
Seit etwa einem Jahr habe ich einen Traum. Einigen Leute habe ich vorher schon davon erzählt, doch es war ja auch nicht mehr als eine Idee. Der Traum bestand darin, für einige Wochen nach Island zu reisen, um die dortige Musikszene in ihrer Umwelt fotografisch zu dokumentieren. Dass ich einen Faible für Island und seine einzigartige Musikszene habe, ist weniger ein Geheimnis.
Um auf den Punkt zu kommen: in “Music From The Moon” dürfte exakt das umgesetzt worden sein, was mir so vorschwebte.
“This film joins the group on their journey through the nordic culture- and music scenery: Be prepared for impressive landscapes, exceptional concerts, intimate moments with Emiliana Torrini , Benni Hemm Hemm , Dagur Kari and other stars of the icelandic and greenlandic culture- and music scene and a theatre show, that joins the moon on his journey around the world”
OK, ich hätte mich auch den Jungs mit den lauten Gitarren gewidmet, doch dieser Film kann einfach nicht schlecht sein. Hier ist der Trailer:
Und hier ein weiterer Ausschnitt aus der Dokumentation:
Auf der Website zum Film gibt es weitere Ausschnitte zu sehen, mehr übe die Hintergründe und ein paar kostenlose MP3s der Künstler. Leider konnte ich auf der Website keine Termine finden. Danke an Markus für die Empfehlung!
Tags: Musik, Video und TV, reisen, dokumentation, film, island, Künstler, musikszene
















11 Kommentare
Am 15. October 2009 um 14:22 Uhr
Du hast Dir Deien Traum richtig ausgesucht. Vor 5 Jahren habe ich mir vorgenommen nach Spanien zu ziehen und mindestens ein Jahr lang von dort aus mein Blog weiter zu betreiben. Der Grund dafür war: GEILES WETTER!
Nun schon vor 2 Jahren hatten die Spanier merkwürdig viel Schnee im November. Letztesjahr gab es dort im Februar teilweise mehr Schnee als hier!
Und was ich wollte war: 20 Grad im Winder, aber im PLUS Bereich und viel viel Sonne. Naja, Klimawandel schreitet fort.
Und ich soll mir vielleicht doch ein kaltes Land aussuchen. Genau wie Du.
Am 15. October 2009 um 14:45 Uhr
Spricht dir der Trailer (bis auf den Umstand der weniger lauten Gitarren) so weit aus der Seele, dass du nicht mehr nach Island reisen möchtest, oder willst du grade deswegen noch viel unbedingter die Musikszene in Island erkunden?
Am 15. October 2009 um 17:27 Uhr
Hej, hättest du dir nicht eine Akkreditierung für das Airwaves Festival besorgen können? Das geht mit deinen Referenzen bestimmt leicht. Die Flüge sind ja auch billiger geworden. LG
Am 15. October 2009 um 17:29 Uhr
Ja, die haben mich auch angeschrieben. Aber man kann ja nicht nur durch die Weltgeschichte reisen :) Beim nächsten mal vielleicht.
Am 15. October 2009 um 19:54 Uhr
Ich hab mich vor Monaten für den Newsletter von denen angemeldet und kürzlich wurde darüber informiert, dass der Film (wenn ich mich recht erinnere) am 27.11. in Münster startet. Leider finde ich die Mail nicht mehr, deswegen garantiere ich lieber für nix.
Am 15. October 2009 um 20:43 Uhr
Ich zitiere mal einen Kommentar bei mir:
“Die Premiere findet am 27.11. in Münster statt, mit Livemusik von Benni Hemm Hemm” (Moritz)
Am 15. October 2009 um 23:57 Uhr
Wie schon bei better taste than sorry: Premiere in Münster, ich meine inzwischen findet man was dazu auf der Homepage vom Cineplex in Münster. Sonst wird man auch über den Newsletter von musicfromthemoon.com informiert. Wie Münster zu der Ehre, die Weltpremiere zu hosten, kommt, erklären die aber auch nicht. Mir soll es recht sein, ich freu mich auf ein Akkustik-Konzert mit Kinobesuch! (Kartenvorverkauf noch nicht gestartet)
Am 16. October 2009 um 00:16 Uhr
oh!!!!!
ich will auch unbedingt mal nach island. und die musikszene ist echt spannend.
darf ich mitkommen?
Am 16. October 2009 um 09:26 Uhr
es ist sehr interessant…
Am 29. November 2009 um 11:25 Uhr
ich war in der premiere und kann den film jedem warm ans herz legen, der was für musik übrig hat. denn darum gehts in dem film: was kann musik dort leisten, wo die natur wenig licht, dafür aber viel kälte bereit hält.
bemerkenswertes niveau übrigens, dass die drei filmemacher erreicht haben. da ist sehr viel herzblut geflossen – und das spürt man.
ambitioniertes thema – atmosphärisch dicht und mitunter sehr anrührend. vier von fünf sternen!
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