Kritik, Niveau und der ganze Rest

So, ich habe nun lange genug gewartet, um ein wenig Stellung zu den Kommentaren in diesem Beitrag zu beziehen.

1. Es freut mich, dass dieser Beitrag so viele Kommentare bekommen hat.

2. Es freut mich nicht, dass so viele Kommentare nicht auf dem hier üblichen, freundlichen Ton aufsetzen, sondern teilweise beleidigend, selbstdarstellerisch und völlig übertrieben sind.

3. Ich bin erstaunt, wie viele von euch sich zutrauen, für “alle” oder “die meisten” Besucher zu sprechen. Ich denke, ich kann wohl noch am besten beurteilen, wie der durchschnittliche Besucher tickt, aber im Ernst: niemand kann hier für alle sprechen, weder ich, noch jemand von euch.

4. Jemanden (Jen) persönlich anzugreifen geht gar nicht. Deshalb sind hier manche Kommentare nicht durch die Moderation gekommen, auch weil natürlich Fake Namen angegeben wurden. Dass viele Leute, die diesen Beitrag kommentiert haben, damit auch ihren ersten Kommentar überhaupt abgegeben haben, deutet darauf hin, dass sie selbst sehr traurig sind, und in diesem Beitrag ein Ventil gefunden haben. Vielleicht wurde ihr Taschengeld gestrichen, vielleicht haben sie gerade 4 Follower verloren. Wer weiss das schon, und vor allem: Wer will es wissen?

5. Ich habe aus diesem Beitrag vor allem eines gelernt: Die Serie funktioniert wunderbar. Die Beiträge sind so unterschiedlich ausgefallen, weil die Leute, die mitgemacht haben, so unterschiedlich sind. Und ich werde daran vorerst festhalten.

6. Eine kleine Notiz am Rande an die Kritiker. Durch eure Kommentare habt ihr es nicht einfacher gemacht, weitere Leute zu finden, die sich bereit erklären, die 15 + 1 Fragen zu beantworten. Denn diese Leute lesen sich natürlich in der Regel vorher ältere Beiträge durch. Bisher herrschte hier ein sehr sehr freundlicher Ton (ich wiederhole mich), und das soll verdammt nochmal so bleiben. Kritik kann man unterschiedlich formulieren, wer dabei beleidigend wird, liegt metertief unter dem Niveau dessen oder demjenigen, den er kritisiert. Denkt mal drüber nach, bevor ihr wieder in die Tasten haut.

7. Kritik ist super, und sie wird gehört. Lob übrigens auch. Für Seitenbetreiber (egal ob Blog, Magazin oder Community – whatever) ist es unabdingbar direktes Feedback zu bekommen. Das funktioniert hier absolut zu meiner Zufriedenheit und es ist der Grund dafür, dass ich so oft Rückfragen stelle – ich kann darauf zählen, dass ich gute, sachliche und brauchbare Antworten bekomme, die mir dabei helfen, das Ding hier weiter zu rocken. In dem Moment, in dem sich das dreht, ich also vor allem destruktive Kommentare bekomme, wäre die Sache hier für mich gelaufen. Bevor ich die Kommentare abschalten müsste, würde ich die Seite schließen.

8. Die Kommentare zu dem Beitrag drüben habe ich geschlossen. Wer etwas zur Diskussions- und Kommentarkultur sagen möchte, kann das hier tun.

9. Danke.

37 Kommentare (closed)

  1. Gute Stellungsnahme. Trotzdem interessiert mich deine Meinung zu dem abgegeben Interview, in Bezug auf die Antworten.

    Eigentlich ist es mir so ergangen:

    Ich mach den RSS Reader auf, gucke “Ah schön ein neues 15+1 Interview, gleich mal lesen” – freue mich insgeheim. Dann bin ich aber leider nach 2 Minuten fertig und ein wenig enttäuscht. Deswegen sicher auch die Kommentarflut.

    Klar ist jeder Mensch unterschiedlich und gibt andere Antworten.

