Das geht in Köln: Photokina, Deichkind und Select Fotoausstellung

Das kann was werden… Heute Abend finden gleich zwei tolle Veranstaltungen statt:

immotion

Immotion

Deichkind werden zusammen mit Tim Simenons Bomb The Bass in den Rheinparkhallen auftreten. Die Veranstaltung nennt sich Immotion und stellt die Photokina Party-Nacht dar. Ergänzt wird das Line-Up durch DJs und einem Team für Visuals.
Auf dem Second Floor spielen Raz Ohara und Pan/Tone auf.
Leider sind die beiden Floors getrennt, das heißt, man muss sich für jeden Floor eine Eintrittskarte kaufen. Für Deichkind müsst ihr, soweit ich mich erinnere 26 (!) Euro zahlen, für den Second Floor 10 Euro. Die Veranstalter geben leider keine Preise auf der Web 1.0 Website an.

select

Select Fotoausstellung

five4select ist eine Fotoausstellung auf Tour, die ihre letzte Station in ihrer Heimatstadt heute feiern wird. Hier gibt es spannende zeitgenössiche Fotografie zu sehen. Wer sich die Fotoausstellung ansehen möchte, kann dies bis ab 18:00 Uhr machen, und zwar kostenlos. Ab 22:00 findet dann das oben erwähnte Konzert mit Raz Ohara statt.

Wir werden uns heute Abend zunächst die Fotoausstellung ansehen und danach zu Deichkind wechseln.
Sorry, für das Durcheinander, aber vielleicht könnt ihr mehr Infos aus diesen Websites ziehen, ich finde das alles etwas verwirrend aufbereitet…

Immotion
five4select

Photokina

In der Hoffnung, dass ich die Partys heute Abend gut überstehe geht es dann morgen wieder zu den Messehallen, endlich die Photokina besuchen! Mit dem Ticket für das Deichkind Konzert hat man übrigens freien Eintritt zur Photokina, was den Pries wieder etwas relativiert.
Ein weiteres Highlight wartet dann morgen auf mich: Nach ungezählen Chats und Mails werde ich zum ersten Mal Martin Gommel von Kwerfeldein.de treffen, und mit ihm nach der Messe Köln unsicher machen :) Das wird ein Fest.

Vielleicht gibt es ein paar Updates während der Messe bei Twitter, vielleicht auch ein bisschen Live-Blogging, mal sehen. Ansonsten geht’s hier am Montag weiter, und zwar mit einer Überraschung Deluxe. Schönes Wochenende euch.

Nächste Veranstaltungen: OMD, Photokina und BarCamp Berlin

messe

Ein Blick in den Kalender zeigt, dass die Saison der Messen und Veranstaltungen (zumindest für mich) startet.

OMD

Am Mittwoch werde ich zur OMD (Online Marketing) in Düsseldorf fahren, um mir mal wieder einen Überblick über das aktuellen Online Markting Geschehen zu verschaffen. Wer auch da ist, kann sich gerne melden.

Photokina

Die weltgrößte Fotomesse steht diesen Monat an. In Köln zeigt sich jeder, der in der Bildbranche etwas zu sagen hat. Die Photkina geht vom 23.09. bis 28.09. Ich werde entweder am 27. oder 28. dort auftauchen. Zur Photokina Website.

BarCamp Berlin

Am 18. und 19. Okrober findet das dritte Barcamp in Berlin statt. Die Teilnehmerliste ist bereits restlos ausgebucht, aber wer es verpasst hat, kann sich auf eine Warteliste setzen, und eventuell noch nachrücken. Könnte sehr spannend werden, da das Berliner BarCamp sich auch international ausrichtet.

Wie schon oben geschrieben: wer Lust auf einem der Termin anwesend ist und Lust auf einen Kaffee und oder einen Plausch hat, einfach melden.

Konzert Highlights: Friska Viljor und Jonquil

Friska Viljor

Friska Viljor

Unsere Lieblingsschweden kommen mal wieder nach Köln. Das Konzert findet bereits morgen, also Donnerstag den 04.09. im Gebäude 9 statt. Wer kommen könnte, es aber nicht tut, ist doof.

