe, vergaß ich, das gute Stück auch hier zu erwähnen.

Eifrige Leser haben von dem Magazin hier schon gelesen. Die aktuelle Ausgabe trägt, passend zur Fußball WM, den Titel und somit auch Themenschwerpunkt “Finale”. Zugegeben: mich hier als Fußballfan darzustellen wäre so ehrlich wie zu behaupten, dass ich Islands Beitrag beim diesjährigen Eurovisionsding total dufte fand. Aber, und da hatte ich weniger Sorge: natürlich geht die FROH! Redaktion auch dieses Thema von allen Seiten an, auf die ich nie gekommen wäre.

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Meconomy

meconomy-markus-albers Heute ist ein großer Tag für Markus Albers. «Meconomy», sein zweites Buch, ist ab heute erhältlich.

Eigentlich könnte sich Markus spätestens jetzt kurz zurücklehnen, denn seine Arbeit, das Schreiben, ist getan. Der Erfolg seines ersten Buches «Morgen komm ich später rein: Für mehr Freiheit in der Festanstellung» bietet keinen Anlass, dass «Meconomy» nicht ein guter, wahrscheinlich noch erfolgreicherer Nachfolger sein wird.

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Creative Space: Urban Homes of Artists and Innovators

creative space

Ich bin gerade bei amazon wieder über das Buch „Creative Space: Urban Homes of Artists and Innovators“ von Francesca Gavin gestolpert, und da ich mir den Titel bei meinem letzten Besuch im Hamburger Urban Outfitters Laden mitgenommen habe, dachte ich mir, dass ich ihn euch ja auch vorstellen kann.

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Wie wir wirklich wohnen

ksta

In der aktuellen Ausgabe des Kölner Stadtanzeigers findet ihr im „Magazin“ einen lesenswerten Artikel, in dem sich Michaela Krüger kurz vor der IMM damit auseinandersetzt, wie wir wirklich leben. Es geht um die Diskrepanz zwischen den durchgestylten Hochglanzwohnkatalogen und Einrichtungsmagazinen gegenüber dem tatsächlichen Ist-Zustand in unseren Buden. Den Artikel hätte ich wahrscheinlich nie zu Gesicht bekommen, aber – und da müsst ihr durch, wenn ihr ihn lesen wollt – es geht auch um mich, bzw vielmehr diese Website und somit um euch, liebe Mitleser. Daneben finden auch Apartamento, Todd Selby und andere Erwähnung.

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