    Es ist dein Blog und wenn du so ein Interview auf deinen Blog haben möchtest dann poste es und steh dazu. So wie du es jetzt machst, bestätigt deine konsequente Linie mit diesem Blog.

  2. Die Stellungnahme icst vollkommen berechtigt. Ich fand die Kommentare zu dem Artikel teilweise auch daneben. Aber ich muss zugeben, ich fand den Artikel auch langweilig. Ich wüsste gerne: Wie findest du das Interview, was ist deine Meinung dazu? … und schließe mich an Martins Kommentar an.

  3. @Martin, was möchtest du denn hören? Wenn ich jemanden einlade, dann darf soll er doch genau so antworten, wie er es will. Ich kann mich auch nicht beim WDR über “Zimmer Frei” beschweren, nur weil sich herausstellt, dass der Gast nicht meinen Erwartungen entsprochen hat.

  4. Danke, volle Zustimmung. Ich hoffe, das Thema ist damit abgeschlossen und wir können nun wieder zum gewohnten Spaß zurückkehren.

  5. Ich finde deine Stellungnahme in der Art etwas zu aggressiv. Zugegeben, ich habe nicht ALLE Kommentare zum Artikel gelesen, aber etwas wirklich beleidigendes habe ich nicht gelesen.

    Du sagst, Kritik ist erwünscht. Destruktive Kommentare nicht. Wo verläuft da bei dir die Trennlinie?

    Klar verstehe ich, dass du dich sorgst, dass nach entsprechenden Reaktionen einige Leute vor dem Interviewbogen zurückschrecken. Ich denke allerdings, dass nur Leute zurückschrecken werden, die von der Qualität her ähnliche Antworten geben würden wie Jen Bender.
    Objektiv gesehen muss sie sich den Vorwurf gefallen lassen, Orginell zu sein auf Teufel komm raus in den Vordergrund gestellt zu haben bei ihren Antworten. Ich fand einen Kommentar ziemlich treffend, in dem jemand schrieb er wüßte jetzt genau so viel wie vorher.

  6. @Thomas Mit dieser Definition der Wikipedia kann ich ganz gut leben:
    “Der Vorwurf der Destruktivität in einer Diskussion meint die Überbetonung negativer und feindselig kritisierender Elemente. Im Gegensatz dazu werden bei konstruktiver Kritik auch konkrete Verbesserungsvorschläge ausgedrückt.”

    Natürlich habe ich bei der Veröffentlichung des Beitrages damit gerechnet, dass es kritische Stimmen geben wird. Aber wer was und vor allem wie in den Vordergrund stellt, das muss man doch jedem selbst überlassen.

  7. Hallo Kai,
    auch ich habe mich ja drüben etwas enttäuscht von dem letzten 15+1 Beitrag gezeigt. Ich will versuchen das kurz zu erklären.
    Natürlich darf und soll jeder bei 15+1 Antworten, was er möchte, sonst würde das ganze ja auch keinen Sinn machen. Trotz allem wünsche ich mir aber von der Serie in gewisser Weise Inhalte die entweder etwas über die Person oder deren Wohnung (in Form von Fotos) preisgeben. Bei Jen finde ich die Antworten daher sehr unzufriedenstellend, da sie für mich klingen, als ob sie keinen Bock auf 15+1 hätte. Darüberhinaus befriedigen die Fotos meinen Wohnungsvoyeurismus (und ich glaube den soll die Serie ansprechen, oder?) nicht.
    Kurz: Aus meiner Sicht war das einfach der schwächste Beitrag der Serie. Nicht mehr und nicht weniger.

    Ich finde es bewundernswert, wie sehr du dir jegliche Kritik zu Herzen nimmst, aber ich glaube der Tenor der Kommentare (hab mir aber auch nicht alle durchgelesen) sollte einfach sein, dass sie sich wünschen, dass du als Qualitäts-Filter Jen bereits gesagt hättest, dass das etwas unzufriedenstellend ist, was sie da abgeliefert hat.

  8. Ich nehme mir die Kritik zu Herzen, weil ich den Kram hier gut machen will. Dass der Beitrag nicht jedem, ja sogar den wenigsten gefallen hat, ist ja nun klar. Es war der 48ste in der Reihe. Also ungefähr 2% aller Beiträge.

