Kimba!

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Musik von Isländern! Lange nicht mehr drüber geschrieben, was? Ich wollte nur schnell nachholen, was ich die ganze Zeit vergessen habe: nämlich dieses drollige Video von und mit Retro Stefson posten. Retro Stefson ist eine der Bands, die wir selbstverständlich auch getroffen haben. Live sind die 20-jährigen so gut, das könnte ihr euch gar nicht vorstellen. Bei den Studio-Aufnahmen kann man das leider nur erahnen. Egal, das hier haben sie für die Multimillionendollarkampagne Inspired by Iceland aufgenommen. Retro Stefson werden noch gaaanz groß.

Retro Stefson – Kimba

Schönes Wochenende!

Arcade Fire – The Suburbs

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Heute erscheint das dritte Album der kanadischen Band Arcade Fire. Ich habe mir “The Suburbs” diese Woche sehr oft angehört und darf ungeniert sagen, dass kein Fan enttäuscht sein wird. 16 Tracks mit einer Spielzeit von 60 Minuten. Ordentlich. Alles klingt wie man es erwartet*, keine großen Veränderungen, keine Gimmicks. Ziemlich wunderbar.
Kramt euren besten Jutebeutel raus, stürmt die Plattenläden, ihr werdet das Album mögen. Außerdem wird “The Suburbs” mit acht leicht unterschiedlichen Covern ausgeliefert. Also doch Gimmicks.

Arcade Fire – The Suburbs erscheint bei City Slang.
Das Album bei Amazon bestellen.

* Ein Track sticht heraus: “Sprawl II (Mountains Beyond Mountains)” – der klingt nach Disco, so Royksopp-Disco mäßig.

Es gibt bisher kein Video oder einen Player den ich einbinden könnte, bei myspace sind aber immerhin zwei Songs von “The Suburbs” im Stream.

Chromeo – Don’t Turn The Lights On

Ich überlege schon länger, ob ich Marc von Testspiel nicht einfach einen Autoren-Account hier einrichte. Er könnte dann einfach seine Videos auch hier rein posten. Da er scheinbar sofort angerufen wird, sobald irgend eine Band ein Video online stellt, ist er eh immer schneller. Was sagst du, Marc?

Nun also Chromeo. Ich habe sie auf dem Melt! nicht sehen können, was mich noch immer ärgert. Dass die beiden im September ein neues Album veröffentlichen, wusste ich bis gerade auch nicht. Jetzt schon. Chromeo machen das was sie machen besser als alle anderen (Setzt eure Kommas doch selbst!). Aber wie nennt man das, was sie machen?

Wunderbare Portraits jamaikanischer Musiker

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Learning really a lot about light I just decided that industrial and advertising photography is not the right decision. In the years of learning I found out, that my love belongs to black and white photography. And more love belongs to that kind of photography, that is showing people in a natural surrounding. I would call it the “capturing of a real time moment”.

Floyd Celluloyd, der auch auf den Namen Holger reagiert, hat ein wahnsinnig beeindruckendes Portfolio mit Portraits von über 70 jamaikanischen Musikern online. Er fotografiert was er liebt, und das sieht man. Und weil so ein Portfolio nicht nur auf den Monitor, sondern gedruckt gehört, sucht Floyd gerade nach Sponsoren, die ihn bei der Finanzierung seines Buches unterstützen.

Ihr macht jetzt folgendes: ihr besucht das Portfolio und seht euch an, was ich meine. Danach denkt ihr nach, ob ihr ihn nicht unterstützen könnt. Vielleicht kennt ihr eine Marke, zu der das passen würde. Dann nehmt ihr Kontakt auf, und unterstützt Floyd. Deal? Danke.

Caribou – Sun

Ich sollte mir das neue Caribou Album wirklich mal zulegen. Die Kanadier sind Der Kanadier (siehe Kommentar von Philipp) ist im November in den Clubs unterwegs:

08.11. Muenchen, Feierwerk
14.11. Leipzig, Central Theater
15.11. Hamburg, Uebel & Gefaehrlich
16.11. Heidelberg, Enjoy Jazz Festival
29.11. Koeln, Gloria
04.11. Wien, Fluc
05.11. Frankfurt, Mousonturm

Das Video hat Marc (natürlich) als erster entdeckt.

Apple vielleicht sehr inspired by Seabear?

Ja, so was. Ich flippe halbwegs regelmässig aus, wenn ich einen dreisten Rip-Off eines Songs mitbekomme. Silbermond leihen sich John Frusciantes Töne, bei den Joghurts in bunten kleinen Bechern spielen die Kings Of Convenience fast usw. Ein aktueller Fall: unser ehemals liebstes Vorzeigeunternehmen Apple. Ich bin kein Fachmann, habe aber ein halbwegs funktionierendes Gehör und so. Und was hören wir im Hintergrund, wenn wir diesen Werbespot abspielen?

