Fest van Cleef, Köln

Tomte, Thees Uhlmann @ Fest van Cleef, Köln

Angenommen, man mag das Label Grand Hotel van Cleef wegen so ziemlich allem, was und wie sie es tun. Angenommen, Bands wie Tomte, Kettcar, The Robocop Kraus, Ghost Of Tom Joad, I am Kloot und Niels Frevert sind Bands, deren Platten man schätzt. Und nur mal angenommen, genau diese Bands spielen ein kleines Festival, veranstaltet genau von dem Label das man so schätzt – und es ist die am schlechtesten organisierte Veranstaltung, die man seit Jahren besucht hat. Was soll man denn da schreiben?
Ich hoffe einfach mal, dass GHVC weder für die beschissene Getränkeversorgung (konnte wohl keiner ahnen, dass die Besucher bei gefühlten 45 Grad auch etwas trinken wollen), die “es gibt keinen Auslass bis zum Ende – außer ihr wollt nicht mehr rein” Einstellung, oder für die, auf welchen Drogen auch immer, an der vor sich hintröpfelnden Zapfanlage stehenden Leute, konnten.
Ich war jedenfalls froh, als um 22:00 alles vorbei war. Die Bands waren übrigens (natürlich!) Klasse. Nur geniessen konnten wir es nicht.
Meine Fotos vom Festival van Cleef in Köln gibt es hier.

9 Kommentare (closed)

  1. Muss aber an Köln bzw. dem örtlichen Anbieter gelegen haben :) In Mannheim war alles gut: es gab Getränke, es gab Bändchen für den Aus- und Einlass und es gab eine Aftershowparty.

  2. Unter den Umständen bin ich doch froh, mich gestern gegen das FvC entschieden zu haben. Und ich dachte das Odonien sei so ein total toller Veranstaltungsort. Schade…

  3. zumindest hatte man genuegend zeit beim warten aufs verdursten vor den wenigen getraenkebuedchen doch den ein oder anderen netten besucher kennen zu lernen – von denen es auf ghvc veranstaltungen ja immer zu hauf gibt.

    mit ein wenig diskussion hat das am ausgang uebringes doch geklappt. ich denke fuers naechste mal haben wir das geklaert.

    schoene fotos!

  4. Bei der Ansage zu I Am Kloot meinte der Herr Wiebusch nuschelnderweise, dass es, falls es anfängt zu regnen, kein Problem mehr mit dem Raus und rein gibt. Wir sind dann vor Robocop Kraus mal eben zum ca 3 Minuten entfernten Lidl gelaufen.

    Hätten die wirklich auf das drinbleiben bestanden, wäre die Stimmung sicher komplett ins negative gekippt.

    So war es sicher okay, trotzdem ein fader Beigeschmack wegen all den Punkten die du aufgelistet hast.

  5. Du sprichst mir sowas von aus der Seele. Ich habe in den letzten 15 Jahren wirklich unzählige Konzerte / Festivals besucht, aber noch nichts erlebt, was im Ansatz an diese katastrophalen Zustände herangereicht hätte. Besucher einer anderen Zielgruppe hätten die location wohl (zu Recht) in Schutt und Asche gelegt.Du hast übrigens vergessen zu erwähnen, dass das Bier, das einem nach 30 Minuten Anstehen vom lustlosen Personal verkauft wurde, leckere 20 Grad hatte.

    Wir haben diese unerträgliche Veranstaltung bereits vor Robocop Kraus schon verlassen um den Tag wenigstens einigermaßen zu retten. Mich hätte jedenfalls auch die Aussicht auf einen Auftritt der Beatles in Originalbesetzung nicht zum Bleiben bewegen können.

    Auch wenn GHVC (vermutlich) nicht unmittelbar für diese Zustände verantwortlich sind, sollten sie sich vorher mal fragen, wem sie die örtliche Veranstaltung übertragen. Die “Verstehen-Sie-Spaß-Nummer” von Köln hat für mich jedenfalls auch dem Label einen dicken Sack Minuspunkte eingebracht.

  6. Burgherr gehört eben voll zur Zielgruppe :-)
    Glückwunsch! Verarscht worden und nicht mal was bemerkt!