FROH! Magazin – Die Winter Ausgabe: Still

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Inzwischen dürfte den regelmässigen Lesern das „FROH! Magazin“ bekannt sein. Letzten Freitag wurde die Winter-Ausgabe mit dem Themenschwerpunkt „Still“ vorgestellt. Da ich befangen bin, weil das Magazin von Freunden gemacht, gedacht und ausgestaltet wird, sage ich es so: „Still“ ist meine persönliche Lieblingsausgabe geworden. Das kann ich ganz einfach begründen: ein Magazin, das etwa Manowar, Donata Wenders Fotografien, Stille Kochrezepte und Toni Schumacher unter einem (Themen-)Dach stilvoll unterbringen kann, kenne ich so nicht. Dabei erscheint genau diese Mischung beim Betrachten der Ausgabe als völlig selbstverständlich.

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Weihnachtsspecial #4 – Signiertes Buch von Nick Cave »Der Tod des Bunny Munro«

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Heute könnt ihr etwas recht exklusives gewinnen. Mit »Der Tod des Bunny Munro« veröffentlicht Nick Cave seinen zweiten Roman. Der Verlag Kiepenheuer & Witsch hat mir eine signierte Ausgabe dieses Werkes zur Verlosung freigegeben. Das ist in sofern spannend, weil Herr Cave sonst eher ungerne signiert. Spannend klingt aber auch der Inhalt.

Klappentext zu »Der Tod des Bunny Munro«

»Bunny Munro verkauft an der Südküste Englands einsamen Ehefrauen Kosmetikartikel und den Traum vom Glück. Durch den plötzlichen Tod seiner Frau aus der Bahn geworfen und aus Angst, den Boden unter den Füßen zu verlieren, tut er das Einzige, das ihm sinnvoll erscheint: Er steigt mit seinem Sohn ins Auto und fährt einfach los. Während Bunny seinem Job nachgeht und bisweilen vor eifersüchtigen Ehemännern fliehen muss, sitzt der neunjährige Bunny junior geduldig im Auto und betrachtet die Welt durch die Augen seiner Enzyklopädie, die er eifrig studiert. Ihn tröstet allein seine Mutter, die ihm als guter Geist verheißt, dass alles gut werden wird. Als Bunny seinen altersschwachen Vater aufsucht, dessen Boshaftigkeit legendär ist, scheint der letzte Tag in seinem Leben gekommen.«

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Gewinnen

Da dieses Buch nur bei wahren Fans gut aufgehoben ist, zitiert in den Kommentaren eure Lieblingszeilen von Nick Cave. Dazu habt ihr bis morgen früh um 10 Uhr Zeit (Donnerstag, 03.12.09). Der oder die Gewinnerin wird nach dem Zufallsprinzip gezogen. Viel Glück ;)

Nick Cave mit The Birthday Party »Nick The Stripper«

Ich möchte die Gelegenheit nutzen, um auf dieses unfassbare Meisterwerk völlig durchgeknallter Musik hinzuweisen. Aus dem Jahre 1981…

Weitere Infos zu »Der Tod des Bunny Munro«

Auf der Website des Verlages findet ihr weitere Infos zum Buch, Ausschnitte aus Lesungen und eine Bestellmöglichkeit, falls es mit dem Gewinnen hier nicht klappen sollte.

Fotocredit: © Gavin Evans

Der Gewinner

Gewonnen hat das signierte Buch von Nick Cave: Pascal (Am 2. Dezember 2009 um 11:10 Uhr). Viel Spaß damit.

Less and More – The Design Ethos of Dieter Rams Buchvorstellung

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Dieter Rams hat, bevor er zum Liebling aller Designblogs avanciert ist, 40 Jahre seines Lebens in das Design der Produkte von Braun gesteckt. Aus heutiger Sicht darf man sagen, dass sein minimalistischer Ansatz stilprägend wurde (schaut euch nur mal die Apple Produkte an…).

Im Gestalten Verlag erscheint am 15. Dezember ein Buch mit dem Titel Less and More – The Design Ethos of Dieter Rams.

