
Modezirkus hin oder her - Ohne Ruhm geht es nicht, denn Marken verkaufen sich meist am Besten. Die Branding-Strategien, die die einzelnen grossen Modehäuser dafür wählen lassen sich grob in zwei Kategorien teilen: Mit prominentem Gesicht als Zieh-Charakter oder ohne. Das bekannteste Beispiel ist Karl Lagerfeld, der das Designteam bei Chanel leitet. Maison Martin Margiela kommt dagegen schon jahrelang ohne einen Vorzeigemeister aus.
Louis Vuitton kann seit geraumer Zeit Marc Jacobs für seine Dienste verpflichten. Und weil er mittlerweile so bekannt ist, hat er wie Tom Ford (ehemals Gucci) erkannt, dass er sich selbst am Besten verkauft. Die logische Konsequenz: zwei eigene Labels. Umso amüsanter ist die Story von Gunnar, dem Styleclicker, der sonst in München Fashionistas auf der Strasse ablichtet. Im Trubel der Paris Fashion Week spottete er einen jungen Mann mit weissen Tennissocken und bemerkte erst einen entspannten Zeitraum später, dass es sich hier um Marc handelt.
Wir lernen: Fame is made by the others. Und manchmal sind es eben eher die weissen Socken und ein Rock am Mann, die die Aufmerksamkeit eines talentierten Streetstyle-Fotografen auf sich ziehen.
Tags: Fashion, Kleidung, Marc Jacobs, Styleclicker
















1 Kommentar
Am 3. October 2008 um 18:30 Uhr
ach, jetzt sehe ich. dies ist ein artikel von julia. war schon ganz überrascht von kais kenntnisen der modewelt. eine lustige geschichte und vor allem sehr symphatisch, das gunnar nicht wusste, wen er da fotografiert.
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