Und wer nicht in Köln wohnt, hat gute Chancen, dass Friska Viljor auch in seiner Nähe spielt. Tourdaten und mehr Songs zum reinhören bei myspace.

Jonquil

jonquil

Ein weiteres Highlight wartet am Freitag im Motoki Wohnzimmer auf uns. Dank Michas persönlicher Empfehlung bin ich auf die Band aus Oxford gestossen.


#72 – JONQUIL – Part1
by lablogotheque

Die sieben Musiker werden auf der nächsten Welle der NeoFolk Bands mitschwimmen. Ganz garantiert.

Jonquil bei myspace (Jonquil spielen noch einige Konzerte in Deutschland).
Die Seite des Veranstalters Motoki

Ich freue mich tierisch, endlich mal wieder zwei gute Konzerte zu besuchen, und meine Knippse zu benutzen.

artrmx – Kölner Kunstfestival startet heute

artrmx

Als ich Anfang des Jahres zum ersten Mal von den Planungen für das erste artrmx Festival hier in Köln erfahren hatte, war das schon ein coole Sache. Klar, Köln ist nicht Berlin. Muss es ja auch nicht sein. Dass Köln es allerdings immer wieder schafft, Leute von überall zu ziehen, und die Leute nicht in einem Labyrinth (wie es Berlin nunmal ist) versickern zu lassen, sieht man beispielsweise an der Möbel-Messe imm, gekoppelt mit [d3] Design Talents und den Passagen, wo gezielt geklüngelt wird, was das Zeug hält.

Heute wird also die erste artrmx eröffnet. Von 22. bis zum 31. August gibt es ein Programm, das besser nicht sein könnte: Fotografie, Streetart, Grafik, Malerei, Videokunst alles übersichtlich auf Locations in Köln verteilt, und somit schon fast in Fußreichweite zu besuchen.

ausstellungsorte artrmx

Wie auch bei der C/O Pop weckt die Website selbst eher weniger die Lust auf Entdeckungsreise zu gehen. Dass bei all dem Willen eine tolle Sache auf die Beine zu stellen, ausgerechnet das Informationsmedium so stiefmütterlich behandelt wird – es wird mir immer ein Rätsel bleiben. Aktuellste News: “Praktikant gesucht”…

Nichtsdestotrotz möchte ich der artrmx einen erfolgreichen Start wünschen. Ich werde mir auf jeden Fall einige Events ansehen, und vielleicht bekomme ich in den nächsten Tagen noch ein (übersichtlicheres) Programm in die Hände.

Zur artrmx Website

Nachtrag: Ich habe den Link zum Programmheft der artrmx als PDF gefunden

Fest van Cleef, Köln

Tomte, Thees Uhlmann @ Fest van Cleef, Köln

Angenommen, man mag das Label Grand Hotel van Cleef wegen so ziemlich allem, was und wie sie es tun. Angenommen, Bands wie Tomte, Kettcar, The Robocop Kraus, Ghost Of Tom Joad, I am Kloot und Niels Frevert sind Bands, deren Platten man schätzt. Und nur mal angenommen, genau diese Bands spielen ein kleines Festival, veranstaltet genau von dem Label das man so schätzt – und es ist die am schlechtesten organisierte Veranstaltung, die man seit Jahren besucht hat. Was soll man denn da schreiben?
Ich hoffe einfach mal, dass GHVC weder für die beschissene Getränkeversorgung (konnte wohl keiner ahnen, dass die Besucher bei gefühlten 45 Grad auch etwas trinken wollen), die “es gibt keinen Auslass bis zum Ende – außer ihr wollt nicht mehr rein” Einstellung, oder für die, auf welchen Drogen auch immer, an der vor sich hintröpfelnden Zapfanlage stehenden Leute, konnten.
Ich war jedenfalls froh, als um 22:00 alles vorbei war. Die Bands waren übrigens (natürlich!) Klasse. Nur geniessen konnten wir es nicht.
Meine Fotos vom Festival van Cleef in Köln gibt es hier.

Melt! Festival 2008 Rückblick und Fotos

Melt! Festival 2008

Dieser Beitrag zum Melt! Festival 2008 ist ziemlich verdammt lange. Die Zusammenfassung: Wir fanden es toll und kommen im nächsten Jahr wieder.

