Folgen Oasis und Jamiroquai Radiohead?

Gerüchten zufolge planen nun auch andere große Acts das von Radiohead sehr medienwirksam eingesetzte “zahle was du möchtest”-Prinzip anzuwenden. Man spricht dabei von Oasis, Jamiroquai und The Charlatans.

Notiz am Rande: Es wurde ja überall verkündet, dass im Falle Radiohead die gezahlten Preise ähnlich dem normalen Verkaufspreis waren/sind (Wenn man es denn glauben möchte). Bei Radiohead wundert es mich kaum. Sie haben sehr viele eingeschworene Fans. Bei Oasis und Jamiroquai würde ich das selbe behaupten. Aber wie würde sich das Model bei kleinen Acts auswirken? Beispielsweise die Aktion zur aktuellen Platte von Björn Kleinhenz?

3 Kommentare (closed)

  1. naaa, das klappt in meinen augen doch nur so gut, weil die leute entweder wie du bereits sagtest große fans sind und am fortbestehen interessiert sind, oder die scham wenig zu zahlen “noch” sehr groß sind. seit ich denken kann, habe ich für ne cd entweder um die 35DM oder 16-19€ bezahlt. ich bins also gewohnt soviel auszugeben. die kleinen unter uns sind das aber nicht, und dann sollte man ein mindestpreis ansetzen

  2. Die Radiohead Methode war definitiv der Big Bang dieses Jahr, was Release-Strategien angeht. Mit wenig Aufwand wurde ein gigantisches Medieninteresse geweckt. Hätte dieses Interesse mit Marketingbudgets erkauft werden müssen, dann wäre dies mit Sicherheit unbezahlbar gewesen.Offenbar hat es sich für die Band wirklich gelohnt und es sei Radiohead wirklich gegönnt.
    Ich bin jedoch der Meinung, daß die Nachahmung dieser Strategie nichts bringt, da solches Aufsehen erfahrungsgemäß hauptsächlich dadurch erweckt wird, daß es etwas vergleichbares vorher noch nicht gab.

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