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StyleSpion ist die Website von Kai Müller – also mir. Dinge ändern sich, Themen sowieso.
Stillstand finde ich doof, Abwechslung und Neues dafür super. Ich bin eher rastlos, manchmal auch ratlos, aber immer zu 100% bei der Sache. Mehr Infos?
SONIC ICELAND - Ein Portrait der isländischen Musikszene.
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Heute ist schönes Wetter in Berlin. Da ich aber etwas geknickt bin, dachte ich mir, zu meinem neuen Plattenspieler gehören auch ein paar neue Platten. Also raus, im Späti um die Ecke eine Wasserflasche gekauft und zu diesem Plattenladen Franz & Josef auf der Kastanienallee gelatscht, den ich letztens im Vorbeigehen bemerkt habe. Ich wollte sicher nicht nach Prenzlauer Berg ziehen, das hat sich so ergeben. Die Kastanienallee ist nicht weit weg von meiner Wohnung, deshalb. Während ich also zunächst die Boxen mit den Schallplatten vor dem Schallplattenladen durchstöberte, dachte ich mir, dass die Schätze wohl drinnen zu finden sein werden. Also rein, kein Verkäufer zu sehen. Aber den brauche ich ja auch erstmal nicht. Nach etwa zwei Minuten stand er dann doch hinter mir, kein “Hallo” sondern ein “Keine Getränke!”. Ich deutete auf den Verschluß der kleinen Wasserflasche, der wohl dichter ist, als der freundliche Herr Schallplattenverkäufer. “Keine Getränke!” Ok, sagte ich, dann wird das wohl nichts. Er konnte einen zweiten Satz, der mich etwas wacher werden ließ “Du kaufst sowieso nichts. Geh.” Aha. Ein dritter Satz: “Weniger Drogen nehmen.” Ich begann ebenfalls zu reden. “Was?” Der Herr von Franz & Josef in der Kastanienallee in Prenzlberg: “Weniger Drogen, dann wirst du weniger nervös”. Ich bin ja eher von der neugierigen Sorte, und fragte ihn, ob er mit seinen Kunden immer so umgehe. “Ja, seit 15 Jahren”. Ich fragte ihn, was das für eine “Arschnummer” sei, die er da gerade abzieht. (Ja, das war das von mir gewählte Wort.) Ich hätte weniger freundlich sein sollen. Der Herr vom Schallplattengeschäft Franz & Josef, Prenzlberg, Kastanienallee 48 meinte, dass er Leute wie mich kenne. Ich denke so, nee, da irrst du dich. Wünsche ihm dummerweise, weil ich ja an das Gute im Schallplattenverkäufer glaube, noch einen schönen Tag. Den wünsche er mir nicht. Gut, dachte ich, wir sehen uns vor Google.
Ich kann euch Lieben also wirklich nur einen Besuch im Plattenladen Franz & Josef empfehlen. Der Laden befindet sich in der Kastanienallee – bin mir gerade nicht sicher, ob ich das bereits erwähnte.
Wenn ihr weitere tolle Plattenläden, gerne auch ausdrücklich nicht in Prenzlberg kennt, freue ich mich über eure Empfehlungen. Mensch, und meine Wasserflasche trinke ich jetzt hier aus, während ich mir eine alte Platte anhöre. Natürlich nicht im Plattenladen von Franz & Josef gekauft. Nichtmal in Prenzlauer Berg. Nichtmal in Berlin. Wir sehen uns.

Vor achteinhalb Tagen bin ich in Berlin angekommen. Es ist so viel passiert, dass es mir schwer fällt, dazu etwas zu schreiben. Also verschiebe ich das auf später und zeige euch stattdessen lieber ein paar Fotos.

Es gab lange kein Update mehr hier, was? Das liegt natürlich daran, dass ich mich und die Wohnung vor meinem Umzug am kommenden Wochenende sortieren muss. Umziehen, ey – es gibt bestimmt angenehmere Dinge, als sich durch den Plunder zu kämpfen, bei dem man sich (zurecht) fragt, wer den Kram gekauft hat, warum, und wie man ihn nun wieder am einfachsten los wird.
Zwischen den Umzugskartons und aussortierten CD-Stapeln steht natürlich noch mein Schreibtisch, an dem ich ebenfalls fleißig war. Ein großes Projekt kommt Ende April auf mich zu und ich freue mich darauf. Es hat schon wieder etwas mit einer Insel zu tun, wieder mit Fotografieren und wieder mit Schreiben. Mehr darf ich jetzt noch nicht verraten, aber davon hört ihr noch rechtzeitig.
Und zu guter letzt seht ihr hier die Website Mit Vergnügen. Das sind zwei super Typen aus Berlin, die alles dafür tun, dass eine Veranstaltung zum Vergnügen wird. Die Website ging vor wenigen Minuten mit einem neuen Layout online. Design und Umsetzung stammen von mir – mein Einstand in Berlin sozusagen. Und ein tolle Zusammenarbeit war es auch.
Bald heißt es dann erstmal tschüss Köln und hallo Berlin. Bis dahin wird’s hier gewohnt ruhig bleiben. Ich wünsch’ euch was.
Ich habe die Fotografie im Sommer 2007 für mich entdeckt, und seitdem gibt es kein zurück mehr.
Mein flickr-Account zeigt eine Menge Fotos, etwas ausgewählter ist mein Fotoportfolio unter kaimueller.eu