Das Motto “3 Tage Wach” hatte ich anfangs noch belächelt – ich konnte ja nicht wissen, dass die Veranstalter es ernst meinten, und es vor allem auf sich selbst und die Security bezogen (doch dazu mehr am Ende unter “Kritik”).

Wenn man den Veranstaltungsort des Melt! Ferropolis zum ersten Mal betritt, fällt schon mal die Kinnlade runter. Die Kulisse mit den riesigen Baggern, die auf einer Insel im idylischen Baggersee liegt, ist atemberaubend. Setzt aber die Dämmerung ein, und die unzähligen Lichtinstallationen auf dem kompletten Gelände werden sichtbar, wird dem ganzen (Flair) die Krone aufgesetzt. Wahnsinn!

Gelände @ Melt Festival 2008

zur Fotogalerie mit allen Fotos

Wir waren bereits Donnerstag angereist, ganz unkompliziert, ganz entspannt. Unser Platz, fast direkt am Baggersee war gut erreichbar, und nahe dem Weg zum Festivalgelände. Auch die Kurzzeitnachbarn waren in Ordnung – also alles paletti. Immerhin halfen sie uns bei einigen der vielen Regenschauer mit einem halbwegs trockenen Plätzchen unter ihren Pavillions aus.

Ich könnte hier noch etwas über die vielen Engländer schreiben, oder über Männer mit Neon Leggings, oder über die Arschlöcher, die nach und nach aus (oder vor) jedem unserer Zelte (und denen der Nachbarn) etwas geklaut haben, aber lassen wir das.

Am Freitag sind wir gegen 18:00 auf dem eigentlichen Festivalgelände angekommen, während wir uns einen Überblick über das Gelände machten, spielten Foto (gar nicht schlecht!) und der Ex-Metal Hammer Redakteur Markus Kavka durfte das Melt! mit Minimal-Sound auf der DJ Bühne eröffnen. Bewegen tut er sich dabei nicht, aber er ist eben ne coole Socke. Mit dem ersten gekühlten Bier in der Hand ging es zum ersten Act:

Lightspeed Champion

Lightspeed Champion, der leider auf einer fast leeren Hauptbühne spielen mußte, war scheinbar nicht gut drauf. Klar war das Konzert gut, aber Scherze, so wie damals in Berlin suchte man vergebens.

Late Of The Pier

Late of the Pier kannte ich bis eine Woche vorm Melt! gar nicht. Scheinbar war ich der einzige, denn das Zelt war ordentlich gefüllt. Die Band lies nix anbrennen, der Sound war gut, die Songs auch. Da kommt noch mehr, ganz sicher.

Blackmail

Die Koblenzer spielten im Melt! Klub, einer alten Halle (viel Charme, bescheidener Sound). Komischerweise war in der Halle noch ganz gut Platz. Blackmail ist eine Band, die schon von der ersten Platte kenne, und dementsprechend oft live gesehen habe, aber der Auftritt beim Melt! war trotz lustiger Spielchen mit dem Publikum “Bildet doch mal ein Kreuz”, nichts besonderes. Zu leise die Gitarre, zu schwammig der Sound – der Gesang wird ja generell bei Blackmail live leise gemischt.

Kate Nash

War ganz nett, hat mich aber nicht umgehauen. In etwa der Hälfte des Sets sind wir weiter nach hinten, Essen und Trinken. Im HIntergrund machte sich Frau Nash sehr gut.

dEUS

dEUS haben mich während des Konzertes irgendwie an Coldplay erinnert. Irgendwie passierte nicht so richtig etwas, aber trotzdem war es gut.

The Editors

Ganz unverhofft kam der Auftritt von The Editors. Ich konnte mit ihrer Musik bisher nicht so viel anfangen, doch ihre Präsenz, Performance und Songs waren Klasse. Wirklich sehr toll und eines meiner Melt! Highlights.

Keine Ahnung, wie spät es war, als die Editors fertig waren – danach sind wir jedenfalls mit einem Umweg von gefühlten 10 Kilometern zu unseren Autos – zum zweiten Mal Gepäck nachladen – und haben uns danach am Strand den Sonnenaufgang angesehen.

