Veränderung tut gut. Reloaded.

Vor etwa einem Jahr hatte ich angekündigt, dass ich StyleSpion.de Fulltime betreiben werde. Die letzten zwölf Monate waren wahrscheinlich die aufregendsten meines Lebens.

Endlich hatte ich die Zeit und die finanziellen Mittel viel mehr zu reisen, noch mehr Menschen kennenzulernen. Ich habe dadurch viele neue Freunde gewonnen, konnte Dinge ausprobieren, oder auch einfach mal sein lassen.

Dennoch, wenn ich mein Feedback ziehe, kommt vor allem ein Wort immer wieder hervor: Druck. Viele werden es nicht zugeben wollen, aber ich bin mir sehr sicher, dass da draußen viele so empfinden. All die Möglichkeiten, die uns Dienste wie Facebook, Twitter, XING geben, sind großartig. Unangenehm wird es, wenn sich neben Freiwilligkeit eine gewisse Erwartungshaltung drängt. Wenn man plötzlich feststellt, dass man vielleicht zu einem Zehntel der „Freunde“ bei Facebook wirklich etwas sagen kann, den Rest weder durch einen Blick auf seinen Namen, noch beim Betrachten des Profilfotos einordnen kann.

Spannend wird es auch, wenn man sich bewusst wird, dass ein Tweet nicht an eine kleine Gruppe geht, sondern an Tausende. Die Zahl derer, die von sich behaupten können, bei diesen Diensten nicht in eine Rolle zu schlüpfen, sollte eher klein ausfallen.

Auch ein Blog, das man für einen überschaubaren Freundeskreis sehr persönlich führt, verändert sich, wenn die Freunde längst in den Kommentaren untergehen. Es verändert sich auch dadurch, dass man immer öfters auch mal auf der Straße oder in einem Club angesprochen wird, ob man nicht zufällig „Kai“ heißt. Da steht dann jemand vor mir, der weiß, wo ich im Urlaub war, wie es mir da gefallen hat, dass ich mir gerade ein neues Objektiv gekauft habe und wo ich früher gearbeitet habe. Ich hingegen sehe diese Person zum ersten Mal in meinem Leben und weiß exakt nichts über sie. Strange.

Wer kann es einem da verübeln, wenn man sich statt vorher drei mal, zehn mal Gedanken darüber macht, was man ob und wie veröffentlicht? Wann verliert man seine Credibility? Wenn man nicht mehr auf jede Mail antwortet? Wenn die ersten Werbebanner auftauchen? Wenn man eine Marke die man mag auch positiv erwähnt? Wenn man in einem Magazin auftaucht, das auch mal so nen Blogger haben wollte? Oder gar ganz einfach dadurch, dass man zum „Mainstream“ (weil gelesen) wurde? Macht man sich durch Kontakte zu Promotern gleich zu deren Handlanger? Sind die Gewinnspiele eigentlich gut für das Blog? Oder sind sie am Ende doch nur Projektionsfläche für Ausverkaufrufe? Sind Neid und Missgunst eigentlich gar nicht so übel? Und überhaupt, darf man sich grüblerisch über seine Arbeit äußern, oder hat man unterm Strich genau wie jedes andere Medium einfach nur abzuliefern?

Ihr seht, auch nach über drei Jahren ist meine Haut nicht so dick geworden, dass mir das alles egal sein könnte. Ich werde die Tage zwischen den Tagen nutzen um diese ganze Geschichte zu überdenken. In 2010 stehen zwei Projekte an, über die ich noch nichts verraten möchte, weil sie nur indirekt mit dem Blog zu tun haben. Fest steht für mich, dass ich im neuen Jahr wieder andere Jobs/Projekte annehmen werde. Und ich will mehr Fotografieren. Und ich werde meinen Feedreader mindestens um die Hälfte leeren. Und ich werde das eBook fertigstellen. Und ich werde noch mehr reisen.

