SONIC ICELAND

Ihr habt es schon gemerkt, hier ging in den letzten Tagen nichts. Das lag an verschiedenen Dingen, vor allem aber an folgendem:

Wir haben nun über zwei Monate in die Vorbereitung unseres Projektes SONIC ICELAND investiert und aus allen Ecken der Welt positives Feedback bekommen. Alle freuen sich darauf, dass unser Projekt im Juni startet, sind gespannt und interessiert. Wir hätten uns kein besseres und größeres Feedback wünschen können.

Leider sind viele unserer Bemühungen um Support nicht erfolgreich gewesen. Sponsoren haben uns abgesagt, und wir bekommen oft kein Feedback auf Anfragen.
Nun, wenige Wochen vorher, stehen wir vor der harten Entscheidung, ob wir unsere Idee vorerst verwerfen. Es wäre jammerschade, aber wir können ein solch umfangreiches Projekt nicht ganz aus eigener Tasche finanzieren.

Deshalb hier noch ein letzter und leider sehr dringender Versuch, doch noch zumindest einen Teil unserer Kosten gering zu halten.

Wir suchen dringend entweder einen Hotel-Partner, oder ein Apartment mit Internet, in dem wir vom 03. Juni bis 29. Juni in Reykjavik kostenfrei bleiben können.
Wir sind gerne bereit, diesem Partner entsprechende Werbung zu bieten.

Ihr könnt uns unterstützen, indem ihr uns entweder weiterempfehlt, die passenden Ansprechpartner nennt, oder noch besser: ihnen gleich berichtet, worum es geht und uns dadurch den Kontakt einfacher macht. Uns läuft die Zeit davon.

Darüber hinaus suchen wir natürlich weiterhin Sponsoren, die bereit sind, uns vorab finanziell zu unterstützen. Diese Sponsoren erhalten von uns eine Werbefläche auf der Website.

Ihr erreicht uns unter marcel@sonic-iceland.com und kai@sonic-iceland.com.

Ihr könnt das Projekt auch unterstützen, indem ihr diesen Aufruf im Web verbreitet. Viel hilft viel. Takk! Tausend Dank!

53 Kommentare (closed)

  1. Als Liebhaber der isländischen Musik finde ich das Projekt toll und würde es gern unterstützen. Leider hat mein neues Blog aber erst 15 Abonnenten ;)

    Vielleicht ein kleiner Tip: Schreibt doch mal direkt Musiker aus Island an wg. der Unterkunft. Ich habe z.B. Sigur Ros als sehr nette Menschen kennengelernt, die ein solches Projekt bestimmt toll finden würden und evtl. ein paar kontakte spielen lassen könnten. Und ich glaube die Unterbringung bei Einheimischen wäre dem projekt dienlicher als irgendein Hotel.

    Ich drücke euch die Daumen

    Timon

  2. Die Idee, die isländische Musikszene zu dokumentieren und Zusammenhänge aufzuzeigen, ist nun wirklich nicht neu – eben weil es seit Jahren so irre vielen Output von der Insel gibt. Ihr seid nicht die Ersten, denen das auffällt. Zuletzt(?) haben auch die Mannen von http://www.musicfromthemoon.com recherchiert, über die Du ebenso berichtet hast. Leider ist deren Resultat bislang nirgendwo zu sehen und Anfragen versanden. Außerdem gibt es eine umfassende musikalische Übersicht auf http://www.icelandmusic.is. Einen wirklichen Mehrwert Eurer Mission kann ich nicht erkennen. Nur, dass Euer Buch auf der Frankfurter Buchmesse 2011 ausliegen/verkauft werden soll, weil Island im nächsten Jahr das ausgewiesene Gastland ist.

    Island ist wunderbar und Euch werden nur schöne, kreative, freundliche, kommunikative Menschen begegnen. Menschen, die mit Hausmusik und jeder Menge Instrumenten aufwachsen. Menschen, die in mehreren Bands spielen, von denen ein paar international auf Tour gehen – Menschen, die selbst kaum von ihrer Musik leben können.

    Und nun wollt Ihr für Euer Projekt, dass scheinbar mehr aus eigenem Interesse / Selbstverwirklichung heraus entsteht, gesponsert werden. Wenn es finanziell nicht zu machen ist, macht es nicht! Aber lasst Euch bitte nicht hofieren, wenn die Künstler, um die es Euch angeblich geht, selber für nen Fuffi pro Nase/Abend auftreten müssen. Wenn Ihr keine Unterkunft bezahlen könnt, nehmt das Zelt mit – und lernt die isländische Natur richtig kennen. Wenn Ihr Euch kein Mietauto leisten könnt, nehmt den Bus und klappert die “Städte” an der Ringstrasse ab, im Hochland werden kaum Bands proben. Und für den nötigen Internetzugang setzt Euch in die Lobby eines Hotels und trinkt einen Kaffee zum Aufwärmen dabei. Die meisten Kontakte knüpft Ihr ohnehin im Vorfeld, weitere entstehen ganz sicher vor Ort.

    Und wenn am Ende Eurer Unternehmung eine (bezahlte!) Deutschland/Europa-Tour der Künstler und keine Buchpräsentation/Dia-Show von Euch steht, will ich nichts gesagt haben :)

  3. Pingback: anne haeming :: texte etc. » Interview mit Kai Müller - (Süddeutsche Zeitung)