Superpunk

Superpunk sehen nicht aus wie eine coole Band – sind es aber. Ihre Songs, mit allerlei Zitaten aus den letzten 1000 Jahren Popmusik gespickt, passen grandios auf diese Festivalbühne. Die Leute tanzen, singen, und vergessen den Regen – der bis einige Minuten vorher noch für Unbehagen sorgte. Schöne Eröffnung des zweiten Tages.

Wir haben rechtzeitig gecheckt, dass “die schwarzen Wolken da hinten” noch etwas schwärzer waren, als die, die eh schon da waren, und sind gerade noch rechtzeit in die Intro Lounge und somit in Sicherheit. Dann Weltuntergang, riesen Regenschauer, Gewitter. Erstaunlicher Weise bekam man die Hauptbühne recht zügig wieder zur vollen Funktionalität hin und The Notwist konnten loslegen.

The Notwist

Die Weilheimer hatten richtig Pech. Als sie dann auf der Bühne standen, war die Stimmung etwas im Keller. Ich habe mich trotzdem gefreut, “Puzzle” mal wieder live zu hören. Nach gefühlten 5 Songs ging die Band von der Bühne, es waren aber wohl sieben oder so.

The Whitest Boy Alive, Rummelsnuff, Navel, Kakmaddafakka, Does It Offend You Yeah und Why?

Konnte ich mir allesamt nicht ansehen, weil sie im Melt! Klub gespielt haben, der völlig überlaufen war – keine Chance, mal eben rein zu gehen. Schade.

Stereo MCs

Die Herren sind nicht mehr die Jüngsten, aber ihr Sound kam Klasse an. Immerhin war der Boden nun wieder halbwegs trocken, und wenigstens die Sängerinnen sahen nicht so gespenstisch aus :)

Franz Ferdinand

Recht exklusiv war der Auftritt von Franz Ferdinand – und entsprechend voll war es hier erstmals vor der Hauptbühne. Zum Auftritt würde ich sagen: sauberes Handwerk, nicht mehr, und keinesfalls weniger.

Róisín Murphy

Molokos Frontfrau bot eine schicke Show auf der Hauptbühne, mit guter tanzbarer Musik und hatte Spaß daran, sich dauernd umzuziehen.

Uffie feat. Technotronic

Die Göre, die das Erbe von Peaches antreten soll, hat sich während der ersten 3 Songs (die Zeit, in der man bei Konzerten Fotografieren darf) hinterm DJ-Pult versteckt, und Bierchen getrunken. Sie ist eben voll anti und so. Aber hy, der Auftritt war cool, die gesammte Ed Banger Anhängerschaft hatte ne riesen Party – und selbst Mr. Oizo eierte im Fotograben halbtanzend rum.
Technotronic als Special Guest waren kinda cool – kinda nervig. Spätestens als er verkündete dass die “Haters” hier nix zu suchen hätten, und ne Minute später jemandem im Publikum in seinen Motherf*** Ass kicken wollte, wußte man, dass Technotronics Zeit zurecht schon lange abgelaufen ist.

Ende zweiter Abend – wieder unterwegs den Sonnenaufgang beobachten.

Der Sonntag war der zusätzliche Tag. Nur noch 2 Bühnen, insgesamt einige Beuscher weniger, dafür aber ein paar neue Gesichter, die sicher wegen Björk gekommen waren. Tagsüber gab es erstmals über längere Strecken Sonne. Dazwischen leider auch immer wieder Regen, Regen, Regen.

Get Well Soon

Konstantin Gropper ist seit dem Konzert im Gebäude 9 noch nicht zum Entertainer mutiert. Ein schüchternes “Danke, vielen Dank” muss genügen. Auch sonst hätte ich die Band gerne zur späten Stunde im Zelt oder im Klub gesehen. Get Well Soon und Tageslicht passt nicht.

The Battles

The Battles sind eine kleine All-Star Band, die extrem verkopfte Musik macht. Wieso sie bei so vielen Leuten tatsächlich gut ankamen, habe ich nicht gecheckt. Eingängig ist anders. Im Prinzip habe ich mir während des gesamten Sets vor allem das unglaubliche Schlagzeugspiel des Helmet Trommlers angesehen.

Hot Chip

Ich mag Hot Chip, aber keine Überraschung, ziemlich lustlos und trotzdem gute Stimmung im Publikum.

