The Dø & Julia Marcell @ Gebäude9, Köln

the dø koeln

The Dø

Das gestrige Konzert von The Dø war das für mich bisher überraschendste in diesem Jahr. Das lag nicht etwa daran, dass das Konzert vom kleinen Studio 672 ins weitaus größere Gebäude9 verlegt wurde, sondern an der Performance und der Umsetzung der Songs.

The Dø @ Gebäude9, Cologne

Während das Album “A Mouthful” noch ruhig, entspannt und eher brav daher kommt, verwandeln Dan Levy und Olivia Merilahti die Songs live mit der Unterstützung eines Drummers zu Klangmonstern. Ich werde keine Vergleiche zu Portishead, MIA, oder gar Björk auflisten, das wäre ja doof. Konzert war Klasse, ohne wenn und aber.

The Dø @ Gebäude9, Cologne

Julia Marcell


julia-marcell-koeln

Als Support spielte Julia Marcell, die zwar vom Lichtmeister kein Licht bekam (wer will bei einem Konzert schon das Gesicht des Künstlers sehen…), trotzdem aber mit tollen Songs den Abend wundervoll eröffnete.

The Dø – weitere Fotos

the-do-2 the-do-koeln-3 The Dø @ Gebäude9, Cologne The Dø @ Gebäude9, Cologne

Und noch mehr Fotos vom The Dø Konzert in Köln drüben bei flickr

Wintersleep & Ter Haar @Werkstatt, Köln

wintersleep@werkstatt, cologne

Ich Idiot habe am Samstag dank etwas zu viel Bier zum Grillfleisch meine Kamera verstellt und das ganze natürlich erst gemerkt, als ich mir die Fotos vom wunderbaren Wintersleep Konzert auf dem Rechner angesehen habe. Schade um die Fotos, aber was in Erinnerung bleibt, ist ein toller Abend mit Freunden, ein überragend gutes Konzert der Band Wintersleep aus Halifax, und die Verwunderung, warum die Berliner Ter Haar als Hauptact bei der Visions Party gespielt haben. Nicht, dass sie schlecht sind, ganz im Gegenteil. Aber dieser extrem frickelige Sound hat es geschafft, dass die ohnehin nicht so dolle gefüllte Werkstatt noch einmal um etwa die Hälfte des Publikums entlastet wurde.

Also, Ter Haar sind sehr speziell, und sehr gute junge Musiker, keine Frage. Wintersleep sind vor allem eines: eine tolle Neuentdeckung für mich, deren Album bei mir hoch und runter läuft und die man live lieben muß.

wintersleep@werkstatt, cologne ter haar@werkstatt, cologne ter haar@werkstatt, cologne ter haar@werkstatt, cologne

Wintersleep – Oblivion

Wintersleep – Weighty Ghost

The Rifles & Timid Tiger @ Luxor, Köln

The Rifles @ Luxor, Cologne

The Rifles sind mal wieder so ne Band, die bei mir lange Zeit unter dem Radar gelaufen sind. Dabei ist “The Great Escape” eine absolute Perle. Ich war schon etwas überrascht, dass das Konzert im Luxor schon Wochen vorher ausverkauft war. Verdient, klar. Man muss bei den Rifles einfach an Oasis in ihren Anfangstagen denken. England, Arbeiterklasse, große Songs, und eher kleine Gesten. Außerdem kann Frontman Joel Stoker tatsächlich noch schlechter “tanzen” als Liam. Muß man ja auch erst mal hinbekommen.

The Rifles @ Luxor, Cologne

Wie war es? Insgesamt ein durch und durch symphatischer Auftritt der Band, unterstützt von den Kölnern Timid Tiger, die immerhin etws mehr als Höflichkeitsapplaus für ihre Show bekamen.

Die Fotos sind leider alles andere als toll geworden, die üblichen Probleme im Luxor mit dem Licht und so…

Timid Tiger

Timid Tiger Timid Tiger

The Rifles

The Rifles @ Luxor, Cologne The Rifles @ Luxor, Cologne The Rifles @ Luxor, Cologne The Rifles @ Luxor, Cologne

Gewinnspiel: 2 x 2 Karten für Electronic Beats mit u.a. Phoenix

electronic beats koeln

Ich habe es vor ein paar Wochen schon vor Aufregung getwittert: die nächste Ausgabe der Electronic Beats hat es in sich. Am 23.05.09 treten folgende Acts in Köln auf: Phoenix, Fever Ray, Simian Mobile Disco, Gossip, Filthy Dukes und Junior Boys. Wahnsinn, oder?