    Ich bin ja selbst Blogleser, ne? Wisst ihr, was ich mache, wenn mir ein Beitrag in einem Blog nicht gefällt? Ich mache nichts. Ich fange nicht an, über den Untergang des Abendlandes zu debattieren und ich fange nicht an, die “Qualität” von irgendwas in Frage zu stellen.

    Wenn ihr professionelles, fehlerfreies oder perfektes wollt, dann dürft ihr keine Blogs lesen. Blogs atmen doch dadurch, dass jemand etwas wagt, dass man damit auf die Schnauze fällt, dass man Dinge in den Sand setzt. Es ist ein einfaches, täglich via Cut & Paste 50 Artikel über USB-Sticks in Form einer Qualle zusammenzukopieren, 30 ach so lustige Videos zu posten, und zwischendurch über den kleinsten MP3-Player mit nem Apfel drauf zu schreiben. Es ist halt nur so furchtbar langweilig.

    Wer dem entgehen will, muss testen, muss auf die Schnauze fallen und mit ein wenig Glück findet er einen Weg, nicht allzu oft daneben zu hauen.

    OK, ich höre mit der Selbstverteidung jetzt auf.

  9. @DerBenni: finde ich normal, dass jemand, der viel Arbeit in ein Projekt investiert, sich Kritik zu Herzen nimmt. Nicht jeder hat ein dickes Fell. Kenne viele, die ganz anders auf derartige Kommentare reagriert hätten.

    Übrigens: Die Serie mag ich auch. Bitte weiter machen!

  10. Habe den angesprochenen Artikel wohl damals nicht wargenommen oder überlesen und erst grade gelesen im Bezug auf diesen Artikel hier. Muss aber sagen, das die beantwortung der 15+1 Fragen total ausreicht meiner Meinung nach.

    Weil wenn jeder in etwa das gleiche schreiben würde in der gleichen Länge, das wäre auf Dauer gesehen eher langweilig.

    Wobei ich ehrlich gesagt diese spezielle Serie nur ab und an lese, wenn mich zB. das Foto der Person anspricht oder so!

    Die Diskussion zu dem ganzen, fande ich allerdings auch nicht so toll! Man kann sich in besseren und gewählteren Worten mit einadere auseinandersetzten finde ich.

  11. Ich fand, daß 15+1 mit Jen ein schlechtes Licht auf sie geworfen hat und nicht auf Stylespion. Die Kommentare hatte ich in diesem Fall gar nicht gelesen. Das tue ich nämlich nur bei Beiträgen, die mir gefallen. ;)

    Kai, daß Du manche Kommentare, die zu krass sind, nicht publizierst, finde ich OK. Das Niveau und der Inhalt der Kommentare tragen für mich auch zur sympathischen & interessanten “Atmosphäre” auf dieser Seite bei.

  12. ich halte es genauso wie Kai: wenn mir beim lesen ein beitrag in meinem RSS reader nicht gefaellt, klicke ich einfach zum naechsten. dass sich die leute bei dem interview dermassen ueber die qualitaet aufregen und sogar die ganze interview-serie in frage stellen, find ich einfach nur daneben. da muss ein blog schon echt reihenweise schlechte artikel publizieren, bevor ich den aus dem reader schmeiss, aber das is ja hier wirklich nicht der fall. deshalb, weiter so, denn diversitaet haelt die leute auf trab!

  13. @AD: finde ich auch normal. ich sage ja auch nicht er soll drauf scheißen. dazwischen ist glaube ich auch noch was.
    @Kai: du willst nicht wirklich nur positive kommentare. dann würde die konstruktive kritik ja komplett rausfallen. und vom abendland hab ich glaube ich auch nicht geredet. es muss doch noch möglich sein zu sagen, dass man einen beitrag schwach findet. du findest doch sonst unsere meinung immer so wichtig.
    nicht alle(s) in eine topf schmeissen.