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Die Website des Verlages dazu:

„Less and More elucidates the design philosophy of Dieter Rams. The book contains images of hundreds of Rams’s products as well as his sketches and models – from Braun stereo systems and electric shavers to the chairs and shelving systems that he created for Vitsœ and his own company sdr+. In addition to the rich visual presentation of his designs, the book contains new texts by international design experts that explain how the work was created, describe its timeless quality, and put it into current context. In this way, the work of Dieter Rams is given a contemporary reevaluation that is especially useful in light of the rediscovery of functionalism and rationalism in today’s design. Less and More shows us the possibilities that design opens for both the manufacturer and the consumer as a means of making our lives better through attractive, functional solutions that also save resources.“

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Das 808 (!) Seiten starke Werk sieht nach einem verdammt guten Weihnachtsgeschenk für den Designverliebten aus. Weitere Infos direkt beim Gestalten Verlag.

Interview mit Dieter Rams

Sehr interessantes Video über Dieter Rams wiss werie fannie inklisch batt werie interesting content. Überhaupt lohnt sich der Besuch beim Gestalten TV.



Leider ließ sich das automatische Abspielen nicht deaktivieren.

Ausdruck – ausgewählte Beiträge der deutschen Blogosphäre

Der Herr Boecken von nebenan hat in aller Seelenruhe ein Magazin gebastelt, in dem er seine favorisierten Beiträge deutscher Blogs gesammelt, gestaltet und mit hübschen Fotos angereichert hat. Ich gebe zu, als ich davon Wind bekommen habe, dachte ich, dass er da mal eben so ein PDF zusammenknaubt, das irgendwie ganz nett wird. Das Ergebnis aber ist ein echter Knaller geworden.

Auch wenn Christoph sich nicht als Designer, nicht als Typofreund und nicht als Internetausdrucker sehen möchte, hat er das ganz wunderbar hinbekommen, und sich ein Quentchen mehr Respekt bei mir eingeheimst.

Genug der Worte, bitte folgen Sie diesem Link um sich selbst davon zu überzeugen: Ausdruck.

Buch über Fotografie – Themenauswahl

Ich sitze gerade am Inhaltsverzeichnis für mein Buch über Fotografie, und wie damals versprochen, möchte ich euch gerne die Möglichkeit geben, darauf Einfluss zu nehmen.

Herbst und Winter eignen sich hervoragend dazu, das Projekt anzugehen und nun bin ich gespannt, welche Themen ihr besonders gerne sehen würdet. Natürlich kann ich euch nicht versprechen, dass ich alle Vorschläge auch aufnehme, aber viele Bereiche überschneiden sich ja grundsätzlich und können vielleicht dadurch abgehandelt werden.

Da ich weiß, dass es oft schon schwer genug ist, ein Thema mit zwei, drei Worten zu bennen, habe ich nachfolgend ein Formular vorbereitet, in das ihr eintippen könnt, was ihr wollt. Ihr könnt gerne umschreiben, was ihr euch vorstellt, aber versucht bitte, so konkret wie möglich zu sein. Wie immer bei den Formularen hier, könnt ihr sie anonym ausfüllen – allerdings kann ich dann keine Rückfrage stellen. Also, wer mir die Möglichkeit für Rückfragen geben möchte, gibt am Ende seinen Namen und Mail-Adresse an.

Ich bin gespannt, ob sich eure Wünsche mit meinem Inhaltverzeichnis decken. Für diejenigen, die zum ersten Mal von dem Projekt erfahren, empfiehlt es sich, die Idee dahinter in den beiden vorherigen Beiträgen nachzulesen.

Ich danke euch schon vorab für euren Input!

Buchvorstellung “Retrofonts”

Retrofonts - Buch über Fonts

Es gibt zweifsohne Verlage mit einem schlechteren Ruf als der “Verlag Hermann Schmidt Mainz”. Nun haben mir die freundlichen Menschen aus Mainz ein Exemplar des frisch erschienenen Typobandes “Retrofonts” von Gregor Stawinski in die Post gepackt.

Retrofonts - Verlag Hermann Schmidt Mainz

“Retrofonts” ist 624 Seiten stark, und platzt beinahe vor Beispielen. Im Vorhinein hatte ich mir die Präsentation der Fonts sehr viel unspannender vorgestellt. Doch das Buch schafft den Spagat zwischen Informationen, Anwendungsbeispielen, historischen Bezugspunkten und einem durchgehend fantasisch gestalteten Buch, das nicht nur in jedes Regal eines Designers gehört, sondern ganz locker auf dem so oft zitierten Coffeetable einen Platz findet.

Dem Buch ist eine CD beigefügt, die Zugriff auf 222 vom Autor ausgewählte Retrofonts bietet. Alle Fonts der CD sind Freefonts.

