Not being at Iceland Airwaves

Es könnte durchaus sein, dass ich nächste Woche etwas schlechte Laune habe. Der Grund dafür wird in dem Video weiter unten sehr anschaulich dargestellt. Weder Marcel noch ich werden zum Iceland Airwaves Festival fliegen, das am 13. Oktober in Reykjavík startet. Jepp, es macht mich traurig und auch ein wenig sauer (ich weiß nur nicht, auf wen). Doch ohne Moss nix los – besonders in Island. Ich will nur hoffen, dass die Veranstalter bei der Auswahl der eingeladenen Presse ein gutes Händchen hatten. Allen die dieses inzwischen übrigens ausverkaufte Spektakel mit 252 Bands live erleben werden, wünsche ich viel Spaß. Mein uneingeschränkter Neid ist euch sicher. Und um mich selbst noch ein wenig zu foltern, schaue ich mir einfach dieses 35 Minuten lange Feature über das Festival an. Takk! Not.

Hallo Welt

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Es ist gerade dunkel. So ziemlich zum ersten Mal seit ich in Island gelandet bin. Das ist so ungefähr genau 25 26 Tage her. Bei euch ist es kurz vor vier, hier kurz vor zwei. In vier Tagen werde ich Island wieder verlassen und zurück nach Deutschland fliegen. Hinter mir liegen 25 intensive Tage. An keinem Morgen bin ich freiwillig aus dem Bett gekrochen – nicht zuletzt, weil es meistens schon nicht mehr wirklich morgens war. Wie bei meinem letzten Besuch habe ich hier kein Gefühl für Zeit. Wer mich ein bisschen kennt, kann sich vorstellen, wie krass das für mich ist. Wenn es aber nunmal nie wirklich dunkel wird, sich selbst drei Uhr nachts anfühlt wie zehn Uhr abends, aber auch wie neun Uhr morgens – dann schafft das Probleme. Zumindest mir. Sich 25 Tage lang müde, aufgeregt, erfreut, glücklich und ausgepowert zu fühlen, kommt dem, was ich mir unter einem ordentlichen Drogenrausch vorstelle, schon ziemlich nahe.

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Hello Iceland! (Bye Bye Germany)

hello-iceland

Es ist soweit: morgen werde ich mich in aller Frühe auf den Weg nach Island machen. Ich bin so derbe aufgeregt, das kann sich niemand vorstellen. Ich freue mich darauf, Marcel dort zu treffen, und auf den ganzen Stress den wir uns in den letzten Monaten angetan haben, anzustoßen. In Island!

SONIC ICELAND ist das aufwändigste, was ich bisher in meinem Leben angegangen bin. Ich würde lügen, wenn ich schreiben würde, dass alles bisher prima gelaufen ist. Von der nicht vorhandenen, aber so dringend benötigten finanziellen Unterstützung bis hin zur komplizierten Art der Online-Kommunikation mit den Isländern – es hat mich verdammt viele Nerven gekostet.

Ich hätte nie gedacht, dass Facebook mal zu einem Arbeitsinstrument für mich werden könnte. Aber die Isländer sind dort sehr stark vernetzt (und haben selten unter 800 Freunde…). Also haben wir über diesen Weg versucht, Kontakt mit Künstlern aufzunehmen. Die Mails die zwischen Deutschland, Island und Irland (Marcels Wohnort) hin und her gingen, möchte ich nicht zählen. Wir haben Datenbanken mit Infos über die Künstler gefüllt, sind eventuellen Zusammenhängen nachgegangen und haben nun eine gute Basis, nicht ganz Ahnungslos in Island aufzuschlagen.

Gleich am Freitag treffen wir zwei Bands (Sykur und Bloodgroup), danach besuchen wir deren Konzert in Hafnarfjarðar. So wird es wohl bis zum Ende weitergehen, denn unsere Liste ist verdammt lange, und die Zusagen vieler Künstler sind auch schon da. Organisatorisch wird es uns sicher ordentlich auf Trab halten, alle Termine sinnvoll zu legen und trotzdem noch das Spontane zuzulassen, was ja eine Grundidee hinter Sonic Iceland ist.

Ebenfalls neu für mich war, dass ich zusammen mit Marcel eine kleine, eigene Marke aufbauen musste. Auch das hatte ich mir etwas einfacher vorgestellt. Auffällig dabei war und ist, dass auch hier Facebook die größte Rolle spielt. Weder Twitter, noch unsere eigene Seite brachten annähernd so viel Feedback wie die Kommunikation über unsere Facebook-Seite.

