Über den Blickwinkel

blickwinkel

Es ist zum Haare raufen. Da betreibt man mit Herz und Seele eine Website, investiert eine Menge, denkt nach, macht, scheitert, gewinnt – das volle Programm. Mal läuft es gut, mal nicht so gut. Dann, es fällt einem da ein, wo man alleine ist: eine Idee! Warum nicht nochmal einen Versuch wagen, weniger Understatement, mehr auffordernd. Klare Ansagen kommen ja auch in der Regel schneller zum Ziel und so. Also, in 30 Minuten die Idee runtergetippt, eine Grafik erstellt, schnell zwei Leute über Skype nach ihrer Meinung gefragt, unterschiedliche Meinungen bekommen, trotzdem gemacht. Weil machen irgendwie geiler ist, als nicht machen.

Und dann: Boom! Es schlägt ein. Leute fühlen sich angesprochen, wollen mitmachen, und machen es auch. Aus einer von vielen kleinen Ideen wächst eine größere Sache. Ein Selbstläufer. Man freut sich. Man freut sich immer mehr, bleibt aber etwas ungläubig. Und so langsam passiert das, womit man natürlich schon kurz nach dem Start rechnen musste. Die Nörgler tauchen auf, unterstellen, schimpfen, sind dagegen. Klar, wo kommen wir denn hin, wenn wir nicht zumindest eine Vermutung hegen, dass da ein Masterplan hintersteckt?

Ich sags mal so: Drauf geschissen.

Nicht zuletzt durch das Fotografieren habe ich gelernt, dass der Blickwinkel den gewaltigsten Unterschied macht (s. oben).

Danke, dass sich so viele beteiligen. In der Hoffnung, dass etwas hängenbleibt.

22 Kommentare (closed)

  1. Kai, ich denke, dass die Masse an überaus positivem Feedback ausreichend Bestätigung dafür ist, dass du einen guten Weg verfolgst. Sogar die Nörgler lesen deine Seite ständig, denn sonst könnten sie ja nicht bei jeder Gelegenheit einhaken.
    Das Schöne am Netz ist doch die Breite des Angebots und die Freiheit der Wahl. Sicher gehört es dazu, Kritik zu üben und eine kritische Haltung gegenüber den gebotenen Inhalten zu wahren, Position zu beziehen. Aber da bist du der Letzte, der etwas dagegen hat, was hier wohl alle wissen.
    Fakt ist doch, dass man es nie allen recht machen kann. Warum die immer und immer gleichen Dinge bei jeder Aktion, die dem Großteil deiner Leser Freude ebenso wie dir selbst Freude macht, in den Comments aufgewärmt und durchgekaut werden müssen, ist mir ähnlich rätselhaft wie wohl dir. Als Blogger schätzt dich dein Publikum auf Grund deiner Haltung und Meinung und nichts anderes kannst und sollst du hier anbieten. Wer kein Fan davon ist, hat sicher seine anderen Lieblingsblogs, denen er stattdessen seine wertvolle Zeit widmen könnte. Oder ist es sinnvoll als Vegetarier wieder und wieder ins Steakhouse zu gehen und sich darüber zu beschweren, dass es nach Fleisch riecht und nur Fleisch auf der Karte steht? ;)

    Also stimme ich zu: «Scheiss drauf!», dein Blog ist was er ist auf Grund deiner persönlichen Entscheidungen. Steh zu ihnen. Steh drüber. Dann brauchst du nicht so viele Rechtfertigungs-Beiträge. ;)

  2. Das musste ich in den letzten Tagen auch mehrfach feststellen, als es darum ging eine Mappe für die Bewerbung an der FH Dortmund fertigzustellen. Und ich finde es gut so =)
    Den Blickwinke auf den beiden Fotos finde ich sehr ansprechend…

  3. Hey Oliver, atusend dank für deine Worte. Es geht mir nicht darum, mich zu rechtfertigen. Ich muss manchmal die Dinge runterschreiben, damit sie selbst etwas besser verstehe. Die Nörgler sollten eigentlich keinen Focus in dem Beitrag haben, weil es hierbei wohl wirklich um eine Minderheit hat.
    Ich glaube, es ging mir darum zu sagen: Nur wenn man etwas macht, kann man auch etwas erreichen. Oder so.