Beim schmökern ist mir wieder bewusst geworden, dass ich schon viel zu lange nichts eigenes mehr gestaltet habe. Ich bastelt dann mal eben so ein 20er Jahre Plakat…

Weitere Beispiele aus “Retrofonts”

Retrofonts - Verlag Hermann Schmidt Mainz Retrofonts Retrofonts Retrofonts

“Retrofonts” empfehle ich gerne weiter. Der Titel ist bereits erschienen, und kann direkt beim Verlag, oder über diesen Partnerlink bei amazon bestellt werden: Retrofonts: Über 400 der beliebtesten Retrofonts aus zwei Jahrhunderten / TYPEDESIGN

Die zweite Ausgabe des FROH! Magazins ist erschienen – Thema: “Wenden”

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Manche werden sich vielleicht noch an meinen Beitrag zum FROH! Magazin erinnern. Damals konnte ich meine Begeisterung kaum verheimlichen:

“Das Magazin glänzt mit einem tollen Layout, mit wirklich tollen Illustrationen, mit Interviews und Geschichten, ganz so, als hätte sich die Redaktion der brand eins mal eben ein zweites Standbein aufgebaut.”

Nun, rund zehn Monate später, erscheint die zweite Ausgabe des Magazins mit dem Thema “Wenden”. Und die Sache mit der Begeisterung wird nicht weniger… Ich habe mein Exemplar seit Freitag, und komme nicht umhin zu behaupten, dass es mit das beste Magazin aus Deutschland ist, das ich je in den Händen gehalten habe. Das fängt schon bei dem Papier an, geht über die Themenauswahl, die Illustrationen, die Fotos, die Texte. Ich übertreibe? Keineswegs! Das alles ergibt eine Wertigkeit, die man fühlen und spüren kann. Das FROH! Magazin kommt zudem ohne Werbung aus. Der Vertrieb erfolgt ausschließlich über den Shop und Partner, die das Projekt unterstützen möchten.

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“FROH! ist ein Gesellschaftsmagazin, das besondere Ereignisse des Jahres aufgreift und sich neugierig auf die Fragen und Themen hinter diesen Anlässen einlässt. Die Beitragenden schenken dem Magazin nicht nur ihre Texte und Bilder, sondern den Lesern auch neue und überraschende Blickwinkel. Durch die sorgfältige Komposition von Beiträgen aus Kultur, Gesellschaft, Spiritualität und nachhaltigen Lebenskonzepten entsteht ein hochwertig gestaltetes Magazin, das nicht nur FROH! heißt, sondern auch froh macht.”

FROH! Magazin Preview

Warum ihr FROH! kaufen solltet

Weil ihr eine tolle Lektüre bekommen werdet. Weil ihr damit eine Idee unterstützt, die es verdient. Weil es euren Augen gut tun wird. Weil das Lesen euch einspannen und entspannen wird. Weil das Magazin gut riecht. Weil der Kauf des Magazins zeigt, dass gute Printmagazine weiterleben werden. Weil ihr immer behauptet, dass es sowas ja in Deutschland nicht gibt. Weil bei jeder Ausgabe ein Teil des Verkaufspreises einem gemeinnützigen Projekt gespendet wird. Weil ihr gleich mehrere Exemplare bestellen könnt, um sie Freunden zu schenken. Und weil ihr nie gedacht hättet, dass ihr mal einen Artikel über “Big Brother Jürgen” lesen würdet.

Also, bitte.

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Disclaimer

Die Herausgeber sind Freunde von mir. Ich habe viele Teile der Entstehung zumindest am Rande mitverfolgen können, oft mit dem Kopf geschüttelt (weil ich die Detailverliebtheit irre fand), und werde das Projekt hier so gut ich kann unterstützen. Weil sie es verdient haben.

Übrigens könnt ihr hier bei Interesse herausfinden, ob ihr nicht selbst zum Magazin beitragen wollt.

Helmut Newtons “SUMO” neu aufgelegt und günstiger

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Der Taschen Verlag (Herausgeber) schreibt über Helmut Newtons “SUMO”

“SUMO war in jeder Hinsicht ein gigantisches Werk: eine 480 Seiten starke Hommage an den einflussreichsten und kontroversesten Fotografen des 20. Jahrhunderts – ein Buch, das Rekorde brach und alle Dimensionen sprengte.”

Das kann man wohl behaupten. Nun kann die Neuauflage des Buches für 100 Euro erworben werden. Das Original wog 35 Kilo und war auf 10000 Stück limitiert, entsprechend schnell waren alle Exemplare verkauft. Völlig irre auch, dass die Ausgabe Eins, die von 100 der gezeigten Modelle handsigniert war, für 620 000 Mark versteigert wurde, und somit zum teuersten Buch des 20. Jahrhunderts wurde.

