Magazine – welche lest ihr?

Das Web ist super und Blogs sind unumstritten meine Hauptquelle für alle Infos geworden. Doch seit ewigen Zeiten habe ich einen Zwang. Ich kann kaum einen Kisok verlassen, ohne mir ein Magazin zu kaufen. Das blättern und lesen in Magazinen ist etwas ganz anderes als online zu stöbern. Es poppt nichtmal ein Messengerfenster auf, das mich ablenken kann. Außerdem findet man dort “echte” Artikel, gute Fotoserien etc. – ihr wisst schon.

Mich würde interessieren, wie das bei euch ist. Kauft ihr überhaupt noch gedruckte Medien? Wenn ja, welche?

Ich habe mal eine Liste gemacht, sortiert nach “Kaufe/Lese ich immer” und “Kaufe/Lese ich unregelmäßig”.

Ich mag das Wort Blogparade nicht, aber vielleicht können wir trotzdem eine starten :)

Magazine die ich regelmässig kaufe/lese

Vice Magazine

Vice Magazine In seiner Art ein unerreichtes Magazin, das gerne mal gegen jede politische Korrektheit schießt und dahin geht, wo niemand hin möchte. Das Magazine erscheint weltweit, es gibt eine deutsche Ausgabe und das beste: es ist kostenlos in vielen Auslagestellen abzuholen. Vice Magazine.


Intro

Intro MusikmagazinDas Intro Magazin lese ich seit ca. 1994 – als es erstmals im Saarland erhältlich war. Es war das zweite Magazin neben der Visions, das genau meinem Musikgeschmack entsprach – und das ist bis heute so geblieben. Im Jahre 2000 war ich für sechs Monate Praktikant in der Online-Redaktion – eine der besten Zeiten meines Lebens. Intro ist ebenfalls kostenlos erhältlich, und hat meines Wissens nach in Deutschland eine der höchsten Auflagen im Musikbereich.
Intro – Musik und so


Zoo Magazine

Zoo Magazine Zoo Magazine ist eine Publikation von Bryan Adams. Jepp, DER Bryan Adams mit den fiesen Songs. Was viele nicht wissen ist, dass Herr Adams mittlerweile ein viel beschäftigter und durchaus talentierte Modefotograf ist. In Zoo Magazine sind lange und exklusive Fotostrecken zu sehen. Dazu gibt es sehr gute Interviews mit Leuten aus allen Bereichen. Ich geb’s zu: das Magazin wird von mir aber eher angesehen, als durchgelesen. Trotzdem, oder gerade deswegen, eine Empfehlung wert.

Zoo Magazine


Lodown

Lodown Magazine Auch die Lodown kaufe ich schon seit vielen Jahren. Die Mischung aus Streetstyle, Musik, Urban und Sportgeschichten macht das Magazin aus. Immer wieder lustig finde ich, dass sie teilweise in einem Artikel mal Deutsch, mal Englisch, schreiben. Das Layout von Lodown ist ebenfalls ein Brüller. Außerdem mag ich das ungewohnte Querformat.
Lodown


Readymade Mag

Readymade MagazineDas MacGyver Einrichtungs-Magazin habe ich hier schon einmal vorgestellt. Erscheint leider nur in den USA. Doch dank meiner lieben habe ich ein Abo zum Geburtstag bekommen. Der Unterschied zu anderen Einrichtungsmagazinen mit Bauanleitungen ist die Geschmackssicherheit mit der Readymade umgesetzt wird.
Readymade Mag


Blond

Blond MagazineVor ungefähr einem Jahr habe ich die Blond nach vielen Jahren zum ersten Mal abonniert. Nicht weil sie mich da richtig überzeugt hätte – es gab als Aboprämie ne schicke Casio-Uhr. Die Uhr wäre im Handel teurer als das Abo gewesen. Ja, die Blond. Hm, was ich mag: Sie probieren viel aus. Was ich nicht so mag: es funktioniert selten. Die aktuelle Ausgabe zeigt dann auch mal wieder ein komplett überarbeitetes Erscheinungsbild. Es gefällt mir leider gar nicht. Nachdem das Abo ausgelaufen ist, wird Blond nicht mehr in die Kategorie “Kaufe ich immer” kommen. Es sei denn, sie probieren mal wieder was aus, und es gelingt. Ein Argument für Blond: der recht niedrige Preis, und die Gewissheit dass man in 15 Minuten damit durch ist.