Darauf freue ich mich sehr und ich glaube, das ist das erste mal, dass ich mir für ein neues Jahr Vorsätze mache. Gute Vorsätze versteht sich. Danke für’s durchhalten.

48 Kommentare (closed)

  1. Stetige Veränderungen sind super, Kai.

    Ich wünsche Dir viel Spaß, viel Erfolg und viel Neues bei den kommenden Projekten!

  2. Wenn es Dir alles egal wäre, dann wäre es nicht mehr derselbe Blog.

    Das hört sich doch alles ganz gut an, was du vor hast :) Viel Erfolg und weiter so! Hauptsache der Blog verliert nicht die “Kai” Note.

  3. Es macht Spass Dir und deinen Projekten sowie Gedanken folgen zu dürfen.
    Ein herzliches Danke, frohe Festtage und einen guten Start ins neue Jahr.

  4. Das klingt wirklich heftig, wenn man das Ganze aus deiner Sichtweise liest.

    Ich glaube auch, dass du daran noch mehr arbeiten solltest- ein dickeres Fell bekommen. Das klingt einfach, ist aber warscheinlich ziemlich schwierig.

    Postitives Feedback erhältst du doch bestimmt in rauen Mengen, oder?
    Ich mag deinen Blog. Und wünsche dir, dass du all diese Dingen, die du dir wünschst, genauso funktionieren! =)

    Stay sexy. And rock on.

  5. Alles gute für das da kommende!
    Kannst du eigentlich von der Werbung hier ansatzweise leben?

  6. Ja, aber solange Du mit deinem Jahr als selbstständiger Blogger, und vorallem als Kai und nicht nur als Stylespion zufrieden bist, ist doch Alles gut!
    Ich denke, Du hast genug treue LeserInnen, die mir zustimmen, dass auch als Konsument/Gast/Freund… von Stylespion, das Jahr sehr interessant, aufregend und inspirierend war. Du hast viele Ideen geteilt und auf Sachen hingewiesen, die wirklich großartig waren (u.a. Musik, Fotografie und so). Und man hat hier einen genialen Austausch mit anderen Kommentatoren, dass es echt Spaß macht immer wieder hier aufzuschlagen und auch seine 2 Cents da zu lassen! Danke dafür (auch an Euch andere Leser!)!

    Ich wünsche Dir auf jeden Fall viel Erfolg für das Bestehende aber auch für deine neuen Projekte. Und ja, Du solltest mehr fotografieren, weil man liest, hört, merkt, dass da verdammt viel Herzblut drinsteckt. Und bekanntlich soll man ja das machen, was einem gefällt, also los!
    Und ich hoffe, bei deinen ganzen Reisen verschlägt es dich auch mal wieder nach Hamburg.

  7. Hallo Kai,

    klingt nach einem guten Plan. Wenn man wieder mehr offline unterwegs ist, verabschiedet sich der Druck etwas “abliefern” zu müssen von ganz alleine und der Kopf wird frei für Neues.

    Ich danke dir jetzt schon für das tolle Jahr mit stylespion!

    Christiane

  8. Ich versteh dich auch Kai. Ich habe es selbst an mir gemerkt.
    Momentan, obwohl ich zuhause sitze, schaff ich es nicht meinen Blog einigermaßen hochreissend zu betreiben. Bin halt viel mit Ausbildungssuche und Bewerbungsschreiben beschäftigt. Ansonsten halt auch einfach mal die Freizeitaktivitäten wie Freunde etc.
    Selbst das Fotografieren kommt nicht vorran. Obwohl ich ja nun schon die Neue Kamera habe. Es ist alles einfach irgendwie schwer geworden.

    Ich finde deine Vorsätze gut fürs Nächste Jahr. Und ich hänge mich da mal ein wenig dran ;-) Zumindestens was mein kommendes Projekt im Jahr 2010 wird und meine Fotografie angeht. Und wenn ich eine Ausbildung gefunden habe, dann wird auch das Jahr 2010 ein gutes Resüme haben am Ende.