Helmut Newton. SUMO

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Details zur Neuauflage: Hardcover, mit Buchständer und Booklet zum Making-of, 26,7 x 37,4 cm, 464 Seiten.

Alle Infos oben sind schamlos von der Seite des Taschen Verlages geklaut, und stark verkürzt. Dort findet ihr weitere Fotos, die meisten davon am besten nicht am Arbeitsplatz aufrufen…

Ralf-Jürgen hat in einem Gastbeitrag über das Museum der Fotografie in Berlin geschrieben, dem Sitz der Helmut Newton Stiftung.

Ich war so frei, den Titel zu meiner Wunschliste hinzuzufügen.

“Grunge” – Buch mit Fotos von Michael Lavine

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Einer der Hauptgründe dafür, dass ich viele meiner eigenen Fotos lieber in Schwarz/Weiß als in Farbe zeige, dürfte darin liegen, dass ich mit den Fotos der Seattle Szene aufgewachsen bin. Damals, wahrscheinlich auch aus Kostengründen, erschienen die meisten Fotos von Mudhoney, Screaming Trees, Soundgarden, Nirvana, und wie sie alle hießen, meist in Schwarz/Weiß. Auch die Plattencover waren mit diesen Fotos versehen. Bis heute gaube ich, dass diese Fotos, gerade die der Konzerte von Charles Peterson, einen recht prägenden Eindruck bei mir hinterlassen haben.

Im Oktober scheint ein Titel namens “Grunge” bei Abrams Books. Es ist ein Fotoband mit Fotos von Michael Lavine, der mit Texten von Sonic Youths Thurston Moore ergänzt wird.

“Author Thurston Moore (of Sonic Youth)—who introduced Kurt Cobain t David Geffen (Geffen Records), a meeting that resulted in Nirvana’s first major debut, Nevermind, in September 1991, which by December was selling 400,000 copies a week—writes about the discovery of Seattle punk youth, the seminal bands that defined the movement, the exploitation of the subculture, and the backlash of grunge, as well as the death of his longtime collaborator and intimate Cobain.”

Für mich also ein Must-Have. Bei Amazon ist der Titel vorbestellbar, und wird mit einem Preis von Euro 17,99 sogar noch erschwinglich sein.

Update zum Buch über Fotografie

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Wo fange ich an? Vielleicht entschuldige ich mich erstmal für die Länge dieses Beitrages. Wer sich für das Thema nicht interessiert, sollte schnellstens wegklicken :)

Der Beitrag über die Idee meinerseits, ein Buch zu produzieren, in dem ich meine eigene Variante an die Fotografie ran zu gehen aufschreibe, ging ja ordentlich ab. Ich habe mir immer und immer wieder die Kommentare durchgelesen, habe Feedback per Mail und Telefon von unterschiedlichsten Leuten (Autoren, Verlage, Druck und Interessierte) bekommen, und kann als Fazit schonmal sagen, dass mich ein derartiges Projekt nun noch mehr reizt.

Für und Wider, und warum eben doch!

Neben den vielen netten Stimmen, gab es auch gesunden Gegenwind, nach dem Motto “Wie soll einer, der das nie “ordentlich” gelernt hat, jemand anderem etwas erklären können?”.
Da kann ich ganz selbstbewusst rangehen, denn ich habe die letzten zehn Jahre nicht anderes gemacht, als quereinzusteigen. Vielleicht ist es auch gerade die Ursache dafür, dass mich so viele Titel eben nicht überzeugen konnten, weil sie inhaltlich zu nüchtern, kleinkariert oder sachlich waren.
Ich bin ein eher ungeduldiger Mensch, der bei allem, was er anfängt, schnell ein Ergebnis sehen will. Und so wird es den meisten gehen, die sich zum ersten Mal wirklich mit einer Kamera beschäftigen. Ich kann mich sehr gut erinnern, dass ich damals Zeit und Geld verloren habe, weil ich mich an zu vielen Büchern entlanggehangelt habe. Ich hatte dabei aber auch falsche Erwartungen, klar. Fotografieren ist eine aktive Sache, darüber zu lesen eher passiv. Ich hätte gleich von Anfang an noch viel mehr ausprobieren müssen. Ich muss mir nichts vormachen: ich bin ganz sicher kein Einzelfall – vielen Anfängern wird es so ergangen sein.