  14. Stimme speziell Punkt 5 zu. Unterschiedliche Leute, unterschiedliche Antworten, unterschiedliche Meinungen unterschiedlicher Leser über die Interviewten. Jeder sollte die Fragen so beantworten wie er meint, daraufhin kann sich jeder Leser seine Meinung bilden. Beleidigungen sind indiskutabel.

  15. Ich fand die Antworten auch nicht super. Aber um mich darüber aufzuregen, war mir meine Zeit zu schade. Die Leute haben wohl nicht verstanden, dass Jen die Bilder sprechen lassen wollte.

    Ich finde diesen Blog gut. Ich finde diese Serie gut. Und dass wir in einer freien Welt leben, in der jeder antworten kann, was er will, find ich auch gut. Amen.

  16. ich weiss gar nicht, was daran so schlecht war wie jen bender geantwortet hat?
    das sagt doch was aus, oder? und zwar nicht gerade schlechtes über jen bender, wie es hier manche darstellen. sie ist ein mensch weniger worte. sie hat vielleicht einen humor, den nicht viele leser hier teilen aber es deshalb als schlechtes interview darzustellen ist doch albern!
    und vorallem lese ich lieber kurze knappe antworten, die was aussagen als lange anekdoten, die mich gar nicht interessieren.

    ich finde es gerade gut, dass kai das interview gepostet hat, das zeigt die transperenz.
    und ausserdem ist es kai’s art seine stellung zu rechfertigen und seine sorgen um die kommentare zu äußern.

    @stefan: das ganze hat doch nichts mit jammern zu tun. es ist unglaublich wie sehr kai uns leser in die entwicklung seines blogs mit einbezieht. vor jeder veränderung fragt er uns, was wir davon halten, er nimmt sich jeden kommentar zu herzen.
    ich denke, das ist der grund warum viele von uns hier sind und morgen auch noch wiederkommen. es ist halt kai und nicht irgendwas, deswegen verstehe ich auch seine kritik an der kritik und dem umgangston mancher leser! mich würde es auch nerven solche kommentare zu lesen (das tut es ja schon als leser) oder die antworten eines interview partners zu verteidigen.

    in diesem sinne, weiter so!

  17. Der Vergleich mit Zimmer frei drängte sich mir auch direkt auf. Die Sendung ist ein Paradebeispiel wie sehr ein Format mit der Sympathie oder Antipathie, die man einem Gast entgegenbringt, steht oder fällt.

    Nicht anders ist es doch hier. Es gibt solche und solche Menschen. Die einem gefallen einem, die anderen nicht. Das ist die Gesellschaft. So viel zu ihren Antworten.

    Für mich ist bei der Serie entscheidend, dass ich unterschiedliche Stile der individuellen Einrichtung kennenlerne. Als Inspiration. Oder einfach um zu stuanen. Da sehe ich eher berechtigte Kritik.

    Die Wohnungen der Leute, die sie vorstellen, sollten in gewisser Weise auch vorzeigbar sein.

    Vielleicht würde es also Sinn ergeben, wenn Kai sich erst Fotos von den Wohnungen oder die Wohnungen selbst anschaut und dann entscheidet, ob das ganze passt? Sich als Redakteur diesen Vorbehalt zu leisten, ist denke ich keine Unverschämtheit.

    Hoffe die Kritik war konstruktiv ;-)

  18. Echt ma jetzt, schluss mit diesem rumgejammer. Wenn so einen hohles Interview veröffentlicht wird muss man mit den “Folgen” leben können.

    Recht hast du das persönliche “Beleidigungen” gar nicht gehen. Allerdings habe ich keine in den comments gelesen. Da diese anscheinend moderiert wurden, was ja prinzipiell auch gut ist, wir sind hier ja nicht bei youtube.

    Also, Mund abwischen und weiter nun mit dem Qualitäts blog, und vielleicht einfach nicht alles veröffentlichen ;)

    “…muss testen, muss auf die Schnauze fallen und mit ein wenig Glück findet er einen Weg, nicht allzu oft daneben zu hauen…”

    Richtig.

