Oh leck – fuchzisch Joaa!

50 Jahre Saarland

Isch wääs jo gaa nitt, ob na dass wisse, awwa eischendlich bin ich ausm Saarland. Die Leid dort schwätze annaschda, das kabiert jeder, der wo mo dort war – awwa dass sinn a nitt soo viel. Die Saarlänner sinn e eischenes Völkche, nitt nur weil die annaschda schwätze, nä, die sinn ach e bisje beklobbt. De “normale” Saarlänner packt schbädeschdens im Februar es erschde mol de Schwenker uss. Es Ur-Pils is do jo ee gudd gekielt, es Gerda kaaft die Wärschdscha unn die Schwenga beim Metzja, odda faad direkt bei de Schwamm oddaa zum Höll (Käswirschdscha!) unn kafft die im Werksverkaaf. Und dann kumme alle Kolleesche. De Stefan unn seins krinn jedes mol krach, wenn er widda se viel gesoff hat, und dann da annare Weiwa hinnaher gugt. Awwa am Schluss sinnse sisch allegaa änisch: das do misse ma demmnägschd nommo mache, hauptsach es kumme kä Pällza.
Fill von denne Saarlänner wirde nie em Läwe fottziehe, annare schunn. Awwa am Vierdelfeschd, kumme se all nommo hemm.

So sinnse, die Saarlänna: änfach awwa eischendlich ganz kloor.

Wer jetzt nur Bahnhof verstanden hat, sollte sich gleich noch dieses Video, entstanden zum 50-jährigen Jubiläum des Saarlandes, ansehen. Gemacht von Stefan Abendschön von der Saarländischen Hochschule der Künste.

Wer nachgewiesener Weise kein Saarländer ist, und in den Kommentaren den Text oben als erster komplett “übersetzt” (inklusive korrekter Rechtschreibung), bekommt ein Überraschungsgeschenk :)

Danke an alle, die mich seit 2 Wochen auf dieses Video hinweisen, die Saarländer halten eben zusammen – meistens jedenfalls.

18 Kommentare (closed)

  1. Ich weiß gar nicht ob ihr das wisst aber eigentlich bin ich aus dem Saarland. Die Leute dort reden anders da das kapiert jeder der mal da war. aber dass sind nicht so viele.

    Die Saarländer sind ein eigenes Völkchen, nicht nur weil die da anders reden, nein die sind da auch ein bisschen bekloppt. Der normale Saarländer packt spätestens im Februar erstmal den Grill aus. Das Ur-Pils ist dann auch gut gekühlt, die Gerda kauft die Würstchen und Schwenkbraten beim Metzger oder fährt gleich zum Schwamm oder zum Höll (Käsewürstchen) und kauft das im Werksverkauf.

    Und dann kommen alle Kollegen. Der Stefan und seine Freundin bekommen jedesmal Krach wenn er wieder zu viel getrunken hat und den anderen Frauen hinterher guckt.

    Aber am Enden sind sich alle einig: das müssen wir demnächst nochmal machen. Hauptsache es kommen keine Pfälzer.

    Viele von den Saarländern werden nie im Leben Umziehen, andere schon. Aber zum Dorffest kommen sie alle nochmal nach hause.

    So sind Sie die Saarländer. Einfach aber eigentlich Ok.

  2. Mei liewa Scholli. Das ging ja mal schnell :) Du hast wohl fleissig Heinz Becker gesehen, oder woher kommt’s?
    Aber ein paar kleinere Übersetzungsfehler sind drin, da bin ich streng!
    Wer die letzten “Korrekturen” einreicht, kann ebenfalls was abstauben.

    Also nochmal ran an den Text!

  3. Ich hab nach den ersten beiden Zeilen aufgehört, danach wurd’s mir zu anstrengend. Aber ich sehe einen Hinweis auf Bier, und genau das Getränk ist gerade Schuld, dass mir das zu anstrengend ist. Äh, ja, prost. :)

  4. Ey das ist ja fiese… da stand nix von fehlerfreier Übersetzung sondern von kompletter ;o)

    Heinz wer? ;) Das ist mal ein richtig cooler Typ. Hilde und Stefan im übrigen auch…

  5. Mist,ich hab den Text soweit ich ihn verstanden hab übersetzt,aber vorher nicht geguckt,ob ich denn der Erste wäre.
    Egal,hier ist meine Version:

