Ein ♥ für Blogs – Ein Herz für Blogs

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Seien wir doch mal ehrlich, die deutschsprachige Bloglandschaft steckt seit einiger Zeit in einer Depression. Im besten Falle wird zwar beobachtet, was die Nachbarn so machen, aber ein wirkliches miteinander findet meist nur in Ausnahmefällen statt. Die gute alte Blogroll ist aus den meisten Layouts verschwunden oder leidet an Altersschwäche. Wir kochen vor allem unser eigenes Süppchen.

Zeit sich Zeit zu nehmen, und den eigenen Lesern zu zeigen, welch tolle Blogs da draußen sind, den Horizont etwas zu erweitern, und miteinander zu kuscheln.

Und wenn ich schon von miteinander rede, warum nicht alle an einem Tag?

Mein Vorschlag

Am kommenden Dienstag, den 21.04, veröffentlichen alle, die darauf Lust haben, einen Beitrag mit dem Titel “Ein ♥ für Blogs” in dem sie ihre lesenswerten deutschsprachige Blogs vorstellen – das darf dann auch mal über den eigenen Blogtellerrand hinausgehen.

Im Idealfalle entdecken wir alle neue Perlen und sorgen dafür, dass man sich untereinander ein wenig vernetzt (ja, so wie früher!).

Damit die kleine Aktion nicht zu klein ausfällt, wäre es toll, wenn ihr sie bereits jetzt ankündigt, damit möglichst viele zumindest davon hören. Hierzu dürft ihr gerne die Grafik oben nutzen, oder ihr erstellt eure eigenen Banner, wie auch immer

Also nochmal zusammengefasst:
- Schnell auf die Aktion in euren Blogs hinweisen
- Am kommenden Dienstag einen Beitrag mit euren liebsten deutschsprachigen Blogs veröffentlichen
- Freuen

Feedback, Anregungen und Ergänzungen bitte wie immer in die Kommentare.

Kann Mann machen: COÛTE QUE COÛTE

coute-fashion-blog

Fashion Blogs sind ja nicht so mein Ding. Manche Fashion Blogs sind toll. Nicht unbedingt weil ich mich für die Laufstegklamotten darin interessiere, aber im Falle von Roberto Poropats COÛTE QUE COÛTE ist klar warum ich sie mag: sie sind ein visuelles Highlight. Ich habe den Blog nun schon ein paar Monate im Reader und darf ihn reinen Gewissens weiterempfehlen.
Selbstverständlich geht es auf COÛTE QUE COÛTE nicht nur um Fashion, sondern auch um Fotografie, Design, Editorials etc.
Das Layout ist klasse, die riesigen Grafiken sorgen dafür, dass ich seine Beiträge im Reader sofort erkenne. Und mit ellenlangen Texten verschont uns der Düsseldorfer. Ein visuelles Highlight eben.

Schaut mal rein: COÛTE QUE COÛTE

Relaunch beim Lodown Magazine

lodown magazine

Endlich! Das vielleicht mutigste in Deutschland produzierte (Print-)Magazin Lodown hat seine Webseite komplett überarbeitet. Die alte war grauenvoll von vorgestern, die neue Website hat eine echte Navigation, man kann Texte gut lesen und selbstverständlich gibts nun auch einen Blog. Glückwunsch nach Berlin! Nur scheinbar haben sie vor lauter Freude über die neue Website nicht gemerkt, dass alle RSS Feeds nicht funktionieren. Das schafft ihr aber auch noch! Dann könntet ihr vielleicht gleich noch saubere URLs reinpacken, und die Session-IDs rauswerfen, spart nachher viel Arbeit.

Lodown Magazine geflüstert von nomoresleep.

Die handgemachte 100 Kilo Website

40 meters of wooden beams, 18 square meters of plywood, 1 roll of wallpaper, Paint and spay paint, 1 bird house, 1 A4 folder, 89 Nails, 64 Screws, A lot of tools and a day to spare.

