Ach ja, die Musikindustrie…

Heute in der Zigarettenpause haben wir uns noch über die jämmerliche Situation der Musikindustrie unterhalten, und festgestellt, dass sie insgesamt wenig bis nichts dazu gelernt haben. Johnny Häusler hat genau zu diesem Thema einen sehr sehr sehr sehr sehr sehr sehr guten Artikel geschrieben. “Wie es die Musikindustrie doch noch ins 21. Jahrhundert schaffen kann” Schade nur, dass DIE das auch nicht verstehen werden.

Heima – Sigur Ros

Heima - Sigur Ros

Jeder Versuch Sigur Ros’ Heima mit Worten zu beschreiben wird scheitern. Ich habe mir gestern Abend Heima zum ersten Mal angesehen und möchte euch diese DVD wirklich ans Herz legen. Die unglaublichen Landschaften Islands, zusammen mit der mindestens genauso unglaublichen Musik von Sigur Ros ist atemberaubend.

“Shot using a largely Icelandic crew (to minimise Eurovision-style scenic-wonder overload), ‘Heima’ – which means both “at home” and “homeland” – is an attempt to make a film every bit as big, beautiful and unfettered as a Sigur Rós album. As such it was always going to be something of a grand folie, but one, which taking in no fewer than 15 locations around Iceland (including the country’s largest ever concert at the band’s Reykjavik homecoming), is never less than epic in its ambition.“

Es handelt sich übrigens um eine Doppel-DVD, die es auf eine Gesamtspiellänge von 250 Minuten bringt – wovon der Film 90 Minuten einnimmt.

Der Trailer ging zwar schon vor einigen Monaten durch die Medien, ich möchte aber gerne noch einmal darauf verweisen.

Die Website zum Film: Heima – und das Photoblog zu Heima.

Die Website von Sigur Ros und zu guter letzt: Sigur Ros Heima DVD bei Amazon kaufen (Achtung, ein Einkauf über diesen Link macht mich zum reichen Mann).

José Gonzaléz live @ Gloria, Köln

José Gonzaléz

Was schreibt man über ein Konzert von José Gonzaléz? Toll war’s! Überraschungen gab es keine. Stattdessen spielte der Göteborger munter auf seiner Akustikklampfe einen tollen Song nach dem anderen. Alles klang mindestens nahezu perfekt. Ein Showman ist er auch nicht, die wenigen zurückhaltenden Ansagen nuschelte Herr Gonzaléz ins Mikrofon, was so etwas wie einen Gegenpol zu seiner glasklaren Stimme während der Songs bildete. Dem Publikum gefiel es, nach 3 Zugaben inklusive eines dritten Covers (nämlich Runaway aus den 80ern, dessen Urheber mir gerade einfach nicht einfallen möchte “Smalltown Boy” von Bronski Beat) war Schluss – und ein gelungener Abend vorbei. Beim nächsten Mal will ich aber auch einen Sitzplatz, werd’ schließlich die Tage 30…

Support war übrigens Mike Wexler, der war auch cool.

Mehr Bilder gibt’s auf flickr.

a blog all about music cover art: Sleevage

music cover art

Bei Ines bin ich über Sleevage gestolpert:

“Sleevage is a blog all about music cover art. From the LP’s of the 60’s to the digital artworks of now.
We’ll post the best or most interesting covers everyday in an effort to become the world’s best resource for great music artwork.”

Sehr cool und geschmackssicher ausgewählt. Sleevage

Das Musikportal Regioactive.de

Musikportal Regioactive.de

Heute ging die Meldung raus, dass Regioactive.de, ein seit 2001 bestehendes Urgestein der nationalen Musikportale, einem Relaunch unterzogen wurde.

Nun ja, wie soll ich es beschreiben… Das neue Design kann mich leider so gar nicht überzeugen. Die Seite ist völlig überladen, es gibt keine Weissräume, die viel zu vielen Werbeanzeigen blinken traurig vor sich hin. Ist man erstmal auf der Seite eines Künstlers gelandet, gibt es keine weiterführenden Elemente a la “ähnliche Bands” etc. Das ist schade, und wirft Regioactive.de meiner Meinung nach ein gutes Stück zurück.