Björk

Irgendwie hatte ich vergessen, wie großartig die kleine Björk ist. Das, was da am Sonntag Abend auf der Bühne passierte, war etwas ganz Großes. Björk stand mit Orchester und ihren Elektronikern (Mark Bell!) an der Seite auf der Bühne. Die Show, das Outfit, alles nicht mein Geschmack – aber die Musik: einfach irre. Gänsehaut. Applaus. Ende.

Kritik zum Schluß

Wer sich im Forum des Melt! Festivals umsieht, wird derzeit mit einer Flut und Beiträgen erschlagen, die den Veranstalter über alle Maßen runter machen. Das ist traurig – wenn man sich vielleicht kurz überlegt, wieviele Stunden Arbeit die Vorbereitung und Durchführung eines Festivals dieser Größenordnung wohl in Anspruch nimmt. Doch der Unmut ist nicht ganz unberechtigt, und für das nächste Melt! hätte ich folgende Vorschläge:

Security: Während der 4,5 Tage auf dem Festival waren die einzigen agrressiven Menschen die Securitys (klar gab es freundliche Ausnahmen!). Die Nazi-Vorwürfe aus dem Forum möchte ich nicht bestätigen, links ausgerichtet waren die aber sicher nicht. Also beim nächsten Mal vorher prüfen, wer die Ordnung des Festivals gewähren soll, und ob er nichts selbst ein Chaos verursacht. Zudem jammerten alle, dass sie nicht geschlafen hätten… Ganz sicher nicht mein Problem.

Kommunikation: Es war schon phänomenal, dass der Veranstalter in keiner Weise mit den Besuchern während der Tage kommuniziert hat: keine aktuellen Zeiten, keine Änderungen, die Securitys hatten keine Ahnung, die Mitarbeiter am Akkreditierungsstand leider auch wenig. Kleine Displays an wichtigen Stellen hätten wichtige Änderungen anzeigen können – es wäre sicher kein großer Aufwand.

Kommunikation II: Wenn ihr im Vorhinein schreibt, dass der Campingplatz bis 13:00h verlassen werden solte, mich aber Securitys um 9:50h forsch anschreien, ich solle den Campingplatz bis 10:00h verlassen, sonst seinen sie angewiesen mein Zelt selbst abzubauen, dann ist das nicht witzig. Vor allem nicht, bei strömendem Regen und Sturm. Die Aussage, man könne dafür aber das Auto auf den Camping Platz holen, gab Hoffnung. Nach 15 Minuten Marsch Richtung Parkplatz, trafen wir leider wieder einen der Kahlköpfe an, der alle (die dieser Einladung nachkamen) anschrie, dass sie sofort wieder zurück fahren müssen – war lächerlich und das letzte was wir vom Festival mitnahmen. Das ist ärgerlich und gefährlich.

Dynamik: Es war abzusehen, dass Whitest Boy Alive und andere Bands, die für den Klub geplant waren, sehr viele Leute ziehen würden. Das Chaos, das dadurch ausbrach, dass der Zugang und Abgang zur Halle viel zu eng war, wieder einmal von völlig überforderten Securitys abgeriegelt wurde, und entsprechend von einer riesigen Menge an Besuchern frequentiert wurde, hätte man durch ein geschicktes Umlegen dieser Acts auf die Hauptbühne entzerren können.

Das sind sicher alles keine Punkte, die nicht beim Melt! 2009 zu lösen sind – wir kommen auf jeden Fall wieder!
Und für alle die bis hier her durchgehalten haben, noch einmal der Link zur Fotogalerie mit allen Fotos.

Fest van Cleef

Am Wochenende ist es soweit: Der kleine Zirkus van Cleef schlägt drei Mal seine Zelte auf:

Kettcar, Tomte, Robocop Kraus, I Am Kloot, Niels Frevert & Ghost of Tom Joad spielen in Mannheim, Köln und Großefehn auf. Hier der Trailer zur Tour:

Weitere Infos zum Fest van Cleef.

Vom Samstag in Köln wirds hier natürlich eine kleine Nachlese mit Fotos geben.