  19. ohne jetzt die bisherigen kommentare zu lesen und ohne einen halben roman zu schreiben: du hast vollkommen recht!
    weitermachen! :)

  20. und sowas was Stefan da abliefert ist mal mehr als unnötig…

    Ich finde nicht das Kai in irgendeiner Form jammert, er versucht mit uns(den Lesern) in Kontakt zu bleiben und aus den “Fehlern”(die ich als keine ansehe) zu lernen.
    Klar gibt es mal einen schlechten Beitrag, aber wie schon geschrieben das sind 2% aus der 15+1 Reihe, das ist LÄCHERLICH wenig! Und hier sofort im Quadrat zu springen und alles runter machen nur weil mal ein Beitrag nicht den, vom User erwarteten und anscheind vorrausgesetzten, Standart an Qualität hatte, geht mal garnicht…
    Ich hab zwar auch nicht grade riesige Freude beim lesen empfunden, aber einfach abgehakt, ja gut in Ordnung…

    Vielen Dank an dich Kai!!
    Uns, also ich meine MIR, brauchst du nicht danken. Finde es gehört einfach zum guten Ton der hier herrschen soll das man sich mit den Lesern auseinandersetzt und das schätze ich auch sehr, denn schließlich sind wir es die von dieser Sache ja wieder profitieren.

  21. 10. Hoffe ich, dass es somit eher Ansporn ist, bald den nächsten 15+1 rauszuhauen. Und freue mich jetzt schon drauf. Und bin sicher, es gibt noch genug Menschen, die grade über solcher Kritik drüber stehen und deshalb umso lieber mitmachen.

  22. Letztendlich soll sich in so einem Interview der Charakter des oder der Befragten widerspiegeln. Dass Kai allen die gleichen 15+1 Fragen stellt, dient der Vergleichbarkeit der Charakteren. Und wenn sich in diesem Spiegel nun eine – scheinbar – weniger interessante Persönlichkeit abbildet, wäre es dennoch völlig inkonsequent, sie deswegen aus der Serie rausfallen zu lassen. Denn gerade diese Varianzen machen ja den Witz einer solchen Interviewreihe aus: das Entdecken des unerwartet Interessanten – oder des unerwartet Belanglosen. ;)

  23. Hey,
    ebenfalls mein erster Kommentar auf dieses großartige Blog hier:

    Auch ich war etwas verwirrt, als ich das Interview mit der Dame gelesen habe und habe es schnell wieder vergessen. ABER als du den zweiten Beitrag zu den Kommentaren verfasst hast, habe ich mich noch einmal intensiver mit dem Interview beschäftigt und mir auch die Musik angehört, die ich vorher ehrlicherweiße nicht kannte.

    Und ich muss sagen, dass ich die Antworten im Nachhinein genauso großartig finde, wie die Musik. Das passt doch perfekt zusammen! Eine derart hedonistische Musik und solche gewollt ironischen Antwort. super…

    will ich nicht immer haben, aber ohne den Beitrag wäre ich nie auf die Band gekommen

    derDaniel

  24. Also, um jetzt auch mal (ich glaube auch, das erste Mal hier) was dazu zu sagen: Ich fand das Interview langweilig und nicht sonderlich anregend, die Musik dieser Band zu hören (ich habe auch nicht auf die MySpace-Seite geschaut).

    Auch einen großen Kommentar dazu abzugeben, fand ich zu blöd. Der Interviewer sucht sich die Antworten ja nicht aus (meistens). Schade um den Platz und die Zeit (und wenn’s nur 2 Minuten zu lesen waren), aber was soll’s? Passiert. Gut ist. Weitermachen.

  25. Ach ja, das Internet hat leider auch seine Schattenseiten.

    Zunächst, Kai kann nur die Fragen stellen, die Antworten sind fern seines Einflusses und genau das macht ein Interview auch aus. Die Fragen, die gestellt werden sind natürlich sehr unterschiedlich zu beantworten und charakterisieren damit den Interviewpartner, das war auch in diesem Fall mehr als deutlich zu erkennen, Jen hat einen sehr eigenen Stil!

