Verrückte Zeiten

Verrückte Zeiten

Würde ich statt Webdesign und Suchmaschinenoptimierung eine Werkstatt betreiben, würde sie wahrscheinlich so wie auf dem Bild aussehen,  das ich gestern abend in meiner Nachbarschaft geschossen habe.

Alles stapelt sich, der Feedreader läuft voll (habe heute schonmal ein paar Feeds rausgeworfen, dafür aber wieder einige hinzugefügt…), Mails die als “noch beantworten” gekennzeichnet sind, halten sich fast die Waage mit denen, die erledigt sind. Die Bookmarks der letzten Tage zu Themen, über die ich hier eigentlich was schreiben wollte, reichen nun aus um Beiträge für 1-2 Monate zu überbrücken.

Kooperationsanfragen stehen Schlange, Projekte wollen endlich wahlweise abgeschlossen oder begonnen werden. Als ich noch ohne Festanstellung, also “nur” als Freiberufler unterwegs war, wäre das fantastisch gewesen! Aber was passiert da im Moment? Jeder, den ich in einer Mail begrüße mit “sorry für die verzögerte Antwort” schreibt (meist ebenso verzögert) zurück, dass es bei ihm/ihr nicht anders aussieht. Verrückte Zeiten!

Gestern trudelte sogar ein Jobangebot aus England ein, wohl aufgrund der Aufnahme meines Webdesign Portfolios und dieser Seite beim Smashing Magazine in die Liste der “60 Elegant and Visually Appealing Designs“.

Geht es euch ähnlich?

4 Kommentare (closed)

  1. ja, geht mir auch so. vor lauter telefonterror kommt man gar nicht zur eigentlichen arbeit. der ganze schreibtisch liegt voller projekte, die alle laut kunden supereilig sind. aber nach dem üblichen projektstartterror kommen die selbst nicht in die pötte. die auslastungskurve ist nicht gerade und auf hohem level, sondern eher sägezahnmäßig mit gelegentlichen ausreißern über 100%

  2. Marcel, da werden doch Erinnering wach, ne? Du gehörst auch zu denen, denen ich noch eine Mail schuldig bin… Gruß nach Dublin!

  3. Als Konzepter kann ich mich gerade auch nicht beschweren. Da ist soviel Not am Mann, dass die Agenturen inzwischen auch bereit sind, mit dir als Freelancer zu arbeiten und nicht nur per Festanstellung.