„Sicher ist auch, dass wir als Künstler/innen in Deutschland - bis auf ganz wenige Ausnahmen - uns mit unserer Kunst beerdigen lassen können.“

Dies sind die Worte, mit denen eine aufgebrachte Künstlerin - nämlich Eva Horstick-Schmitt - einen “Offenen Brief an die Politik” beendet. Sie prangert an, dass Kunst in Deutschland weder wertgeschätzt noch machbar ist:

„Ich finde, wir müssen wie in den Niederlanden den Künstlern, die nachweislich davon leben und auch Ausstellungen machen, ein Grundgehalt sichern, welches sie überleben lässt und nicht abhängig macht von Harz IV oder anderen Zuwendungen. Wir sind gezwungen zig Jobs zu machen, um zu überleben.“

Weiter gibt sie sich als Sprecherin aller Künstler Deutschlands:

„Wir haben keinen Bock mehr, unsere Energie kostenlos bereit zu stellen und wünschen Abhilfe!“

Eine Debatte, die es wohl schon von Anbeginn der Kunst gibt, doch Frage ich mich, wollen das wirklich alle Künstler? Und würden sie auch wieder etwas (Geld!) zurückgeben, wenn ihre Kunst wirtschaftlich tragbar geworden ist?

Wie seht ihr das?

Den ganzen Brief findet ihr im Blog von Galerien Virtuell.

Über den Autor

Kai Müller {stylespion.de}

Herausgeber StyleSpion.de. Steht auf schöne Sachen, twittert, liebt Musik und die Fotografie.

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