Blond Magazin


Rugged

Rugged MagazineDas Vierteljährlich erscheinende Magazin meines Wissens nach von Carhartt produziert. Auch Rugged gibt es nur in ausgewählten Auslagestellen und umsonst. Neben einem hohen Anteil an Werbung findet man darin viele Street-Art-Sachen darin. Rugged hat seinen eigenen Style und gehört dadurch auch in die Abteilung “must have”.
Rugged Magazine


Page

Page MagazinDie Page ist die einzige deutsche Printpublikation, die sich annähernd mit aktuellem Grafik-Design und Web Design auseinander setzt. Da ich ja eher aus dem Web Bereich komme, habe ich so meine Probleme mit der Page. Die Trends die man dort entdeckt, sind meist schon längst bekannt, und das ewige festhalten an Flash-Webseiten nervt mich. Bis heute hat es der Verlag auch nicht geschafft, eine vernünftige Webseite auf die Beine zu stellen – aber hier geht’s ja um Print. Nichts desto trotz gibt es immer wieder interessante Artikel und wir haben die Page hier im Büro abonniert.

Page Magazin


Neon

Neon MagazinNeon ist für mich das Versteher-Magazin. Für alle Problemchen denen man so begegnet, hat Neon Verständnis und eine Lösung. Das nervt, aber manchmal braucht man ja mal die Bestätigung, dass man nicht der einzige ist… Die Neon kommt vorwiegend durch meine Freundin Eva in unseren Haushalt. Das Layout und die Auswahl der Bilder/Fotografen sind bei der Neon durchaus gelungen.

Neon


Brand Eins

Brand EinsWas soll man zur Brand Eins großartig schreiben? Das wahrscheinlich tausendfach ausgezeichnete Wirtschaftsmagazin rockt. Das Layout von Mike Meire, die Fotos, die Themen und der Stil. Brand Eins ist völlig konkurrenzfrei.
Brand Eins


Musikexpress

Musikexpress - MusikmagazinDie musikalische Ausrichtung des Musikexpress hat mir nicht immer gefallen. Doch die aktuellen Ausgaben gefallen mir durchaus. Auswahl der vorgestellten Bands und Künstler, Layout… Ein weiterer Grund für den Kauf ist ehrlich gesagt die beigelegte CD. Die landet standardmäßig im Bad, und wartet dort darauf, beim Duschen zu laufen.
Musikexpress


Photographie

Photographie Magazin Photographie ist die einzige deutschsprachige Zeitschrift im Fotografie Bereich, die mir wirklich gefällt. Der Fokus liegt nicht auf Hardware (ist aber trotzdem ein Thema) sondern es geht verstärkt um die Fotografie selbst. Für 5 Euro ein durchaus erschwingliches Magazin im Überformat.

Photographie Magazin


Magazine die ich unregelmässig lese

Booklet – Photographic Brainstorm

Booklet - Photography Magazine Der Titel sagt es bereits. Es geht um Fotografie, Fotografen etc. Fokus liegt auf Mode-Fotografie. Das Magazin wird in Köln produziert und erscheint halbjährlich (glaube ich)

Booklet


Spex

Spex Was habe ich die Spex früher geliebt. Alleine das ausgezeichnete Editorial-Design von Mario Lomardo war den Kauf wert. Vom guten Riecher für kommende Bands ganz zu schweigen. Die Spex wurde komplett umstrukturiert, die Redaktion ausgetauscht, die Büros sind nun in Berlin, statt wie vorher in Köln, und Mario Lombardo arbeitet auch an anderen Projekten. Sehr schade.
Spex


Visions

Visions Magazine Meine erste Visions habe ich 1993 gekauft, und gute 10 Jahre lang dann jede weitere Ausgabe. Danach, naja, wie soll ich es sagen? Ich denke, wir haben uns auseinander gelebt :)
Ich stehe weder auf New-Metal, noch auf den Metal-Core und Screamo Sound, der bei der Visions ein Zuhause gefunden hat. Nichts desto trotz sind natürlich viele weitere Bands vertreten, die ich sehr wohl mag. Deshalb kaufe ich die Visions nach wie vor ab und zu gerne. Aber eben nicht immer.
Visions

de:Bug, Groove, Deutsch Magazin, Style, Dazed and Confused, AnyWay

Je nach Thema kaufe ich diese Magazine auch gerne mal.

