Das Social Web auf ‘n Punkt gebracht

von Markus Angermeier:

  • Communities sind, wie das Wort auch schon meint, sowas wie Städte, also die Leute in Orten, mit allen Graden von Sympathie und aus einem (beinahe) äußeren Grund beisammen.
  • Social Networks hingegen sind eher wie eine Dinner-Party in deinem Haus, mit Freunden und Bekannten, mehr oder weniger vertraut, manchmal kommt auch ein Fremder mit rein, ein Freund eines Freundes etwa.
  • Foren sind wie Arztwartezimmer, in denen man den Gesprächen der anderen über ihre Sorgen lauscht, welche oft auch die eigenen sind. Und man froh ist wenn man wieder raus ist. Ab und zu kommt der Arzt rein und hilft oder die Sprechstundenhilfe schmeißt einen raus, weil man stinkt oder unerlaubt was aus den Zeitschriften rausreißt.
  • Chaträume sind Discos.
  • Blogs sind … äh … öffentliche Tagebücher mit Rändern für Notizen anderer.
  • RSS-Feeds sind Flüstertüten, die endlos in die Welt rausbrüllen. Aber man hört sie nur wenn man das Fenster aufmacht.
  • Facebook ist der Briefkasten vom Studentenwohnheim, in dem immer jemand Geburtstag hat.
  • MySpace ist ein WG-Wohnheim, in dem alle gleichzeitig Geburtstag feiern
  • Jaiku ist ein Röntgenbild das alle 10 Minuten gemacht wird.
  • Tumblr ist ein Setzkasten.
  • Twitter, also Twitter ist der Polizeifunk und Pownce ist ein privater Geheimdienst.
  • Was Google ist, sag ich nicht.
  • Aber Barcamps, die sind wie Feiertagsausflüge mit der ganzen Familie. Jeder weiß was zu erzählen, ein paar interessiert es sogar und es ist zu Ende, wenn man sowieso nicht mehr kann.

Social Web – oder der Unterschied zwischen Barcamp und MySpace

3 Kommentare (closed)

  1. …sehr schön zusammengefasst. :-)

    Hab dann also sozusagen gerade meine eigene große Dinner-Party online gebracht.

    Stylespion rocks. Bitte weiter so…

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