Und weil es beim letzten Mal so schön war, habe ich nachgehakt, ob ich für euch ein paar Tickets bekomme. Bekomme ich. Zwei Gewinner können sich am 23.05.09 mit der Begleitung ihrer Wahl auf den Weg ins Kölner E-Werk machen.

2 x 2 Tickets für Electronic Beats in Köln gewinnen

Um mitzumachen, müsst ihr nur einen Kommentar hinterlassen. Ihr dürft auch gerne schreiben warum ihr hingehen wollt – die beiden Gewinner werden aber nach dem beliebten Prinzip “Zufall” gezogen.

Die Verlosung läuft bis Donnerstag, den 16.04.09, 17:00 Uhr.

Update: Die Gewinner

Je 2 Karten haben Charlotte und Max gewonnen. Danke für die tolle Beteiligung, es wird auch weiterhin hin und wieder eine Verlosung geben, also dran bleiben. Karten für das Electronic Beats Festival in Köln gibt es übrigens noch im Vorverkauf.

Und hier noch je ein Song der auftretenden Künstler:

Phoenix – Run Run Run

Filthy Dukes – This Rhythm

Fever Ray – When I Grow Up


When I Grow Up from Fever Ray on Vimeo.

Simian Mobile Disco – Hustler

Kein offizielles Video!

Simian Mobile Disco – Hustler from Moses Robinson on Vimeo.

The Gossip – Standing in the Way of Control

Junior Boys – Like A Child

Weitere Infos auf der Electronic Beats Website.

Also, wer will hin?

re: re:publica 2009

republica-3

Ich habe in den letzten Tagen sicherlich 50 Artikel gelesen überflogen, die sich zur re:publica äußern. Viele Artikel von Leuten, die nicht einmal da waren, viele Artikel von Leuten, die im sicheren Schutze ihres Monitors heftigste Kritik üben, aber wahrscheinlich nicht einmal in der Lage sind, eine Party zu organisieren, auf der es gute Musik und kaltes Bier gibt. Es gab auch einige Beiträge die sachlich Vorschläge zur Verbesserung eines Events wie der re:publica gemacht haben, aber leider waren das bisher Ausnahmen.

Der allgemeine Tenor ist der, dass sich die Veranstalter weder richtig um die Organisation gekümmert haben (richtig: nicht funktionierendes WLAN, und das Fehlen eines Barrierenfreien Zugangs für körperlich eingeschränkte Menschen ist durchaus schwer nachzuvollziehen), bei der Auswahl der Sprecher sowie den Themen absolut daneben gefriffen haben, und sich ausschließlich selbst feiern.

Nun muß ich zugeben, dass ich Johnny Haeusler schätze. Mit den weiteren Organisatoren habe ich noch nie ein Wort gewechselt, mit Johnny schon. Johnny ist so ein Typ, von dem ich zu wissen glaube, dass er das was er macht liebt. Ein Fanboy, der weil er etwas erreichen will, auch mal über das Ziel hinausschiesst – also genau mein Geschmack.

Dass die Veranstalter nun dermaßen eins übergebraten bekommen, ist erbärmlich.

republica

Es ist überall zu lesen, dass die “Blogosphere”, die “Twitterer” und “Web2.0 Junkies” nur selbstreferentiell unterwegs waren – meine Lieben, das war in Deutschland noch nie anders! Wer mich ein wenig kennt, weiß, dass ich es überhaupt nicht mag, wenn man mich innerhalb der Blogosphere ansiedelt. Ehrlich gesagt, glaube ich nicht, dass ich mit vielen Bloggern in den Deutschen Blogcharts Überschneidungspunkte habe. Ja, und so kommt es, dass ich auch auf der re:publica mit den meisten Leuten nicht gerade stundenlang reden kann/will.

Doch, und genau das ist der Grund, warum ich in 2008 da war, in diesem Jahr da war, und auch in 2010 wieder kommen werde: Unter diesen 1500 Besuchern sind so einige Menschen, mit denen ich mich nicht nur eine Stunde, sondern weitaus länger unterhalten kann. Ich habe beeindruckenden Vorträge gesehen, ich habe mich wieder tierisch aufgeregt, als ich mit “Blogs in Deutschland” angesehen habe, ich habe interessante Ansätze gesehen, die nicht zu Ende gedacht wurden, und vielleicht auch gar nicht dort zu Ende gedacht werden sollten. Und genau das mochte ich an der Veranstaltung.

