Ein ganzer Raum als Camera Obscura

camera-obscura

Das hier ist wirklich vollkommen abgefahren: Paul Carey und Sean Chilvers haben einen Raum vollkommen abgedunkelt, die Wände mit lichtempfindlichem Fotopapier beklebt, dann ein 10mm großes Loch geöffnet, um für drei Minuten ein wenig Licht in den Raum zu lassen, und sie haben eine Aufnahme der Straße vor dem Zimmer auf das Papier projeziert. Danach haben Sie das Papier entwickelt und wieder an seinen ursprünglichen Platz geklebt. Irre und soooo meta ;)

Details und weitere Fotos findet ihr auf den Websites der beiden: Paul Carey und Sean Chilvers

Wer sich für das Thema Langzeitbelichtung interessiert, kann bei wikipedia mit den Artikeln zur Camera Obscura und zur Lochkamera einsteigen.

via

9 Kommentare (closed)

  1. Das ist eine geniale Idee! Ein super Dekorations-Tipp auch für die eigenen vier Wände! Ob man das selbst so hinbekommt? Auf kleinerer Fläche. Aber ich denke dafür sollte auch das “Aussen” etwas interessant sein, bei mir wären es nur Baumkronen und Tauben.
    Wo bekommt man so Fotopapier? Ist das teuer?
    Ihr seid doch die Fotoprofis, aber…aaahhh…ist ja alles nur noch digital!

  2. @ Roitsch
    Das Fotopapier bekommt man in größeren Fotofachgeschäften, dazu braucht man allerding noch Chemie um das ganze zu entwickeln & zu fixieren – in der Größenordnung könnte das recht teuer werden…

  3. Pingback: Camera Obscura | Toblog

  4. Klasse. Am Theater haben wir auf diese Weise Kulissen gemalt. Anstelle von Fotopapier und Chemie malt man die Linien einfach per Pinsel nach.

  5. meine mutter hat sowas noch mit ihrem kunstlehrer in der schule gemacht.

    heute muss man jämmerlich nach kursen suchen um etwas über fotoentwicklung o.ä. zu lernen…

    ich finds traurig, da die eigentliche seele der fotografie so verloren geht und ich mich weiterhin damit zufrieden geben muss, das mein wissen nur daraus besteht das bilder auf eine speicherkarte kommen und ich sie dann auf den PC ziehe.

    wikipedia ist mein einziger lehrmeister ;)