Neues (Album) von Kings Of Convenience

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Jeder Musikfreund hat eine Handvoll Künstler oder Bands, die ihm so richtig am Herzen liegen. Damit meine ich nicht, dass man sich darüber freut, wenn eine neue Platte da ist,  sondern dass man auf einen neuen Release wirklich wartet, darauf hinfiebert. Midlake ist so eine Band für mich – und eben die Kings Of Convenience.

Kings Of Convenience – Cayman Islands

Das Duo aus Bergen macht einem das “Fan sein” aber auch nicht einfach. Sie haben sich bereits nach der ersten Platte getrennt – kamen dann aber wieder zusammen und haben ein fantasisches zweites Album aufgenommen, mit dem sie auch getourt sind. Danach: wieder großes Schweigen. Erlend Øye überraschte kurze Zeit später mit einem elektronischen Solo-Album – das bis heute zu meinen Top-10- kann-ich-immer-hören-Alben gehört.

Erlend Øye – Sudden Rush

Mit “The Whitest Boy Alive” startete Erlend dann von Berlin aus eine neue Band. Wieder ein anderer Sound, wieder ziemlich gut. Und nun liegt die letzte Veröffentlichung der KOC bereits 5 Jahre zurück.

The Whitest Boy Alive – Burning

Bei stereogum erschien heute ein “Progress Report” – der sehr vielversprechend klingt:

Øye says they’ve got 14 songs they’ll pair down to 12 for the album, though the process has been slow. “It’s hard because we know how we want each song to sound, but not quite how to play it in order to make it sound that way. Recording a song is like drawing a perfect circle, but we are determined,” says Bøe. “We’ll get there.”

Die Aufnahmen finden derzeit in Italien statt, und die Band gibt sich alle Mühe, sagen wir seltsam zu sein. So soll das Album, wenn es nach ihnen geht, “Quiet IS The New Loud” heissen – ein guter Titel, wäre der Name des Debut Albums nicht “Quiet Is The New Loud” – einziger Unterschied, das große “S”.

Immerhin gut zu wissen, dass die Band am Album arbeitet, auch wenn es noch kein Veröffentlichungsatum gibt.

Und zum Abschluß noch eine lustige Geschichte:
Als meine liebe Freundin Eva noch nicht meine liebe Freundin war, sondern “nur” dieses interessante Mädchen – nennen wir es Dating-Phase – und sie zum ersten Mal in meiner Wohnung vorbeikam, lief Erlends Solo-Album. Nach zwei Minuten klingelte Evas Handy, und ihr Klingelton war… “I’d rather Dance With You” – ein Song der Kings Of Convenience. Zufall? Vielleicht. Hach ja, es sind immer die kleinen Dinge im Leben, die so toll sind. Eva hatte (mich) gewonnen.

Kings Of Convenience – I’d Rather Dance With You

12 Kommentare (closed)

  1. Danke für die Info, kann ich mich also schon drauf freuen. Hätte nach einer so langen Durststrecke eigentlich garnicht mehr mit einem neuen Album gerechnet.

  2. Ui wie fein. Da freue ich mich jetzt aber wahnsinnig drauf. Die ersten beiden Alben sind einfach nur zeitlos schön.

  3. interessante anekdote von eva. in ähnlicherweise ist mir das auch schon passiert (mit peter licht).

    i don’t know what i can save you from ist mein persönlicher fav von koc. der rest ist allerdings nicht so ganz mein fall.

  4. Pingback: Back On The Track - A Camp & Kings Of Convenience | Pimpettes

  5. Nee wat schön. Danke für die Info, Vorfreude ahoi. Und wie passend, das Weihnachten vor der Türe steht…

  6. hey, danke für die news.. das sind tolle nachrichten. ich warte schon ewig auf was neues von der besten band der welt!

  7. ooooh yeah! da freu ich mich aber.
    müsste ich mich für ein lieblingslied entscheiden, ich könnts nicht. ganz ehrlich.

  8. Die Kings of Convenience sind wirklich so eine immer-hören-Band – und wenn es was Schnelleres sein muss, passt bei jeder Gelegenheit “Burning”.
    Weißt du zufällig, wo es die tolle Version von “Last Christmas” gibt, die Erlend Oye mal aufgenommen hat? Ich suche sie schon seit Wochen für mein Weihnachtsmixtape.

  9. Pingback: Kings Of Convenience - Declaration Of Dependence - StyleSpion