Einfach nur krank: Portraits of Gun Owners in Their Homes

krank

Drew: Owning a firearm brings me some sort of balance. When I am angry at the world I find relief in dropping a clip into the air. And, at the same time, if the world threatens me or those I love, I find relief in the protection it gives me.”

Liebe Amerikaner (mit Waffen), so werde ich nie Respekt vor euch haben können.
Portraits of Gun Owners in Their Homes via

14 Kommentare (closed)

  1. Absolut würdelos. Wenn man sich die Golf – Kriege und diverse andere militärische Interventionen der Amerikaner ansieht, muß man sich echt fragen, wie die Bürger noch an die Macht von Waffen glauben können.

    Wie war das nochmal “Die Macht des Wortes ist stärker als die des Schwertes”

    -
    “A gun in your hand makes a fool out of you” – Henry Rollins

  2. Es ist ja schon eine Sache, überhaupt eine Waffe zu besitzen. Sich dann aber auch noch SO damit fotografieren zu lassen, ist ja wohl absolut geschmacklos.

  3. Nicht die Waffen sind es, die Menschen machen mir Angst. Ähnliche Statement bekommt man bestimmt auch aus deutschen Garagen.

  4. Ich habe vor einigen Tagen mal wieder Michael Moores “Bowling for Columbine” gesehen. Sehr passend dazu diese Fotoserie. Wer den Film noch nicht kennt unbedingt anschauen.
    Verrücktes Land. Genialer Film.

  5. Natürlich muss man den Waffenbesitz in den USA kritisch sehen, trotzdem blitzt auch hier wieder die naive Neigung durch, die amerikanischen Waffenbesitzer als schießwütige, gefährliche Dumpfbacken darzustellen. Tatsächlich gibt es gute Argumente und in dieser Bilderreihe werden – zwischen viel Blödsinn (diese Reihe ist ja nicht repräsentativ) – auch ein paar angeführt.
    Natürlich denkt der wohlbehütete Durchschnittsdeutsche anders darüber…aber nicht jeder darf diese Erfahrung machen.

    Zu Michael Moores Filmen ist zu sagen, dass er Fakten verfälscht hat, Interviews geschnitten hat, wie es ihm passte und sich auch sonst eine sehr plakative Darstellungsweise zu eigen macht.

    Die Photos an sich finde ich übrigens gut gemacht…

  6. Ohhh, der möchtegern Eminem mit dem Teddy auf dem Sofa gefällt mir ja besonders gut.

  7. Auch gut ist Anthony: I own a gun because I’m a fuckin’ American and a Marine. It’s my God-given right.

    Ich war ein Jahr drüben in den Staaten und habe eine ganze Menge schlauer, netter und überaus verständiger Menschen kennengelernt.

    Dennoch ist zu vermuten, daß die Idiotenquote in USA höher als hierzulande ist. Und daß diese Idioten dann alle eine Waffe besitzen dürfen, macht das Land sicherlich nicht besser.

  8. Pingback: Bewaffnetes Amerika | killefit.net

  9. Bei so plumpen anti-amerikanische Ressentiments, wie sie im den Beitrag angedeutet werden und auch promt in den Kommentaren ihren freien Lauf lassen, da krieg ichs kotzen (a propos “krank”).

    Jede fotografische Studie dergleichen wäre z.B. in einer ostdeutschen Kleinstadt möglich… Die passenden Zitate gäbs ohne Zweifel dazu.

    Das sollte den Deutschtümlern über mir mal zu denken geben: http://www.viceland.com/germany/v2n3/htdocs/

  10. lieber niels, dazu muss man m.E. nicht in den “Osten” gehen. Das ist dann übrigens langsam auch mal vorbei. Egal in welche Wallachei man sich begibt (manchmal funktioniert auch die Großstadt), Vollidioten gibt es überall, egal ob im Osten oder in Bayern (da sitzen sie sogar in der Politik).

    Das Buch habe ich mir vor ein paar Monaten auch mal durchgeblättert. Faszination und Unverständnis haben sich da gepaart, letztendlich bin ich froh, dass wir hier irgendwie anders aufwachsen, meinetwegen auch wohlbehütet…

  11. also stylespion gefällt mir besser mit “stylischem”. politische aussagen oder auch amerikathesen verlangen einen anderen background. waffenspion.de ist vielleicht noch frei;) die fotos find ich teilweise auch gut.

  12. Es sind Menschen wie du und ich, mit dem Unterschied, dass sie Waffen besitzen. Die Fotos sind gute Arbeit. Motive sind interessant. Ob es Waffen sind oder tiefer gelegte Golfs oder BMWs, spielt keine Rolle. Der Umgang mit diesen Dingen sind lediglich Sublimierungen verpasster Anerkennung und Liebe. Andere sammeln Briefmarken oder Fußnägel. – Alles ein Schrei nach Liebe. Alles ist eins. Alles.

  13. Die Fotos sind prima gemacht. Das Thema ist ein gesellschaftlich sehr relevantes (in den USA), somit auch gut gewählt. Ich kann daran nichts krankes finden. Man kann es sogar als ein Stück Gesellschatskritik sehen. Immer noch besser man ballert mal in die Luft um Dampf abzulassen als nen Opa in der U-Bahn zu vertrümmen.

    Diese platte USA = Dumbatzen geposte muss doch endlich mal langweilig werden. Und wer Michael Moore noch immer als Messias der Wahrheit sieht sollte sich mal etwas kritischer mit dem Herrn Moore und seiner Sichtweise “Wahrheit” zu manipulieren befassen.

    In den USA hat mam nunmal das Recht eine Waffe zu besitzen. Hier in Deutschland nicht mehr (interessanterweise wurde dieses Recht nicht abgeschafft um den Bürger zu schützen sondern totalitäre Systeme vor dem Bürger ;) ). Ob dieses Recht schlecht oder gut ist mag dahin gestellt sein. Fakt ist das der Staat einen in den USA nicht so penibel bevormundet wie hier zulande. Davon sollten wir uns mal ne Scheibe anschneiden, bevors wieder heist “Ach, der dumme Ami mal wieder”.

    Niels hat völlig recht, sowas kann man auch in der Eifel shooten (um jetzt nmal nicht platt den “Osten” zu zitieren ;) )