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Mach was draus

6
August
2007

Mach was draus

Getting Things Done, 4 Hour Week, Productivity Guides, Lifehacks … an jeder Ecke stösst der aufmerksame Leser auf diese Buzzwords. Die Autoren kämpfen für eine Sache: sie wollen uns mit ihren Techniken, mit ihren Tipps und Tricks aufzeigen, wie ineffektiv wir arbeiten, wie ungeordnet wir leben und was wir alles haben könnten, würden wir nur alle Tipps lesen, verstehen, und vor allem auch umsetzen.

Und genau an dieser Stelle, also bei der Umsetzung all’ dieser Techniken, hakt es bei mir. Nicht dass ich davon nicht auch profitiere. Es gibt durchaus Empfehlungen, bei denen ich zumindest versucht bin, sie einzuhalten. Aber der Mensch ist ein Gewohnheitstier und tut sich schwer damit, alte Gewohnheiten über Bord zu werfen, um bei Null anzufangen.

In den letzten Wochen habe ich vor allem eines recht schweren Herzens machen müssen: “NEIN” sagen. Das fällt mir schwer, sauschwer sogar. Und so kam es, dass ich auch mal die Mitarbeit an einem Projekt verneine, eine Absage schreibe, oder ein schlichtes “Nein, geht nicht.” auspreche. Und siehe da, zumindest mein Zeitguthaben ist gestiegen und die Dinge, zu denen ich gerne “JA” sage, bekommen mehr Aufmerksamkeit.

Eigentlich wollte ich aber nur eine Website vorstellen: LifeRemix.

“LifeRemix is basically a band of bloggers who enrich people’s lives through blogging. The blogs are hand-selected, and each one is incredible. They have excellent writers, and their content is quite unique.”

Also in erster Linie ein Service für Leute, die keinen Feed-Reader nutzen (möchten), oder noch auf der Suche nach neuen Blogs sind.

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4 Reaktionen zu “Mach was draus”

  1. Ich hab gestern einen neuen Selbstversuch gestartet: den Computer abends nach der Arbeit komplett auslassen. Ging schon mal ganz gut, mal schauen…

  2. Und wie lange möchtest du das durchhalten? Und deine privaten Sachen werden nun auf Arbeit erledigt, oder wie?

  3. Wenn dringende “private Sachen” anstehen, muss ich den Rechner natürlich anmachen. Updates für meine Website mache ich ohnehin in der Mittagspause auf der Arbeit. Der Rest, also YouTube & Co, ist recht unnötig. Lieber ein Buch lesen oder eine Leinwand malen. Brauche einfach wieder mehr offline-, technologiefreie Zeit. ;)

  4. Ich habe das mal vor einem Monat bei dem relativ schönem Wetter probiert. Es ist mir nicht gelungen einen Tag ohne Internet auszuhalten. Wenn man es sich überlegt ist das schon sehr merkwürdig.