Wie ihr euch denken könnt, werde ich in Island vor allem an dem Projekt arbeiten. Wer möchte, kann Updates wahlweise über die Website, den RSS-Feed, Facebook oder Twitter verfolgen.

Wer ein großes Herz hat, und auch noch eine Postkarte aus Island möchte, kann das Projekt finanziell unterstützen. Wir sind darauf leider wirklich angewiesen, sonst würde ich damit nicht so nerven.

Also macht’s gut, ich freue mich auf eure Kommentare drüben. Wir lesen uns spätestens im Juli wieder, und ich packe jetzt meinen Kram.

In der Kraft liegt die Ruhe

Yay, morgen in drei Wochen werde ich im Flieger nach Reykjavík sitzen – zumindest sofern eine ganze Reihe relativ wenig beeinflussbarer Dinge (wie etwa ein Vulkan) mitspielen. SONIC ICELAND war bisher ein Traum, der inzwischen unfassbar greifbar wird. Das resultiert darin, dass sich 80% meiner Gespräche um das Projekt, die Insel, den Vulkan, isländische Künstler, isländisches Wetter, gewisse finanzielle Risiken, und andere Dinge drehen, die vor allem eines sind: óútreiknanlegur.

Um die finanzielle Seite etwas zu stützen, haben wir uns überreden lassen, eine kleine Spendengeschichte anzubieten. Und wow, es fühlt sich toll an, die ersten Eingänge zu sehen.

Gestern hatte ich Gelegenheit mich mit Halldór, Künstler und Bassist bei Seabear, ein wenig über unser Vorhaben auszutauschen. Sein Feedback war sehr cool, und das bringt intern nochmal 30 Punkte auf der Motivationsskala.

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Interview zu SONIC ICELAND

ein-spion-auf-sonic-iceland-der-stilpirat

Kleiner Hinweis in eigener Sache: Steffen hat mich gebeten, für seinen Fotografie-Blog Stilpir.at ein paar Fragen zu SONIC ICELAND zu beantworten. Das Interview ging heute morgen online: Ein Spion auf Sonic Iceland. Vielen Dank, Steffen!

SONIC ICELAND

Ihr habt es schon gemerkt, hier ging in den letzten Tagen nichts. Das lag an verschiedenen Dingen, vor allem aber an folgendem:

Wir haben nun über zwei Monate in die Vorbereitung unseres Projektes SONIC ICELAND investiert und aus allen Ecken der Welt positives Feedback bekommen. Alle freuen sich darauf, dass unser Projekt im Juni startet, sind gespannt und interessiert. Wir hätten uns kein besseres und größeres Feedback wünschen können.

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Ísafjörður

Ísafjörður

Es ist nicht ganz einfach, hier alles in Echtzeit upzudaten, weil die meiste Zeit entweder unterwegs bin, oder schlafe. Also, gleich gibt’s den berühmten Hákarl (Rotten Shark) und hier die Fotos von vorgestern.

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Golden Circle Trip

Golden Circle Tour

Ich hänge etwas mit den Fotos hinterher. Gestern habe ich die Nummer Eins der Touristen Touren mitgemacht: Golden Circle. Ehrlich gesagt bin ich davon ausgegangen, dass es ganz nett wird. Ein paar Touristenattraktionen, hin und her gefahren werden, kurz hinschauen, und dann wieder zurück. Nun, es kam natürlich ganz anders, und ich schäme mich im Nachhinein etwas dafür, dass ich tatsächlich ein Magazin mitgenommen hatte, um die Langeweile zu überbrücken. Statt im Magazin zu blättern, habe ich ohne Pause mit offenem Mund aus dem Fenster geschaut und (trotz besserem Wissen) ständig Fotos durch das Fenster geschossen.

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Tom Selleck Moustache Competition in Reykjavik

Reykjavik

Es ist hier gerade 3:31 morgens, und ich war eben auf einem Tom Selleck Rotzbremsen Wettbewerb. Habe dummerweise den Namen des Clubs vergessen, in dem das stattfand und bin gerade auch zu faul müde danach zu googlen. Jedenfalls war es verdammt lustig, aber seht selbst:

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Bedroom Community

Greenhouse Studios / Bedroom Community

Ich hatte heute das Vergnügen, die Bedroom Community – ein Kollektiv/Label aus Reykjavik, in den Greenhouse Studios zu besuchen. Inzwischen fast unnötig zu erwähnen, dass diese Menschen sehr nett waren. Die beiden Gigs im April (18. April, Admiralspalast, Berlin) und Mai (07. Mai, UT Connewitz, Leipzig) in Deutschland dürft ihr nicht verpassen. Im Ernst.

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