Design Magazin Ausgabe 2 – Design Made in Germany

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Die zweite Ausgabe des Design Magazins ist erschienen. Das Design Magazin ist ein kostenloses Magazin, das sowohl in einer HTML-Version, als auch als PDF erscheint. Selbst eine iPhone optimierte Variante steht zur Verfügung. Damals war ich von der ersten Ausgabe sehr angetan, die zweite Ausgabe hält locker mit. Schwerpunkt Thema ist: Corporate Design.

Ziemlich klasse, das. Danke an Malte, der darauf hingewiesen hat, und der den Artikel über das Münchner Technologiezentrum (MTZ) gestaltet hat.

Dmig 2 – Schwerpunkt: Corporate Design

Buch über Fotografie?

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Bei einem gemütlichen Abendessen letzte Woche haben wir uns in der Runde über das Veröffentlichen von Büchern unterhalten. Eine Freundin, selbst Journalistin, berichtete von einer Bekannten, die gerade ein Buch veröffentlicht hat. Es ging darum, dass man damit Knete verdienen könne, und was es wohl für ein Gefühl wäre, ein eigenes Buch in den Händen zu halten. Scherzeshalber ging es natürlich darum, dass ICH ein Buch veröffentlichen sollte. Ich habe vor Lachen fast den guten Wein über dem Tisch verteilt. Und, was soll ich sagen, ich muss daran seit Freitag denken.

Nun bin ich bei weitem kein Schreiberling, ziehe die kurzen den verschachtelten Sätzen vor, und mit der Grammatik ist das ja auch so ‘ne Sache. Und trotzdem reizt mich die Geschichte… Ein Buch zum reinen Selbstzweck wäre Quatsch. Ein Buch, das mir oft gestellte Fragen ausführlich beantworten kann, vielleicht weniger… Neben der Frage, wie ich es schaffe, immer so gut auszusehen, laufen bei mir ständig Fragen über die Fotografie auf. Und da könnte ich ansetzen.

Noch ein Buch über Fotografie?

Es gibt unzählige Werke über Fotografie, und doch kann ich kaum eines uneingeschränkt empfehlen, weil darin meist zu viel Wert auf Equipment gelegt wird, die Beispielfotos ein Scherz sind, und diese Bücher einfach nicht motivieren können. Die tatsächlichen Kniffe, die gerade Anfänger interessieren, werden nur am Rande erwähnt. Das Fotografieren selbst kommt zu kurz oder wird mystifiziert. Die Art Fotografie, die ich mag, findet kaum Erwähnung, die Bildbearbeitung ebenso, obwohl sie eine große Rolle spielt.

Inhalte

Man muss ja auf dem Teppich bleiben. Ich bin Autodidakt, habe noch nie ein einziges Foto verkauft, und auch sonst außer netten Worten noch nichts daran verdient. Trotzdem glaube ich, dass gerade dieser Weg dem Vieler gleicht.

Weiterhin ist es schwierig, Themen nur in Blogbeiträgen abzuarbeiten, weil man zu viele Basics voraussetzen muss. Letzten Endes würde ich versuchen, das Buch zu basteln, das ich mir damals nach dem Kauf meiner Kamera gewünscht hätte. Eines, das mir schnell die wichtigsten technischen Grundlagen erklärt, und mich dann zum Fotografieren ermuntert. Eines, das an Beispielen zeigt, wieso manche Fotos viel besser wirken, als andere. Ich würde viel Bildmaterial nutzen, und versuchen, die Themen auf das Wichtigste zu reduzieren, immer mit dem Ziel, dass der oder die LeserIn am liebsten sofort die Kamera schnappt und loszieht. Ergänzend könnte man ein paar Interviews mit Fotografen einfügen, um auch deren Sichtweise zu integrieren.

Aufwand vs. Ertrag

Ich kenne nicht allzu viele Menschen, die an einem Buch gearbeitet haben, aber die wenigen haben übereinstimmend von sehr viel Arbeit berichtet. So ein Titel wird sehr viel Zeit und Kraft verschlingen.
Die Veröffentlichung als E-Book wäre der einfachste und auch kostengünstigste Weg. Dem gegenüber steht ein für mich gerade überhaupt nicht kalkulierbarer Ertrag durch den Verkauf.

Interesse?

Dieser Beitrag war nun nichts anderes, als ein aufgeschriebener Gedanke. Deshalb interessiert mich erstmal eure Meinung dazu. Völliger Unsinn? Würdet ihr es kaufen? Habt ihr Tipps, zum Beispiel Literatur über das Schreiben eines Buches – gar eigene Erfahrung? Ich bin gespannt.