    Mach was draus! Du kriegst das hin. Auch wenn der Druck groß ist. Was wäre denn ein Leben ohne Stylespion…bzw. ohne kleine Nachricht/Blogeinträge von dir! :-)

    Drücke dir auf jedenfall alle Daumen, das du das schaffst, was du dir vornimmst! :)

  9. was soll man dem noch hinzufügen, ausser… richtig so! mach weiter, bleib dir treu und vor allem so wie du bist. ich bin auch so eine, die dich nur onlinemässig “kennt”, jedoch deine dinge liest, schätzt und neugierig verfolgt.
    ich wünsche dir eine wundervolle weihnachtszeit, besinnliche tage und einen grandiosen start ins neue! und um das ganze noch mit janas worten abzurunden, weil sie einfach gut sind wie sie sind… “stay sexy and rock on!”

  10. Schade. Dann wird es hier vermutlich etwas ruhiger. Dennoch vollstes Verständnis. Viel Erfolg bei den neuen Projekten und natürlich beim Reisen.

  11. “…sind wir reif für eine neue Zeitung?”
    nee, mal im ernst, ich finds total super, dass du dir die Gedanken immer nich machst. Das allein zeigt schon credibility, find ich.
    Du machst das schon richtig. egal wie es ausgeht.

  12. sehr gute Vorsätze, ich schließe mich dem an.
    mehr reisen
    neue Projekte
    mehr fotografieren

    und mach einfach so weiter wie die letzten Jahre… Grade das du uns(die Leser) teilhaben lässt an deinen Gedanken macht es aus. Und Veränderung gibt es immer, das kann man nun wollen oder nicht.

    Und ich bin schon ein wenig gespannt auf die neuen Projekte… Kochspion? :D

  13. Auch wenn wir uns nicht kennen – hammer typ dieser Kai Müller!

  14. Toi toi toi für die neuen Projekte ! Leider besteht die Arbeit im Netz ja zu 90% aus Layout und Networkfragen. Wäre schön, wenn man mehr Zeit für Kreatives hätte …

  15. Druck” ist das hässliche Wort in der heutigen Web 2.0 Welt.
    Lass Dich nicht unter Druck setzen. Mach weiter so. Und für Deine neuen Projekte wünsche ich Dir echt alles gute.

    Style bleibt Style und Kai bleibt Kai.

    In diesem Sinne ;)

  16. Hallo Kai,

    Mainstream oder nicht, Kontakte zu Promotern oder nicht – das alles ist doch furzegal. Wichtig ist, dass man bei dem was man tut nicht schlechter wird. Alles Andere sind oberflächliche Pseudo-Schubladen, in die man von Leuten gesteckt wird, die selbst nichts können und sich dadurch profilieren wollen, andere aus den absurdesten Gründen madig zu machen. Kommentare wie “Du bist soo mainstream geworden” kann man mit einem getrosten Schmunzeln über die Armseligkeit dieser Menschen abtun, aber Kommentare wie “Ich finde in letzer Zeit sind deine Beiträge aus Grund x und Grund y schlechter geworden. Beispiel x und y.” darf und sollte man Ernst nehmen.

    Und natürlich solltest du dich deshalb kritisch deiner eigenen Arbeit stellen, als Qualitätssicherung. “Einfach nur abliefern” ist ein Druck, den du dir selbst machst. Du betreibst hier keine Tageszeitung, die um Punkt 2 Uhr Nachts Redaktionsschluß hat, weil noch gedruckt und ausgeliefert werden muss. Du betreibst einen Blog, und es gibt keinen Redaktionsschluß. Du kannst veröffentlichen zu jeder Tages- und Nachtzeit, wann immer du Zeit und Lust hast.