Es liegt in der Natur der Sache, dass auf solchen Events viele Luftpumpen auflaufen. Aber guess what? Man kann sich dort ganz wunderbar aussuchen, mit wem man sich unterhält, wessen Beiträge man sich anhören möchte, und man kann sich dort auch einfach mal auf etwas neues einlassen. Das ist mindestens so einfach, wie in 140 Zeichen zu meckern.

Nun beschweren sich einige, man müssen sich wieder zusammenschliessen, mehr Social-Media Engagement (noch mehr?) solle es geben, sonst droht eine Krise. Die Krise würde dann daraus bestehen, dass Trends nicht wahrgenommen werden würden. Bitte? Und ich dachte immer Trends entstehen, wenn etwas auftaucht, das von alleine funktioniert, weil es das Bedürfnis vieler stillt – auch wenn sie davon vorher nicht wussten.

Ihr wollt drüber reden, ihr wollt planen, aber macht doch um Himmels Willen einfach mal! Glaubt ihr ernsthaft, dass Biz Stone jahrelang gebrütet hat, bis er euer liebstes Kommunikationstool ins Netzt gestellt hat? Ich denke nicht.

Übrigens, Twitter ging auch mir bei der re:publica die meiste Zeit auf die Nerven.

Meine Verbesserungsvorschläge werde ich direkt an die Veranstalter weiterreichen, aber sage hier schonmal danke, dass ihr diese Veranstaltung macht. Die re:publica ist wichtig, sie ist nicht perfekt, und wird es hoffentlich auch nie.

Update

Johnny beschreibt auf Spreeblick seine Sicht. Sollte man lesen.

Eagles Of Death Metal & The Black Box Revelation @ Essigfabrik Köln

eagles-of-death-metal

Es kann ja sein, dass Rock’n Roll Shows nicht jedermanns Sache sind, aber das Konzert gestern Abend war nahezu perfekt. Die Essigfabrik kann sich durchaus sehen lassen, der Sound war gut, das Publikum war endlich mal wieder ‘ne Bombe (Kölner Konzertbesucher behalten sonst gerne mal ihre Euphorie für sich).

The Black Box Revelation

The Black Box Revelation @ Essigfabrik Cologne

Punkt Acht standen die Belgier auf der Bühne. Man muss sich das mal vorstellen: 99 Prozent des Publikums warten auf die Eagles Of Death Metal, und dann kommen Jan und Dries zu zweit auf die Bühne… Nicht gerade der sicherste Job auf der Welt. Da die beiden aber einen Hammersong nach dem anderen spielen können, als Duo mehr Sound als die meisten “The” Bands produzieren und dabei auch noch fantastisch aussehen sich ordentlich bewegen, haben sie in den 30 Minuten ihres Auftritts ganz sicher dafür gesorgt, dass das Gebäude 9 im April gut gefüllt sein wird, wenn sie als Hauptact auftreten.

The Black Box Revelation @ Essigfabrik Cologne

Eagles Of Death Metal

Eagles Of Death Metal @ Essigfabrik Cologne

Jesse Hughes, Frontheimer der Eagles Of Death Metal, sieht mit seinen 36 Jahren aus, als würde er seit mindestens 40 Jahren nichts anderes machen als trinken, sich tätowieren zu lassen und Konzerte zu spielen. Der Rest der Bande sieht nach 200 Jahren Knast aus, oder nach der idealen Band für “No Country for Old Man” – wäre darin Musik vorgekommen.

Eagles Of Death Metal @ Essigfabrik Cologne

Knappe 90 Minuten ging das Spektakel, gepose bis zur Schmerzgrenze, und ausschließlich zufriedene Gesichter auf und vor der Bühne. Das hat gut getan und jedes weitere Wort wäre zuviel.

Eagles Of Death Metal @ Essigfabrik Cologne Eagles Of Death Metal @ Essigfabrik Cologne Eagles Of Death Metal @ Essigfabrik Cologne Eagles Of Death Metal @ Essigfabrik Cologne

Ladyhawke live @ Werkstatt, Köln

Ich fands langweilig, zu lahm, zu kuschelig, zu lieb, zu wortkarg, ok.