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Uff, das waren nicht wenige und ich habe sicher noch einige vergessen. Wie sieht es bei euch aus? Was verpasse ich? Gerne in den Kommentaren, oder als eigener Beitrag auf eurem Blog.

uptown strut. soul. funk. jazz.

Musikmagazin - Funk, Soul, Jazz

Aus Köln kommt ein neues Musikmagazin für Freunde von Jazz, Soul und Funk.

“Uptown strut erscheint zweimal im Jahr und widmet sich den Genres Rare Grooves und der aktuellen Soul-, Jazz- und Funk-Szene. Gegenüber anderen Jazz-Magazinen richtet sich die uptown strut weniger an ein elitäres, verkopftes Jazz Publikum, sondern versteht sich vielmehr als Sprachrohr einer jungen, dancefloor-affinen Soul- und Funk-Gemeinde.”

Zu kaufen gibt es das Magazin nicht – wer ein Exemplar möchte, muss sich beim Plattenhändler seines Vertrauens (Liste) das kostenlose Magazin abholen. Via Fontblog

Tatort Hörspiel

Tatort Hörspiel - Radio Tatort

Das erste Tatort Hörspiel ist nun online zu finden. Das Ganze nennt sich “ARD Radio Tatort” und wird wie folgt beschrieben:

“Der “ARD Radio Tatort” ist eine neue Hörfunk-Krimireihe, die am 16. Januar 2008 zum ersten Mal “on air” geht. Gesendet werden spannende und unterhaltende Originalhörspiele prominenter deutschsprachiger Autorinnen und Autoren. Zu hören sind die jeweils 55-minütigen Produktionen einmal monatlich innerhalb von sechs Tagen ARD-weit auf den jeweiligen Krimi-Plätzen der beteiligten Sender. Dafür entwickelten die Hörspielabteilungen aller neun ARD-Landesrundfunkanstalten neun verschiedene Krimikonzepte, in deren Mittelpunkt stets ein Ermittlerteam aus der Region steht.”

Den Auftakt macht “Der Emir”. Darin spielt Baki Davrak (u.a. “Auf der anderen Seite”) einen “unerschrockenen Kriminalbeamten mit afghanischen Wurzeln”.

Der Radio Tatort kann noch bis zum 23.01.08 als Stream gehört, oder herunter geladen werden. Feine Sache, das.

ARD Radio Tatort

Create Or Die macht jetzt auch in Print

Webdesigner Magazin

Ich habe ja schonmal über “Create Or Die” berichtet. Das Projekt ging vor ein paar Monaten online. Nun folgt das “Trendmagazin für Webdesigner und Webentwickler” in gedruckter Version.

Die erste Ausgabe widmet sich dem Thema “Video online”. Da ich den RSS-Feed von “Create Or Die” damals nach wenigen Tagen wieder abbestellt habe (es gab jeweils nur ein paar einzelne Worte aus den Beiträgen, was als Feed mit Verlaub absolut keinen Sinn ergibt – schon gar nicht wenn man sich als Webdesigner Ressource sieht), bin ich über Mike Schnoor auf die Infos gestossen. Mike der selbst einen Beitrag für die erste Ausgabe geschrieben hat, lobt das Magazin in höchsten Tönen:

“Das Team rund um Chefredakteur Felix Schrader beschäftigt sich mit dem zentralen Themenfeld des Designs im und um das Web, den entsprechenden Technologien, den neuesten Entwicklungen im Web sowie Rich Media, Social Networks, Mobile Web und den Digital Lifestyle. Alles in allem ist das Magazin ein optischer Blickfang und für die erste Ausgabe mehr als gelungen!”

Zum Start verschenkt Create Or Die 100 Exemplare des Magazins (Verkaufspreis € 9,80 inkl. CD). Ich habe mich selbstverständlich in die Liste eingetragen und bin gespannt, ob ich Glück habe.