    Und wenn du unglücklich bist über die vielen Freunde auf Studi, facebook usw. dann gibt es eine einfache Lösung: Einfach jeden ignorieren, mit dem du dich im RL noch nicht unterhalten hast (oder in deinem Fall mit dem du nicht ein nachhaltig in Erinnerung bleibendes Erlebnis im Netz hattest). Meine Freunde aus USA und anderen Ländern mit hoher Facebook Frequenz haben meist über 300 Freunde. Ich habe ca. ein Zehntel davon und bin stolz darauf, dass ich nicht jeden MoF/jede FoF adde, der mir ‘ne Freundesanfrage schickt, obwohl wir uns noch nie getroffen haben.

    Ich wünsche dir daher für das neue Jahr ein glückliches Händchen bei deinen Entscheidungen.

  17. Ich wünsche Dir auf jeden Fall viel Spaß dabei. Vor allem beim Fotografieren!

    Ich denke, ein Blogger, der sich solche Gedanken macht, ist kein Mainstream-Kommerz-Blogger; deshalb sehe ich auch keine Gefahr des “Ausverkaufs”.

    Hau rein und rock on!

  18. Ich find’s immer noch sehr sympathisch, wenn du dir über das alles so deine Gedanken machst. Ich wünsch dir auf jeden Fall ein weiteres erfolgreiches Jahr 2010 und dass du Projekte machst, die dir Spaß und Freude bereiten.

  19. Schöne Gedanken. Und Geld verdienen müssen wir alle – wenn du es auf diese Weise schaffst: Toll. Wahrscheinlich verdienst du schon mehr als so mancher Verlag :-) – Aber das ist ja nicht schwer in diesen Zeiten :-)

  20. Man kann sich sicherlich manchen Druck ersparen, wenn man sich auch bewusst gegen Dinge entscheidet. Für jemanden wie dich, der im und mit Web 2.0 sein Geld verdient ist das sicherlich schwierig, aber mich würde das extrem nerven, wenn man in verschiedenen Social Communities oder Webdiensten angemedet sein muss, um das Gefühl zu haben, dass man auch alle relevanten Möglichkeiten zur Kontaktpflege abgedeckt hat. Ich suche auch noch immer nach jemandem, der mit erklären kann, welchen wirklichen Sinn (=Wert) Twitter eigentlich hat.

  21. In welcher Form Du dieses wunderbare Blog weiterführst, ist mir fast egal. Hauptsache, es geht weiter. Ich möchte auf Stylespion nicht mehr verzichten. Weil es hier ruhig, besinnlich und stilvoll zugeht.

  22. Ein wahrlich guter Beitrag, sehr schön geschrieben!

    Ich wünsche dir alles Gute für 2010 und drücke dir die Daumen für deine Projekte.

  23. Dieser Blog ist wirklich interessant, wie du weitermachst ist wirklich unwichtig. Der Blog muss nur weitergehen!!

    Gruß Michael
    digital-blog.w-s-n.de

  24. krass, jetzt ist das schon ein jahr her?
    zeit ist richitg verflogen

  25. Oh, ich kann Dich sehr gut verstehen.
    Du hast in dem Eintrag die Gedanken einiger von uns ausgesprochen.
    Ich kann das einfach nachvollziehen.
    Mir geht es auch so, daß ich auf Facebook bei manchen Freundschaftsanfragen nicht weiß, wer das sein soll. Und dann empörte Antworten zurückbekomme.
    Schon heavy.
    Oder jetzt: Für mich ist Bloggen nunmal eine Freizeitbeschäftigung. Davon leben zu können, davon bin ich meilenweit entfernt. Habe einen Hörspielschreibwettbewerb ausgeschrieben und komme aus beruflichen/privaten Gründen NULL dazu, darüber zu bloggen. Prompt schwappt mir Mißmut der Teilnehmer entgegen. Aber ich kann es nicht ändern.
    So ist das Leben.
    Alles, was mit Druck zu tun hat, nervt. Finde ich auch.
    Ich könnte auch unter Druck nicht fotografieren, denke ich.
    Und bloggen ebenfalls nicht.
    Aber Du machst das schon. Man muß irgendwie das richtige Maß finden, denke ich.
    Viel Erfolg.
    :)
    Genieß die freie Zeit.