Und so sieht das Ergebnis aus. Via Mail

RSS Feeds

rss-feed-icon

Nachdem ich letzte Woche dreimal in meinem privaten Umfeld erklären sollte, was denn so toll an diesen RSS Feeds ist, und warum das denn so praktisch sei, will ich das hier auch nochmal zusammenfassen. Die technische Seite von RSS lasse ich weitestgehend außen vor – sie spielt für den User kaum eine Rolle. Am Ende des Beitrages finden sich noch ein paar Grudlagen, aber zunächst ein Beispiel aus der Praxis.

Nutzen von RSS-Feed Abonnements

Angenommen, du hast 30, 50 oder 500 Webseiten, die du regelmäßig besuchst. Weil du nicht von gestern bist, hat du dir diese Seiten nicht etwa auf einem Stück Papier notiert, sondern als Lesezeichen/Bookmarks in deinem Browser gespeichert. In deiner Mittagspause geht der Spaß los: Du fängst an, die einzelnen Webseiten aufzurufen, und siehst nach, ob denn etwas neues erschienen ist. Hast du neue Artikel gefunden, überfliegst du diese, und liest vielleicht den ein oder anderen. Hast du keine neuen Artikel gefunden, rufst du die nächste Seite auf, und so weiter. Ziemlich zeitaufwändig, oder?

Viel schneller geht das, wenn du neue Beiträge per RSS vefolgst. Dazu benötigst du nicht zwangsläufig einen RSS-Reader (Feed-Reader), das geht auch mit allen aktuellen Browsern.

Vorteile von RSS-Abonnements

Der entscheidende Unterschied zum “normalen” Surfen ist, dass dein Browser/Feed-Reader dir anzeigt, ob (und wieviele) ungelesene Artikel auf einer von dir abonnierten Seite erschienen sind.
Weiterhin kannst du die Artikel in deinem Browser/Feed-Reader lesen. Feed-Reader verwenden eine Standarddarstellung, d.h. Überschriften und Fliesstext aller Webseiten werden gleich dargestellt, ganz unabhängig davon, welches Design eine Webseite hat. In vielen Feed-Readern kannst du außerdem wählen, ob du nur die Überschriften der neuen Beiträge, oder den ganzen Beitrag angezeigt bekommen möchtest.

Bedenken

Ein gängiges Argument gegen den Einsatz eines Feed-Readers ist, dass man die Texte lieber im “echten” Design lesen möchte. Außerdem stellt der RSS-Feed nicht automatisch die Kommentare zu Artikeln dar. Letzteres stimmt, und ersteres ist verständlich.

Dafür gibt es für mich eine ganz einfache Lösung: Ich scanne alle Artikel in meinem Feed-Reader (das dauert pro Artikel wahrscheinlich weniger als eine Sekunde). Glaube ich, etwas interessantes entdeckt zu haben, rufe ich den Beitrag direkt auf der Webseite auf (in einem neuen Tab). In der Regel gehe ich dann erstmal weiter die neuen/ungelesenen Beiträge im Feed-Reader durch, wiederhole den Schritt gegebenenfalls, und erst wenn ich keine neuen Beiträge mehr angezeigt bekomme, gehe ich die Artikel durch, die nun in den einzelnen Tabs geöffnet sind.

Auf diese Art schaffe ich es, derzeit rund 700 Webseiten täglich zu beobachten, ohne damit 24 Stunden beschäftigt zu sein.

Grundlagen

Woher weiß ich, dass für eine Website ein RSS-Feed bereitgestellt wird?

rss-feed-browser

In der Regel wird in der Adresszeile des Browsers das Symbol für RSS angezeigt. Das bedeutet, dass die Website einen RSS-Feed zur Verfügung stellt.

Womit kann ich RSS Feeds lesen?

Es bietet sich an, dafür einen “RSS-Reader” zu verwenden.
RSS-Reader sind entweder eigene Programme, die auf dem Rechner installiert werden, z.B. FeedDemon (PC) oder NetNewsWire (Mac), oder integrierte Reader, die es etwa in Outlook 2007, Thunderbird oder wie bereits erwähnt in allen aktuellen Browsern zu finden sind.
Die dritte Möglichkeit und gleichzeitig mein Favorit sind Online-Feedreader, wie Google Reader oder Netvibes.

