Bauanleitung DJ Konsole für Plattenspieler

Bauanleitung DJ Konsole für Plattenspieler

Nicht dass es kein Equipment für DJs gäbe, aber wer eine kostengünstige DJ Konsole möchte, der sollte sich diesen IKEA-Hack einmal ansehen. Verwendet wurde ein Expedit und ein Lack-Fernsehtisch. Der Nachbau ist kinderleicht und mithilfe der vielen Bilder für jeden nachvollziehbar. Die IKEA-DJ-Konsole zum selber machen bei Instructables ansehen.

Hot Club de Paris, Schmackes und Pinscher – Tsunami Club, Köln

Hot Club de Paris

Gestern hatte ich mein Debut im charmanten Tsunami Club. Der recht kleine Laden befindet sich in einem Keller in der Kölner Südstadt. Wir waren etwas verwundert, dass Hot Club de Paris in einem so kleinen Club spielen, also hieß es früh da sein, um noch an Karten zu kommen. Um 20:00 sind wir angekommen, aber außer uns: niemand da. Ok, erstmal noch zum Italiener und lecker essen. Als wir den Club dann um 20:45 betraten, sah es schon etwas anders aus.

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Invisible Creature – Grafikdesign par excellence

Invisible CreatureSeit Jahren bin ich ein Fan der Asterik Studio-Arbeiten. Das Team hat einen so dermaßen hohen Output, dass einem schwindlig wird. Bei aller Quantität war es aber die Qualität, die den Grafikern in Seattle die Auftragsbücher überborden lies… Asterik fanden vor allem im Musikbereich ihre Kunden. So tragen Websites, Shirts, CD-Packages und vieler Poster die Handschrift des Studios.

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Kassetten Nostalgie auf Tapedeck.org

Kassetten

Da schlägt einem das Herz ein Stück höher. Eine riesige Sammlung alter Kassetten, sortierbar nach Spieldauer, Qualität oder Hersteller. Die Ideale Grundlage zur Erstellung eines Mixtape-CD-Covers :)

Tapedeck.org is a project of neckcns.com, built to showcase the amazing beauty and (sometimes) weirdness found in the designs of the common audio tape cassette. There’s an amazing range of designs, starting from the early 60′s functional cassette designs, moving through the colourful playfulness of the 70′s audio tapes to amazing shape variations during the 80′s and 90′s. We hope you enjoy these tapes as much as we do!

Hier gehts zu den Kassetten

Razorlight – Live Music Hall, Köln

Razorlight Köln

Boar, was für ein Konzert!

Razorlight, die Band aus Großbritanien, die in Deutschland wohl nur mit “In the Morning” ein wenig Airplay bekam, war heute in Köln. Ich hatte nicht einmal eine Karte. Grund: schlicht und einfach hatte ich geglaubt, dass das Konzert eher mittelmäßig sein würde. Meine Freundin war da ganz anderer Meinung und hat zwei Karten für sich und eine Freundin gekauft. Und wie das Schicksal so spielt, konnte Caro wegen dem “Monstersturm” Kyrill nicht nach Köln kommen und ich bin “eingesprungen”.

Das Konzert in der Live Music Hall wurde von der Band Karpadenhund eröffnet. Alles was ich zu der Band schreiben möchte ist: NICHTS.

Update: Ich möchte doch noch ein Zitat der Sängerin festhalten: “Wer von euch hat alles Myspace?” Großartig. Fast so schön wie Mel C damals: “Ich will auch so ein Internet”.

Razorlight eröffneten ihr Konzert mit “In the Morning”, was ihnen einerseits natürlich die Aufmerksamkeit des Publikums sicherte, anderseits aber sicherlich auch ihr Selbstbewusstsein widerspiegelt.

Die Band, die zur Hälfte aus Schweden besteht, spielte weiterhin ein Set, das nur aus Hits bestand. Spätestens nach dem dritten Song war ich dem Sturm sehr sehr dankbar. Razorlight sind eine fantastische Liveband und wer die Möglichkeit hat, sollte sich die Band auf jeden Fall ansehen.

Razorlight Köln

Dem “schaut-her-ich-habe-Bundweite-25-oder-so”-Sänger kann man optisch schon skeptisch gegenüber stehen, aber dem Sound ist tatsächlich keinerlei Manko abzuringen. Und so klingt ein schöner Urlaubstag, nach Besuchen auf den Kölner Passagen und der Design Post aus. Schön war’s! Echt.

Peter Bjorn and John, Holiday For Strings – Stadtgarten Köln

Ein komischer Abend war das. Es fing schon damit an, dass ich den Akku meiner Digitalkamera in der Ladestation vergessen hatte. Die Support Band “Holiday For Springs” stand bereits auf der Bühne, als wir um 21:15 den Stadtgarten betreten hatten. Zu früh! Angekündigter Beginn: 21:30. Naja, egal dachte ich mir. Nach einem kurzen vorhören von Holiday For Springs hielt ich die Band für recht uninteressant. Weit gefehlt.