Weitere Infos zum Magazin bei Mike und natürlich bei Create Or Die.

Web Designer’s Calendar 2008

Web Designer’s Calendar 2008

Just erschienen ist die bereits dritte Ausgabe des Web Designers Calendar im Norman Beckmann Verlag (NBVD) Die redaktionelle Betreuung kommt von Frank Feldmann und Thomas Filip.

Davon, dass das gute Stück eine ordentliche Qualität hat, kann ich mich selbst überzeugen – ich habe freundlicher Weise ein Rezensionsexemplar bekommen. Neben den obligatorischen Kalenderfeatures finden sich 25 Artikel, die sich mit Themen um die kreative Arbeit im Web beschäftigen. Alles ist reich bebildert, schön gestaltet und der Kalender ist auf schwerem Papier in hoher Qualität gedruckt.
Web Designer’s Calendar 2008

Zu haben ist der Web Designer’s Calendar im Verlagshop für € 15,99.

Für die nächste Ausgabe würde ich mir etwas (mehr) zum Thema Webstandards wünschen, ansonsten ist der Kalender eine prima Sache.

Digitale Fotografie – Literaturtipps für Einsteiger

Einleitung

Als ich mir diesen Sommer meine erste Digitale Spiegelreflex Kamera (Nikon D40) gekauft hatte, stand ich vor dem Problem der Möglichkeiten, die solche Kameras bieten. Ich muss zugeben: ich habe die Technik unterschätzt, habe gedacht, dass man durch den Kauf einer SLR Kamera gleichzeitig auch bessere Bilder macht. Dementsprechend sahen meine ersten Bilder aus…

Also ging ich auf die Suche nach Literatur-Empfehlungen. Ich habe mich Schritt für Schritt durch das Angebot der Bücher gekämpft, die der Markt bot. Nach einigen Wochen dachte ich mir, warum nicht selbst eine Übersicht erstellen? Ich könnte vielleicht einigen von euch durch die Tipps etwas Zeit sparen, die ihr dadurch sinnvoller ins Fotografieren investieren könnt. Einige Verlage waren so freundlich, mir eine Auswahl ihrer Titel zu senden.

Nachdem ich nun ein paar Monate Zeit hatte um, zum einen selbst etwas über das Fotografieren zu lernen, zum anderen mich durch alle Bücher zu kämpfen, möchte ich heute die ersten Titel vorstellen. Beginnen werde ich mit den ganz allgemeinen Büchern, danach werde ich in weiteren Beiträgen über die Bücher berichten, die sich speziellen Themen, beispielsweise Makrofotografie, Lowbudgetshooting oder Portraits, widmen.

Neben einer allgemeinen Einschätzung aus meiner Perspektive (hochmotivierter Anfänger oder so) findet ihr unter jedem der Titel auch eine Bewertung nach Schulnoten. Die meisten Punkte sollten klar sein, der Punkt “Motivation” soll eine Wertung dafür sein, wie sehr mich das Buch angespornt hat, mich intensiver mit einem Thema auseinander zu setzen, Dinge auszuprobieren etc…
Ich bin sehr auf eure Meningen gespannt! So, nun aber zu den Büchern.

Grundkurs Digital Fotografieren – dpunkt.verlag

Grundkurs Digital FotografierenAutor Jürgen Gulbins richtet sich in dem Buch mit dem Untertitel “Kameratechnik, Bildkomposition, Bildbearbeitung, Bildverwaltung” an Einsteiger in der Digitalfotografie.
Das Buch eignet sich gut, um einen Überblick zu bekommen, welche vielfältigen Aspekte und Bereiche zur Digitalfotografie gehören. Doch kann dieses Buch natürlich nicht alle Themen von Sensortechnik über Kamerahaltung, Bildkomposition, Studiotechnik und Spezialgebiete der Fotografie bis hin zur Websiteerstellung zur Präsentation der Bilder in der Ausführlichkeit behandeln, die diese Themenvielfalt bedarf.
Der Grundkurs Digitalfotografie eignet sich gut für Einsteiger, die es gerne sachlich mögen, keine Vorkenntnisse mitbringen, und auf der Suche nach einer ersten Orientierung sind. Die Texte sind verständlich formuliert, die Beispiele gut gewählt, und das Layout ist nüchtern aber ordentlich.