  4. Ich bin zwar kein Fan der Aktion – da ich einen anderen Blickwinkel auf die Bloglandschaft habe als Du (den wir gerne bei den schon lange versprochenen Biers ausmachen können!) – finde aber, dass es da auch nix zu nörgeln gibt.

    Und wenn ein paar Zwangsoppositionelle auf die Geschichte nicht klar kommen, dann gebe ich Dir und meinem Vorkommentator recht: Scheiß drauf!

    Also, Kai: Weiter machen. Auch wenn ich da nicht dabei bin ,-)

  5. Die Nörgler, ja ja. Man nennt sie auch Trolls, ich nenne sie Hater. Ich habe mir überlegt ein spezielles Badge unter solche Kommentare zu posten. Kritik ist ja schön und gut. Aber manchen Leuten geht es schlichtweg einfach nur ums Nörgeln und Runtermachen, ohne dabei konkret etwas aussagen zu wollen. Am Anfang hab ich mir noch den Kopf zerbrochen, was ich gescheites auf solche Kommentare antworten sollte. Da so Antworten ja auch oftmals nur ins Leere laufen oder noch mehr Gehate hervorrufen, wollte ich sie dann einfach Löschen. Aber das ist ja auch irgendwie ein Tabu. Also bekommen solche Leute von mir bald ein Hater-Badge aufs Auge.

  6. Nörgler gibt es immer. Konstruktive Kritik nur selten. Nur letzteres hilft weiter. Auch beim Fotografieren…

  7. geht es um die aktion ‘ein herz für blogs’? aktion ist sehr gut und finde super, dass jemand die initiative gesetzt hat. der rest ist meiner meinung nach nur neidisch, da die idee nicht von ihnen ist. lg aus wien.
    R.

  8. ach eigentlich kann man sich doch gar nicht über die nörgler beschweren, nur dadurch wird doch meistens die eigene meinung gefestigt, weil sie in frage gestellt wird. hätte kai begonnen zu zweifeln, wäre die aktion von anfang an schief gegangen. nicht umsonst, wird man auch als schwimmanfänger öfter mal ins kalte nass geschmissen. so lernt man halt am besten! zu verlieren hast du doch nichts, auch wenn einem nur dabei geholfen wird oder einer sich über die aktion freut, ist es doch schon gelungen! ich finde es einfach super, dass du diese aktionen nutzt (und nicht nur diese), um auch anderen eine chance zu geben, sich mal ein wenig in szene zu setzen, es ist schön etwas von den “grossen” abzubekommen und den kleinen eine bühne zu geben. dass dabei für dich selbst positives abfällt ist doch voll ok! meiner meinung sollst du auch in die top10 der deustchen blogcharts!? habe ich doch kein problem mit, lieber jemand, dessen seite ich eh oft besuche, hier kommentiere, mich ausstausche und vieles neues entdecke, auch wiederum über andere kommentare. ein digitaler spielplatz für gross und klein! hätte die aktion ein kleinerer blog gestartet, wäre er im sande verlaufen. man brauch eine gute masse um etwas zu bewegen, oder um einfach mal was zu machen!
    also danke, kai!

  9. @Oliver: Du hast es genau auf den Punkt gebracht! Und ich sehe es genauso wie du und Kai. Irgendwie hab ich nicht die passende Worte vorhin sogut wie du gefunden.

    @Kai: Mach weiterso, ich liebe Stylespion so wie er ist. Nörgler gibt es zu allem und meist sind es jene Leute die es selbst nicht schaffen was auf die Beine zustellen und dich eigentlich als großes Vorbild für das Bloggerdorf sehen, es aber es nicht wahrhaben wollen weil sie wie immer auf ein Egotrip fahren.

  10. Wer hier wettert, der ist bloss neidisch auf Deine gute Idee und die tolle Aktion, die daraus entstanden ist. Der Erfolg sollte Dir Trost genug sein. Ich habe gerne mitgemacht!