Ladyhawke @ Werkstatt, Köln Ladyhawke @ Werkstatt, Köln Ladyhawke @ Werkstatt, Köln Ladyhawke @ Werkstatt, Köln Ladyhawke @ Werkstatt, Köln Ladyhawke @ Werkstatt, Köln Ladyhawke @ Werkstatt, Köln Ladyhawke @ Werkstatt, Köln Ladyhawke @ Werkstatt, Köln Ladyhawke @ Werkstatt, Köln Ladyhawke @ Werkstatt, Köln Ladyhawke @ Werkstatt, Köln Ladyhawke @ Werkstatt, Köln Ladyhawke @ Werkstatt, Köln Ladyhawke @ Werkstatt, Köln Ladyhawke @ Werkstatt, Köln Ladyhawke @ Werkstatt, Köln

Oasis live in Düsseldorf

oasis düsseldorf oasis düsseldorf oasis düsseldorf oasis düsseldorf oasis düsseldorf oasis düsseldorf oasis düsseldorf

Danke, ihr Bastarde.

Caroline Keating & Wilukas im Motoki Wohnzimmer, Köln

Caroline Keating @ Motoki, Cologne

Kate Nash, Regina Spektor – zwei Namen die man gestern abend im Kölner Motoki Wohnzimmer immer wieder aufschnappen konnte. Es ging darum, die Musik von Caroline Keating musikalisch einzuordnen. Die 21-Jährige Kanadierin, die (noch) ohne Plattenfirma unterwegs ist, hatte es geschafft. Ausverkauft.

Wilukas

wilukas @ motoki, cologne

Aber der Reihe nach. Willi Dück, einer von dreien der Kölner Band Lingby, eröffnete den Abend und schaffte es, noch bevor er seinen ersten Song gespielt hatte, alle Anwesenden zu gewinnen. Seine Gitarre war verstimmt: “Die Saiten sind neu – das ist wie wenn man gerade umgezogen ist, da muss man sich auch erstmal ein paar Tage an die neue Umgebung gewöhnen…”. Ernsthafte, schön traurige Songs, mischte Willi mit lustigen Coversongs, das war kurzweilig und ziemlich gut. Bitte mehr davon.

Caroline Keating

Caroline Keating @ Motoki, Cologne

Ich sags mal so: Wenn Caroline nicht in spätestens einem Jahr ihre ersten Radio-Hits hatte, verstehe ich die (Musik)-Welt nicht mehr. Tolle Stimme, tolle Songs und hübsch aussehen tut sie auch. Ihr Auftritt wird niemanden enttäuscht haben, es herrschte andächtige Stille während ihrer Songs, großer Applaus dazwischen. Perfekt.

Caroline Keating @ Motoki, Cologne

Caroline Keating spielt heute ein letztes Deutschland-Konzert in Offenbach.

Caroline Keating @ Motoki, Cologne Caroline Keating @ Motoki, Cologne

Weitere Fotos bei flickr

I, OBJECT – Fotoausstellung in Düsseldorf

fotografieausstellung-duesseldorf

Heute startet die Fotoausstellung “I, Object” der “Young Photographers” in Düsseldorf. Die Vernissage beginnt um 18:00 Uhr, die Ausstellung endet am Sonntag, den 01.02.09.
Gezeigt werden in der Gloria-Halle Portraitfotografien. Wer sich vom folgenden Pressetext nicht abschrecken lässt, kann sicher spannende Arbeiten erleben.

“Das fotografische Portrait und mit ihm die Unendlichkeit menschlicher Darstellungsformen ist in dieser Ausstellung Ausgangspunkt wie Reflexionsfläche verschiedener konzeptioneller Ansätze, die von typologischen, narrativen, emotionalen oder medientheoretischen Zugängen zu einem Objekt erzählen, das die Augenblicklichkeit der Aufnahme zum Subjekt werden lässt. Den hier gezeigten Fotografen geht es somit weniger um die Beschreibung einer wie auch immer gearteten Wirklichkeit als um die
Auseinandersetzung mit Bildern des Realen. Kunstwissenschaftliche Begleitung und Texte von Anja Schürman, M.A.”

youngphotographers.de

Seite 8 von 14« Erste...45678910111213...Letzte »