    Das zu bewerten ist eher müßig und überflüssig! Hier könnte man, wenn überhaupt, nur über die Fragestellung diskutieren, die ich persönlich übrigens ganz gut finde!

    Das sich daraus so eine Welle erhebte, halte ich mal wieder für typisch Internet, wer sich in einigen Diskussionsforen unterschiedlichster Natur herumtreibt, kennt diese Ausflüchte internetlicher übertriebener Provokation!! Das Interview mit Jen bietet durch seine eigene Art scheinbar eine gute Angriffsfläche, um den vermeidlichen Alltagsstress in völlig unnötigen Kommentaren zu kanalisieren, nur der Stressbewältigung geltend, nur der Provokation dienend!

    Ich denke, Kai, Du hast bestimmt anderes zu tun, als solche Ausflüchte von Deiner schönen Seite zu entfernen. Ich finde es richtig, den Kontakt zu uns, den Lesern, zu suchen und klar zu machen, das einem solche Verhaltensformen widersprechen und man doch eine Basis des gegenseitigen Miteinander sucht, bzw. bestärken möchte!

    Der Vorteil des Internets ist auch der, das man gegenwärtigen Ärger, vorbeiziehen lassen kann, BEVOR man einen Kommentar formuliert, dann kann Kritik sehr viel konstruktiver sein!

    Und genau darum bat uns Kai, konstruktive Kritik!

    Weiter so, Kai, Deine Seite ist echt schön und ich schaue immer wieder gerne rein.

    Das Interview war sicher nicht das beste, aber es zeigte recht schön den Stil von Jen, wenn auch leider nicht ganz ihren Wohnstil. Das ist nicht weiter schlimm, vergrößert es doch nur die Vorfreude auf die nächsten 15+1 Fragen.

    Lg, Sven

  26. Leider ist das im Netz immer das Problem, dass sich Kritiker anders ausdrücken, als sie es von Angesicht zu Angesicht tun würden. Selbst bei einem Nickname-”Verbot” ist die Hemmschwelle niedriger, einfach mal etwas unüberlegt rauszuschießen. Und wenn das von keineahnungwieviel Lesern 20 machen, dann sieht das halt direkt nach einem großen Mob aus.

    Es waren ja auch gemäßigte, negative Stimmen dabei, aber wie das so ist, ich fand das Interview charmant kurz und “anders”, hab mich aber nicht bemüßigt gefühlt das kundzutun (eine positive Stimme weniger).

    Ich empfinde die Vielfalt an grundverschiedenen Interview-Partnern eigentlich als eine Stärke — so etwas als “Tiefpunkt der Seite” zu bezeichnen, nur weil einem eine Episode unangenehm aufstößt, ist absoluter Unsinn.

    Ich fand’s gut, das dieses Interview erschienen ist. (“Schade um die Socken” hat mich ernsthaft zum Lachen gebracht – mein Humor eben)

  27. Ich habe mit dem besagten 15+1 dieses Mal auch nichts anfangen könnnen und gar nicht ganz zu Ende gelesen. Von den Comments hab ich gar nichts mitbekommen. Aber ich verstehs eh nicht. Wenns einen nicht interessiert dann lässt man es hald sein. Ich hab auch z.B. Focus im Abo und da steht viel drin was mich jetzt überhaupt nicht berührt. Aber deswegen schreib ich keinen Leserbrief oder werde ganz ausfallend. Sondern ich blättere um. Und so soll man es auch in einem Webmedium machen. Den Artikel einfach nicht lesen und sich auf den nächsten freuen…

  28. Hach, eigentlich ist das doch ganz wunderbar zu sehen was “so wenige” Worte doch für eine “Wortwelle” und Diskussion (welche jetzt sogar mittlerweile in eine ganz andere Richtung geht und schon garnix mehr mit dem eigentlichem Interview zu tun hat) auslösen kann. Ich denke mal, besagte Jen lehnt sich da ganz entspannt zurück und denkt sich “Sauber, Super Publicity”. ;O)
    Da schreibe manchmal Leute Zeilen ueber Zeilen und die Leute denken “Nett” oder schreiben mal ueberhaupt erstmal garnichts. Und kaum schreibt da mal eine Berline Göre gefuehlte 100 Worte und dann so eine Grundsatzdiskussion hier.
    Letztlich is´ das doch wie im Fußball: Mal gewinnt man, mal verliert man (jaja, unentschieden gibt es auch). Man(n) geht man aber trotzdem immer wieder ins Stadion … und auch immer wieder zu Style-Spion. ;O)
    Mach weiter so Kai und lass dich nicht unterkriegen!

