Die Frau Bundeskanzlerin soll jetzt endlich Tokyo Hotel helfen

René hat einen offenen Brief an die die “Frau Bundeskanzlerin” gepostet. Der Brief ist eine erneute jammernde Zusammenfassung dessen, was sich die Musikindustrie und andere Leute, die mit Geistigem Eigentum ihr Geld verdienen, wünschen. Nämlich endlich das Internet zu schliessen. Nämlich endlich, ja was eigentlich? Achso, halt das Eigentum zu schützen. Irgendwie. Auch dieses Brieflein, das morgen von einigen großen Tageszeitungen gedruckt wird, klingt wie immer etwas hilflos. Darunter die Namen der Unterzeichner, unter denen sich viele von mir geschätzte Künstler befinden, und eben auch Tokyo Hotel. René formuliert es wie immer gerade heraus: „Was kann ich für euer geficktes Businessmodell?“ – holt dann aber noch weiter aus.

Ich mache euch einen Vorschlag: Ich zahle euch monatlich ‘nen Zwanziger, wenn ihr dafür sorgt, dass das Geld auch wirklich bei den Künstlern ankommt. Wie wär’s?

3 Kommentare (closed)

  1. Ich sehe in der Liste nur lauter Namen von Künstlern, deren Musik ich (mit wenigen Ausnahmen, vielleicht) nicht mal geschenkt hören würde. :) Vielleicht würden die armen Künstler mehr Geld verdienen, wenn sie einfach mal für sich selbst denken würden und nicht einfach den Scheiß von ihren Plattenfirmen nachplappern. Ich bin ja stark für die Rechte von Künstlern, aber so langsam komme ich zum Schluss, dass diejenigen selbst schuld sind, die sich, wenn wir mal beim aktuellen Wortlaut bleiben, so von ihren Labels ficken lassen.

  2. Naja, also ich habe in der Liste schon einige Leute entdeckt, die ich ungerne dissen möchte. Ich meine Herr Lindenberg bespielsweise, gehört vielleicht nicht zu meinen Top-Künstler aller Zeiten, ist aber definitiv eine Bereicherung der deutschen Musik (früher gewesen).