Digital ist besser. Oder?

Fotografische Quartett

Bei fotoTV könnt ihr euch aktuell das Fotografische Quartett ansehen.

Die Diskussionsrunde mit dem Thema “Analog- oder Digital-Fotografie” ist hochkarätig mit Doc Bauman, Ruth Marcus, Uli Staiger und Martin Blume besetzt. Marc Ludwig moderiert die Diskussion.

Das Thema ist spannend, und es war eigentlich klar, dass die Argumentation pro Analog vor allem durch Werte wie Emotion, Überraschung, bekräftigt wurde, wogegen die digitale Arbeitsweise mit Flexibilität und Möglichkeiten glänzt.

Die Argumentationen beider Seiten sind über die 45 Minuten hinweg durchaus kurzweilig (auch wenn mir, sobald Doc Bauman zu Reden ansetzt, die Augenlider schwer werden). Ich hätte mir noch einen oder eine richtig junge(n) Fotografen/Fotografin in der Runde gewünscht.

Noch kurz etwas zu FotoTV, für diejenigen, die das Angebot noch nicht kennen. FotoTV ist ein Anbieter für Videos rund um die Fotografie. Geboten werden dort ausschließlich Eigenproduktionen, und auch das Finanzierungsmodell, nämlich ein Bezahl-Abo ist ungewöhnlich. Ich habe seit dem Start des Services einen Zugang zu den Produktionen und kann wirklich nur lobende Worte aussprechen! Schaut mal rein, es gibt auch einige kostenlose Videos zum Probeansehen.

Und ich werde wahrscheinlich nie verstehen, wie Leute, die sich so viel mit visuellen Themen beschäftigen, mit diesen Klamotten und Frisuren vor die Tür gehen können. Es scheint fast so, als hätten die Fotografen die Style-Crimes der früheren Fußballer adaptiert…

Das Fotografische Quartett

3 Kommentare (closed)

  1. ja, FotoTV ist echt sehr gut. Hab mir letztens ein Abo geholt! Obwohl im Nachhinein gesehen, speziell für mich, auch manch Irrelevantes dabei ist! Dafür gibt es auch echt Hammer Beiträge, die einem als Anfänger schon ein wenig die Augen öffnen :P. Ich finde dieser Beitrag ist nicht unbedingt der Stäkste im FotoTV-Repertoire.

    gruß

  2. ich fotografiere einfach analog UND digital
    ich finde, das passt perfekt zusammen, so wie vinyl für daheim und mp3s für unterwegs ;)

    beides hat gewisse vor- und nachteile und irgendwie zählt ja dann doch nur das, das am ende dabei herauskommt
    den weg zum fertigen foto sieht der betrachter ja eh nicht und solange es nicht im journalistischen bereich passiert, finde ich persönlich ein paar retuschen auch gar nicht so schlimm. es darf halt nur nicht überhand nehmen, so dass am ende nur noch 5% des eigentlichen fotos übrig bleiben. negativbeispiele sind da meiner meinung nach cover von diversen tv-zeitschriften, auf denen alle models/schauspielerinnen irgendwie gleich aussehen und völlig übertriebene HDR-”fotos” ;)

  3. Pingback: Der Njuus Mikkz | Digitale Fotografie Lernen - KWERFELDEIN - Martin Gommel