Razorlight – Live Music Hall, Köln

Razorlight Köln

Boar, was für ein Konzert!

Razorlight, die Band aus Großbritanien, die in Deutschland wohl nur mit “In the Morning” ein wenig Airplay bekam, war heute in Köln. Ich hatte nicht einmal eine Karte. Grund: schlicht und einfach hatte ich geglaubt, dass das Konzert eher mittelmäßig sein würde. Meine Freundin war da ganz anderer Meinung und hat zwei Karten für sich und eine Freundin gekauft. Und wie das Schicksal so spielt, konnte Caro wegen dem “Monstersturm” Kyrill nicht nach Köln kommen und ich bin “eingesprungen”.

Das Konzert in der Live Music Hall wurde von der Band Karpadenhund eröffnet. Alles was ich zu der Band schreiben möchte ist: NICHTS.

Update: Ich möchte doch noch ein Zitat der Sängerin festhalten: “Wer von euch hat alles Myspace?” Großartig. Fast so schön wie Mel C damals: “Ich will auch so ein Internet”.

Razorlight eröffneten ihr Konzert mit “In the Morning”, was ihnen einerseits natürlich die Aufmerksamkeit des Publikums sicherte, anderseits aber sicherlich auch ihr Selbstbewusstsein widerspiegelt.

Die Band, die zur Hälfte aus Schweden besteht, spielte weiterhin ein Set, das nur aus Hits bestand. Spätestens nach dem dritten Song war ich dem Sturm sehr sehr dankbar. Razorlight sind eine fantastische Liveband und wer die Möglichkeit hat, sollte sich die Band auf jeden Fall ansehen.

Razorlight Köln

Dem “schaut-her-ich-habe-Bundweite-25-oder-so”-Sänger kann man optisch schon skeptisch gegenüber stehen, aber dem Sound ist tatsächlich keinerlei Manko abzuringen. Und so klingt ein schöner Urlaubstag, nach Besuchen auf den Kölner Passagen und der Design Post aus. Schön war’s! Echt.

6 Kommentare (closed)

  1. Ein phantastisches Konzert war das in der Tat!
    Ich war gestern auch da und hab’s keine Sekunde bereut, trotz Sturm und Karpatenhund ;)
    Das obere Foto ist übrigens sehr super!

  2. Wenn man den Namen einer Vorband nicht mal richtig schreiben kann, zeugt dies davon, dass man sich gar nicht mit ihr auseinandergesetzt hat. Dann sollte man sich auch nicht das Recht heraus nehmen, schlecht über sie zu schreiben.

    Ich war auch da. Ich fand’s klasse.

    Vor allem KarpaTenhund!

  3. Hallo Melanie, das ist ja das schöne an Musik. Man kann sie sich anhören und danach eine Meinung dazu haben. Und deshalb schrieb ich, dass ich zu der Band nichts schreiben möchte, weil sie meiner Einschätzung nach einfach zu flach und vorhersehbar war/ist. Sicherlich gibt’s eine Zielgruppe für diese Band, aber der gehöre ich nicht an. Dazu muss ich noch nicht einmal ihren Namen richtig schreiben. Das geht. Einfach so.

    Liebe Grüße
    Kai

  4. Für mich erweckte es den Anschein, dass du die Vorband lediglich über die Grammatikkenntnisse der Frontfrau beurteilst.