Als großer Musikfreund mag ich Portale, die mich zum entdecken neuer Musik einladen, auf denen man auch mal locker ein, zwei Stunden “hängenbleibt”. Virb. com beispielsweise ist grandios: übersichtlich, eine Freude für die Augen und mit klasse Künstlern gefüllt. Ebenfalls Klasse ist das aus dem gleichen Hause stammende PureVolume.com.

Was denkt ihr über die Seite?

Cover Art Collagen

Cover Art Collagen

Sehr nette Kampagne von Neuf Music aus Frankreich.

Cover Songs Sampler

Eine sehr nette Zusammenstellung aktueller Cover Songs inkl. Downloadlink der MP3s findet ihr bei Everybody Could Be Light Green.

Hier ist die Playlist:

The Polyphonic Spree – Lithium (Nirvana cover)
Editors – Lullaby (The Cure cover)
Okkervil River – Cracked Actor (David Bowie cover)
Kate Nash – Fluorescent Adolescent (Arctic Monkeys cover)
The Last Town Chorus – Do You Really Want To Hurt Me? (Culture Club cover)
Division Day – Every Shining Time You Arrive (Sunny Day Real Estate cover)
Bodies of Water – Everybody Hurts (REM cover)
Dan Kelly – Nothing Compares To You (Sinead O’Connor cover)
The Raconteurs – Teenage Kicks (The Undertones cover)
Amy Winehouse – Cupid (Johnny Nash cover)

Viel Spass damit.

Folgen Oasis und Jamiroquai Radiohead?

Gerüchten zufolge planen nun auch andere große Acts das von Radiohead sehr medienwirksam eingesetzte “zahle was du möchtest”-Prinzip anzuwenden. Man spricht dabei von Oasis, Jamiroquai und The Charlatans.

Notiz am Rande: Es wurde ja überall verkündet, dass im Falle Radiohead die gezahlten Preise ähnlich dem normalen Verkaufspreis waren/sind (Wenn man es denn glauben möchte). Bei Radiohead wundert es mich kaum. Sie haben sehr viele eingeschworene Fans. Bei Oasis und Jamiroquai würde ich das selbe behaupten. Aber wie würde sich das Model bei kleinen Acts auswirken? Beispielsweise die Aktion zur aktuellen Platte von Björn Kleinhenz?

Platte fertig

Radiohead - In Rainbows

X: “Radiohead haben ne neue Platte fertig.”
Y: “Echt?”
Y: “Wann kommt sie denn?”
X: “Am zehnten.”
Y: “Zehnten was?”
X: “Na, Oktober!”
Y: “Achso.”
X: “Aber erstmal nur zum Download, den Preis kann man selbst bestimmen.”
Y: “Achso…”

José González – In Our Nature

José González - In Our NatureDas zweite Album des Herrn González knüpft nahtlos an sein Debut Veneer an. Minimalistische Instrumentierung, hypnotische Gitarrenpickings und diese Stimme, die eindringlich, aber nie aufdringlich daher kommt. Josés Debut hatte beachtliche Verkaufszahlen und war 2006 neben dem Arctic Monkeys Debut das bestverkaufte Independent-Album in Grossbritanien.

Ob die hohen Verkaufszahlen auch ohne den Sony Werbespot, in dem seine Cover Version des The Knife Songs “Heartbeats” gespielt wurde, zustande gekommen wären? Keine Ahnung. Auch auf “In Our Nature” befindet sich ein Cover: “Teardrop” von Massive Attack.

Diese Platte ist so herrlich unspektakulär, so einfach und genau deswegen so gut.

Hier könnt ihr In Our Nature bestellen und hier ist das Video zur ersten Single-Auskopplung Down The Line.

José González Tourdaten

12.11.2007 – Kino Babylon (Berlin)
13.11.2007 – Knust (Hamburg)
14.11.2007 – Atomic Café (München)
19.11.2007 – Gloria (Köln)