Basisinfos
322 Seiten
Dpunkt Verlag
VK: € 34,-

Bewertung in Schulnoten
Verständlichkeit 2
Praxisnähe 3
Motivation 3
Grafische Aufbereitung 2
Preis/Leistung 3

Das Buch Grundkurs der Digitalfotografie kaufen

Das Digitale Fotografie Buch – Addison Wesley

das-digitale-fotografie-buch-scott-kelbyDieses Buch mit dem unscheinbaren Namen hat es in sich. Autor ist Scott Kelby, ein Name der allen, die sich etwas näher mit digitaler Fotografie oder Photoshop beschäftigen haben, schonmal zu Ohren gekommen sein muss. Scott Kelby produziert Bücher am laufenden Band, doch dieses hier (in Deutschland bei Addison-Wesley erschienen) hat es mir sehr angetan.

Das Buch ist klein und leicht und es bietet sich gerade in den Anfangsmonaten an, es immer dabei zu haben. Scott Kelby langweilt uns nicht mit theoretischem Background Wissen, sondern gibt Tipps zu verschiedenen Aufnahmesituationen. Er selbst möchte, dass der Leser sich so fühlt, als wäre er mit einem Foto-Buddy unterwegs, der ihm in der jeweiligen Situation verrät, welche Kameraeinstellung genau jetzt in dieser Situation die beste ist.

Ich glaube, dass ich durch dieses kleine und mit knapp 20 Euro durchaus bezahlbare Buch am meisten Praxiswissen “erlernt” habe. Dieses Buch möchte ich ohne Vorbehalte jedem weiterempfehlen, selbst wenn er schon einige Erfahrung mit seiner Digicam gesammelt hat.

Basisinfos
214 Seiten
Verlag Addison-Wesley
VK: € 19,95

Bewertungssystem
Verständlichkeit 1
Praxisnähe 1
Motivation 1
Grafische Aufbereitung 2
Preis/Leistung 1
Das digitale Fotografie Buch von Scott Kelby kaufen

Die große Fotoschule Digitale Fotografie – Data Becker

Digitale Fotografie / Die große Fotoschule - Data BeckerMartin Zurmühle schafft es in diesem ausführlichen Buch, die wichtigsten Themen der Praxis nicht nur zu erwähnen, sondern auch verständlich und Praxisnah zu erklären.
Das reichlich bebilderte Buch zeigt eine Fülle an Aufnahmesituationen, die für Amateure durchaus nachvollziehbar erklärt werden. Auch wenn mir die verwendeten Aufnahmen sicher nie an anderer Stelle durch grandiose Motive aufgefallen wären, dienen sie durchaus dem Zweck, nämlich Theorie und Praxis im wahrsten Sinne anschaubar zusammenzubringen.
Apropos anschauen: Wie oben bereits erwähnt, handelt es sich hierbei um ein Buch aus dem Data Becker Verlag – und das sieht man leider deutlich. Das Layout wirkt billig, die gewählte Typo hat mich des öfteren gezwungen, das Buch zu Seite zu legen, da die Buchstaben teilweise so schmal sind, dass ich Mühe hatte, lange Passagen des Buches am Stück zu lesen.
Abgesehen von den optischen Mankos ist dieses Buch für Euro 29,95 eine gute Sache, um Fotografie Skills zu erlangen. Also Daumen hoch!

Basisinfos
448 Seiten
Verlag Data Becker
VK: € 29,95

Bewertung
Verständlichkeit 2
Praxisnähe 2
Motivation 3
Grafische Aufbereitung 4
Preis/Leistung 2

Die große Fotografie Schule Digitale Fotografie kaufen

Digital fotografieren. Die richtige Kamera, Aufnahmetechnik, Ideengeber – Markt + Technik