Aber einen Unterschied wird es geben: viele legen die Kamera nach einer Weile enttäuscht zur Seite, oder kramen sie bei Familienfesten wieder aus, und dort wird die Kamera dann auf den “Auto-Modus” geschaltet und draufgehalten. Ich habe mich aber weiter durchgebissen und nicht aufgehört.

Was könnte das Buch können?

Was ich also machen kann, ist ein meine bisherige Erfahrung beschreiben, dazu Tipps geben, die mir bisher geholfen haben: Eselsbrücken, kleine Rituale, mit welchem Blick ich mir Fotos ansehe, wie ich mich auf einen Kauf vorbereite, wie ich mich auf Konzerte vorbereite, wie ich mich auf einen Städtebesuch vorbereite, warum ich fast nie ein Foto aus der normalen Augenhöhe mache, usw.
Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr kleine Themen fallen mir ein. Dass sich ein solches Buch nicht an Jedermann richtet, und schon gar nicht an Profis, liegt nahe.

Und inzwischen glaube ich, dass es, sollte niemand es haben wollen, zumindest mich selbst weiterbringen würde. Weil ich mich selbst hinterfragen müsste, und zudem ein Projekt hätte, das einen klaren Anfang und einen Abschluss hat.

Die Machbarkeit

Eigentlich Schade, dass man sich vor allem mit der Umsetzung in Form der Publikation beschäftigen muss. Ich hatte ein E-Book vorgeschlagen, was dem Feedback nach nicht gerade jedem schmeckt. Ich kaufe eigentlich oft E-Books, noch öfter kaufe ich allerdings gedruckte Bücher.

Zwischen der Publikation als E-Book und der in Form eines gedruckten Buches liegen Welten. Der Vertriebsweg für ein E-Book ist denkbar einfach, wohingegen bei einem Buch eine Unmenge an Faktoren berücksichtigt werden müssen: Druckkosten, Vertrieb, Verlag, ISBN Nummer und und und.

Hinzu kommt, dass ich schon jetzt eine Vorstellung habe, welche Layout das gute Stück haben könnte. Diese Vorstellung ist meilenweit von dem entfernt, wie die bekannten Verlage ihre Bücher gestalten. Ein Verlage, sollte er sich dafür interessieren, würde auch bei den Inhalten mitsprechen wollen. Die Gefahr dass die Inhalte am Ende doch denen der bereits erhältlichen Titel ähneln, wäre groß.

Ich hatte selbst im ersten Beitrag über die Möglichkeit, einen Print-On-Demand Service zu nutzen geschrieben. Einige haben es wohl überlesen, und den Vorschlag in den Kommentaren erneut gemacht. Nachdem ich mir einige Services nochmals angesehen habe, gibt’s ein Fazit: Geht nicht. Es sei denn, ihr seid bereit, um die 80-100 Euro für ein Buch zu zahlen – das wären in etwa die Kosten.

Ein weiterer guter Vorschlag war, die Inhalte gemeinsam zu erarbeiten. Das klingt verlockend, und könnte zu einem tollen Ergebnis führen. Aber ich kann aus meiner bisherigen Erfahrung sagen, dass ich das niemals schaffen kann. Die 77 Kommentare auf den letzten Beitrag sind ein gutes Beispiel dafür. Es ist zeitlich für eine Einzelperson nicht zu meistern, sich allen Vorschlägen zu widmen. Würde man dies bei einem Buch, oder vielmehr bei jedem Thema eines Buches machen, müsste man wohl eine kleine Redaktion beschäftigen.

Fazit

Das ist mein Zwischenstand bisher. Im Moment tendiere ich eindeutig zu meinem ursprünglichen Plan, dem E-Book. Ich könnte es zu einem vernünftigen Preis anbieten, müsste mir keine Sorgen um den Vertrieb machen, und es würde bei ordentlicher Vorbereitung nichts dagegen sprechen, es auch später noch als “echtes Buch” zu veröffentlichen.

P.S. P.S. funktioniert immer, cool oder? Auch wenn du den Text nicht ganz gelesen hast, das hier liest du. Also, ich würde mich freuen, wenn noch mehr Input zustanden kommen würde. Auch weitere Kontakte zu Fachleuten sind interessant. Mich würde beispielsweise auch interessieren, welchen Preis ihr für ein ordentliches E-Book ausgeben würdet, welchen für ein gedrucktes Buch.
Sollte weiterhin Interesse bestehen, werde ich nächste Woche mal wieder ne kleine Umfrage starten, in der es auch um Wunschthemen geht.

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