  26. > Wann verliert man seine Credibility?

    Wenn man gegen seine Überzeugung handelt.

    > Wenn man nicht mehr auf jede Mail antwortet?

    Das ist eine Frage der Selbstorganisation oder der Prioritäten – aber nicht der Persönlichkeit oder der Authentizität.

    > Wenn die ersten Werbebanner auftauchen?

    Nur dann, wenn man gleichzeitig Werbebanner verteufelt. Wenn man aber klar darlegt, dass diese Banner den Lebensunterhalt sichern (und nicht dazu da sind, noch den letzten Cent aus dem Blog zu ziehen), sehe ich überhaupt kein Problem.

    > Wenn man in einem Magazin auftaucht, das auch mal so nen Blogger haben wollte?

    Die eigene Präsenz in anderen Medien halte ich für überbewertet. Man kann auch echt sein UND im Rampenlicht stehen. Das Risiko, hier durch Dauerpräsenz zu nerven, ist wesentlich höher als das, unecht zu wirken. Trägt Sascha Lobo privat eigentlich auch diese Gockel-Frisur?

    > Oder gar ganz einfach dadurch, dass man zum „Mainstream“ (weil gelesen) wurde?

    Das hätte die Konsequenz, dass jeder, der Erfolg hat, seine Tätigkeit aufgeben müsste. Das wäre unlogisch. Gedanken würde ich mir erst dann machen, wenn ich Erfolg ganz weit außerhalb meiner Zielgruppe hätte (wenn also beispielsweise Tokio-Hotel-Fans die Blogkommentare fluten würden).

    Erfolg passiert dort, wo Können und Wollen zusammentreffen.

    > Sind die Gewinnspiele eigentlich gut für das Blog?

    Ja. Abwechslung ist immer gut. Die hier sind besonders gut, weil sie das Publikum fordern.

    > Sind Neid und Missgunst eigentlich gar nicht so übel?

    Man sagt ja auch, Neid müsse man sich erarbeiten. Neid und Missgunst gehören zum unvermeidlichen Hintergrundrauschen des Erfolgs.

  27. @Johannes: Netter Dialog. Wenn sich allerdings alles so leicht erklären könnte, fängt man an nicht auf sich selbst zu hören, sondern sich hinter irgendwelchen Antworten zu verstecken.

    Meine Meinung.

  28. um es kurz zu fassen: tu was dir spaß macht. der rest kommt von allein.

  29. Ich zähle jetzt mal ganz pragmatisch eins und eins zusammen.

    In den letzten Monaten ist dein Output auf ca. 1,5 Beiträge pro Tag gesunken. Nicht nur, dass diese Menge für einen Vollzeit Blogger ein bisschen erbärmlich ist (und da ziehen auch keine Ausreden, da es defintiv mehr passendes Material in deinen Feeds gibt), ein großer Anteil davon sind auch Kontextferne Fotoserien, die auf einem Hobbyfotografie Blog (den Du ja hattest und dann einfach hast eingehen lassen) besser aufgehoben wären. Jetzt zum Jahresende ist Dein Nettooutput gegen Null gesunken, indem sich Deine Beiträge auf Gewinnspiele beschränken. Und jetzt bitte keine Rechtfertigungen, wieviel Zeit die Organisation dieser beansprucht. Erstens lässt Du dir diese ja Bezahlen, und zweitens ist es etwas arrogant, als Teilnahme kreatives Schreiben deiner Leser zu fordern, den Gewinner aber durch den Zufall zu ermitteln. Hier kann man durchaus die Authenzität anzweifeln.