Online-Feedreader bieten sich an, wenn ihr nicht permanent an einem Rechner arbeitet. Online-Feedreader könnt ihr auf jedem Rechner mit Internetzugang aufrufen, und nach dem Login seid ihr wieder auf dem aktuellen Stand, sprich bereits beim Frühstück gelesene Artikel sind im Büro auch als solche markiert.

Ich habe einen Feed abonniert, aber es werden mit immer nur zwei Sätze angezeigt…

Das liegt leider nicht unbedingt an dem Feed-Reader, sondern vielmehr an dem Irrglauben einiger Seitenbetreiber, die befürchten, dass sonst niemand mehr ihre Seite besucht…

und weiter?

Begriffserklärung RSS bei wikipedia lesen.

Das RSS-Icon oben stammt aus einer Sammlung bei Smashing Magazine.

Nachtrag

Alex hat in den Kommentaren auf dieses Video hingewiesen. RSS schön erklärt, allerdings auf englisch.

“I like to spend at least 2 hours before the show in bed. I’m in bed” – twitternde Musiker

twitternde-musiker

Mike Skinner tut es, MC Hammer sowieso, Björk tut es selten, Calvin Harris tut es und Lily Allen tut so, als ob sie es tut: twittern.

Hier gibt es eine Liste, mit Musiker/Künstlern die zumindest einen Twitter Account haben. Die Liste wird ständig gepflegt, und es gibt vermerke, wer oft twittert, wer twittern lässt, etc.

Welche bekannteren Leute verfolgt ihr bei Twitter?

Via @nerccoreblog äh, René.

Werkspionage: Deskography zeigt Arbeitsplätze

deskography

Deskography ist nicht die erste Seite, die Computerarbeitsplätze zeigt. Aber es ist die erste, die das auch in einem ansprechenden Layout macht.

“Deskography is a simple little service where you upload photos of your desk. Why? Well, the idea is that it’s fun to invite the world to see where you work.”

Die Plattform ist noch ziemlich jung, aber sie wächst sehr schnell. Ich habe meinen Arbeitsplatz eben auch mal hochgeladen.

Zehnseiten.de – Literatur angemessen präsentiert

zehn-seiten

Die Idee, dass Autoren ihre Werke selbst für oder vor Publikum lesen, ist nicht unbedingt neu. Aber die Idee, Autoren ausgewählte Seiten vor der Kamera lesen zu lassen, und diese Videos dann an einer Stelle zu präsentieren wohl schon:

“Wir wollen Literatur im Internet angemessen präsentieren.

Der Autor liest zehn von ihm selbst ausgewählte Seiten aus seinem Buch; der Leser bekommt dadurch unmittelbare Information über Text und Verfasser.”

Zehnseiten.de via swissmiss

Le Love

le-love

Es ist Montag, und Montags darf man es auch mal ruhig angehen lassen. Zum Beispiel mit dem Blog Le Love.

“dedicated to romantic, sweet, lovey dovey, sexy and heart fluttering images. ♥”

Kein via - hab vergessen, wo ich ihn gefunden habe

PhotoSpion.de ist online

photospion - Fotografie Blog

…aber noch nicht zu hundert Prozent fertig :) Ich habe heute morgen das alte Layout verworfen, und ehm, auf ein euch wahrscheinlich bekanntes Layout zurückgegegriffen.

Also gewöhnt euch noch nicht an das Design/Logo, ich werde es ausbauen, wenn auf der Seite ein wenig Leben und natürlich mehr Inhalte sind. Noch ist es drüben recht puristisch.

Ich würde mich freuen, wenn einige von euch auch gefallen an dem neuen Fotografie Blog finden, und auch dort fleissig kommentieren. Inhaltlich wird es darum gehen, sowohl die technische Seite des Fotografierens, ein wenig Hardware und Software und vor allem gute Fotografen vorzustellen. Mal sehen, wie sich die Seite entwickelt. Wie auch hier ist der RSS-Feed euer bester Freund.

PhotoSpion.de
Viel Spaß.

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