Update

Ein erstes Fazit und weitere Gedanken findet ihr im Beitrag “Update zum Buch über Fotografie.

Buchvorstellung: “Street Art. Legenden zur Straße”

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Ich versuche erst gar nicht, den Klappentext des Buches “Street Art. Legenden zur Straße” in eigene Worte zu fassen, denn der Text erklärt gut, worum es hier geht:

„Street Art. Legenden zur Straße“ versucht durch eine Kooperation zwischen aktiven Street Artists und beobachtenden WissenschaftlerInnen, erstmals beide Sichtweisen miteinander zu verschränken. Während KünstlerInnen ihre Erfahrungen und Geschichten von der Straße in Form von literarischen und grafischen Beiträgen verarbeiten, machen ForscherInnen aus verschiedenen Disziplinen in Form von Essays dieses popkulturelle Phänomen vor seinem gesellschaftlichen, politischen, historischen und kulturellen Kontext für Außenstehende verständlich. Die Publikation bietet damit „Legenden zur Straße“ im doppelten Sinne: zum einen als erzählerische „Legenden“ vom Arbeiten der Street Artists auf der Straße und zum anderen als erklärende „Legenden“ zum besseren Verständnis dieser illegalen Eingriffe in die urbane Ästhetik.”

Und eben genau bei den Wörtern “Kontext für Außenstehende” möchte ich einsteigen. Ich habe im Prinzip keine Ahnung von Street Art. Klar kenne ich Banksys Arbeiten, habe schon von Shepard Fairey gelesen und seine Werke bestaunt, aber ich kann wenig bis gar nichts zu den Hintergründen sagen. Ich betrachte diese Kunstform von außen, fotografiere sie hin und wieder und freue mich darüber.
Nun liegt seit einigen Tagen dieses Buch neben mir. Ein Buch, das über 226 Seiten mit eben jenem Unwissen aufräumen kann, ein Buch das vor Texten über und Fotografien von Street Art fast platzt.
Man kann sich ausmalen, dass ein Titel wie dieser in Berlin entstanden ist, und in Deutschland wahrscheinlich auch nur da entstehen konnte.


Den beiden Herausgebern Katrin Klitzke und Christian Schmidt ist für mein Verständnis mit “Street Art. Legenden zur Straße” ein Buch gelungen, das vor Herzblut trieft und damit sowohl die Szene als auch uns Außenstehende unterhält. Gäbe es hier ein Bewertungssystem, würde ich dem Titel elf von zehn Punkten geben.

“Street Art. Legenden zur Straße” ist soeben erschienen, und kann entweder direkt über jugendkulturen.de (leider umständlich zu navigieren) bestellt, oder im Buchhandel gekauft werden.

Auszüge aus dem Buch könnt ihr euch vorab hier ansehen:
Inhaltsverzeichnis (PDF, 408 KB)
Christian Schmidt: Zeichen der Zeit (PDF, 1,9 MB)
Clara Völkers: Street, Art, Hype (PDF, 444KB)

Indie Rock Coloring Book

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Ich übernehme mal ganz faul den Text zum Buch.

“The coloring book offers an interactive and colorful journey of creativity, artistic expression, music, and charity. Andy J. Miller, a talented illustrator, collaborated with YBP to produce this unique expression of art and music. Wiggle yourself through the intricate Broken Social Scene maze, marvel in the colourful carnival of Clap Your Hands Say Yeah, color Bon Iver’s enchanted water supply, or slide down the psychedelic playground of MGMT. Profits from this colourful venture will go towards our project and the charities we support, ensuring amazingly fresh new artists and their tee-shirts will be available for your purchasing pleasure! With over 25 hand-illustrated designs dedicated to indie and YBP musicians, including Iron & Wine, Bloc Party, The National and Devendra Banhart, this book is a sure fire pleaser. Oh and no rules here, we even encourage you stay outside the lines!”

Indie Rock Coloring Book

Das “Indie Rock Coloring Book” könnt ihr bei Amazon für knapp 8 Euro bestellen und habt damit eine gute Sache unterstützt. Das ist doch was, oder?

Noch mehr Infos und Fotos zum Buch findet ihr hier und hier. via

Print Galore ist nicht mehr, dafür über 800 Interviews jetzt online

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Ich fand das Konzept damals mutig: Ein Magazin, das entgegen des allgemeinen Trends zur Beschleunigung genau das Gegenteil macht. Galore nahm sich damals Zeit um lange Interviews zu führen. Und sie haben die Interviews (Gespräche) auch in voller Länge gedruckt. Ein Konzept, das zumindest sechs Jahre funktioniert hat.