  11. Pingback: Heute 2 Aktionen gestartet | Grimminalbullizei

  12. Kai,

    was regst du dich denn so auf? Meinst du nicht auch, dass unabhängig wie genial eine Idee auch zu sein scheint, immer jemand dagegen ist. Sieh dir die Resonanz in den anderen Blogs. Erstaunlich, findest du nicht!?

    Und das zurecht. Genau sowas habe ich eigentlich gesucht. Ich, als jemand der nicht mehr als sechs oder sieben Blogs regelmäßig liest, finde es super. Ich werde mich wohl den ganzen Abend damit beschäftigen, für mich interessante Blogs zu sichten und die Bookmarks ein wenig aufstocken (bin nicht so der Feed-Typ).

    Propz von mir!
    Dennis

  13. Aktion war meiner Meinung nach sehr erfolgreich und gut. Ein paar Leute “haten” immer. An die “Hater”: Don’t hate the Playa, hate the Game.

  14. Nörgeln ist doof; kritisieren ist Demokratie (und manchmal auch Egomanie).

    Der Eine sieht ‘ne SEO-Ranking Aktion, geplant von langer Hand; von einer geheimem Unterspionageabteilung.

    Der andere sieht gar nix und schreit Jucheee.
    So geht das.

    Kai, ne Spitzen Aktion, die mit dem Herz!

  15. durch irgendeinen Nörgler bin ich auf die Aktion (und dieses Blog) aufmerksam geworden.
    Mit weiteren Linksammlungen kann ich persönlich nicht so viel anfangen (nörgel, nörgel), aber die Idee ist doch prima die relativ kleine Zahl der deutschsprachigen Blogs im Ozean der englischen Textmassen zu zeigen.

  16. Eine eigene Website – ich habe selbst eine, ein Forum. Leider läuft es nicht mehr. Es schläft. Die Benutzer haben das Forum gut bewertet und wir haben uns gut verstanden. Doch plötzlich kamen sie nicht mehr. In meinem Forum geschah immer weniger, weniger Beiträge und Themen, keine neuen Benutzer mehr. Es existiert zwar noch, aber es passiert dort nichts mehr. Ich lese dort gerne noch und erinnere mich an die schönen Zeiten, löschen möchte ich es nicht. Mein Forum ist einfach zu klein für diese Welt. Es gibt größere Foren, wo mehr los ist. Ob sie besser sind als meines, weiß ich nicht. Meines ist jedenfalls gemütlich, ich fühle mich dort wohl. Ich habe mich sehr um dieses Forum gekümmert, jeden neuen Benutzer begrüßt und auf fast jeden Beitrag geantwortet. Doch mein Forum war einfach zu klein, es kamen nicht genug neue Benutzer und die alten waren in anderen Foren mit mehr Benutzern und Beiträgen aktiver. Mein eigenes Forum ist zum Archiv für Erinnerungen geworden.

  17. Ich kann die ganzen Nörgler wirklich nicht verstehen. Ich fand diese Aktion wirklich und habe mich begeistert in verschiedensten Blogs umgesehen und wirklich die ein oder andere Perle entdeckt.
    Ich denke mal mit SEO hat das wenig zu tun, und selbst wenn – Blogs die man zwar liest aber nicht unbedingt direkt verlinkt finde ich trotzdem verlinkenswert. Zumindest für den einen Beitrag.
    Insgesamt eine tolle Idee, die mal wirklich wieder frischen Wind in die Szene gebracht hat. *daumenhoch*

  18. … die Bebilderung des Blickwinkels ist gelungen. Für mich persönlich war die Aktion ein mindestens genauso großer Erfolg wie für dich – nur in einem anderen Maßstab :-)

    … ich habe sicher 20-30 Perlen entdeckt, die ich jetzt erstmal unter »Beobachtung« habe.

    Ach, die Doofen sind überall … man schenke ihnen einfach ein Lächeln von der Sonnenseite des Lebens, damit auch sie nicht immer nur haten.