Holiday For Strings

Holiday for Strings
Die Typen waren sicherlich die hässlichste Band, die ich bisher auf einer Bühne gesehen hatte. Rüschenhemden, Hip-Hop-Klamotten, Fellweste, ein Fuchsschwanz (!) – alles konnte man auf der Bühne entdecken. Den Sound von Holiday For Springs zu beschreiben ist nicht einfach. Da sind auf der einen Seite die technoiden Beats, gespielt auf einem E-Drum, groovige Bassläufe (gerne monoton), ein Sänger, der selten singt, manchmal ein wenig spricht und meistens ein Tonbandgerät ans Mikro hält um davon Sprachsamples abzuspielen. Die Gitarre hält sich im Hintergrund, der Synthie im Vordergrund. Das klingt ungefähr so, wie wenn Can mit Faithless jammen, Notwist dazukommen und LCD Soundsystem manchmal nen Remix beisteuern.

Peter, Bjorn and John

Peter, Bjorn and John

Peter, Bjorn and John dagegen sehen aus, wie man es von Schweden erwartet. Sixties-Frisen, Hemd und enge Hose. Insgesamt haben sie ca 90 Minuten inkl. 3 Zugaben gespielt. Gefühlt waren das 5-6 Songs, die ständig von launischen monoten Parts zerstört wurden. Nicht dass wir uns falsch verstehen, die Band hat ein Händchen dafür, Sounds im Stile von den Kinks in kleine Pop-Perlen zu verwandeln, tun sie das – klingt es prima. Aber diese extremen Wechsel, zwischen 2-3 Minuten Songs und langen monoten selbstverliebten Parts kommt irgendwie nicht an. Die Stimmung im Stadtgarten war dementsprechend mal verhalten mal euphorisch. Bin gespannt, ob die Band nach “Young Folks” noch einmal einen Hit landen wird.

Die Fotos stammen aus der Handycam von Eva Kirch (danke).

INDISTR – Konkurrenz für MySpace?

INDISTR - Konkurrenz für MySpace?

INDISTR ist ein neuer Webservice, gelauncht am 8. Januar, der sich um den Vertrieb von Musik kümmert. Das System ist einfach, der Effekt enorm.

INDISTR bietet allen Künstlern an, Songs und Alben auf ihrer Plattform zu verkaufen. 75% der Einnahmen gehen dabei direkt an den Künstler. Bei normalen CD-Verkäufen liegt der Anteil, der vom Verkaufspreis an den Urheber geht meines Wissens nach unter 10%.

INDISTR betont, dass es ihnen wichtig ist, die “Simplicity” zu gewährleisten. So kann ein Künstler innerhalb kurzer Zeit seine Songs und ein Artwork uploaden, den Preis für seine Songs bestimmt er selbst. Einzige Vorgabe: ein einzelner Song muss mindestens 1 Dollar kosten, ein ganzes Album kann aber auch für diesen Preis verkauft werden. Gezahlt wird über PayPal, und zwar direkt nachdem ein Käufer seine “Ware” bezahlt.

Das System wirkt auf den ersten Blick durchaus sinnvoll und birgt ein großes Potenzial: gerade für Künstler ohne Label ist es schwierig einen Vertriebsweg für ihre Musik zu finden.

Schaut euch den “Independent Music”-Vertrieb INDISTR mal an.

Stylishe Jazz T-Shirts

Stylishe Jazz T-Shirts

Getreu dem Motto “The music’s authenticity, you can almost hear it in our clothing” kann man bei Friends or Foe T-Shirts mit stylishen Motiven von Jazz-Legenden kaufen. Ich wollte direkt eines bestellen, aber der Preis von 60 Dollar hat mich doch etwas geschockt.
Vorenthalten möchte ich euch die Shirts mit Motiven von Miles Davis, Isaac Hayes, John Coltrane u.a. aber nicht.

Hier geht’s zu Friend Or Foe

The Tellers – Second Category im Canon

The Tellers - Second Category im Canon

Neulich hatte ich Gelegenheit das belgische Duo “The Tellers” als Support der großartigen “The Thermals” im Kölner Gebäude 9 zu erleben. Schön war das!
Da stehen zwei Bubis (18 und 19) auf der Bühne – einer flüstert nervös kurze Ansagen ins Mikrofon – während das Publikum auf die ungleich lauteren Thermals wartet. Die Instrumentierung: 2 Gitarren. Die Songs: kurz, reduziert (die Akustikgitarre) und verspielt (die nicht verzerrte E-Gitarre). Der Gesang bleibt ruhig, angenehm und glänzt mit eigenständiger Melodie. Das Publikum scheint das Duo auch zu mögen, und fordert sogar kurz eine Zugabe.
Heute abend vor dem Fernseher: Werbung. Und was höre ich da? “The Tellers” dudeln im neuen Canon “Shelby” Spot. Viel Glück, euch!

“The Tellers” haben eine Website und ein MySpace-Profil.

Homecooking-Soulfood served by Jazzanova & Friends

Homecooking-Soulfood served by Jazzanova & Friends

Eine prima Idee kommt vom Sonar Kollektiv: ein Kochbuch sammt Begleitmusik. Wobei Begleitmusik ein wenig untertrieben ist, schliesslich gibt es auf der CD u.a. Tracks von Jazzanova, Fat Freddys Drop, Micatone und Rainer Trüby. Die Rezepte in dem Buch stammen ebenfalls von den Künstlern auf dem Tonträger. Eine runde Sache, gerade weil man sich auf die Outputs rund um das Berliner Sonar Kolletiv und eben Jazzanova noch immer verlassen konnte.

Hier könnt ihr Homecooking-Soulfood served by Jazzanova & Friends bestellen.

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