    Ich weiß ja gar nicht,ob ihr das wisst,aber eigentlich bin ich au dem Saarland.
    Die Leute dort schwätzen anders da,das kapiert jeder,der mal dort war – aber das sind nicht so viele.
    Die Saarländer sind ein eigenes Volk,nicht nur weil die anders schwätzen,die sind auch ein bisschen bekloppt.
    Der normale Saarländer packt spätestens im Februar das erste Mal den Grill aus.
    Das Bier ist dort ja auch gut gekühlt, … und kauft die im Werksverkauf.
    Und dann kommen alle Kollegen.
    Der Stefan und seins kriegen jedes Mal Ärger,wenn er wieder so viel gesoffen hat,und dann den anderen Frauen hinterher guckt.
    Aber am Schluss sind sich alle wieder einig: das da müsse man demnächst nochmal machen,hauptsache es kommen keine Pfälzer.
    Viele von den Saarländern werden nie im Leben fortziehen,andere schon.
    Aber am Nauwieser Fest kommen sie alle nochmal heim.

    So sind sie,die Saarländer: einfach aber eigentlich ganz klar.

  6. Wär für misch Laudrer Buh ah kä Problem gewess! Un Haue lass ich mich jetzt ah net, nur weil ich e Pällser bin!

    hehe, Super Idee *THUMPS UP*

  7. Saarländisch verstehen tu ich ja, aber mit dem lesen habert es noch ganz schön. Hatte da so meine Problemchen.
    Jo

  8. Hehe, das stimmt. Es gibt schon einge Saarländer die hier in Köln wohnen.

    “Kloor” steht übrigens eher für “witzig/lustig”

  9. Jo, das is mol e geiles Video! Mei Kollesche hann mich aach schunn wochelang druff hiengewies. Beschdimmd fünnef Mails hann ich kriet! Awwer ich glaab ich hann mit als erschdes vunn demm Video mitkriet… Alleh hopp, bis demnächschd dann.

  10. Als Saarländerin *die momentan nicht im Saarland lebt* versteh ich den Text natürlich!!! Habe neulich auch das Video gefunden und gleich in der Welt verbreitet! ;-) Total gut gemacht!!!

    Und auch aus Down Under ein kräftiges Happy Birthday dem Saarland!!

  11. Pingback: iPhone@Saarland | Karmataxi

  12. Saarländer all überall. Da komm ich eigentlich mehr durch Zufall auf den StyleSpion und was entdecke ich, der Betreiber ist Saarländer.

    Saarländer sind halt überall zu finden.

    Toller Blog, cooles Video, dass es auch bei mir im Blog gibt.

    Gruß
    Sebastian

  13. Lothringer (Metz, in Forbach geboren, Opa und Oma in “Kalt Nackisch” begraben, d.h. Jaegersfreude neben Saarbrücken), seit 20 Jahren in Süd-Frankreich neben Avignon.

    Doch schön, mal ganz durch Zufall auf diese Seite zu landen.

    Ich hab deinen Text in französich ûbersetzt mit dem Wunsch, andere “fortgezogene” oder irgendwelche “fans” könnten sich einschalten.
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    Bon, j’ignore tout à fait si vous êtes au courant, mais en fait je suis originaire de la Sarre. Les gens ont un autre parler là-bas, tous ceux qui y ont séjourné l’ ont pigé.
    Mais ils ne sont pas si nombreux que ça. Les Sarrois sont un petit peuple particulier, pas seulement parce qu’ils causent autrement, non, mais parce qu’ils sont un peu tapés aussi.
    Le Sarrois “normal” déballe au plus tard en février son grill pour la première fois. La bière est à coup sûr fraîche à souhait, la brave Gerda va acheter les petites saucisses et la grillade chez le boucher ou bien décide d’aller en voiture directement chez Schwamm ou chez Höll (saucissettes au fromage) pour tout acheter aux magasins d’usine. Et alors débarquent tous les copains. Stéphane et sa copine s’engueulent chaque fois qu’il a trop bu et lorgne les autres femmes. Mais à la fin, tout le monde est d’accord : c’est à refaire bientôt, l’essentiel, c’est que ne viennent pas ceux du Palatinat.
    Beaucoup de Sarrois ne s’expatrieront jamais de leur vie, d’autres si. Mais pour la fête de quartier, tous reviennent au pays. Ils sont comme ça, les Sarrois. Simples mais dans le fond plutôt entiers.
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