Inzwischen dürfte die letzte Ausgabe der Galore aus den Kiosken verschwunden sein, das Print-Magazin Galore wurde eingestellt. Heute ging Galore.de online. Dort finden sich über 800 Interviews im Archiv – in voller Länge. Das Konzept des Magazins soll laut der Ankündigung des Herausgebers Michael Lohrmann auch weiterhin umgesetzt werden:

“Von nun an wird Ihnen auf diesem Portal an jedem Werktag ein neues, exklusives Interview in gewohnter GALORE Qualität präsentiert – zudem haben Sie Zugriff auf einen Großteil aller bisher von uns publizierten Gespräche.”

Ich bin noch ein wenig skeptisch, ob dieses Vorhaben funktioniert.
So toll ich auch die Idee der ungekürzten und in Ruhe geführten Gespräche mag, so wenig nehme ich mir Zeit, lange Artikel online zu lesen. Ein Internetausdrucker war ich noch nie, das kommt also eher auch nicht in Frage.

Zudem fehlen mir bei dir Seite ein paar in 2009 wirklich nicht wegzudenkende “Features”. Zum einen gibt es keine Möglichkeit, die neuen Beiträge per RSS-Feed zu lesen (oder zumindest über ihr erscheinen informiert zu werden), zum anderen steht auf der Website zwar “… haben wir bei der Gestaltung der Seite großen Wert darauf gelegt, dass Sie die Interviews auch am Bildschirm gut lesen können…” – dem kann ich aber bei bei 100 Zeichen pro Zeile in 12px Serifenschrift nicht wirklich zustimmen. Zudem fehlt der Rückkanal, der mich als Leser in Form von Kommentaren an den Gesprächen teilhaben lässt. Kleinigkeiten, die schnell behoben werden können, sicher.

Mich würde interessieren, wie das bei euch ist. Hier lesen sicher einige mit, die das Magazin vorher schon gelesen haben. Wird der Schritt zum Online-Magazin funktionieren können? Was würdet ihr erwarten? Und hat überhaupt jemand diesen längeren Text bis hierher gelesen?

galore.de

Design Magazin Ausgabe 1 – Design Made in Germany

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Seit heute könnt ihr euch Design Magazin Ausgabe 1 als PDF downloaden. Kostenlos. Darin findet ihr hübsches, cleveres und trotzdem deutsches Design in vielen Worten und auch viel Bild. Das Mag ist ordentlich gestaltet, und noch dazu etwas für Internetausdrucker:

“Das Magazin erscheint als Onlinemagazin, aber jeder Artikel wird zusätzlich als PDF zum Herunterladen angeboten, so dass besondere Artikel auch ausgedruckt, versendet und/oder archiviert werden können. Am Besten einfach die PDFs ausdrucken und abheften. Damit das Archivieren auch Spaß macht, gibt es einen passenden Ordnerrücken ebenfalls zum Herunterladen dazu.”

Ich wünsche dem Team viel Erfolg mit der ersten Ausgabe und Durchhaltevermögen für weitere Veröffentlichungen.

Design Magazine

Stickermagazin Klebstoff

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Klebstoff ist wohl das erste Stickermagazin weltweit, das ausschließlich aus Stickern besteht. Die erste Ausgabe lag heute in meinem Briefkasten und sieht wirklich hübsch aus.

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Die Sticker wurden von folgenden Leuten designt (ich kopiere das einfach mal):

Bang (ITA), Finsta (SWE), On_ly (Venezuela), BTSA (GER), Marcel Tasler (GER), Shaf (GER), Waakabund (GER), Pixelpopulation (GER), Edjinn, Ibie & UiU (SPA), Turbo (FRA), Kid Gringo (GER), ttursk & rusack (FIN), Zonenkinder (GER), Doppeldenk (GER), ZEK Crew (SLO), Endtrend (GER), Saner & Mookiena (MEX), Thomas & Martin Poschauko (GER), Dirk Sandbaumhüter (GER)

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Das Stickermagazin ist auf 1000 Stück limitiert und handnummeriert, und kann für 8 Euro + Versand geordert werden. Weitere Infos auf stickermag.com.

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Halt! Weil heute so schönes Wetter ist, ich gut gelaunt bin, und im Briefkasten gleich zwei Ausgaben lagen, verschenke ich eine Ausgabe davon. Die beste Begründung gewinnt, die Auswahl wird natürlich absolut subjektiv sein und am Montag erfolgen.