Melt! Festival 2008

Melt 2008

UPDATE: Hier ist der Artikel mit Fotos zum Melt! Festival 2008

Erwähnt man “Melt!” auf ner Party, kommen die Leute ins Schwärmen. Kein deutsches Festival hat einen so ausgezeichneten Ruf wie das vom Intro initiierte Festival in Gräfenhainichen. Die Kulisse ist atemberaubend, musikalisch lässt man beim Intro eh selten etwas anbrennen. Und dieses Jahr schaffen wir es auch zum ersten Mal, die exakt (Quelle Google Maps) 555 Kilometer zum Festival zu fahren.

Bisher markierte Highlights des Line-Ups:
Alter Ego, Blackmail, dEUS, Kate Nash, Late Of The Pier (Dank Tanjas Tipp), Lightspeed Champion, Modeselektor, Robyn, Supermayer, Why?, Zoot Woman, Boys Noize, Franz Ferdinand, Goldie (der alten Zeiten wegen), Kakkmaddafakka (des Namens wegen), Miss Platnum, Mr Oizo, Róisín Murphy, Rummelsnuff (Keine Ahnung warum), Stereo MCs, Superpunk, The Mitchell Brothers, The Notwist, The Whitest Boy Alive, Uffie & Feadz feat. Technotronic (!), Björk, Get Well Soon, Hot Chip…

Habe ich nen Act übersehen? Wahrscheinlich.

Kommt von euch jemand zum Festival? Es gibt übrigens noch Karten…

Melt! Festival

Rheinkultur 2008

Rheinkultur Publikum

Die Rheinaue ist ein perfektes Festival Gelände – eigentlich sogar das coolste, das ich bisher gesehen habe. Die Weitläufigkeit in Kombination mit dem abschüssigen Gelände sorgt dafür, dass man trotz weit über 100 000 Besucher immer ein Plätzchen findet. Dass das Festival noch immer keinen Eintritt kostet, und trotzdem jedes Mal ein paar dicke Fische auf die Bühne schickt, ist eine große Leistung. Die Preise für Essen und Getränke sind hoch, aber nicht ungewöhnlich hoch – und durchaus mit denen anderer Veranstaltungen vergleichbar. Außer dem irrsinnigen Preis für 0,3 l Wasser: 2,80 + 1,00 Pfand! Gibt es nicht ein Gesetz, das vorgibt, dass mindestens ein nichtalkoholisches Getränk billiger sein muss, als Bier?

Wir haben uns folgende Bands angesehen:

The Trashmonkeys

The Trashmonkeys

Die Trahsmonkeys machen eigentlich die ideale Musik für solche Festival-Nachmittage: Rock’n Roll mit catchy Hooklines. Nichts neues, aber solide gespielt und nett dargeboten. Passend zum ersten Bierchen.

The Bloodlights

The Bloodlights

Wer die Bloodlights sind, habe ich erst in der Festivalzeitschrift gelesen. Es ist die neue Band von Captain Poon, der Mann, der eine der beiden Gitarren bei den legendären Gluecifer gespielt hat. Schon bei Gluecifer war er die Rampensau, jetzt darf er bei Bloodlights auch ans Mikro und steht voll im Rampenlicht. Ehrlich gesagt, hat mich die Band dann aber ziemlich enttäuscht. Mir war der Sound zu angepasst, zu glatt – und das beschimpfen des zweiten Gitarristen war nach dem 2. Mal auch nicht mehr sooo witzig.

Martin Jondo

Martin Jondo

Gentleman soll ihn irgendwann auf die Bühne gezerrt haben, und seitdem ist Martin Jondo einer der deutschen “Jamaikaner”. Martin saß ohne Band, nur mit seiner Akustikgitarre auf der kleinsten Bühne des Festivals, und spielte seine Songs. War sehr schön anzuhören und für ein paar Minuten hatten wir das Summer Jam in Bonn. Leider mussten wir nach dem halben Set schon wieder los, um Tomte zu sehen.

