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StyleSpion ist die Website von Kai Müller – also mir. Dinge ändern sich, Themen sowieso.
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Bitte verzeiht die Verspätung, aber den 1. Januar verbringe ich traditionell auf der Couch mit der höchstzulässige Anstrengung die Fernbedienung zu drücken.
Ich hoffe, ihr habt gut in das neue Jahr gefeiert. 2011 wird bekanntlich super. Für alle.
Die Silversternacht haben wir mit Freunden auf einer Party verbracht. Das Geballer um 00:00 war so ziemlich das beängstigendste, was ich seit langem erlebt habe. Selbst schuld, wenn man sich Roonstraße Ecke Zülpicher aufhält, schon klar. Getoppt wurde meine Freude von dem Böller, den jemand freundlicherweise genau so geworfen hat, dass er neben meinem Ohr hochging. Nach einer halben Stunde war das Pfeifen samt meines Gleichgewichtssinnes verschwunden. Meine Jacke auch. Eine groß angelegte kleine Suchaktion verhalf mir dann wieder zu meiner Jacke, das Gleichgewicht kam etwas später nach und so darf ich sagen: alles richtig gemacht. Und ihr so?

Eigentlich bringe ich gerade das Büro und die Wohnung auf Vordermann. Es ist nämlich mein erster freier Tag. Grund genug, mich schnellstmöglich wieder an den Rechner zu setzen, und naja, mit einem alten Foto rumzualbern. Jetzt mache ich aber wirklich weiter. Frohes Fest.
Das soll er also sein, der letzte Beitrag für dieses Jahr. Überhaupt, was soll das für ein Jahr gewesen sein? 2010 hat mich mehr auf die Probe gestellt, als jedes andere Jahr. Das fing im Januar an, und äh, zieht sich bis zum heutigen Tage. Zum ersten mal habe ich das Gefühl, dass die negativen Dinge stärker waren, als die positiven. In 2010 habe ich es geschafft, mehr Leute anzupissen, als wahrscheinlich in den zehn Jahren davor. Wenn es erstmal schief läuft, dann kommt’s in der Regel knüppeldicke. Und so war es. Kettenreaktionen en masse. Ich kann mir 2010 nicht schön reden, weil es in der Summe einfach nicht schön war. Es heisst, dass man mit ein wenig Abstand vor allem die positiven Dinge in Erinnerung behält. Da bin ich mal gespannt. 2010 – mein ganz persönliches Shitstorm Jahr. Angeblich lernt man aus Fehlern, wenn dem auch bei mir so ist, könnt ihr mich gerne in 2011 als persönlichen Coach buchen. Ich müsste mit den meisten Themen rund um “Hey, mein Leben ist ein Arschloch” nun vertraut sein.
Ich habe die Fotografie im Sommer 2007 für mich entdeckt, und seitdem gibt es kein zurück mehr.
Mein flickr-Account zeigt eine Menge Fotos, etwas ausgewählter ist mein Fotoportfolio unter kaimueller.eu