Made for Skate – Ein Buch über Schuhe und so

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‘Made for Skate: The Illustrated History of Skateboard Footwear’ ist ein Buch über Skateschuhe. Ein dickes Buch über Skateschuhe. Ein bilderreiches Buch über Skateschuhe. Made for Skate ist ein Buch über die Anfänge des Skatens und den Fortschritt der inzwischen 50 Jahre alten Skatekultur.

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Über 1000 Fotografien, angefangen bei den Skatern, die noch Barfuss auf den Boards standen (inklusive fieser Fotos nach dem Motto “Seht her, das passiert mit euren Füßen, wenn ihr keine schützenden Schuhe tragt”), über die ersten speziell für das Skaten gestalteten Schuhe, bis hin zu den klobigen Tretern, die seit ein paar Jahren angesagt sind.

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Klar, wenn man selbst mal geskatet hat, ist das Buch eine Zeitreise, die bekannten Gesichter aus den 80ern, die Schuhe, auf die man damals lange gespart hat, um sie dann endlich zu tragen, bis der ursprüngliche Schuh vor lauter Kleber kaum noch zu erkennen war, die alten Werbeanzeigen…

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Viele der abgerockten Schuhe auf den Fotos stammen aus dem Skatemuseum in Stuttgart, von dem ich bisher noch nie etwas gehört habe.

Das Buch hat 400 Seiten, ist in etwa im DIN A4 Format aufgelegt, und Ende Februar bei Ginko Press erschienen. Das Buch kann bei Amazon bestellt werden (Affiliate).

Weitere Fotos und Infos zum Buch findet ihr auf der Website zu Made for Skate. Es gibt eine limitierte Auflage von 1000 Stück mit einem Cover von Element, die mir freundlicherweise eine Ausgabe zur Verfügung gestellt haben.

Wie wohnt eigentlich Frédéric Beigbeder?

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Todd Selby hat schon wieder zugeschlagen, dieses mal war er in der Wohnung von Frédéric Beigbeder und hat den Autor von 39,90 mitsamt seiner Wohnung portraitiert.

Und wenn man sich die Fotos so ansieht, erkennt man, dass Herr Beigbeder entweder einen guten Draht zu allen Buchverlagen der Welt haben muss, oder seine ganze Knete in Bücher investiert.

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Alle Fotos von Todd Selby, hier geht es zum Beitrag.

Das Umzugsbuch

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Als ich letzten Monat ein Rezensionsexemplar des Umzugsbuches aus dem Callwey Verlag erhalten habe, konnte ich nichteinmal ahnen, dass das Buch genau zur richtigen Zeit hier eintraf. Nun steht unser eigener Umzug an, und in den letzten Tagen habe ich immer wieder in dem Buch geschmökert.

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Das Umzugsbuch: Raus mit Stil. Wie Sie ausziehen, umziehen, einziehen und trotzdem nicht die Nerven verlieren!

Das Umzugsbuch, geschrieben von der Berliner Autorin Judith Borowski, lässt dank seines Titels natürlich keine Fragen bezüglich seines Inhaltes offen. Die Autorin geht darin auf jeden nur erdenklichen Aspekt beim Umzug ein. Das Buch deckt alle Standards ab, beispielsweise Tipps für die folgenden Punkte:

Worauf sollte man beim Mietvertrag achten?
Wie, und vor allem wo findet man die schönsten Wohnungen?
Was darf man in einer Wohnung verändern?
Korrektes Vermessen der Wohnung mit Aussicht auf Mietpreisminderung
Wie packt man am besten?

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Standards wie gesagt, die man auch im Netz recherchieren, oder von Freunden erfahren könnte. Was ich an dem Buch aber wirklich beachtlich finde, sind die vielen unerwarteten Themen. So gibt es neben dem Rezept zur “Umzugskartoffelsamtsuppe” auch Tipps zur Montage der Spülmaschine, zum Einrichten eines Halteverbotes oder Lieferzeiten von Möbeln bei Herstellern wie Vitra oder Hülsta.

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Diesen Punkt habe ich mir bis zum Schluß aufgehoben: das Umzugsbuch hat ein Hammer-Layout. Die über 100 Fotografien von Florian Braun sind eine Wucht, und im Zusammenspiel mit der Gestaltung des Innenteils werden durch die Fotos nicht nur die Inhalte unterstützt, nein, ganz ehrlich: Man bekommt regelrecht Lust umzuziehen.

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Ich kann das Buch also getrost weiterempfehlen sowohl zur vorbereitenden Lektüre für kommende Umzüge als auch als Handbuch im akuten Fall.

Das Umzugsbuch von Judith Borowski kostet € 19,90, und kann bei amazon.de bestellt werden.

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