    Und nun zur Rechnung. Nimmt man den geschilderten Status Quo, und zieht davon deine Ankündigung, dich im nächsten Jahr auch wieder anderen Sachen zu widmen ab, ist das Ergebnis wohl das Ende von StyleSpion als Blog. Das ist auch in Ordnung, schließlich ist das alles Deine Sache, und jeder soll tun wozu er Lust hat. Aber dann sollte man sich das auch eingesehen, und nicht so rumschwafeln. Das ist etwas symptomatisch bei Dir. In diesem Zusammenhang solltest Du Dir mal dir Frage stellen, warum Du soviele Facebook Freunde hast die Du nicht kennst. Dazu hat Dich keiner gezwungen, und das ist auch kein Problem des sozialen Webs, sondern Deins.

    In diesem Sinne,
    Frohe Weihnachten

  30. @markus: danke für die kleine rechnung ;)

    @kai: vielen dank für deine arbeit – frohe weihnachten und einen guten rutsch

  31. Hey, danke für euer Feedback. Auch ein kleines Danke an Markus, auch wenn ich laut „Aber“ schreien möchte. Werde ich aber nicht.
    Es ist so wie mit seinen besten Kumpels über Selbständigkeit zu sprechen: alle nicken verständnisvoll, aber in Wahrheit haben sie höchstens eine Ahnung, wovon du redest. Da kann man noch sie viel hin und her rechnen.

  32. Klasse!
    Archivier diesen Beitrag. Ich bin sicher, das wir schon bald genau diese Diskussion öffentlich und crossmedial führen werden. Ich meine in einem ernsthaften Kontext! Das sind nicht Deine Probleme Kai, dass sind Gesellschaftsprobleme. Leider sind es aber auch immer die Geister die wir riefen…
    Aber Kopf hoch, die Notbremse wird Dir gut tun. Mein Gefühl sagt mir allerdings auch, das es der Anfang vom Ende dieses Blogs sein wird. Was soll’s, war ne coole Zeit!
    Frohe Weihnachten!

  33. Erstmal Großes lob an deinen Blog, lese seit mittlerweile fast 2 Jahren mit und schau eigentlich fast Täglich vorbei.

    Ich finds nur schade das:

    99maximal nichts geworden ist

    Die ursprüngliche richtung von deinem Blog sich so verändert hat

    Das Photospion still steht du dafür aber alle Fotosachen hier schreibst was ja nicht wenig ist

    ansonsten liebe ich deinen Blog ^^

  34. Das mit dem fotografieren ist ne gute idee; keine frage wenn ich deine bilder sehe! Somit an dieser stelle auch gleich einen kommentar zu deinen weihnachtsfotos um die ecke: chapeau, und – doch; ironie funktioniert im netz.
    Schade wär, wenn’s hier so richtig still würde, und das der photospion luftlos in der ecke liegt ist auch bedauerlich!
    Ja, und noch was zum weihnachtsspecial; mich persönlich nervt das allerorten stattfindende werbeweihnachten, könnt ich gut drauf verzichten, aber gut…
    In diesem sinne; alles gute für die guten vorsätze, klingt nach bewegung und das find ich gut.

  35. phuuu… guter Beitrag. Ich kann das so gut nachfühlen! Das ist genau wie das Gefühl, wenn man Mühle Spielt und einem aufgeht, dass man in einer Zwickmühle steckt. Bin gespannt auf deine Entscheidungen!

  36. Wow. Das kann ich sehr gut nachvollziehen! Obwohl ich meinen kleinen Familienblog nur als aufwenidges und finanziell nichts abwerfendes Hobby betreibe, entsteht eine gewisse Eigendynamik in meiner Nische, der man sich schlecht entziehen kann. Ich lese StyleSpion jedenfalls sehr gerne und bin gespannt auf weitere Projekte. Wo kann man mehr über das eBook erfahren? Frohe Weihnachten, guten Rutsch und Gruss aus Tokyo, Mischa