blickwinkel

Es ist zum Haare raufen. Da betreibt man mit Herz und Seele eine Website, investiert eine Menge, denkt nach, macht, scheitert, gewinnt - das volle Programm. Mal läuft es gut, mal nicht so gut. Dann, es fällt einem da ein, wo man alleine ist: eine Idee! Warum nicht nochmal einen Versuch wagen, weniger Understatement, mehr auffordernd. Klare Ansagen kommen ja auch in der Regel schneller zum Ziel und so. Also, in 30 Minuten die Idee runtergetippt, eine Grafik erstellt, schnell zwei Leute über Skype nach ihrer Meinung gefragt, unterschiedliche Meinungen bekommen, trotzdem gemacht. Weil machen irgendwie geiler ist, als nicht machen.

Und dann: Boom! Es schlägt ein. Leute fühlen sich angesprochen, wollen mitmachen, und machen es auch. Aus einer von vielen kleinen Ideen wächst eine größere Sache. Ein Selbstläufer. Man freut sich. Man freut sich immer mehr, bleibt aber etwas ungläubig. Und so langsam passiert das, womit man natürlich schon kurz nach dem Start rechnen musste. Die Nörgler tauchen auf, unterstellen, schimpfen, sind dagegen. Klar, wo kommen wir denn hin, wenn wir nicht zumindest eine Vermutung hegen, dass da ein Masterplan hintersteckt?

Ich sags mal so: Drauf geschissen.

Nicht zuletzt durch das Fotografieren habe ich gelernt, dass der Blickwinkel den gewaltigsten Unterschied macht (s. oben).

Danke, dass sich so viele beteiligen. In der Hoffnung, dass etwas hängenbleibt.

Über den Autor

Kai Müller {stylespion.de}

Herausgeber StyleSpion.de. Steht auf schöne Sachen, twittert, liebt Musik und die Fotografie.

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