Digital fotografieren Dieses Buch beschreibt technische Grundlagen der digitalen Fotografie. Der Autor Michael Freeman ist ein renommierter Fotograf, der bereits für viele große Namen tätig war. In diesem Buch geht es aber weniger um das Fotografieren selbst, vielmehr behandelt es Themen wie digitales Arbeiten, Hardware (Scanner und Drucker etc.), Kameratechnik usw. Mich konnte dieses Buch trotz seiner freundlichen Aufmachung leider nicht überzeugen, da ich in der digitalen Bildbearbeitung bereits Vorkenntnisse hatte und mich allzu viel Technik eher langweilt. Die Praxistipps zum Fotografieren im letzten Viertel des Buches sind knapp gefasst und lassen daher nur wenig Wissen durch.
Ich könnte mir vorstellen, dass dieses Buch etwas wäre, was ich meinem Vater – sollte er sich denn irgendwann mal für die digital Fotografie interessieren – in die Hand drücke. Er würde in diesem Buch als totaler Anfänger in der digitalen Welt sicher viel lernen. Für Fotografen mit geringen Vorkenntnissen würde ich eines der oberen Bücher empfehlen.

Basisinfos
224 Seiten
Verlag Markt + Technik
VK: € 19,90

Bewertung
Verständlichkeit 2
Praxisnähe 3
Motivation 4
Grafische Aufbereitung 2
Preis/Leistung 2

Digital Fotografieren kaufen

Deutsch provoziert

Das “Deutsch Magazine” kennen sicher einige von euch vom Kiosk. Die Agentur Jung von Matt hat für das Magazin eine Kamapgne entwickelt, die “größtmögliche Aufmerksamkeit” schaffen sollte. Ich denke, das Ziel haben sie erreicht.

Deutsch Magazine

UPDATE:

Ups. Die Anzeigen für das eigentlich sonst gar nicht so gewagte Magazin werden bereits an anderen Stellen heiß debattiert. Viel Spass bei den Kreativen selbst und beim Spieser Alfons. Hätten diese Seiten jetzt tatsächlich Reichweite wäre der Job von JvM mit Erfolg abgeschlossen.

Praktische Buchablage

Buchablage

Keine Ahnung wie es neben eurem Bett aussieht, aber bei mir liegen das immer einige Bücher. Mit dem “Open Book” schafft man etwas Ordnung und hat gleichzeitig das aktuell gelesene griffbereit. Gesehen bei bb-blog.

Streetart Hamburg – Das Buch

Streetart Hamburg

Vor einigen Tagen lag das Buch “Streetart Hamburg” aus dem Junius Verlag in meinem Briefkasten. Auf knapp 180 Seiten werden Stencils, Cut Outs, Sticker und bemalte Kacheln aus der Hansestadt gezeigt. Viele der Arbeiten haben tatsächlich die Bezeichnung “Art” verdient, sind liebevoll gestaltete Botschaften – unterschwellig und humorvoll.

Auf der Website zum Buch gibt es leider keine Informationen beim Junius Verlag selbst erfährt man schon mehr:

“Unter dem Motto “reclaim your city” wendet sich Streetart zwar gegen die vollständige optische Kolonialisierung des öffentlichen Raums durch Werbung. Doch auf eine konkrete anti-konsumistische Botschaft verzichten die Streetarter zumeist. Ihre Arbeiten sind humorvoll und ressentimentfrei, wirken spielerisch und entfalten ihren Witz eher untergründig und indirekt. Vor allem aber bringen sie Werke von einer ästhetischen Qualität hervor, die längst die Aufmerksamkeit des Kunstpublikums und des Kunstmarkts gewonnen hat. Der Band Streetart Hamburg stellt Werke Hamburger Künstler vor und zeigt in eigenen Kapiteln, mit welchen Techniken sie arbeiten.”

Die 19,90 sind für Freunde der Straßenkunst gut investiert. Das Buch verzichtet vollkommen auf Texte und konzentriert sich ganz auf Fotografien der Werke. Hier könnt ihr Streetart Hamburg bestellen.

Blogtipp: Book By It’s Cover

Blogtipp: Book By It’s Cover

Book By It’s Cover ist ein von Julia Rothman sehr liebevoll geführtes Weblog, in dem sie ihre gesammelten Bücher vorstellt. Sehr lesens- und sehenwert! Die meisten Bücher sind den Themen Design, Illustration Kunst und Comics zuzuordnen.

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