Nicht zufällig eine neu eingespielte Version von dem hier, oder?

Die Band schreibt, dass sie davon nichts wusste. Via Seabears Facebook Seite, die übrigens gerade ein sehr schönes Profilfoto nutzt. Auch ungefragt :)

Eels – Spectacular Girl

Dieses neue Eels Video habe ich jetzt seit drei Tagen in einem Tab geöffnet und unzählige Male abgespielt. Der Song wird im August auf dem Album “Tomorrow Morning” erscheinen. Typische Eels Nummer, aber der Beat macht «Spectacular Girl» so besonders. Glaube ich.

Melt! Festival 2010. Fotos und Notizen.

Melt! Festival 2010

Anfahrt drei Stunden später gestartet. Kein einziger Stau. Zeug geschleppt. Zelt aufgebaut. Gewartet. Getrunken. Gewartet. Gewundert, ob man früher auch so war wie die jungen Zeltnachbarn. Freunde abgeholt. Gepäck geschleppt. Geredet. Getrunken. Gepäck geschleppt. Getrunken. Gewundert, ob das Partyzelt jeden Tag nerven wird. Geschlafen. 4 Stunden. 140 Grad im Zelt. 37 Grad. Kein Sonnenschutz. Sonnenbrand. Zum Festival Gelände gefahren. Midlake. The Very Best. Bonaparte. Shout Out Louds. Two Door Cinema Club. Für Tocotronic geschämt. Jónsi geliebt. Yeasayer geliebt. Alle Festivalbesucher bei The XX gesehen. Zurück zum Zelt gefahren. Foals dort noch gehört. Gut sechs Liter Wasser getrunken, nüchtern zurück ins Zelt gegangen. Geschlafen. 5 Stunden. Regen. Sonne. Max kennengelernt. Viel gelacht. Über Sonnenbrand vom Vortrag gestaunt. Sonnenbrand weiter ausgebaut (Knie und Füße). Abstecher nach Gräfenhainichen gemacht. Weltstadt! Zurück gefahren. Gegrillt und Gegessen. Sicherheitshalber frühzeitig mit Trinken angefangen. Hat funktioniert. Zum Festivalgelände. Dendemann. Friendly Fires. Jamie T. Chris Cunningham (sic!). DJ Shadow. Zurück zum Zeltplatz. Gefroren! Geschlafen. Sonntag. Kings of Convenience. Johnossi. Broken Bells. Goldfrapp. Massive Attack. Letztes Dresdner Handbrot gegessen. Unglaublich zufrieden mit der Organisation, dem Wetter und der Musik gewesen. Zurück zum Zelt gelaufen. Gequatscht. Geschlafen. Aufgestanden. Abreise für gute Idee befunden. Eingepackt, abgebaut, gewartet. Kram zum Auto gebracht. 100 Meter gefahren. 1,5 Stunden im Stau gestanden. Lange Heimfahrt. Aber glücklich.

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Melt! Festival 2010

Regenbogen @ Melt Festival 2008

In neun Tagen werde ich zum dritten mal einen Abstecher nach Gräfenhainichen machen, um das Melt! Festival zu besuchen. Sicher weiss ich das erst seit gestern, weshalb meine Vorbereitungszeit in diesem Jahr etwas kürzer ausfallen wird. Vertraut man den Wettervorhersagen (was man bei Festival natürlich niemalsnie tun sollte), wird’s ziemlich heiß. Das Line-Up ist mal wieder Weltklasse und ein Blick auf die Running-Order sorgt für erste Zweifel, wie man das denn bitte schaffen soll.

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Freak Scene

Es gibt ein paar Songs, die die Kraft haben, mich in jeder noch so beschissenen Situation grinsen zu lassen. Dinosaur Jr’s Freak Scene ist einer davon. Zuletzt gehört in Reykjavík, relativ langweiliger Abend, nix los. Als wir gerade aufbrechen wollten, dröhnte plötzlich Freak Scene aus den Lautsprechern. Bei mir: fettes Grinsen gefolgt von dem, was ich immer mache, wenn ich diesen Song irgendwo zufällig höre und jemand dabei ist: Irgendwas von “ich liiiiiiebe diesen Song” schreien, peinlich Luftgitarre spielen (immerhin kann/konnte ich Gitarre spielen – trotzdem peinlich) und erzählen, dass ich den Song seit Jahrhunderten aus einem Skatevideo kenne. Interessiert dich nicht? Warte, es wird noch uninteressanter.

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