  29. Interessante Diskussion.

    Also ich gebe mal meinen Senf aus der Sicht eines Community Betreibers hinzu.

    Ich verstehe Kai voll und ganz aber ach alle anderen hier. Als Betreiber ist man sicherlich etwas schneller “angepissed”, wenn Leute einfach drauf los meckern. Bei fehlender Sachlichkeit und flapsiger Wortwohl geht mir das genauso. Da wird eben das eigene Baby indirekt angegriffen.

    Aber wir tummeln uns hier nunmal im Netz und das Netz ist ein Ort fehlender Empathie. Hier liest man nur schwarz auf weiß. Kommentare und Äußerungen werden schnell falsch interpretiert, da man die Personen dahinter größtenteils nicht kennt geschweige denn ihnen schon einmal gegenüber gestanden hat.

    Das Netz ist nun mal ein Paradies für die Anonymen. Hier kann man einfach mal große Fresse haben ohne strafende Blicke zu kassieren oder gar einen aufs Maul. Im realen Leben sind doch viele Netzmeckerer nicht mal in der Lage n Brötchen beim Bäcker zu bestellen. :-)

    Man muss einfach lernen damit umzugehen. Meckern ist einfacher als loben. Denkt mal drüber nach…ihr sitzt in der Agentur mit euren Buddies und plaudert n bisl…was passiert? Erstmal über Projekte und Kollegen lästern aber wann wird mal positiv gesprochen? :-)

    Das ist nunmal so. Aber die Art und Weise wie Kai versucht dies in die richtigen Bahnen zu leiten ist genau die richtige. Denn die Lästerer haben gar keine Lust auf ernsthafte Diskussionen. Einmal meckern und ab zum nächsten Blog. Oder ignorieren. Hilft manchmal auch :-)

  30. Oh Gott, was ihr für Energie in diese Diskussion steckt.
    Könnt ihr Jens Antworten und Kais Reaktion nicht einfach so stehen lassen.
    Wenn ihr ihn jetzt noch dazu auffordert, Stellung dazu zu beziehen. Wie er das Interview fand, wird sich in Zukunft sicher keiner mehr dazu bereit erklären Einblick in die eigenen Privatsphäre zu geben.
    Ich war lange am überlegen ob ich auch meine Türen öffne, aber was wenn euch das enttäuscht? Ich hätte keine Lust mit der Kritik zu leben.
    Könnt ihr das jetzt nicht einfach mal Ruhen lassen?

  31. Hihi, wäre ich Verschwörungstheoretiker, ich würde vermuten, dass Jens Antworten gar nicht von ihr sondern von ihrer wahnsinnig schlauen PR-Agentur kamen ;-)

  32. ich möchte mich auch gerne mal kurz zum thema äußern. Allerdings weniger hinsichtlich des vorletzten 15+1 Beitrags. Ich, als stiller Ottonormalbesucher, das würd ich wirklich von mir behaupten, komme hier auf diese Seite weil es mich interessiert wie andere Leute ihre Wohnung einrichten. Sprich hat die Style, kann ich mir da für meine Wohnung etwas abgucken, sind da irgendwelche Dinge die ich auch cool finde. Deswegen fand ich es schade beim besagten Beitrag hier nur irgendwelche persönlichen Dinge vorzufinden. Das ist ja auch soweit noch okay, aber ich verstehe diese Sorte der Serie als “Zeig den Leuten deine Wohnung”. Meine Meinung dazu, wie ich 15+1 interpretiere :)