Tomte

Tomte

Thees. Tomte. Thees. Ich mag ihn, ich mag die Platten, die Texte, die Musik. Dieses niemals Perfekte – aber immer Gute. Die Band hatte einen sehr guten Tag, der Sound war gut (nur viel zu leise) das Publikum sang, Thees scherzte wie immer, und die Leute haben gelacht. Bis auf den Fotografen, der hinter uns stand, und über den Nebel auf der Bühne meckerte. Seine Freundin so: “Zuerst dachte ich die sind gut, aber nach 2-3 Liedern… beliebig. Wer ist das?” Wir haben den Platz gewechselt. Tomte sehen sehen wir auf dem Fest van Cleef in 3 Wochen wieder. Und weil es geared passt: Tomtes Blog

Tomte Thees Uhlmann

Ben Folds

Ben Folds Rheinkultur

Jeder weiß, dass der Man am Flügel ein geniales Köpfchen mit Humor und Songschreibertalent hoch 10 ist – dachte ich zumindest. Bei näherem Betrachten waren viele Besucher aber eher neugierig, warum da ein Flügel auf der Bühne aufgebaut wurde. Ben war unser Hauptact im Geiste. Und es war das erste Konzert, das wir von ihm sehen durften. Und, naja, es war eher enttäuschend. Einmal ist er auf den Flügel gesprungen, um das Publikum zum mitsingen zu bekommen. Und kurz waren auch die leisen Sitmmen des Publikums zu hören, was eigentlich wirklich nicht schwierig war, denn das Konzert war viel zu leise. Anonsten klemmte Ben Folds hinter seinem Flügel, und das knappe “Thanks” ging in Richtung seines Bassisten. Ich hatte viel mehr erwartet.

Ben Folds Live

Vor Ben Folds Auftritt hat sich für uns eine Rückfahrtsmöglichkeit ergeben, sonst wären wir direkt nach dem Auftritt in Richting Bahn gegangen, um das Allerschlimmste zu vermeiden (Bahnfahren bei der Rheinkultur ist in etwa so, als würde man sich freiwillig in einen Käfig mit besoffenen Affen einsperren lassen.)
Und so kam es, dass wir uns die Sportfreunde Stiller ansahen.

Sportfreunde Stiller

Sportfreunde Stiller

Ich war noch nie ein Fan der Band. Einfach nicht mein Ding, auch wenn ich niemals behaupten würde, dass sie schlecht sind oder so. Um es vorweg zu nehmen: Die Sportfreunde waren irgendwie das Highlight der Rheinkultur (ich weiß, dass das 70% der Besucher vorher schon so sahen).

Die Sportfreunde waren die einzge Band, bei der die Lautstärke halbwegs ok war, die Band ist routiniert auf großen Bühnen, mag derzeit Grün unglaublich gerne und ich kannte, woher auch immer, jeden Song. Dass das Publikum zwischendurch immer wieder Seven Nation Army anstimmte war zu erwarten – und hat mich mächtig grinsen lassen. Bonuspunkt dafür, dass Sie ihren WM-Hit nicht gespielt haben.

Rheinkultur 1. Reihe

Blackmail und die Futureheads konnten wir uns leider nicht ansehen, weil sich die Auftritte mit denen oben überschnitten haben.

Rheinkultur: nächstes Jahr gerne wieder. Aber nur mit Auto.

Noch mehr meiner Fotos von der Rheinkultur 2008 bei flickr

Wochenend Tipps für Köln und Bonn

Rheinkultur Festival Bonn

Rheinkultur Festival Bonn

Am Samstag findet eines meiner Lieblingsfestivals statt. Das Rheinkultur-Festival in Bonn ist nach wie vor kostenlos. Ich liebe die Rheinaue als Festivalgelände, und so wie es aussieht, wird das Wetter auch einiger Maßen mitspielen. Auf 4 Bühnen und zwei “Areas” treten u.a. Blackmail, Tomte, Ben Folds (!), Sportfreunde Stiller, Trashmonkeys, The Futureheads, Olli Banjo, Martin Jondo und ein Sack voll anderer Bands auf.
Ich hoffe, dass ich meine Kamera aufs Gelände mitnehmen darf, Die Akkreditierung hat funktioniert! Bericht folgt dann.


Rheinkultur Festival

BMX Masters 2008

Von Freitag bis Sonntag finden auch in diesem Jahr wieder die BMX Masters in Köln statt. Ich war letztes Jahr schon dort und freue mich auch darauf, dieses Jahr wieder zwischen Sportlern zu stehen. Außerdem mal wieder eine perfekte Gelegenheit, zu fotografieren.

BMX Masters

BMX Masters
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