Songbird – Löst der Open Source Player iTunes ab?

Songbird
Es gab ja mal Zeiten, da dachten Leute, dass der Internet Explorer ein guter Browser sei. Doch irgendwie hat es der Firefox geschafft, diesen Goliath zumindest in die Enge zu treiben. Das gleiche könnte nun auch Songbird schaffen. Dieser Media-Player ist ebenfalls Open-Source und stellt ein Mash-Up aus Webbrowser und Mediaplayer dar. Aktuell ist die Version 0.5 – Entwickler sind eingeladen, sich an Songbird zu beteiligen.

Songbird

“Songbird is a desktop media player mashed-up with the Web.” Songbird is committed to playing the music you want, from the sites you want, on the devices you want, challenging the conventions of discovery, purchase, consumption and organization of music on the Internet.”

Songbird

“Songbird is a player and a platform. Like Firefox, Songbird is an open source, Open Web project built on the Mozilla platform. Songbird provides a public playground for Web media mash-ups by providing developers with both desktop and Web APIs, developer resources and fostering Open Web media standards, to wit, an Open Media Web.”

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15 Kommentare (closed)

  1. Songbird gibts ja schon länger, hatte ich mal vor ‘nem halben Jahr oder so getestet, lief ziemlich langsam, wobei mein Rechner auch nicht gerade der Schnellste ist. Auf ‘nem Mac verhält sich das wohl auch noch anders. Ich als Windows-User und der-keine-Kohle-für-ein-Macbook-hat-wannabe-macuser, bleibe Foobar treu. Wenn man sich diese preview Video von Songbird ansieht, bekommt man zunächst auch den Eindruck: Wow! Aber das suggeriert nur, die meisten brauchen diesen Browser im Player wohl eher nicht.

  2. Wenn die den mal ressourcenschonender hinkriegen würden wäre das echt ein geiles Gerät. Aber der benimmt sich ja irgendwie wie ein Dinosaurier kurz vor dem Zusammenbruch :-)

    Aber vom Konzept her -> klasse!

  3. ja. der ist echt zu langsam leider. ansonsten ist er halt eine opensource-kopie von itunes, das mir auch in der früheren versionen besser gefallen hat.

    winamp war ja früher immer mein favourite… vielleicht wird es ja für den VLC-Player mal ein anderes Frontend geben.. das wäre ja auch was…

    es bleibt aufjedenfall spannend.. und ich verstehe nicht, warum nicht ein großes Label sich eine gute Itunes-Kopie erstellen läßt.

    Ich war letztens wieder unter Ubuntu – Linux unterwegs und erschrocken wieviele Lösungen es da gibt.. Amarok usw.. sind mitlerweile auch echt “erwachsener” geworden.

  4. Naja, unhandlicher und doofer als Itunes ging es ja eh kaum… deswegen gab es nie das Verlangen nach einer Alternative. Auschecken werde ich es aber dennoch mal.

  5. ging da nicht mal das Gerücht um, das Songbird mit Malware verseucht ist und auch sonst eher ein Schädlingseinfallstor sein soll? Ich glaube das war der Grund, warum der PLayer eher nicht so beliebt geworden ist. Korrigiert mich wenn ich falsch liege.

  6. Da kann ich mich meinem Vorgänger nur anschließen, war interessant mal wieder darauf hingewiesen zu werden, aber von Geschwindigkeit kann keine Rede sein, weshalb Foobar nach wie vor stehen bleibt.

  7. Gibts für Foobar eigentlich schon gutaussehende Skins und GUIs? Ich hab das vor 2 Jahren das letztemal benutzt, dann aber abgeschafft weil die Bedienung zu umständlich war. Hat mich schrecklich genervt, dass man die Lautstärke nicht direkt vom GUI bedienen konnte.

  8. Vielen Dank für die Auffrischung fand die erste Beta ziemlich schlecht bin aber von der neuen mehr als angetan. Weiß einer von euch wo ich die Coverflow extension kompatibel mit der o.5 version herbekomme?

  9. Selbstverständlich, allerdings konnte man das damals auch schon, nur musste man sich reinarbeiten. Heutzutage ist die Default_GUI die mitgeliefert wird um einiges umfangreicher und erlaubt in einer Layoutscratchbox sich komplette Designs zusammenzuklicken. Beliebige Komponenten wie die Leistungsfähige (iTunes ähnliche) Scrollkomponente Facets lassen sich so problemlos integrieren.

    Der Vorteil ist ganz klar die problemlose Handhabung von Tags, ich kann alle Tags (auch selbst definierte) in Darstellungen und sortierungen lösen.

    Wenn du jetzt aber vom reinen Windowslook wegkommen willst und einen topgestylten Player willst, dann rate ich von Foobar ab, zwar gibt es auch dort unglaublich viele Möglichkeiten (mit Panels UI lassen sich gigantische Oberflächen mit Coverflow, graphischen EQs, Songtextscrollern und automatischen Wikipediaabfragen realisieren) aber die sind sehr komplex zu konfigurieren und wenn du vor zwei Jahren noch nicht die Lust aufgebracht hast dich reinzulesen, wird das jetzt sicherlich nicht einfacher sein ;-)

    Aber die Geschwindigkeit der Datenbank, die Qualität der Soundengine, die Taggingmöglichkeiten, das ist eigentlich alles was ich brauche.

    An Songbird hat mich seinerzeit vor allem diese Musikorientierte Browserfunktion erfreut, da die im Prinzip alles in einem Programm umsetzt, was ich bereits jetzt im Firefox mit Downthemall und einigen Zusatztools mache: Musikrecherche

  10. Danke für die Aufklärung! Grafik ist mir eigentlich schnurz, das Ding soll gut funktionieren und schneller sein als Winamp. Werd mich (nach meinen Prüfungen nochmal auf Foobar stürzen)

    iTunes geht meiner Meinung nach überhaupt nicht, das Ding macht meinen Rechner zum Krüppel. Ich hasse iTunes.

  11. Aber warum eine alte Version von Winamp nehmen wenn die aktuelle von Foobar schnell ist und mehr kann (Replay Gain ist keine Sache die unter Features-die-die-Welt-nicht-braucht abgeheftet wird, aktuelle Audioformate sind auch eine tolle Sache)

  12. ich werds demnächst mal austesten wenn ich Zeit habe, vor allem auf schnelligkeit und usability. Wenn das mit den Tags wirklich besser ist – ich erinnere mich, dass foobar schrecklich streng mit tags war, und bei ungenauem tagging nix angezeigt hat, während winaom dann wenigstens den dateinamen angezeigt hat, usw. auch hat winamp früher mehr dateien unterstütz – aber wie gesagt, das sind vage erinnerungen, werde das daemnächst mal testen.

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